Erst kürzlich hat Christof Kuhbandner in der SZ gegen die These von der angeborenen Intelligenz argumentiert. Die Zuschriften von Leserinnen und Lesern zeigen, welch umstrittenes Thema er damit angeschnitten hat.
Korrektur
:Eine Frage des Alters
Auf der "Seite Drei" vom 28. Dezember 2018, "Wisch und Weg", über den Instagram-Mitgründer Gregor Hochmuth, haben sich leider falsche Jahreszahlen eingeschlichen.
Was kommt
:In der SZ zu lesen
Ein Ausblick auf die Geschichten der nächsten Wochenend-Ausgabe, der ersten im neuen Jahr. Und ein Hinweis auf die digitale Leseverlängerung in dieser und in der kommenden Ausgabe.
Bahn
:Bewegt euch
Die Politik kritisiert die Bahn? Ausgerechnet die, meinen Leser. Sie können sich gar nicht genug echauffieren über den aus ihrer Sicht falschen Weg, den die Bahn einschlagen musste. Gefordert wird ein Umdenken - vor allem in der Politik.
SZ-Werkstatt
:Von Komplexen und so
Wozu sind Illustratoren eigentlich da? Lisa Bucher hat sich diese Frage oft gestellt. Im Buch Zwei dieser Ausgabe ist unschwer zu erkennen, dass die Frage unsinnig war. Künftig wird sie Illustratoren an der Uni unterrichten. Schade eigentlich.
Weitere Briefe
:Terror jeder Art
Ein Leser hofft darauf, dass die in der SZ angestoßene Debatte über die Bezeichnung "Terrorismus" Kreise zieht. Ein anderer verteidigt den Film "Die Feuerzangenbowle". Ein dritter möchte Atemprobleme an Neujahr verhindern.
Sprachlabor
:Na dann Prost!
Was ist das aufs Trinken gemünzte Gegenstück zum Wort "satt"? Ein Leser hat da einen interessanten Vorschlag.
Der Fall Relotius
:Was wahr ist
In zahlreichen Reportagen für den "Spiegel" hat der preisgekrönte Journalist Claas Relotius Schicksale erfunden, Details hinzugedichtet oder ihnen einen neuen Dreh gegeben. Leser setzen sich hier kritisch mit diesem Fall auseinander.
Korrekturen
:Ein paar Nullen mehr
Die Marktkapitalisierung von Amazon, Alphabet und Facebook wurde jüngst viel zu niedrig angegeben.
Abtreibung
:Die Frauen werden alleingelassen
Den Kompromiss, den die große Koalition zum Werbeverbot für Abtreibungen erzielt hat, halten Leserinnen für einen ganz faulen. Eine Leserin wundert, dass dabei auch Frauen mitmachen.
Weitere Briefe
:Flüchtlinge, Rentner und der Finanzausgleich
Eine Leserin warnt vor den gesundheitlichen Folgekosten bei Flüchtlingten mit Gewalterfahrung. Ein anderer beklagt das Ende des Sozialstaats. Ein dritter fordert einen EU-Finanzausgleich.
Kolonialkunst
:Rückgabe, an wen?
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron möchte Kunst, die in der Kolonialzeit aus ihren Entstehungsländern geraubt oder dort gekauft wurde, zurückgeben. In Deutschland gibt es eine ähnliche Diskussion. Leser jedoch argumentieren dagegen.
Korrekturen
:Eine Ausnahme
Kinder aus binationalen Ehen dürfen in Österreich eine Doppelstaatsbürgerschaft haben.
Weitere Briefe
:Das sind die Realitäten
Ein Leser findet, das sich manche Arbeitgeber nicht gesetzeskonform verhalten, wenn es um Elternzeit oder Mutterschutz geht. Der Staat solle hier Hilfen anbieten. Ein anderer Leser sieht das bargeldlose Bezahlen rundweg kritisch.
Bayer
:Das Risiko tragen die Mitarbeiter
Hat sich die Bayer AG beim Kauf von Monsanto übernommen, gar verspekuliert? Trotz aller gegenteiliger Beteuerungen des Managements liegt nach Meinung von Lesern diese Auffassung sehr, sehr nahe.
18 aus 2018
:Die besten SZ-Geschichten des Jahres
Zum Jahresende präsentieren wir die Lieblingsgeschichten der Redaktion. 18 herausragende Geschichten von SZ-Autoren, von Weihnachten bis Silvester jeden Tag auf SZ.de.
