Pressesprecher heißen ja Pressesprecher, weil sie mit Medienmenschen sprechen sollen. Seit einiger Zeit aber wollen sie nur noch schriftlich kommunizieren. Susanne Höll erinnert das an harte Zeiten als Journalistin in Osteuropa.
Sprachlabor
:Wie es richtig ist
Mit dem Dialekt speziell auf Speisekarten ist das so eine Sache. Heißt es wirklich: geschmolzene Kartoffelklöße? Und wann sagt man in oder im?Hermann Unterstöger weiß wie immer die richtigen Antworten.
Roger Willemsen ist tot
:Kein Ersatz, nirgends
Er wird vermisst, denn er war ein Forschungsreisender im modernen Sinne und ein Glücksfall für das Fernsehen.
Grapschen
:Frauenrechte sind Grundrechte
Die strukturelle Diskriminierung ist Alltag für viele Frauen. Doch auch Männer sind in einem System der Geschlechterstigmatisierung gefangen, das Ungleichheit und Dominanz kultiviert.
Zivilgesellschaft
:An der Oberfläche
Leser Schmidt lebt im Gegensatz zu Autor Jörg Häntzschel dann doch lieber in der Bundesrüpelblik Deutschland als in der seiner Ansicht nach primitiv-darwinistischen Gesellschaft der USA.
Weitere Briefe
:Auf dünnem Eis
Sind die vielen scheinbar aufregenden Diskurse über die künstliche Intelligenz nichts als ein Gang auf dünnem Eis? Und wer wird am meisten unter dem geplanten Gesetz der Buchpreisbindung zu leiden haben?
Korrektur
:Bytes und Kilobytes
Im Artikel "Braucht man das" vom 10. Februar zur 200-Gigabyte-Speicherkarte wurden sie verwechselt.
Zugunglück in Bayern
:Leichtfertige Schuldzuweisung
Sehr schnell hatte man die Ursache des schrecklichen Zugzusammenstoßes bei Bad Aibling ausgemacht: menschliches Versagen. Das allerdings kann man ganz unterschiedlich auslegen, meinen die Leser.
Abschiebung
:Zu kurzer Prozess
Ein neues Rechtssystem speziell für Flüchtlinge? Keine gute Idee, finden Juristen unter den Lesern. Die Gesetzesverschärfung wirkt eher so, als ob "da ganz schnell einfach mal was gemacht" werden sollte.
Weitere Briefe
:Was ist Populismus?
Populisten wie Trump oder Sanders können schlecht oder gut sein, links oder rechts, demokratisch oder undemokratisch. So gut wie immer aber wird der Begriff abwertend gebraucht. Vor allem in den Medien, vor allem in Krisenzeiten.
Debatte@SZ
:New Hampshire
Es sieht nicht gut aus, meinen die Leser in den SZ-Internetforen zum Ausgang der Vorwahlen zur US-Präsidentschaftkandidatur in New Hampshire. Sieger sind Bernie Sanders bei den Demokraten und Donald Trump bei den Republikanern.
Großbritannien
:Massives Pubsterben
Unser Leser in Falmouth freut sich über Christian Zaschkes pointierten Essay zur Saufdebatte in Großbritannien, und weist gleichzeitig daraufhin, welche überlebenswichtige soziale Funktion der bedrohte Pub dort hat.
Weitere Briefe
:Maus zum Topf
Patrick Illinger widmet sich ausführlich der Maus Herrmannsdorf, aber zu wenig dem Elefanten der Mastbetriebe. Und Nicolas Richter wirft die Präsidentschaftsbewerber Trump und Sanders zu Unrecht in einen Topf.
Russlanddeutsche
:Sind sie nun Deutsche oder Russen?
Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion haben sich in Deutschland in einer russischen Diaspora eingerichtet und lassen sich von Russland instrumentalisieren. Integration sieht anders aus, meinen SZ-Leser.
Korrektur
:Libyen statt Libanon
Die Stadt Sirte liegt nicht, wie es auf der Seite Drei vom 5. Februar zu lesen war, in Libanon, sondern in Libyen.
Horst Seehofer
:Bayerische Ost-Erweiterung
Bayerns Ministerpräsident fährt nach Russland, um Staatschef Wladimir Putin zu treffen. Für viele Leser ist das schwer auszuhalten. Sie werfen Seehofer Selbstinszenierung vor.
