
Pop:Ein vierminütiger Sommerurlaub
Dem kanadischen Mathematiker Dan Snaith alias „Daphni“ ist mit „Butterfly“ ein ganz wunderbares Album gelungen – gerade weil darauf an vielen Stellen Welten aufeinanderkrachen.

Dem kanadischen Mathematiker Dan Snaith alias „Daphni“ ist mit „Butterfly“ ein ganz wunderbares Album gelungen – gerade weil darauf an vielen Stellen Welten aufeinanderkrachen.
Wie ein typisches deutsches Mittelstandsunternehmen in der Nazizeit schuldig wurde: Christina Strunck unternimmt eine Forschungsreise in die Abgründe ihrer Familiengeschichte. Ein wichtiges Buch.

Er schrieb Pop-Hits wie Madonnas „Like a Virgin“ oder Cyndi Laupers „True Colors“: Steinberg galt als einer der erfolgreichsten Hitmacher der letzten Jahrzehnte. Nun ist er im Alter von 75 gestorben.

Tom Pritzker gibt wegen seiner Verwicklung in den Epstein-Skandal seinen Posten als Hyatt-Vorstand auf. Was wird jetzt aus dem Nobelpreis der Architektur, der seinen Namen trägt?

Bei der Berlinale bietet schon die erste Halbzeit einige Filme, die auf einen Preis hoffen dürfen. Herausragend: Sandra Hüller als „Rose“ - und „Gelbe Briefe“ des Berliner Regisseurs İlker Çatak.

Ob in der „Der Pate“ oder „Apocalypse Now“ - Robert Duvall war einer der großen Schauspieler Hollywoods. Nach seinem Tod mit 95 Jahren verbeugen ehemalige Wegbegleiter und weitere Stars sich vor ihm.

Als Film feierte „Moulin Rouge!“ mit Nicole Kidman und Ewan McGregor Erfolge. Im Sommer löst das preisgekrönte Musical „Harry Potter und das verwunschene Kind“ im Theater am Großmarkt ab.

Dieser Vampirfilm ist irre: Isabelle Huppert streift in „Die Blutgräfin“ mordend durch Wien - und Lars Eidinger spielt einen fragwürdigen Therapeuten. Dabei hätte er eine Rolle noch lieber gehabt.

Gisèle Pelicot überlebt das Unvorstellbare und erzählt, wie sie nach dem Horror langsam in ein neues Leben findet. Ein leises und zugleich starkes Buch über Gewalt, Trauer, Liebe und Zuversicht.

Talente fördern und den internationalen Austausch stärken - das gehört zu den Zielen der hessischen Filmförderung. Sechs in diesem Jahr auf der Berlinale vertretene Produktionen hat sie unterstützt.

Robert Duvall war der harte Bursche in Filmen wie „Apocalypse Now“ und „Der Pate“. Er prägte das amerikanische Kino wie nur wenige andere. Jetzt ist er im Alter von 95 Jahren gestorben.

Er war einer der großen Schauspieler der vergangenen Jahrzehnte in Hollywood. Er spielte in „Der Pate“ und in „Apocalypse Now“. Jetzt ist Robert Duvall laut Medien gestorben - mit 95 Jahren.

„Seine Angst vor explodierenden Frauen war groß“: Zwei neue Romane von Bodo Kirchhoff und Christien Brinkgreve erzählen von Ehen in der Rückschau.
Washington (dpa) - Hollywood-Star Robert Duvall ist nach übereinstimmenden US-Medienberichten tot. Der 95-Jährige starb am Sonntag, wie unter anderem „New York Times“ und CNN unter Berufung auf ein Statement seiner Frau berichteten.

Mit Rollen in der„Der Pate“ und „Apocalypse Now“ wurde Duvall berühmt. Er starb im Alter von 95 Jahren in seinem Haus in Virginia, wie seine Frau bekannt gibt.

