Wie bewerten Sie den Rücktritt des österreichischen Kanzlers Werner Faymann? Das fragte die SZ die Nutzer ihrer verschiedenen Internetforen. Die vollständige Debatte finden Sie unter: www.sz.de/faymann
E-Mobilität
:Ohne Umdenken wird es nicht gehen
Politik, Wirtschaft und auch die Autofahrer sind sich einig, dass ein Umstieg auf Elektroautos eigentlich sinnvoll ist. Doch bis dieser geschafft ist, gibt es noch einige Hindernisse zu überwinden, zum Beispiel den PS-Wahn.
Freistaat Bayern
:Wie einst König Ludwig I.
Wenn man, wie jüngst im Aktuellen Lexikon, das Wort "Freistaat" erklären will, darf man nach Ansicht eines SZ-Lesers nicht in der jüngeren Geschichte anfangen. Schon Bayerns König Ludwig I. wusste dazu einiges zu sagen.
Korrekturen
:(K)ein echter?
Ob das jüngst gezeigte "Selbstportrait" wirklich von Leonardo da Vinci stammt, ist umstritten.
AfD
:Jetzt muss gestritten werden
Die Alternative für Deutschland, AfD, hat sich bei ihrem Parteitag in Stuttgart ganz klar gegen den Islam positioniert. SZ-Leser und -Leserinnen sind sich nicht einig, wie sie das neue Grundsatzprogramm bewerten sollen.
Weitere Briefe
:Akkord am Menschen
Studierende einer Berufsfachschule für Altenpflege wenden sich gegen die vielen Stereotypen, die über ihren zukünftigen Beruf verbreitet werden. Und fordern, dass der Pflegeschlüssel endlich erhöht wird.
USA
:Atom und Drohnen
Was man US-Präsident Barack Obama vorwerfen kann, ist nach Meinung eines SZ-Lesers nicht seine Unentschlossenheit im Militärischen. Eher seine Duldung völkerrechtswidriger Drohneneinsätze und die Modernisierung des Atomwaffenarsenals.
Ihr Forum
:Wie bewerten Sie das Verhalten der CSU gegenüber der Kanzlerin?
Seit Monaten stellt sich die CSU klar gegen die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin. Jetzt denken die Christsozialen offen über einen eigenen Bundestagswahlkampf nach. Wie bewerten Sie das Verhalten der CSU?
TTIP
:Der Teufel steckt im Detail
Der Inhalt der TTIP-Verhandlungspapiere hat Gegner des geplanten Freihandelsabkommens nicht überrascht, eher bestätigt. Manche hoffen nun auf stärkeren Widerstand der EU.
SZ-Werkstatt
:Hühnchen, Fladenbrot und Reis
Tobias Matern ist für die SZ schon öfter nach Afghanistan gereist. Für seine Geschichte über Afghanistans Vergangenheit fuhr er nach Schweden. Warum, das erzählt er hier.
Sprachlabor
:Wo bin ich hier?
Wanderer, kommst du nach Sidney... Welche Stadt sich hinter diesem Namen verbirgt, kann ein Leser nicht immer genau ausmachen. Liegt sie in Australien, liegt sie in den USA? Hermann Unterstöger gibt Hilfestellung.
Österreich
:Ohrfeige für die Etablierten
Dass der FPÖ-Kandidat bei der ersten Runde der Bundespräsidentenwahl in Führung liegt, wird von Lesern unterschiedlich bewertet. Eine Leserin aus Österreich verwahrt sich dagegen, dass alle ihre Landsleute Nazis seien.
Weitere Briefe
:Nimmer seinesgleichen
Ein Leser würdigt den verstorbenen SZ-Korrespondenten Rudolph Chimelli mit einem Zitat aus Shakespeares "Hamlet" und stellt ihn in eine Reihe mit dem Fernsehjournalisten Hanns Joachim Friedrichs.
Bundesliga
:Trend zur Langeweile
Was passiert eigentlich, wenn der FC Bayern München weiter die besten Fußballer der anderen Vereine kauft, fragt ein Leser.
Löhne
:Zweierlei Maß
Steigt der Frauenanteil in einem Beruf auf 60 Prozent, gilt dieser als Frauenberuf mit negativen Folgen für das Gehalt (dann auch bei Männern). Wie verhält es sich dann bei Thomas Middelhoffs neuer Tätigkeit?