Flüchtlinge
:Rechtsbruch oder nicht
Ist es rechtens, dass Deutschland die Grenzen für Flüchtlinge offen hält? Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen bei Staats- und Verfassungsrechtlern. SZ-Leser hätten das aber gerne rechtsverbindlich geklärt.
Einwanderung
:Eine neue Qualität
Der Soziologe Stephan Lessenich hat jüngst in einem Essay mit dem Titel "Die Volksmaße" einige Zahlen zu Deutschland veröffentlicht und interpretiert. So mancher Leser ist damit nicht einverstanden.
Flüchtlingspolitik
:Die raue Wirklichkeit
Angela Merkels Absturz in den Umfragewerten, begründet durch den Zweifel vieler an der Handlungsfähigkeit des Staates in der Flüchtlingsfrage, zeichnet sich seit Längerem ab - auch in den Leserbriefen.
SZ-Werkstatt
:Dicke, staubige Bündel
Hubert Wetzel, Vizechef des Ressorts Außenpolitik, schildert im Buch Zwei die Schlacht von Verdun entlang bislang unveröffentlichter Akten eines bayerischen Regiments. Hier berichtet er von seiner Archivrecherche.
Sprachlabor
:Samt ihres Mannes
Ein Leser merkt an, dass "die skurrile Vorliebe vieler Journalisten für den Genitiv (wo denkende Menschen den richtigen Dativ verwenden) die Höhe des Albernen" erreicht habe. Daher heute ein Sprachlabor zum Genitiv.
Korrekturen
:Hans-Jochens Tochter
Im Bericht zu Hans-Jochen Vogels Geburtstag wurden Verwandtschaftsverhältnisse falsch dargestellt.
Korrekturen
:Platz eins schon 1991
Es ist falsch, dass Boris Becker erst 1996 Nummer eins der Weltrangliste geworden ist.
AfD
:Fortsetzung der Politik - mit anderen Mitteln
SZ-Leser bewerten die Äußerung der AfD-Vorsitzenden Frauke Petry zum Schusswaffengebrauch an Grenzen sehr unterschiedlich.
Debatte@sz
:Eine donnern
Wie kann man den in den Faschingshochburgen bevorstehenden Karneval sicher machen? Darüber wird in den Internet-Foren der SZ heftig debattiert. So mancher Diskussionsteilnehmer würde dabei nicht lange fackeln.
Grenzkontrollen
:Güter auf die Schiene
Wartezeiten und hoher Aufwand - ein Leser schlägt vor, dass all jene, die bei dauerhaften Grenzkontrollen mit neuen Kosten rechnen, die Probleme einmal aus ökologischer Sicht betrachten sollten.
Korrekturen
:80 Prozent
Die vier großen Fluggesellschaften in den USA kontrollieren fast den gesamten Inlands-Markt.
Weitere Briefe
:Erfolg schon vor Sinn
Erst kürzlich wurde der Leiter des Münchner ifo-Instituts, Professor Hans-Werner Sinn, verabschiedet. Ehemaligen Mitarbeitern des Instituts hat bei der Veranstaltung nicht gefallen, wie das Institut vor Sinn dabei dargestellt wurde.
VW
:Entschuldigung ist überfällig
Ein Leser und VW-Fahrer beschwert sich, dass sich der Konzern bei ihm noch nicht entschuldigt habe. Und glaubt, dass das Unternehmen mit dieser Haltung viele Kunden verlieren wird.
Weitere Briefe
:Bundeswehr-Misere
Die Verteidigungsministerin fordert mehr Geld für die Bundeswehr. Das hat einen Leser sehr erstaunt. Er fragt, warum sie nicht vorher alle Schlampereien bei der zum Teil nicht einsatzfähigen Truppe aufkläre.
Gustavo Dudamel
:Ein Musiker, kein Politiker
Von dem venezolanischen Dirigenten Gustavo Dudamel zu fordern, sich von der Regierung zu distanzieren, ist zu viel verlangt, meinen Leser.
Elektromobilität
:Da läuft was falsch
Die Bundesregierung ist immer in der ersten Reihe zu finden, wenn es darum geht, Ziele zur Energiewende oder zum Klimaschutz zu formulieren. Aber diesen Ankündigungen folgt meist nur Ernüchterung.
"Denken"
:Gegen die Eitelkeiten
Carolin Emcke hat sich in ihrem Essay "Denken" gegen die Eitelkeiten der Redenden und Denkenden gestellt. Ein SZ-Leser greift dies auf und berichtet, wie ihn hier Karl Poppers Buch "Das Elend des Historizismus" geprägt hat.