Eine Viertelmillion Menschen demonstrieren in München für die Freiheit in Iran, aber die deutsche Bürgergesellschaft lässt das Thema vielfach kalt. Zu einem fatalen Missverhältnis zwischen Relevanz und Aufmerksamkeit.

Am Hamburger Thalia Theater spielen Referenten, Experten und einige Selbstdarsteller drei Tage lang das Für und Wider eines Verbotsverfahrens der AfD durch.

Die Künstlerin Henrike Naumann ist tot. Aber das Team des Deutschen Pavillons für die Kunstbiennale in Venedig sichert zu, ihre Ideen umzusetzen.

© dpa-infocom, dpa:260216-930-691997/5

Der Schriftsteller Leif Randt hat die perfekt kuratierten Reflexionsschleifen seines Kultromans „Allegro Pastell“ für einen Kinofilm hergerichtet. Auf der Berlinale erntet er damit Ratlosigkeit.

Venedigs Markuskirche soll wieder Mittelpunkt der Musikwelt werden - durch zwei neue Orgeln. Cheforganist Alvise Mason hat dafür die besten Orgelbauer der Gegenwart engagiert: Francesco Zanin aus dem Friaul und Philipp Klais aus Bonn.

War der Jahrhundertdirigent Herbert von Karajan nur Mitläufer oder überzeugter Nazi? Der Historiker Michael Wolffsohn hat dieser Frage ein aufwendig recherchiertes neues Buch gewidmet – und stellt einige Annahmen richtig.

Sie freuen sich auf einen entspannten Filmabend - wissen aber nicht, was Sie anschauen sollen? Der SZ-Filmtipp-Finder wählt aus über 3500 Kritiken der Redaktion aus und macht Ihnen passende Vorschläge. Film ab!

Wissenschaft und Kunst - die Leopoldina will ein Ort für beides sein. Gemeinsam mit der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt wurden Kunstinstallationen ausgesucht. Das ist geplant.

Die alten Kaimauern Hamburgs sind sanierungsbedürftig – ein teures Dauerprojekt. Der Abschnitt, der jetzt an der Reihe ist, dürfte vor allem Besucher der Elbphilharmonie vor Herausforderungen stellen

Vor 300 Jahren erblickte Prinz Heinrich das Licht der Welt. Der Bruder von Friedrich dem Großen hat Rheinsberg in der Kulturwelt einen Namen gemacht. Nun soll der „kleine Bruder“ gewürdigt werden.

Unter den Starsoziologen ist Hartmut Rosa der furchtlos lebensnahe Beobachter. Die Unfähigkeit zum Bürokratieabbau und der Videobeweis in der Fußballbundesliga sind für ihn Teil desselben Problems. Ein Gespräch über den übersehenen Urgrund unserer Krise.

Kristof Magnussons Roman „Die Reise ans Ende der Geschichte“ ist eine heitere Geheimagenten-Komödie kurz nach Ende der Sowjetunion.

Gisèle Pelicot wurde Opfer schwerster Verbrechen, heute ist sie eine feministische Ikone. Jetzt hat die 73-Jährige ihre Sicht der Dinge aufgeschrieben. Eine Begegnung in Paris.

Für Henrike Naumann war Wohnen politisch. Nun ist die 1984 geborene Künstlerin verstorben. Bis zuletzt hat sie an ihrem Beitrag für den deutschen Pavillon in Venedig gearbeitet. Ein Nachruf.

Ben Matthis Wroblewski bekam den Kulturförderpreis des Landkreises Lüneburg, jetzt studiert er in Hamburg. Mit der Posaune spielt er in vielen Bands, baut sich aber noch ein zweites Standbein auf.

Spaß und Freude am Singen sind da – aber bitte ohne Leistungsdruck. Beim Singen wird viel von der Persönlichkeit preisgegeben.

In dem neuen Film „Rose“ spielt Sandra Hüller eine Frau, die sich im 17. Jahrhundert als Soldat ausgibt. Dafür machte sie Kampf- und Krafttraining. Schwieriger war für sie aber eine andere Erfahrung.

