Dass der FPÖ-Kandidat bei der ersten Runde der Bundespräsidentenwahl in Führung liegt, wird von Lesern unterschiedlich bewertet. Eine Leserin aus Österreich verwahrt sich dagegen, dass alle ihre Landsleute Nazis seien.
Weitere Briefe
:Nimmer seinesgleichen
Ein Leser würdigt den verstorbenen SZ-Korrespondenten Rudolph Chimelli mit einem Zitat aus Shakespeares "Hamlet" und stellt ihn in eine Reihe mit dem Fernsehjournalisten Hanns Joachim Friedrichs.
Bundesliga
:Trend zur Langeweile
Was passiert eigentlich, wenn der FC Bayern München weiter die besten Fußballer der anderen Vereine kauft, fragt ein Leser.
Löhne
:Zweierlei Maß
Steigt der Frauenanteil in einem Beruf auf 60 Prozent, gilt dieser als Frauenberuf mit negativen Folgen für das Gehalt (dann auch bei Männern). Wie verhält es sich dann bei Thomas Middelhoffs neuer Tätigkeit?
Korrekturen
:Im Katalysator
Jüngst hieß es in der SZ über die VW-Abgasaffäre, Stickoxide würden in einem Filter gesammelt und verbrannt. Das ist falsch.
Weitere Briefe
:Im Stich gelassen
Ein Leser beklagt, dass die betrogenen VW-Kunden im Abgas-Skandal von den Behörden im Stich gelassen werden. Ein anderer Leser beschäftigt sich mit den jüngsten Vorschlägen der CSU zur Moscheen-Finanzierung.
Atommüll
:Haltet den Dieb
23 Milliarden Euro soll die Atomindustrie zur Entsorgung des strahlenverseuchten Mülls aufbringen. Die Konzerne halten das für zu viel. SZ-Leser dagegen sind sich einig und lehnen die Entscheidung der Atomkommission ab.
Korrekturen
:Doch Mitglied der IAEA
In "Bröckelndes Geheimnis" stand, Israel gehöre nicht der Internationalen Atomenergiebehörde an.
Debatte@sz
:TTIP, nein danke
Zu TTIP fragte die SZ ihre Online-Nutzer: "In welchen Verhandlungspunkten muss die EU hart bleiben?" Die meisten Antworten dazu setzen sich sehr kritisch mit dem Thema auseinander. www.sz.de/ttipleaks
Beleidigung
:Mit der Keule des Strafrechts
Ist der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan zu Recht empört über Jan Böhmermanns Gedicht oder eher ein notorisch Beleidigter? In jedem Fall muss über den Straftatbestand des Paragrafen 103 StGB gestritten werden, meinen Leser.
Weitere Briefe
:Dann ginge es schneller
Eine Leserin empört sich über Unions-Fraktionschef Volker Kauder, der den Bau von Windrädern drosseln will, um den Netzausbau in Einklang mit der Stromerzeugung zu bringen. Sie empfiehlt der Politik die Stilllegung von Kohlekraftwerken.
Deutschland
:Reformen - aber nicht so
Henrik Enderlein hat jüngst in einer Außenansicht gemeint, Deutschland müsse man, was seine Reformfreudigkeit betrifft, einmal ein wenig Dampf machen. SZ-Leser haben das mit Interesse gelesen und hegen in manchen Punkten ihre Zweifel.
Auschwitz-Prozess
:Grotesk und falsch
Ein ehemaliger Richter am Bundesgerichtshof weist auf die Entscheidung des BGH vom Ende der 60er-Jahre zum Thema Auschwitz hin. Er hält den derzeitigen Prozess in Detmold daher auch für menschenunwürdig.
Mindestlohn
:Neoliberales Credo
Der neue Ifo-Präsident Clemens Fuest spricht sich im SZ-Interview gegen einen höheren Mindestlohn aus. Das regt Leser auf.
Tschernobyl
:Ein GAU kann jederzeit wieder passieren
Vor 30 Jahren geschah die Atomkatastrophe von Tschernobyl. Derzeit wird dort eine neue Schutzhülle gebaut. Doch was ist das schon - angesichts der immensen Halbwertszeiten von Radionukliden, fragen Leser.
Weitere Briefe
:Die beste Möglichkeit
Ein Leser bedankt sich herzlich für die Außenansicht "Gerechtigkeit für Draghi" von Peter Bofinger vom 21. April über die Zinspolitik der EZB. Bofinger bringe damit Ruhe und Besonnenheit in die komplizierte Zinsdiskussion.
Korrekturen
:80 Milliarden Euro
In "Was den Jungen zusteht" hieß es, der Bundeszuschuss zur Rentenversicherung betrage 30 Milliarden Euro. Das ist falsch.
Ihr Forum
:Hummels-Weggang: Haben Sie Verständnis für die Reaktionen der BVB-Fans?