Weitere Briefe
:Wohnungsbau-Misere
Bundesbauministerin Barbara Hendricks hat den Bedarf an Sozialwohnungen auf 35000 pro Jahr beziffert. Werden sie gebaut, sollten sie aber auch in der Hand von Bund, Ländern oder Kommunen bleiben, meint ein Leser.
Korrekturen
:Missbrauch anderswo
700 Missbrauchsfälle bei den Regensburger Domspatzen? Nein, in der Vorschule außerhalb Regensburgs.
SZ-Werkstatt
:Neuigkeiten aus der Bar
Die Webseite www.jetzt.de wurde runderneuert. Christian Helten erklärt, wie die Jugendausgabe der SZ eigentlich so tickt.
Korrekturen
:Der älteste Mann
Yisrael Kristal, gelernter Zuckerbäcker aus dem israelischen Haifa, wurde jüngst als "der älteste Mensch auf Erden" vorgestellt. Das ist falsch.
Sprachlabor
:Wauwauwau?
Ein Leser las in der SZ die Lautbildung "Blablabla" und fand, dass dies eindeutig ein "bla" zu viel sei. Der Duden gibt ihm hier grundsätzlich recht, obwohl man bei der Schöpfung derartiger Onomatopoetika durchaus gewisse Freiheiten hat.
Aus der Redaktion
:Bert-Donnepp-Preis
Die SZ-Medienredakteurin Claudia Tieschky und der SZ-Mitarbeiter Hans Hoff werden für ihre Berichterstattung geehrt.
Betriebsrente
:Das Vertrauen ist futsch
Die Regierung möchte die betriebliche Altersvorsorge wieder populärer machen. Da sollte sie sich mal bei all jenen erkundigen, die 2004 durch eine neue Gesetzgebung viel Geld verloren haben. Sie fühlen sich kalt enteignet.
Weitere Briefe
:Bayerisches Dilemma
Was machen Menschen in Bayern, die zwar bei einer Bundestagswahl für Kanzlerin Angela Merkel stimmen möchten, aber die CSU partout nicht im Bundestag stärken wollen? Das fragt sich eine SZ-Leserin.
Korrekturen
:Falscher Gott
In "Zum Wohlsein" war mehrmals die Rede vom Hindu-Gott Murugan. In einer Passage wurde er allerdings falsch geschrieben.
Ihre Post
:Flüchtlinge: Schützen und verteilen - aber integrieren?
Im SZ-Interview sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, die Rückkehr von Flüchtlingen sollte der Normalfall sein, wenn die Fluchtgründe weggefallen sind. Das meinen auch viele SZ-Leser.
Debatte@sz
:Jämmerlicher Spagat
Über den Plan "A2" der rheinland-pfälzischen CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner wird in den Internet-Foren der SZ heftig diskutiert. Diese und weitere Beiträge finden Sie im Internet unter: www.sz.de/a2.
Korrekturen
:Erst 24 Jahre alt
Der Klaviervirtuose Daniil Trifonov ist kein "Mittdreißiger", wie es jüngst im Feuilleton hieß.
Weitere Briefe
:Ohne Latein geht nichts
Der Verband der Historiker und Historikerinnen beklagte jüngst, dass die Fähigkeit, mit alten Quellen umzugehen, im Studium nicht mehr vermittelt werde. Ein ehemaliger Latein-Professor erklärt, woran es fehlt.
Korrekturen
:Muggeseggele
Im Artikel "Sahnehäubchen" war die Rede von einem "Muckesäckele". Das ist falsch.
Europa
:Spielfeld der Wirtschaft
Die SZ-Kolumnistin Carolin Emcke hat in ihrem Essay "Gegenpressing" Europa mit einem Fußballfeld verglichen. Leser stellen nun die Frage, wer bei dem Spiel bestimmend ist. Nur die großen Wirtschaftsakteure?
Weitere Briefe
:Der erste Kummer
Viel wurde auf der Leserbriefseite jüngst über Omas und Opas geschrieben. Und die Diskussion geht weiter: Eine Leserin berichtet über ihren Opa, der ihr ein Schaukelpferd und eine Hängeschaukel baute.
Flüchtlingspolitik
:Argumente gegen Denkfehler auf beiden Seiten
Thomas Steinfelds Essay "Von Kindern und Männern" hat die Leser zu einem Schlagabtausch über Sinn und Unsinn der deutschen "Willkommenskultur" veranlasst.