Korrekturen
:Im Katalysator
Jüngst hieß es in der SZ über die VW-Abgasaffäre, Stickoxide würden in einem Filter gesammelt und verbrannt. Das ist falsch.
Weitere Briefe
:Im Stich gelassen
Ein Leser beklagt, dass die betrogenen VW-Kunden im Abgas-Skandal von den Behörden im Stich gelassen werden. Ein anderer Leser beschäftigt sich mit den jüngsten Vorschlägen der CSU zur Moscheen-Finanzierung.
Atommüll
:Haltet den Dieb
23 Milliarden Euro soll die Atomindustrie zur Entsorgung des strahlenverseuchten Mülls aufbringen. Die Konzerne halten das für zu viel. SZ-Leser dagegen sind sich einig und lehnen die Entscheidung der Atomkommission ab.
Korrekturen
:Doch Mitglied der IAEA
In "Bröckelndes Geheimnis" stand, Israel gehöre nicht der Internationalen Atomenergiebehörde an.
Debatte@sz
:TTIP, nein danke
Zu TTIP fragte die SZ ihre Online-Nutzer: "In welchen Verhandlungspunkten muss die EU hart bleiben?" Die meisten Antworten dazu setzen sich sehr kritisch mit dem Thema auseinander. www.sz.de/ttipleaks
Beleidigung
:Mit der Keule des Strafrechts
Ist der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan zu Recht empört über Jan Böhmermanns Gedicht oder eher ein notorisch Beleidigter? In jedem Fall muss über den Straftatbestand des Paragrafen 103 StGB gestritten werden, meinen Leser.
Weitere Briefe
:Dann ginge es schneller
Eine Leserin empört sich über Unions-Fraktionschef Volker Kauder, der den Bau von Windrädern drosseln will, um den Netzausbau in Einklang mit der Stromerzeugung zu bringen. Sie empfiehlt der Politik die Stilllegung von Kohlekraftwerken.
Deutschland
:Reformen - aber nicht so
Henrik Enderlein hat jüngst in einer Außenansicht gemeint, Deutschland müsse man, was seine Reformfreudigkeit betrifft, einmal ein wenig Dampf machen. SZ-Leser haben das mit Interesse gelesen und hegen in manchen Punkten ihre Zweifel.
Auschwitz-Prozess
:Grotesk und falsch
Ein ehemaliger Richter am Bundesgerichtshof weist auf die Entscheidung des BGH vom Ende der 60er-Jahre zum Thema Auschwitz hin. Er hält den derzeitigen Prozess in Detmold daher auch für menschenunwürdig.
Mindestlohn
:Neoliberales Credo
Der neue Ifo-Präsident Clemens Fuest spricht sich im SZ-Interview gegen einen höheren Mindestlohn aus. Das regt Leser auf.
Tschernobyl
:Ein GAU kann jederzeit wieder passieren
Vor 30 Jahren geschah die Atomkatastrophe von Tschernobyl. Derzeit wird dort eine neue Schutzhülle gebaut. Doch was ist das schon - angesichts der immensen Halbwertszeiten von Radionukliden, fragen Leser.
Weitere Briefe
:Die beste Möglichkeit
Ein Leser bedankt sich herzlich für die Außenansicht "Gerechtigkeit für Draghi" von Peter Bofinger vom 21. April über die Zinspolitik der EZB. Bofinger bringe damit Ruhe und Besonnenheit in die komplizierte Zinsdiskussion.
Korrekturen
:80 Milliarden Euro
In "Was den Jungen zusteht" hieß es, der Bundeszuschuss zur Rentenversicherung betrage 30 Milliarden Euro. Das ist falsch.
Ihr Forum
:Hummels-Weggang: Haben Sie Verständnis für die Reaktionen der BVB-Fans?
Mats Hummels will Borussia Dortmund verlassen. Der Abwehrspieler möchte sich im Sommer dem Liga-Konkurrenten aus München anschließen. Die BVB-Fans reagierten im ersten Spiel nach der Bekanntgabe mit Pfiffen und teils wüsten Beschimpfungen gegen Hummels. Haben Sie Verständnis für die Reaktionen der Fans?