Erst vor wenigen Monaten war Henrike Naumann als Mitgestalterin des Deutschen Pavillons auf der Kunstbiennale 2026 in Venedig ausgesucht worden. Jetzt ist die 1984 geborene Künstlerin gestorben.

© dpa-infocom, dpa:260215-930-688488/3

Regisseur Milo Rau hat erstmals einen seiner fiktiven Gerichtsprozesse nach Deutschland gebracht. Prominente und Normalbürger verhandeln, wie man mit der rechtspopulistischen Partei umgehen sollte.

Erst vor wenigen Monaten war Henrike Naumann als Mitgestalterin des Deutschen Pavillons auf der Kunstbiennale 2026 in Venedig ausgesucht worden. Jetzt ist die 1984 geborene Künstlerin gestorben.

Der Jazztrompeter Nils Wülker holt sich für sein neues Album Unterstützung aus der New Yorker Elite ins Aufnahmestudio. Das ist auch ein Stresstest – aber einer, der definitiv gelingt.

Vieles ist den Amerikanern egal – aber am egalsten ist ihnen die Umwelt. Derzeit streuen die Menschen hier in Washington giftgrünes Zeug auf die vereisten Gehwege, weshalb wir bald unsere Schuhsohlen und Bodenbeläge erneuern werden.

US-Außenminister Rubio sprach in München leidenschaftlich über die „westliche Zivilisation“. Das rührte einige. Nur zur Klarstellung: Er hält es ersichtlich mit dem Geschichtsbild von Mel Gibson, es geht da weniger um die Werte der französischen Aufklärung.

Der Nahostkonflikt, die Lage in den USA: Müssen Filmschaffende dazu öffentlich Haltung zeigen? Die Berlinale veröffentlicht einen Appell - und ein Experte warnt vor Gesinnungsprüfung.

Mit dem „Museum der Unschuld“ wurde der erste Roman des Literaturnobelpreisträgers Orhan Pamuk verfilmt – ausgerechnet als Netflix-Serie. Ein Gespräch über die Angst vor Kontrollverlust, die USA als „kleine Türkei“ und das Istanbul aus einer anderen Zeit.

Einbruch, baufällige Galerien, Ticketbetrug und zwei Überschwemmungen binnen Wochen: Kann der Pariser Louvre seine Rolle als prestigeträchtiges Museum noch retten? Was sich jetzt ändern muss.

Am Münchner Residenztheater inszeniert Elsa-Sophie Jach das Stück „Automatenbüffet“ der fast vergessenen Dramatikerin Anna Gmeyner. Ein melancholischer Abgesang auf Geselligkeit in Zeiten des Faschismus.

„Souleymanes Geschichte“ erzählt von einem Fahrradkurier, der den Parisern Essen bringt – und zeigt mit diesem Flüchtling aus Westafrika eine ganze, verborgene Welt.

Charli xcx zeigt auf der Berlinale ihre Mockumentary „The Moment“. Eine höchstens zur Hälfte fiktive Tragikomödie über den Wahnsinn, der mit einer Karriere als Popstar einhergeht. Zusammenbrüche und viel zu viele Zigaretten inklusive.

„Brat“ war plötzlich überall: Popstar Charli xcx wird auf der Berlinale gefeiert - und zeigt in einer neuen Satire, was in der Musikbranche falsch läuft. Warum das sehr lustig und lehrreich ist.

Müssen Filmschaffende bei Festivals politisch Stellung beziehen? Nach Debatten bei der Berlinale veröffentlicht die Festivalchefin nachts einen Appell – und nimmt die Jury in Schutz.

Trotz Warnstreik im Berlinale-Kino Cubix laufen die Filmvorführungen wie geplant. Was die Gewerkschaft für die Beschäftigten fordert.

Das Gänseliesel in Göttingen wird in diesem Jahr 125 Jahre alt. Zum Geburtstag darf sich die Brunnenfigur auf viele Küsse freuen.