SZ-Werkstatt
:Anspruchsvoll, klar
Wie denkt sich der Macher des SZ-Weihnachtsrätsels eigentlich seine Fragen aus? Und warum müssen sie so schwer sein? Fragen, mit denen Oliver Rezec immer wieder konfrontiert wird. Hier lüftet er ein paar Geheimnisse - aber nicht alle.
Erderwärmung
:Klägliche Politik
Der Sommer 2018 war der heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Wird das nun so weitergehen? Leser haben wenig Hoffnung, dass sich der Trend zur Erderwärmung demnächst aufhalten lässt - trotz aller Beteuerungen der Politik.
Treibhausgase
:Die Kuh und der Kümmel
Ist die Biokuh ein Klimakiller? Leser bezweifeln das.
Was kommt
:In der SZ zu lesen
Ein Ausblick auf die Geschichten der nächsten
Wochenend-Ausgabe , der letzten vor dem neuen Jahr. Und ein Hinweis auf die
digitale Leseverlängerung in dieser und in der kommenden Ausgabe: die Geschichte des 33-Tage-Papst aus dem
Jahr 1978.
Sprachlabor
:Schlag nach in der Bibel
... allerdings nicht weil Weihnachten naht, sondern weil verzwickte Leseranfragen unseren Sprachlaboranten dorthin geführt haben. Zudem galt es noch, sich mit der Größe einer Südkoreanerin zu beschäftigen.
SZ-Werkstatt
:Koffer mit eigenen Persönlichkeitsrechten
Wie illustriert man eine Reportage über einen Flughafen? Klar, mit Fotos von ebendiesem. Das aber ist heutzutage gar nicht mehr so einfach. Ein Werkstattbericht von Natalie Neomie Isser.
Psychisch Kranke
:Doppelt verloren
In mehreren Artikeln berichtete die SZ über die Pläne des Gesundheitsministers Jens Spahn zur Versorgung von psychisch Kranken. Leser, die als Psychotherapeuten oder Psychiater arbeiten, berichten hier über ihren Alltag.
Korrekturen
:Falsche Zuordnung
Elisabeth Köstinger ist in Österreich nicht für Verkehr, sondern für Nachhaltigkeit und Tourismus zuständig.
SZ MagazinIn eigener Sache
:SZ-Magazin vom Fall Relotius betroffen
Auch das "SZ-Magazin" hat im Jahr 2015 zwei manipulierte Interviews von Claas Relotius veröffentlicht, der umfangreiche Fälschungen im "Spiegel" eingestanden hat.
Korrekturen
:Falsche Zuordnungen
Nikita Fahrenholz hat nicht den Essens-Lieferdienst Lieferando gegründet, sondern Lieferheld. Und Venus ist nicht gleich Venus.
Medizin
:Herz vom Schwein - ein Graus
Eine Leserin wendet sich mit Vehemenz gegen die These, eine Xenotransplantation, wie sie jüngst mit Schwein und Affen geschah, sei ein Fortschritt. Sie beklagt das Leid der Tiere.
Aus der Redaktion
:Team des Jahres
Das "Medium Magazin" hat vier Journalisten der SZ für ihre Protokolle zum NSU-Prozess zum "Team des Jahres" gekürt. Zwei andere SZ-Journalisten teilen sich den Deutschen Reporterpreis für das beste Interview.
Gier
:Weniger Haben, mehr Sein
Ist Gier tatsächlich menschlich? Ein Samstagsessay, in dem Werner Bartens jüngst diese These vertreten hat, empörte viele Leser. Sie widersprechen hier und zitieren nicht nur Augustinus oder Charles Dickens.
Weitere Briefe
:Heino und Pound
Der deutsche Sänger Heino hat nach Ansicht eines Lesers sein Image selbst verschuldet. Ein anderer Leser ergänzt ein Detail zu Ezra Pound.
Weitere Briefe
:Sprache und Musik
Von Texten, die in sogenannter Einfacher Sprache verfasst sind, profitieren nach Meinung einer Leserin alle. Und nach Ansicht eines anderen Lesers haben Musikliebhaber Recht, wenn sie auf werkgetreuer Aufführung von Stücken beharren.
Bahn
:Der Fahrgast müsste streiken
Warnstreiks wie jener der Eisenbahner- und Verkehrsgewerkschaft vom Montag, 10. Dezember, schaden nach Meinung vieler Leser mehr als sie nützen. Einer verweist zur Lösung solcher Tarifstreitigkeiten auf alte Zeiten.
