
Nachruf:Die Erzmami
Brigitte Meese war Mutter, Managerin, Muse und symbiotische Mit-Performerin des Künstlers Jonathan Meese. Jetzt ist die „große Chefin der Kunst“ im Alter von 96 Jahren verstorben. Ein Nachruf.

Brigitte Meese war Mutter, Managerin, Muse und symbiotische Mit-Performerin des Künstlers Jonathan Meese. Jetzt ist die „große Chefin der Kunst“ im Alter von 96 Jahren verstorben. Ein Nachruf.

Die Art Düsseldorf hat mit 23.000 Besuchern am Wochenende ein deutliches Plus verzeichnet. Fast 120 Galerien aus dem In- und Ausland präsentierten zeitgenössische Kunst in krisenhaften Zeiten.

Potsdam feierte das Tulpenfest - auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte. Blumenpracht und holländische Traditionen lockten Tausende Besucher.

Die Idee, einen DJ-Kurs für ältere Frauen anzubieten, stammt von Chefin des Kölner Musikfestivals „c/o pop“ im Jahr 2025. Seitdem wächst die Beliebtheit rund um die Seniorinnen immer stärker.

Matthias Brandt, keiner der Lautsprecher unter den deutschen Schauspielern, hat ein schmales, persönliches, wichtiges Buch geschrieben: über das Nein-Sagen zu den Feinden der Demokratie. Eine Empfehlung.

Zum Ende der Intendanz von Shermin Langhoff zeigt das Berliner Maxim-Gorki-Theater ein wütendes Chorstück: „Kassandra“ von Marta Górnicka.

Von Zaubershows bis Tanz: 8.500 Nachtschwärmer erleben in Dresden Theater nonstop und feiern bis in den Morgen.

Vom Sanddollar, einem Tier, das manchmal am Strand herumliegt, könnten die USA viel lernen. Leider findet man meist nur die Skelette.

Heino will nicht für Wahlkampf der AfD herhalten: Warum der Sänger jetzt juristisch gegen einen Kandidaten vorgeht - und was sein Manager zur Debatte um Heimat und rechte Vereinnahmung sagt.

Rund 31.500 Menschen entdeckten bei einer besonderen Ausstellung Ideen und Innovationen aus 1.250 Jahren Gotha – Aha-Effekt inklusive.

Ein Drittel der deutschen Bevölkerung sind Einwanderer. Das muss sich auch in den Museen niederschlagen, fordert der Museumsbund. Der Leitfaden, den er dazu jetzt herausgegeben hat, rührt an das Selbstverständnis der Institutionen – und des Landes.

Als eine der wichtigsten Stimmen der Ukraine hat der Schriftsteller Juri Andruchowytsch den Stefan Heym-Preis der Stadt Chemnitz erhalten. Der Autor wertete das als Signal an seine Heimat.

Die Usedomer Literaturtage haben sich in diesem Jahr nicht nur auf den deutschen, sondern auch auf den polnischen Teil der Insel konzentriert. Das macht sich auch bei der Preisverleihung bemerkbar.

Verschiedene Angebote rund um die Themen Kunst und Kultur lockten Interessierte am Samstagabend in die Museen Hamburgs. Die Veranstalter zeigen sich zufrieden.

Die Briten feiern Oisín McKenna für sein Debüt „Hitzetage“: ein queeres Porträt der englischen Hauptstadt, deren Coolness langsam unerschwinglich wird. Ein Treffen im gerade noch so bezahlbaren Dumpling-Laden.

Anschläge, Morddrohungen, Absagen von Veranstaltungen: Gewöhnen wir uns daran, dass der Antisemitismus jüdisches Leben in Deutschland gefährdet?

Vom Prestige- zum Abrissprojekt: Wie der vor 50 Jahren in Berlin eröffnete Palast der Republik das Lebensgefühl vieler DDR-Bürger prägte. Und warum er heute noch in Erinnerung ist.

Verdächtige sind gefasst, die Beute bleibt verschwunden. In Polizeikreisen spricht man von „verfluchtem Schmuck“. Wo stehen die Ermittlungen sechs Monate nach dem Einbruch im Pariser Museum?

Sie sei damals in einer schlimmen Beziehung gewesen, erzählt sie. „Es war das Schlimmste, was mein Körper je durchgemacht hat.“

Das Filmfest Dresden vergibt 17 Preise an Kurzfilme aus aller Welt. Die mit 20.000 Euro höchstdotierte Auszeichnung erhält das Werk der Filmemacherin Gwenola Heck über Gewalt gegen Natur und Mensch.

Mit der Auszeichnung für Juri Andruchowytsch starten in Chemnitz die 35. Tage der jüdischen Kultur. Das Kuratorium würdigt ihn als eine der wichtigsten Stimmen der Ukraine.

Jetzt darf gezapft und gefeiert werden auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Was macht die große Sause auf dem Cannstatter Wasen in diesem Jahr besonders?

© dpa-infocom, dpa:260418-930-960444/2

Sie selbst nannte sich „Anti-Star“ und zeigte sich über Jahrzehnte in immer neuen Facetten: Nun ist die Französin, bekannt durch Filme etwa mit Truffaut und Godard, mit 77 Jahren verstorben.

Es darf gezapft und gefeiert werden auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Was macht die große Sause auf dem Cannstatter Wasen in diesem Jahr besonders? Und wann lohnt ein Besuch?

Eine Kamerafrau kommt beim Dreh des Westerns „Rust“ durch einen Schuss ums Leben. Ein Strafprozess gegen Alec Baldwin wurde 2024 eingestellt. Doch nun kommt auf den Schauspieler eine Zivilklage zu.

