Arzneimitteltests an Demenzkranken - ohne dass diese davon profitieren? Diese Nachricht hat Leserinnen und Leser aufgeschreckt. Sie wollen nicht wahrhaben, dass ein Gesundheitsminister so etwas befürworten würde.
Weitere Briefe
:Steuersenkungen? Nein
Ein SZ-Leser sieht die Andeutungen des Bundesfinanzministers zu möglichen Steuersenkungen nach der Bundestagswahl mit Skepsis. Er meint, es gebe nichts zu verteilen. Der Staat müsse investieren.
Bundespräsident
:Neuer Kandidat, neues Glück
Welches Staatsoberhaupt wünschen sich die Deutschen? Leser haben dazu einige Vorschläge parat. Aus den Briefen wird auch deutlich, was sie sich nicht wünschen: ein parteiinternes Postengeschachere.
Weitere Briefe
:Sex und Lüge
Eine Leserin weist darauf hin, dass das Wort Sexsklavin nicht den Tatsachen entspricht. Eine andere kritisiert die Bebilderung eines Artikels. Und ein dritter geht hart mit der Berichterstattung über Muhammad Ali ins Gericht.
Fernsehen
:Nur Bahnhof
Ein Artikel über das Genuschle in Krimis hat vielen Lesern aus der Seele gesprochen.
Kinderarmut
:Man muss sich schämen
Dass ein so reiches Land wie Deutschland sich so viele arme Kinder leistet, empört eine Leserin. Eine andere erinnert an die Verantwortung der Eltern. Auch wenn sie arm seien - Zeit für die Kinder gehöre zum Elternsein.
Sprachlabor
:Auf Ausgleich gekämmt
Hermann Unterstöger sinniert hier über Mögliches und Unmögliches. Und besänftigt hoffentlich damit erboste Leser, die sprachliche Schnitzer gefunden haben.
SZ-Werkstatt
:Lehre aus dem Gestern
SZ-Redakteur Joachim Käppner leitet die Seite "Historie" und erklärt, welche Rolle die Aufbereitung von Geschichte in der SZ spielt.
Energiewende
:Lieber speichern als scheitern
Bei der Energiewende, meinen einige SZ-Leser, habe man den zweiten Schritt vor dem ersten getan. Sie fordern, Systeme zum Speichern der erneuerbaren Energie endlich auszubauen.
Lohngleichheit
:Alte Leier
Warum verdienen Frauen weniger als Männer? Ein SZ-Leser kann die Erklärungen der Politiker nicht mehr hören. Er meint, die Lasten der Kindererziehung dürften weder Arbeitgebern noch Frauen aufgebürdet werden. Die seien Sache des Staates.
Weitere Briefe
:Er wollte nicht schweigen
Eine Leserin erinnert daran, dass der verstorbene Cap-Anamur-Gründer Rupert Neudeck auch ein Freund der Palästinenser war. In vielen Publikationen verurteilte er die Verletzung der Menschenrechte durch Israel.
Bahn
:So vertreibt man die Fahrgäste
Ob nun "betriebsbedingt" oder durch sogenannte höhere Gewalt verursacht: Es sind nicht nur die regelmäßigen Verspätungen, die Bahnkunden ärgern. Und dann bekommen die ICEs auch noch klammheimlich neue Namen.
Geräusche
:Klingende Kindheit
Schulzeit in Istanbul oder Aufwachsen während des "Battle of Berlin": Carolin Emckes Kolumne vom 28./29. Mai über "Geräusche" hat Leserinnen und Leser ermuntert, ihre Erinnerungen aufzuschreiben.
Korrekturen
:ADHS und Psychiater
In "Nervöser Nachwuchs" vom 8. Juni auf Seite 1 wurde ein falscher Zusammenhang hergestellt.
Milchpreis
:Ein Bauer mit 750 Kühen?
Kuh allein zu Haus? Ganz im Gegenteil. Der Trend geht auch in Deutschland zu Agrarfabriken mit immer mehr Tieren. Und dass er solchen Agroindustriellen auch noch Subventionen zahlen soll, sieht so mancher SZ-Leser nicht ein.
Debatte@sz
:Eine Frau oder Fischer
Wer sollte nach Joachim Gauck Bundespräsident oder Bundespräsidentin werden? Das fragte die SZ die User ihrer Onlineportale. Erstaunlich viele nannten Frauennamen. Aber auch ein ehemaliger Außenminister ist im Gespräch. www.sz.de/gauck
Weitere Briefe
:Das macht aggressiv
Ein Leser möchte so lange nichts mehr über den neuen Haupstadtflughafen lesen, bis er tatsächlich eröffnet wird. Ein anderer würde die GEZ einfach auflösen. Und eine Leserin klagt die USA an - wegen wiederholter exterritorialer Morde.