Brexit
:Theresa May sollte die Farce absagen
Die britische Premierministerin betont ständig, sie habe einen klaren Auftrag der Bürger für den Austritt Großbritanniens aus der EU. Ein Leser sieht das anders, und belegt dies mit Zahlen.
Korrekturen
:Namensverwechslung
Nicht Bing Crosby, der das Lied berühmt machte, sondern Bill Cosby hat "Baby it's cold outside" in Verruf gebracht.
Weitere Briefe
:Beschämend
Dass der Papst Homosexuelle vom Priesteramt ausschließt, hilft der Amtskirche bei ihren Problemen mit der Sexualität überhaupt nicht, findet ein Leser. Ein weiterer schreit, dass der Bund sich endlich wirklich zur Bahn bekennen soll.
Genmanipulierter Mensch
:Mit dem Faust im Nacken
Grenzüberschreitungen können schädlich sein - sie können die Forschung aber auch voranbringen, finden SZ-Leser. Sie müssen nicht zwangsläufig sofort verdammt werden.
Häusliche Gewalt
:Die Frauen sind immer selbst schuld? - Absurd!
Leserinnen und Leser üben herbe Kritik an den Thesen der Psychiaterin Hanna Ziegert.
Deutsche Bank
:Ständige Miese auf dem Image-Konto
Ist der Name angesichts der Skandale noch angemessen?
SZ-Werkstatt
:Die Stadt-Land-Spaltung in Frankreich
Wie Wirtschaftskorrespondent Leo Klimm die Proteste gegen eine als arrogant und dekadent empfundene Politik in Paris erlebt - oft voller Wut, manchmal aber auch fröhlich und ausgelassen.
Digitalpakt
:Lehrer statt W-Lan
Missstände über Missstände sehen die Leserinnen und Leser im deutschen Bildungssystem. Und die wenigsten sehen in der Digitalisierung der Klassenzimmer eine Lösung.
Sprachlabor
:Die Kunst des Kürzens
Sprachlaborant Hermann Unterstöger stellt ein anthropologisches Novum vor: die Zweialtrigkeit. Und er erklärt, warum aufhören nicht gleich aufhorchen ist.
Korrekturen
:Fehler im Namen
In einem Text war von der Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nqyen-Kim zu lesen. Der korrekte Name lautet Nguyen-Kim.
Weitere Leserbriefe
:Alle blind
Wie wurde aus dem Pfleger Niels Högel ein Serienmörder? Und warum hat das niemand bemerkt? Damit beschäftigt sich eine Leserin aus Biburg. Ein anderer Leser macht sich über die Spielzeugindustrie Gedanken und die Auswirkungen auf die Kinder.
Implant Files
:Das pure Entsetzen
Implantate verbessern das Leben vieler Menschen. Doch jedes Jahr werden weltweit Tausenden Patienten fehlerhafte Geräte eingesetzt. Meinungen über ein krankes System.
CDU
:Ein denkwürdiger Freitag
Wie geht es weiter nach dem Parteitag in Hamburg bei der CDU? Mit dieser Frage setzen sich auch die Leser kontrovers auseinander. Ist AKK nur Merkel 2.0 oder doch mehr?
Merz und Schäuble
:Rache der Enterbten
Er ist ein politischer Held dieses Landes, aber die Kanzlerschaft war Schäuble nicht vergönnt. Was halten die Leser von dessen Einsatz für Friedrich Merz?
Künstliche Intelligenz
:(Keine) Angst vor Bordcomputer HAL
Leser äußern hier ihre Zweifel und Hoffnungen zum Thema KI und scheuen dabei auch nicht vor Zitaten aus der Filmgeschichte zurück.
Debatte@sz
:Legitim, aber vielleicht ein wenig überzogen
"Wie ist Ihre Meinung zum Bahnstreik?" Das fragte die SZ die Nutzer ihrer Internet-Foren. Hier Antworten in Auszügen.
Gesellschaft
:Verlierer, die gewinnen
Andreas Zielcke hat in "Erniedrigte und Beleidigte" die Schattenseiten der Leistungsgesellschaft beschrieben. Ein Leser widerspricht in einem Punkt. Ein anderer schreibt über die Kehrseiten der Automatisierung.
Weitere Briefe
:Wetten und Demokratie
Der sogenannte BVB-Bombenleger hat nach Meinung eines Lesers ein Problem offengelegt: warum sind Wetten auf Aktien überhaupt erlaubt? Ein anderer Leser sinniert über die neue Aktion des "Zentrums für Politische Schönheit".