
Fotografie:Bilder des Tages
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Sie selbst nannte sich „Anti-Star“ und zeigte sich über Jahrzehnte in immer neuen Facetten: Nun ist die Französin, bekannt durch Filme etwa mit Truffaut und Godard, mit 77 Jahren verstorben.

Es wird bunt: Potsdam feiert das Tulpenfest. Blumenpracht und holländische Traditionen locken alljährlich Tausende Besucher.

Es darf gezapft und gefeiert werden auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Was macht die große Sause auf dem Cannstatter Wasen in diesem Jahr besonders? Und wann lohnt ein Besuch?

Eine Kamerafrau kommt beim Dreh des Westerns „Rust“ durch einen Schuss ums Leben. Ein Strafprozess gegen Alec Baldwin wurde 2024 eingestellt. Doch nun kommt auf den Schauspieler eine Zivilklage zu.

Melancholie, Walzer und politische Appelle: Beim Bundespresseball blickt Steinmeier zurück – und Gäste wie Arne Friedrich verraten private Anekdoten vom roten Teppich.

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Das Europäische Zentrum der Künste Hellerau in Dresden wird für seine Verdienste in der Theaterlandschaft ausgezeichnet. Auch das junge Theater „Stellwerk“ in Weimar wird prämiert.

Wo Bosse draufsteht, ist Bosse drin. Das verspricht der Hamburger Musiker auch für sein zehntes Album. „Stabile Poesie“ lädt zum Tanzen, Schwelgen, Schimpfen und Gras streicheln ein.

Wenn Max Giermann auf der Bühne steht, fällt es schwer, nicht zu lachen. Doch der Comedian hat nicht nur Schauspieltalent, er malt auch. Zum ersten Mal stellt er seine Werke jetzt in Berlin aus.

Der völlige Zusammenbruch hat es in die Sprache junger Menschen geschafft. Warum das mehr ist als eine ironische Antwort auf die Weltuntergangsstimmung – und was es generell über die emotionale Verfasstheit im Jahr 2026 erzählt.

Pierre Littbarski, Fußballweltmeister von 1990 und FC-Idol, führt in Köln unter dem Titel „Litti macht Theater“ sein Leben auf. Ein erfreulich bizarrer Auftritt zwischen Schülertheater und Dada-Performance.

Die Ehe ist objektiv so gerecht wie noch nie. Gleichzeitig gab es nie mehr Filme und Serien, die von grauenhaften Hochzeiten handeln. Was uns das über die Angst der jungen Generationen vor ihrer Freiheit erzählt.

Von Polizei-Akrobatik bis Elvis-Show: Wer erklimmt einen Mast, lässt sich karikieren oder will wissen, ob Roboter bald unsere Jobs übernehmen? Die Highlights der langen Museumsnacht im Überblick.

Wie kann wieder mehr Kollaboration in der Welt entstehen? Wenn das einer weiß, dann wohl Mike D, Mitgründer der brillanten „Beastie Boys“, der dazu gerade eine Ausstellung leitet.

In der zweiten Spielzeit unter der neuen Führung von Intendantin Sonja Anders gibt es neben zahlreichen Premieren eine klare Haltung. Und zwar gegen Hass. Wie will das Haus diese zeigen?

Eine fantastische Isabelle Huppert spielt „Die reichste Frau der Welt“, nach einem realen Skandal um die L’Oréal-Erbin Liliane Bettencourt. Die Mechanismen der Macht lassen sich hier fast wie am lebenden Objekt studieren.

Wer davon träumt, bisschen kalifornischer zu leben: Das legendäre Eames House wird jetzt in Mailand als Bausatz vorgestellt. Wäre dringend auch was für deutsche Stadtränder.

Mehr als 1000 Seiten, 13 Jahre lang mit der Hand geschrieben: In „Zeit der Mutigen“ lässt Dimitré Dinev Menschen an der Geschichte verzweifeln – er selbst verzweifelt am Zerfall der Demokratie in Osteuropa. Ein Gespräch vor der Wahl in seinem Heimatland.

Matchafarben war mal, jetzt wird auf einmal alles lila: Kaffeeläden, Supermärkte, Social-Media-Feeds. Über die Farbe der Stunde.

Unsere Kolumnistin spielte schon das Instrument des Jahres 2026, als Mädchen noch Röcke tragen mussten und Musiklehrer das „Horst-Wessel-Lied“ üben ließen: Folge sechs von „Heidenreichs Fundstücken“.

Ausgerechnet ein Mann des Glaubens schwingt sich in diesen Tagen zum Retter der Vernunft auf: Warum selbst Kirchenkritiker in all dem Trump-Wahnsinn große Hoffnungen in Papst Leo XIV. setzen.

Ein Orchester im Kleinformat, das Instrument der Heimatlosen, überallhin mitnehmbar: Maxi Pongratz erklärt seine Liebe zum Akkordeon – dem Instrument des Jahres 2026.

Drei Monate kreative Auszeit: Vorwiegend junge Talente in Bildender Kunst, Musik und Literatur können sich für das Stipendium in Salzwedel bewerben – inklusive monatlicher Förderung.

Schon in den 80ern fand sie, dass sich in der Gesellschaft etwas ändern muss: Sängerin Ina Deter meldet sich nach langer Pause zurück. Ihren bekanntesten Song würde sie heute an einer Stelle umtexten.

