
Fotografie:Bilder des Tages
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Zoll-Ankündigungen und Übernahmedrohungen von US-Präsident Trump stoßen in Kanada auf Unverständnis und haben eine Patriotismus-Welle ausgelöst. Jetzt positionieren sich auch Stars aus der Musik.

Katharina Köller erzählt in „Wild wuchern“ von zwei Frauen auf der Suche nach dem richtigen Leben unter falschen Bedingungen: denen des Patriarchats.

Es ist ein teuflisches Paradoxon, dass sich ausgerechnet in den USA die Intellektuellen auf die Flucht begeben – wo doch dort einst die geistige Freiheit wartete. Deutsche Hochschulen beobachten die Absetzbewegung mit großem Interesse.

Lässt sich über Fischbrötchen ein ganzes Buch schreiben? Es gibt viel zu erzählen, findet Autor Gottfried Haufe und bestimmt sehen viele Norddeutsche es genauso. Auch Fische kommen zu Wort.

Zwei gut aussehende Menschen suchen ein Geheimnis, finden nichts heraus, dann folgt ein Blutbad: Der seltsam vermurkste Psychothriller „Holland“ mit Nicole Kidman.

Caravaggio wurde lange als hitzköpfiger Rebell und Superitaliener vergöttert. Eine große Ausstellung in Rom befreit ihn von diesen Zuschreibungen und lässt seine Kunst für sich sprechen.

Schumanns Violinkonzert war lange verpönt. Auf einmal ist es überall zu hören – in München brillieren etwa Vilde Frang und Daniel Lozakovich. Warum fasziniert diese Komposition ausgerechnet jetzt?

In der niedersächsischen Provinz wurden bis in die Achtzigerjahre Zehntausende deutsche Manager geschult – von Reinhard Höhn, einem einstigen NS-Staatsrechtler. Der Soziologe Stefan Kühl hat die Geschichte der Ausbildung von Führungskräften in der BRD erforscht.

Die Selbstoptimierung hat den Schlaf erreicht: Jetzt soll man sich nachts den Mund zukleben, um morgens ausgeruhter und schöner zu sein.

Das Kunsthaus Minsk ist eine der zentralen Kultureinrichtungen in Potsdam. Das Haus bekommt nun eine neue Leitung.

Wien, Paris, Prag, Rom oder St. Petersburg: Europa hat viele Musikzentren. Das renommierte Moritzburg Festival für Kammermusik lädt programmatisch zu einer Landpartie quer durch den Kontinent.

Die Lesung von Angela Merkel aus ihrem Buch „Freiheit“ zum Ausklang der Leipziger Buchmesse ist ein Nostalgiefestival. Und, ja, wirklich: unterhaltsam. Bis die Altkanzlerin die Reißleine zieht.

Am Ostpreußischen Landesmuseum soll bis zum Jahresende ein Anbau fertiggestellt werden, der sich dem Schaffen von Immanuel Kant widmet. Die Fragen des Philosophen sind nach wie vor aktuell.

Von Erika-Schreibmaschinen bis zum Moped S50: Karl Clauss Dietel hat vielen Alltagsgegenständen eine besondere Form gegeben. Seine Spuren sind auch im Chemnitzer Stadtbild zu entdecken.

Zum ersten Mal findet die Veranstaltung bundesweit statt. Ziel der Bibliotheken ist es, mehr Aufmerksamkeit für ihr Angebot schaffen.

Fast 120.000 Menschen besuchten die 25. Lit.Cologne. Nach Ende des Literaturfestivals sprechen die Veranstalter von der „erfolgreichsten Festivalausgabe aller Zeiten“.

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Mit dem TV-Vierteiler „Die Dornenvögel“ rührte Richard Chamberlain das Fernsehpublikum zu Tränen. Jetzt ist der US-Schauspieler mit 90 Jahren gestorben.

Produktionen wie „Die Dornenvögel“ und „Shogun“ machten Richard Chamberlain weltweit berühmt. Nun ist der Schauspieler im Alter von 90 Jahren gestorben.

Die Leipziger Buchmesse steht weiter hoch in der Gunst des Publikums. In diesem Jahr kamen deutlich mehr Gäste als 2024. Dennoch gibt es Sorgen in der Buchbranche.

Im Alter von 95 Jahren ist der Tänzer und Choreograf Ray Barra gestorben. Er war ein Resilienzwunder.

Gezappel und Klamauk: Claudia Bauer inszeniert „Warten auf Godot“ am Münchner Residenztheater – und scheitert an Samuel Beckett.

Was ist nur aus dem literarischen Spaziergang zu den Büchertischen geworden? Auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse wurde Schlangestehen zur Hauptdisziplin. Zum Abschluss kein Rundgang – aus Gründen.

Die kommende Regierung will ein Restitutionsgesetz, und das, obwohl die aktuelle Reform für den Umgang mit NS-Raubkunst noch gar nicht steht. Gut, dass das Thema dann endlich diskutiert wird.
Los Angeles (dpa) - Der US-Schauspieler Richard Chamberlain ist tot. Chamberlain, der vor allem mit dem TV-Vierteiler „Die Dornenvögel“ weltweit Erfolge feierte, sei im Alter von 90 Jahren auf Hawaii gestorben, berichteten US-Medien übereinstimmend ...