Mats Hummels will Borussia Dortmund verlassen. Der Abwehrspieler möchte sich im Sommer dem Liga-Konkurrenten aus München anschließen. Die BVB-Fans reagierten im ersten Spiel nach der Bekanntgabe mit Pfiffen und teils wüsten Beschimpfungen gegen Hummels. Haben Sie Verständnis für die Reaktionen der Fans?
Ihr Forum
:Was erwarten Sie vom Parteitag der AfD?
Die AfD trifft sich zu ihrem mittlerweile fünften Bundesparteitag. In Stuttgart geht es vor allem um ein neues Grundsatzprogramm, also die grundsätzlichen Forderungen, Ziele und Werte der Partei. Viele fragen sich: Driftet die AfD noch weiter nach rechts ab? Wir fragen Sie: Wie wird sich die AfD künftig ausrichten?
Rente
:Mit 71 Jahren fängt das Leben an
Die Rente mit 70 ist bei den SZ-Lesern ein großes Thema. Manche stellen sich schon vor, wie es sein wird, wenn einem der betagte Zahnarzt mit zitternder Hand eine neue Krone aufsetzt.
Weitere Briefe
:60000 Jahre geb' ich uns
Zu "Apocalypse Wow!" vom 23./24. April: Süddeutsche Wow! Welche Sorgen du dir um welch' ferne Zukunft machst! Aber sei beruhigt, wenn eines sicher ist, dann dass es in sechs Milliarden Jahren keine Menschen mehr geben wird.
Sprachlabor
:Klug, auch schlau
Wie grenzt man diese beiden Worte gegeneinander ab? Das ermittelt Hermann Unterstöger.
SZ-Werkstatt
:Auf Trab
Wie wertet man eigentlich so riesige Datenmengen wie bei den Panama Papers aus? Das erklärt Vanessa Wormer, Datenjournalistin im SZ-Ressort Investigative Recherche und der Entwicklungsredaktion.
Ihr Forum
:Grenzkontrollen am Brenner: Was bedeutet das für Europa?
Österreich hat sich darauf vorbereitet, die Grenze zu Italien zu kontrollieren. Ein 370 Meter langer Zaun kann jederzeit eingehängt werden. Die Italiener sagen, "wenn der Brenner schließt, stirbt Europa". Schließen Sie sich dieser These an?
Weitere Briefe
:Darlehen für Mieter
Mietspiegel, sozialen Wohnungsbau ankurbeln - die Regierung tut viel, um die Mieten nicht noch weiter steigen zu lassen. Eine Leserin hält aber kostenlose Darlehen zum Kauf eigener Wohnungen für am sinnvollsten.
E-Auto-Prämie
:Sinnlos und schädlich
Wer sich bis zum Jahr 2019 ein Elektroauto zulegt, bekommt vom Staat eine Förderung von 4000 Euro. Das ist weniger als ursprünglich gedacht - aber immer noch zu viel, wie SZ-Leser meinen. Sie halten die Prämie sogar für schädlich.
Abgasskandal
:Kassieren, ohne sich zu genieren
Nach dem VW-Abgasskandal nun die Boni-Diskussion: Leserinnen und Leser der SZ empören sich über die Skrupellosigkeit der Manager und befürchten, dass der Steuerzahler einspringen muss, wenn es brenzlig wird.
Korrekturen
:Falscher Ludwig
Nicht Frankreichs Ludwig XIV. hat das Gesetz zum Briefgeheimnis erlassen, sondern Ludwig XV.
Korrekturen
:Falscher Kameramann
Im Bildtext zum Artikel "Blechsehnsucht" wurde der Schauspieler Eddie Albert vergessen.
Debatte@SZ
:Aufwachen!
Wie bewerten Sie den Sieg der FPÖ bei der ersten Runde der Bundespräsidentenwahl in Österreich? Das fragte die SZ die Nutzer ihrer Internetforen und bekam eindeutige Antworten. Zu finden ist die Debatte unter: www.sz.de/fpoe
Flüchtlinge
:Integration mit Haut und - offenen - Haaren
Die Seite-Drei-Geschichte "Finger weg" von Cousin und Cousine aus Afghanistan, die nicht zusammenkommen können respektive wollen, hat SZ-Leserinnen und -Leser gerührt. Aber auch nachdenklich gemacht.
Papst
:Liebe und Freiheit
"Punkt. Aus. Amen." In seinem Leitartikel mit diesem Titel ging Heribert Prantl mit dem jüngsten Schreiben des Papstes, "Amoris laetitia", hart ins Gericht. Leser pflichten ihm bei, wenn auch nicht in allen Punkten.
Ärzte
:Pauschale Unterstellung
Ärzte mussten sich in jüngster Zeit vieles sagen lassen. Jetzt sollen sie angeblich auch noch empfänglich für Geschenke der Pharmaindustrie, also bestechlich sein. Ein Ärztevertreter und ein niedergelassener Mediziner rücken hier einiges zurecht.