Fast 50 Jahre lang schmücken sie ein Schulforum, jetzt hängen Gerhard Richters Riesenbilder in Münster. Am neuen Standort sehen Experten gute Bedingungen für den Erhalt - und Soest bekommt Ersatz.

Klassiker der Weltliteratur, zeitgenössische Dramatik, experimentelle Formate: Ein Programm mit großer Bandbreite ist für Sachsens Theatertreffen vorbereitet. Der Blick geht auch über die Grenze.

Tausende Gäste feiern beim Bundespresseball in Berlin, darunter Bundespräsident Steinmeier. Doch es geht nicht nur um Party, sondern auch um eine politische Botschaft.

Mit „Dick Brave“ hat sich der Hamburger Musiker Sasha quasi ein zweites Standbein geschaffen. Nun tourt er nach jahrelanger Pause wieder durch Deutschland.

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Scheck, der Wal Timmy, und heißt der Dings nun Leitmayr oder Wachtveitl? Merke: Eine Feuilletondebatte geht nur zu Ende, wenn eine neue Feuilletondebatte beginnt. Wie gut, dass es dieses erstaunliche Ressort gibt!

Sie gilt als links, er als rechts, beide schreiben erfolgreiche Romane. Das Schriftsteller-Ehepaar Jessica Durlacher und Leon de Winter im Interview über die belebende Kraft endloser Diskussionen.

In „Paris Murder Mystery“ will Jodie Foster als Psychotherapeutin den Tod einer Patientin aufklären. Man lernt: Ihr Beruf ist gefährlicher, als man glauben mag.

Einen halben Kilometer lang standen Menschen für die Eröffnung der Soloschau von Marina Abramović in Berlin an – um dann viele bloßgelegte Genitalien zu sehen. Ob es sich gelohnt hat? Ein Besuch nach vorbereitendem Gespräch mit der Künstlerin.

Mehrere Jahre pausierte das Blickwechsel-Festival, jetzt steht die 14. Auflage an. Es sind Künstler aus über zehn Ländern eingeladen. Was hat ein Elefant damit zu tun?

Die Art Düsseldorf verzeichnet erneut Wachstum: Fast 120 Galerien aus dem In- und Ausland präsentieren zeitgenössische Kunst - in krisenhaften Zeiten.

Am vergangenen Wochenende hat die AfD ihr Regierungsprogramm beschlossen. Es enthält klare Linien für die Kulturpolitik. Stiftungen, Theater, Ausstellungshäuser und Kulturzentren sind höchst besorgt.

Wer war eigentlich Kleopatra? Manchen wissen nur, dass sie die Geliebte von Caesar war, in Eselsmilch gebadet haben und unglaublich schön gewesen sein soll. Wie es wirklich war, zeigt eine neue Show.

Leif Randt schrieb mit „Allegro Pastell“ einen Roman für die Instagram-Generation – über die Liebe und vorauseilende Wehmut. Anna Roller hat nun angemessen indie-romantische Bilder für diese Geschichte gefunden.

Wie begeistert man junge Zuschauer für die Oper? Ein Blick nach Hamburg, wo sie es mit Avantgarde-Musik von Karlheinz Stockhausen probieren. Klappt gut.

Prominente Autoren wie Virginie Despentes und Bernard-Henri Lévy verlassen unter Protest den französischen Verlag Grasset, weil der rechtsidentitäre Multimilliardär Vincent Bolloré dort den erfahrenen Verleger entlassen hat. Seine politischen Ziele dabei sind klar.

Mit dem Erfolg von „Girls“ begann für Lena Dunham die beste Zeit ihres Lebens. Und die schlimmste – die sie im Memoir „Famesick“ nun verarbeitet hat. Ihre Lesung in Brooklyn gleicht einer Selbsthilfegruppe für Millennials.

Beim Stadtfest „Luthers Einschulung“ verbindet Mansfeld historische Erinnerung mit Spiel und Unterhaltung. Höhepunkt ist eine Murmelolympiade mit erstmals ausgetragener Vereinsmeisterschaft.

Von Udo Lindenberg einen Spitznamen zu bekommen, ist etwas Besonderes. Auch Schriftsteller Benjamin von Stuckrad-Barre hat einen. Und er ist von dem Namen so begeistert, dass er ihn offiziell macht.

2016 hat Benjamin von Stuckrad-Barre eine Art Biografie über seinen Freund Udo Lindenberg geschrieben, die nie regulär erschien und schnell vergriffen war. Nun hat „Stuckiman“ das Buch überarbeitet.

Zum 30. Jubiläum kehrt ein absoluter Musical-Klassiker zurück nach Stuttgart. Eine Neuproduktion steht an - und soll den Vampirstoff noch unheimlicher auf die Bühne bringen.

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Ob Rapperin Ebow, Hip-Hopper Levin Liam oder Popsänger Aaron – das Kölner Musikfestival „c/o pop“ setzt in diesem Jahr vor allem auf junge, aufstrebende Talente der deutschsprachigen Popmusik-Szene.

Skandalautor? Wrack? Nein: Supermann. Michel Houellebecq brilliert in Frankreich als sehr besonderer Experte in dunklen Zeiten. Sein Credo: Es lebe die Literatur, es lebe das Chanson!

Kunst, Architektur und Wildtiere bis tief in die Nacht: Warum der Besuch für Minderjährige in diesem Jahr kostenlos ist – und wie viele Besucher in der Samstagnacht in Hamburg erwartet werden.