Ihr Forum
:Wie wichtig ist die Unabhängigkeit der Sportgerichte?
Der Bundesgerichtshof erklärt die Schadenersatzklage von Eisschnellläuferin Claudia Pechstein für unzulässig. Eine Revolution in der Sportschiedsgerichtbarkeit bleibt damit aus. Was denken Sie: Sollte jeder Athlet zwischen Sport- oder Zivilgericht wählen dürfen?
Europa
:Angst vor dem Abstieg
Eine Leserin erklärt, warum sie die europaweite Unzufriedenheit mit dem Establishment verstehen kann. Sie fordert die Politiker auf, der Frust-Stimmung über Europa mit Programmen für mehr Steuergerechtigkeit zu begegnen.
Islam-Unterricht
:Das Gegenteil von Integration
Der EKD-Vorsitzende Heinrich Bedford-Strohm hat unlängst islamischen Religionsunterricht an Deutschlands Schulen gefordert. Leserinnen und Leser halten das für keine gute Idee. Sie sind generell gegen konfessionsgebundenes Lernen.
Weitere Briefe
:Untätige Demokratie
Jüngst hat ein Richter, der AfD-Mitglied ist, eine Entscheidung zugunsten der NPD gefällt. Das wundert einen Leser überhaupt nicht. Schließlich habe die Bundespolitik die Regeln der "wehrhaften Demokratie" längst abgeschrieben.
AfD und Islam
:Quadratur des Kreises
Ein Gespräch zwischen der AfD und den Islamverbänden ist nach Meinung eines Lesers eigentlich unmöglich.
Aus der Redaktion
:Preis fürs Ei
Der SZ-Redakteur Frederik Obermaier und Autor Philipp Grüll sind für ihre Recherche über einen europaweiten Salmonellenausbruch mit dem Dr.-Georg-Schreiber-Medienpreis der AOK Bayern ausgezeichnet worden.
Pflege
:Empathie lässt sich nicht messen
Eine Studie hat gravierende Missstände in Pflegeheimen offenbart. Leser fragen, wie man deren Qualität eigentlich sinnvoll erfassen könne. Und warum nicht endlich Abhilfe geschaffen wird, die Mängel seien doch längst bekannt.
Weitere Briefe
:Von Grenzen und Familie
Ein Leser versucht, am Sykes-Picot-Abkommen zur einstigen Grenzziehung des Nahen Ostens etwas Gutes zu finden. Ein anderer, ehemals Familienrichter, berichtet über seine Erfahrungen mit Gutachten und Pflegefamilien.
Ihr Forum
:Was halten Sie vom bedingungslosen Grundeinkommen?
Die Schweizer stimmen über ein Einkommen ab, für das man nichts tun muss. Ein Einkommen für alle. Die Initiatoren meinen jedoch, viele Menschen seien nicht weit genug, die Genialität ihrer Idee zu durchdringen.
Ihr Forum
:"Rock am Ring" abgebrochen - zu spät?
Mehr als 80 Besucher des "Rock am Ring" sind durch Blitze verletzt worden. Die Behörden reagierten, unterbrachen das Festival zunächst immer wieder und beendeten es am Sonntag letztlich komplett. Haben sich Veranstalter und Behörden insgesamt korrekt verhalten?
Armenien-Resolution
:Druck und Gegendruck
Der Deutsche Bundestag hat am Donnerstag einmütig die Massaker an der armenischen Minderheit in der Türkei vor 100 Jahren als "Völkermord" verurteilt. SZ-Leser sind sich nicht sicher, ob sie das für so klug halten sollen. Andere loben die Abgeordneten.
SZ-Werkstatt
:Die Story muss warten
Alexandra Borchardt erklärt, was es für eine Tageszeitungs-Journalistin bedeutet, ein Drei-Monatsmagazin wie "Plan W" zu konzipieren.
Sprachlabor
:Lohnenswert? Nein
Bereits zum dritten Mal beschäftigt sich Hermann Unterstöger in seiner Kolumne mit falschen Wörtern, die auf -wert oder -bar enden. Alles vergebens!
AfD und Rassismus
:Böser Nachbar
Wen wollen die Deutschen zum Nachbarn haben? Einmal davon abgesehen, dass man es sich nicht aussuchen kann, meint ein SZ-Leser: AfD-Vizechef Alexander Gauland ganz bestimmt nicht.
Euro-Krise
:Gelähmtes Griechenland
Ein SZ-Leser, der gerade in Griechenland in Urlaub war, berichtet über die Resignation, die sich dort ausbreitet. Ein anderer Leser sieht die Situation nicht so empathisch und bezeichnet die neuerliche Kreditvergabe an Athen als unvernünftig.