Europa
:Der Bürger hat vieles satt
Als die Niederländer dem Assoziierungsabkommen der EU mit der Ukraine eine Absage erteilten, wurde viel gerätselt, woran es wohl gelegen haben mochte. SZ-Leser sehen dahinter auch eine diffuse Unzufriedenheit mit der EU.
Fall Böhmermann
:Alles so Meta-Meta
Ist das, was Jan Böhmermann dem türkischen Präsidenten Erdoğan an den Kopf geworfen hat, nun eigentlich Kunst? Ist es witzig? Ist es Satire? SZ-Leserinnen und -Leser lässt das Thema einfach nicht los.
Rentner
:Vom Staat geschröpft
In der Politik soll es nun wieder um die Rentengerechtigkeit gehen. Doch viele SZ-Leser scheinen ihren Glauben daran verloren zu haben. Das legen jedenfalls die vielen bösen Leserbriefe dazu nahe.
Terror
:Frauen am Gängelband
Was auch immer noch hinter dem Gebaren der Islamisten steckt, eines ist nach Meinung einer SZ-Leserin sicher: Es geht ihnen darum, Frauen zu unterdrücken.
SZ-Werkstatt
:Rechercheglück
Bastian Obermayer und Frederik Obermaier über ihr weiteres Vorgehen bei den Panama Papers.
Sprachlabor
:Röslein rot
"Abenteuer pur" las ein Leser bei uns und schrieb, das sei "Sprachfolter pur". Er wolle ein Satzzeichen zwischen diesem Nomen und dem sogenannten postnominalen Adjektiv sehen. Hermann Unterstöger ermittelt.
Helmut Kohl
:Europäer mit Herzblut?
Altkanzler Kohl trifft Ungarns Ministerpräsidenten Viktor Orbán - und die Leser fragen sich, ob Kohl die Tragweite dieser Aktion überhaupt noch überblickt. Dass er Orbán einen "Europäer mit Herzblut" nenne, sei völlig unverständlich.
Weitere Briefe
:Verantwortung leben
"Auch als liberal denkender Mensch bekomme ich bei dem Gedanken an Abtreibungen ein mulmiges Gefühl", schreibt eine Leserin. Sie sieht die Menschen in der Verantwortung zu verhüten - in unserer Gesellschaft sei das kein Problem.
AfD und Islam
:Alles eine Frage der Aufklärung
Äußerst kontrovers setzen sich die Leser mit der These der AfD auseinander, wonach der Islam nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Ein Muslim weist darauf hin, dass die Extremen auf beiden Seiten die wahren Werte nicht lebten.
Gender-Forschung
:Geld, das bestens aufgehoben ist
In "Krampfzone" wetterte Christian Weber gegen die Genderforscher, die den Unterschied zwischen Mann und Frau wegdiskutieren wollen. SZ-Leser, auch Gender-Wissenschaftler, kritisieren das als undifferenzierten Rundumschlag.
Korrekturen
:Kein Porsche
In "Fokus auf den Mann" vom 19. April auf Seite 23 wurde berichtet, Sonnenbrillen der Marke "Carrera" seien von der Firma Porsche-Design vermarktet worden. Das ist falsch. Carrera-Brillen wurden nie von Porsche-Design vertrieben.
Weitere Briefe
:Furchtbarer Ausrutscher
Wenn in der Pinakothek der Moderne ein Bild des höchsten NS-Kunstrepräsentanten Adolf Ziegler dauerausgestellt wird, muss die Ausrichtung des Museums generell infrage gestellt werden. Das meint ein Leser zum Artikel "Fade Kunst schafft keinen Diskurs".
Korrekturen
:Polytan, nicht Polytec
In "Gabriel und der Regenmacher" war die Rede von einem Unternehmen, das aber anders heißt.
Debatte@sz
:Einfach bio einkaufen
Wie soll man mit den konträren Studien zum Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat verfahren? Das fragte die SZ die Nutzer ihrer Internetforen. Unter www.sz.de/glyphosat finden Sie weitere Beiträge.
Weitere Briefe
:Verpasste Möglichkeit
Ein Leser hätte die Verbeugung von US-Außenminister John Kerry im japanischen Hiroshima für angemessen gehalten. Denn die beiden Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki waren Kriegsverbrechen.
Elektroautos
:Endlich in die Gänge kommen
Potenzielle Elektroauto-Käufer hadern mit dem noch viel zu geringen Angebot an Fahrzeugtypen und Ladestationen. Und mit der nicht immer umweltfreundlichen Stromquelle.
Fall Böhmermann
:Ein echtes Schelmenstück
Ganz Deutschland debattiert, was Satire alles darf. Ein SZ-Leser will Jan Böhmermann genau aus diesem Grund adeln, andere verdammen ihn. Ebenso umstritten ist die Entscheidung der Kanzlerin, die Ermächtigung zur Strafverfolgung zu erteilen.