SZ-Serie "Schauplätze der Geschichte"
:"Gott will es"Mit diesem Schlachtruf zogen die ersten Kreuzfahrer im Jahr 1099 ins Heilige Land und eroberten Jerusalem. Teil der Beute waren auch Partikel vom angeblich wahren Kreuz Christi. Auf verschlungenen Wegen und durch einen Raub gelangten sie schließlich nach Scheyern, den Stammsitz der Wittelsbacher
SZ-Serie: Schauplätze der Geschichte
:Die Kriegsgewinnler von KeferlohNach der Schlacht auf dem Lechfeld im Jahr 955 sollen Männer aus dem Heer Ottos des Großen die herrenlosen Pferde der besiegten Ungarn im Osten Münchens zusammengetrieben und verkauft haben. Der moderne Keferloher Montag sieht sich in der Tradition dieses einst größten Viehmarkts in Bayern
Serie: Schauplätze der Geschichte
:Räuber und Gendarm im Agilolfinger-LandDie bayerischen Herzöge des 7. Jahrhunderts verfolgen einen eigenen Kurs im Spannungsfeld zwischen Frankenkönigen und dem Papst in Rom. Ein Wanderprediger wird zum Opfer der politischen Ränkespiele. Erinnerungen an das Martyrium des heiligen Emmeram gibt es in Kleinhelfendorf, Aschheim und Oberföhring
Serie: Schauplätze der Geschichte
:Die Multikulti-GesellschaftAls im 5. Jahrhundert die letzten Römer das heutige Oberbayern verließen, bildete sich aus germanischen Stämmen unterschiedlichster Herkunft ein neues Volk - die Bajuwaren. Die Vorfahren der Bayern haben bei Erding ein riesiges Gräberfeld hinterlassen. "Die Geschichtsbücher mussten umgeschrieben werden", sagt der Archäologe Harald Krause
Serie: Schauplätze der Geschichte
:Als die Römer das Fürchten lerntenIm 4. Jahrhundert steuerte das Imperium seinem Untergang entgegen. Hoch über dem Isartal bei Grünwald sind die Reste einer Schanze verborgen, in der die Menschen Schutz suchten vor Germanenüberfällen. Der Pullacher Heimatforscher Erwin Deprosse weiß, wie es in der Spätantike dort aussah
Serie: Schauplätze der Geschichte
:Die Schlagadern des ImperiumsFernstraßen hielten das Römische Reich lange Zeit zusammen. Eine davon führt schnurgerade durch den Hofoldinger Forst. Über ihre Bedeutung streiten sich die Gelehrten. Sicher aber ist, dass trotz des gut ausgebauten Verkehrsnetzes im 3. Jahrhundert die Herrschaft der Caesaren allmählich zu bröckeln begann