Sebastian Edathy
:Opfer sind die Kinder
Der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy spaltet weiter die öffentliche Meinung. Das zeigen die Reaktionen auf einen Artikel, der vergangenen Freitag im SZ-Magazin erschien und einen Besuch bei ihm beschrieb.
Korrekturen
:Zwölf Millionen Euro
In der gestrigen Ausgabe hieß es, die Feierlichkeiten zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnels in der Schweiz hätten zwölf Milliarden Euro gekostet. Das ist falsch. Tatsächlich betrugen die Kosten des Festes zwölf Millionen Euro.
Hiroshima
:Uneinsichtige Großmacht
US-Präsident Barack Obama ist nach Japan gereist - aber nicht, um sich bei den Japanern für die Atombombenabwürfe 1945 zu entschuldigen. Eine Leserin empört das. Ein anderer fragt: Seit wann entschuldigen sich Sieger?
Weitere Briefe
:Schlechte Prognose
Weltweit wird zur Zeit massiv für eine Legalisierung von Drogen geworben. Ein SZ-Leser, selbst Mediziner, wendet sich dagegen.
Aus der Redaktion
:Preis der Caritas
Inga Rahmsdorf aus der Münchner Lokalredaktion erhält den zweiten Preis des "Sozialcourage-Medienpreises" der Caritas.
Bayer und Monsanto
:Ein unheilvolles Gewächs
Der Bayer-Konzern möchte das Unternehmen Monsanto übernehmen. SZ-Leserinnen und -Leser, die dieser Übernahme kritisch gegenüberstehen, raten zur Vorsicht, was Bayers Argumente angeht.
KZ Ravensbrück
:Ein Hund namens "Greif"
Zur Rezension des Buchs von Sarah Helm "Ohne Haar und ohne Namen" über das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück macht sich ein Leser Gedanken über das Wegschauen der Welt - damals wie heute.
Weitere Briefe
:Ganztägige Ohrspülung
Der Hörfunksender Bayern 1 ist für einen SZ-Leser seit Verbannung der Volksmusik nur noch eine Qual. Ein anderer Leser zweifelt am System Bachelor. Und ein dritter möchte Mehmet Scholl nicht missen.
Debatte@SZ
:Ehrlich diskutieren
Zur Beleidigung des Fußballnationalspielers Jérôme Boateng durch AfD-Vize Alexander Gauland hat die SZ eine Online-Debatte gestartet. Die Kommentare sind durchaus gespalten, siehe www.sz.de/nachbar.
Küken-Schreddern
:Gierschutz statt Tierschutz
Männliche Küken dürfen laut Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster weiter aus betriebswirtschaftlichen Gründen geschreddert werden. Das empört nicht nur Tierschützer.
Korrekturen
:Es waren 24 Dollar
In "Mit Essen spielen" war der Preis für Milch an Chicagos Börse fälschlicherweise in Cent angegeben.
Türkei
:Eine zunehmend schwierige Partnerschaft
Visumfreiheit für türkische Staatsbürger in der EU? Dazu haben SZ-Leser unterschiedliche Ansichten. Ebenso zu den Gründen, warum sich die Beziehungen zwischen Europa und Türkei so kompliziert gestalten.
Weitere Briefe
:USA tricksen in Syrien
Dass die USA in Syrien weiterhin indirekt militärisch die radikale Al-Nusra-Front unterstützen, hält ein Leser für einen schweren Fehler. So konterkarierten die Amerikaner die laufenden Friedensverhandlungen.
Franz Josef Strauß
:Er hielt sie für hoffähig
Ein Leser erinnert an die Avancen des ehemaligen Ministers der Großen Koalition zur NPD.
In eigener Sache
:Unbefugter Zugriff
Ein Unbefugter hat sich
rechtswidrig Zugriff auf einen Datenbankserver des "SZ-Magazins" verschafft.
Alle betroffenen Nutzer wurden am 30. Mai 2016 informiert. Wir bedauern diesen Vorfall sehr und entschuldigen uns dafür.
Sprachlabor
:Auf Korsika, in Kuba
Die zwei klassischen Inselfragen. Erstens: Was nehmen Sie auf eine einsame Insel mit? Und zweitens: Heißt es nun in Sylt oder auf Sylt? Hermann Unterstöger hat wie immer die richtigen Antworten.
SZ-Werkstatt
:Der monatliche Sternenhimmel
269 Folgen hat Helmut Hornung seit 1994 für die SZ geschrieben. Und jedes Mal waren auf der Karte die Himmelsrichtungen vertauscht...
Debatte@SZ
:Österreich
Glück gehabt: Alexander Van der Bellen wird Präsident. Aber dass 50 Prozent der Österreicher rechts wählen, ist besorgniserregend.