Die Trump-Regierung droht amerikanischen Universitäten, weil diese angeblich jüdische Studenten nicht schützen. Dabei müsste ein Kampf gegen Antisemitismus in Trumps eigenem Lager beginnen, schreibt der Holocaust-Forscher Christopher Browning.

Späte Wiederentdeckung eines in Auschwitz Ermordeten: Juri Felsens Roman „Getäuscht“ gibt es endlich auch auf Deutsch. Das Werk des russischen Proust ist ein Buch über die Liebe.

Ein letztes Refugium in diesem Land könnten die Kunst und Museen sein. Doch selbst in nationale Institutionen wie das Smithsonian und Galerien regiert der bizarre Präsident hinein. Aber wird Trump so das Bild bestimmen können, das die Nachwelt von ihm haben wird?

„Extrem besorgniserregend“: Der Datenschützer Max Schrems über die Abhängigkeit Europas von US-Cloud-Servern und die Möglichkeit, dass Donald Trump sie abschaltet.

„Haps“ ist ein Film von der Straße: abenteuerlich produziert, vermarktet unter anderem von „Haftbefehl“ und einem Energydrink-Hersteller. Soll noch wer sagen, das Indiekino sei tot.

Seit 2001 werden alle zwei Jahre Musikerinnen und Musiker beim Telemann-Wettbewerb ausgezeichnet. Es geht laut Veranstaltern um die „Zukunft der Alten Musik“.

Dass jemand einen Text schreibt, der 100 Jahre später noch genauso relevant ist wie zu seiner Entstehungszeit, kommt nicht allzu oft vor. Aber dem Satiriker Kurt Tucholsky ist das gelungen.

Johannes Scheidweiler spielt die Hauptrolle im „Hamlet“ am Staatstheater Cottbus. Daneben hat der Nachwuchsschauspieler eine Rolle im Odenthal-„Tatort“ ergattert. Welchen Ermittler mag er am liebsten?

Vier Tage lange haben sich Verlage und Autoren in Leipzig präsentiert. Am Sonntag klingt die Buchmesse aus.

Es geht um eine alttestamentarische Geschichte, die das Theater Erfurt streckenweise mit Bildern wie aus einem Fantasyfilm erzählt. Dem Premierenpublikum gefällt es.

Erst Peru, dann Kolumbien und Chile, jetzt in der Dominikanischen Republik - die Konzertabsagen der Sängerin scheinen kein Ende zu nehmen. In den sozialen Medien regt sich zunehmend Unmut.

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Bunt gekleidete Cosplayer sind von der Leipziger Buchmesse nicht wegzudenken. Am Samstag stand auch ein Wettbewerb auf dem Programm.

Die Besucher der Leipziger Buchmesse brauchen vormittags viel Geduld. Vor dem Einlass ist Warten in langen Schlangen angesagt. Das war an allen Messetagen so, am Samstag aber besonders ausgeprägt.

Bei der zehnten Ausgabe von „Eine Stadt sieht einen Film“ zeigen 18 Hamburger Kinos einen Film über Udo Lindenberg. In einigen Kinos ist der Panikrocker selbst mit dabei - oder jemand mit Eierlikör.

Studio Braun bringt Heinz Strunks Bestseller „Ein Sommer in Niendorf“ am Schauspielhaus in Hamburg heraus. Das Regie-Trio steht in seinen Inszenierungen auch regelmäßig selbst auf der Bühne.

In den vergangenen Monaten wurden die Räume im Musem Lyonel Feiniger erneuert. Anfang April können Besucher wieder die Arbeiten des namensgebenden Bauhaus-Künstlers betrachten.

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Sex mit dem Kopf unter Wasser? Und Haien drum herum? Die enorm erfolgreiche Autorin D.C. Odesza erklärt, wie ihre Dark-Romance-Romane funktionieren. Ein Treffen auf der Buchmesse.

Im vergangenen Jahr bangte Hamburgs Kulturszene um den Erhalt des Molotow - wegen eines Hotelneubaus war die Zukunft des Clubs ungewiss. Heute öffnet der Musikclub wieder seine Tore.

Zum Jubiläum der Künstlergruppe zeigt das Brücke-Museum Werke aus seinem Bestand. Bei der Auswahl spielten auch das Videospiel „Fortnite“ und David Bowie eine Rolle.

Selten hat eine Serie eine Nation so aufgewühlt wie „Adolescence“ das Vereinigte Königreich. Kein Wunder, denn das Netflix-Drama fasst in Bilder, was man bislang eher in Studien nachlesen konnte: Die schrecklichen Dynamiken, die Smartphone und Netz bei Jugendlichen auslösen können.

Eric Clapton, der bis ins Quasireligiöse hinein Leidende unter den allergrößten Gitarristen, wird 80. Glückwunsch.

Die Kurt-Wolff-Stiftung ehrt kleine, unabhängige Verlage mit einem hochdotierten Preis. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an zwei Berliner Verlage.