Melancholie, Walzer und politische Appelle: Beim Bundespresseball blickt Steinmeier zurück – und Gäste wie Arne Friedrich verraten private Anekdoten vom roten Teppich.

© dpa-infocom, dpa:260417-930-956022/7

Das Europäische Zentrum der Künste Hellerau in Dresden wird für seine Verdienste in der Theaterlandschaft ausgezeichnet. Auch das junge Theater „Stellwerk“ in Weimar wird prämiert.

Wo Bosse draufsteht, ist Bosse drin. Das verspricht der Hamburger Musiker auch für sein zehntes Album. „Stabile Poesie“ lädt zum Tanzen, Schwelgen, Schimpfen und Gras streicheln ein.

Wenn Max Giermann auf der Bühne steht, fällt es schwer, nicht zu lachen. Doch der Comedian hat nicht nur Schauspieltalent, er malt auch. Zum ersten Mal stellt er seine Werke jetzt in Berlin aus.

Der völlige Zusammenbruch hat es in die Sprache junger Menschen geschafft. Warum das mehr ist als eine ironische Antwort auf die Weltuntergangsstimmung – und was es generell über die emotionale Verfasstheit im Jahr 2026 erzählt.

Pierre Littbarski, Fußballweltmeister von 1990 und FC-Idol, führt in Köln unter dem Titel „Litti macht Theater“ sein Leben auf. Ein erfreulich bizarrer Auftritt zwischen Schülertheater und Dada-Performance.

Die Ehe ist objektiv so gerecht wie noch nie. Gleichzeitig gab es nie mehr Filme und Serien, die von grauenhaften Hochzeiten handeln. Was uns das über die Angst der jungen Generationen vor ihrer Freiheit erzählt.

Von Polizei-Akrobatik bis Elvis-Show: Wer erklimmt einen Mast, lässt sich karikieren oder will wissen, ob Roboter bald unsere Jobs übernehmen? Die Highlights der langen Museumsnacht im Überblick.

Wie kann wieder mehr Kollaboration in der Welt entstehen? Wenn das einer weiß, dann wohl Mike D, Mitgründer der brillanten „Beastie Boys“, der dazu gerade eine Ausstellung leitet.

In der zweiten Spielzeit unter der neuen Führung von Intendantin Sonja Anders gibt es neben zahlreichen Premieren eine klare Haltung. Und zwar gegen Hass. Wie will das Haus diese zeigen?

Eine fantastische Isabelle Huppert spielt „Die reichste Frau der Welt“, nach einem realen Skandal um die L’Oréal-Erbin Liliane Bettencourt. Die Mechanismen der Macht lassen sich hier fast wie am lebenden Objekt studieren.

Wer davon träumt, bisschen kalifornischer zu leben: Das legendäre Eames House wird jetzt in Mailand als Bausatz vorgestellt. Wäre dringend auch was für deutsche Stadtränder.

Mehr als 1000 Seiten, 13 Jahre lang mit der Hand geschrieben: In „Zeit der Mutigen“ lässt Dimitré Dinev Menschen an der Geschichte verzweifeln – er selbst verzweifelt am Zerfall der Demokratie in Osteuropa. Ein Gespräch vor der Wahl in seinem Heimatland.

Matchafarben war mal, jetzt wird auf einmal alles lila: Kaffeeläden, Supermärkte, Social-Media-Feeds. Über die Farbe der Stunde.

Unsere Kolumnistin spielte schon das Instrument des Jahres 2026, als Mädchen noch Röcke tragen mussten und Musiklehrer das „Horst-Wessel-Lied“ üben ließen: Folge sechs von „Heidenreichs Fundstücken“.

Ausgerechnet ein Mann des Glaubens schwingt sich in diesen Tagen zum Retter der Vernunft auf: Warum selbst Kirchenkritiker in all dem Trump-Wahnsinn große Hoffnungen in Papst Leo XIV. setzen.

Ein Orchester im Kleinformat, das Instrument der Heimatlosen, überallhin mitnehmbar: Maxi Pongratz erklärt seine Liebe zum Akkordeon – dem Instrument des Jahres 2026.

Drei Monate kreative Auszeit: Vorwiegend junge Talente in Bildender Kunst, Musik und Literatur können sich für das Stipendium in Salzwedel bewerben – inklusive monatlicher Förderung.

Schon in den 80ern fand sie, dass sich in der Gesellschaft etwas ändern muss: Sängerin Ina Deter meldet sich nach langer Pause zurück. Ihren bekanntesten Song würde sie heute an einer Stelle umtexten.

Fast 50 Jahre lang schmücken sie ein Schulforum, jetzt hängen Gerhard Richters Riesenbilder in Münster. Am neuen Standort sehen Experten gute Bedingungen für den Erhalt - und Soest bekommt Ersatz.

Klassiker der Weltliteratur, zeitgenössische Dramatik, experimentelle Formate: Ein Programm mit großer Bandbreite ist für Sachsens Theatertreffen vorbereitet. Der Blick geht auch über die Grenze.

Tausende Gäste feiern beim Bundespresseball in Berlin, darunter Bundespräsident Steinmeier. Doch es geht nicht nur um Party, sondern auch um eine politische Botschaft.

Mit „Dick Brave“ hat sich der Hamburger Musiker Sasha quasi ein zweites Standbein geschaffen. Nun tourt er nach jahrelanger Pause wieder durch Deutschland.