Über Tote soll man nichts Schlechtes sagen. Einige Leser konnten es sich aber nicht verkneifen, dem Bild von Hans-Dietrich Genscher, das in der SZ nach dessen Tod gezeichnet wurde, ein paar Facetten hinzuzufügen.
Scheidung
:Das Kind, gerecht verteilt
Was macht das Wechselmodell mit den Kindern geschiedener Eltern? Eine Leserin hat ihre Kinder, die alle zwei Wochen woanders wohnen, beobachtet und ist besorgt.
Korrekturen
:Gelb ja, FDP nein
Die Genscheristen unter den Journalisten haben sich nicht im Bonner Hintergrundkreis "Gelbe Karte" getroffen.
Tengelmann-Übernahme
:Eine Güterabwägung
Was war Sigmar Gabriels Ministererlaubnis zur Übernahme von Tengelmann durch Edeka eigentlich für eine Entscheidung? Gegen die Monopolkommission, sagen viele. Nein, zugunsten der Verkäuferinnen, meinen Leser.
Apple und Co.
:Lieber bequem als frei
Erst kürzlich hat der New Yorker SZ-Korrespondent Peter Richter über seine Unfähigkeit geklagt, mit technischen Neuerungen Schritt zu halten. Ein Leser gibt ihm Tipps, wie er den Update-Dschungel überlebt.
Zigaretten
:Sucht und Verdrängung
Schockierende Bilder auf Zigarettenpackungen? Eine Raucherin erzählt, wie sie sich davor schützt.
Terror
:Wie trotzt man der Angst?
Nach den Anschlägen in Belgien war europaweit auf großen Plätzen, Bahnhöfen und Flughäfen Polizei zu sehen. Mittlerweile wurde das Personal wieder abgebaut, die Angst bleibt. Leser debattieren über die Sicherheit.
Weitere Briefe
:Handeln gegen rechts
Ein Leser warnt: Bevor bald, nach möglichen neuen NSU-Verbrechen, das Rätselraten wieder losgeht, sollte man nach den 370 untergetauchten Neonazis suchen. Zu RAF-Zeiten hingen überall Fahndungsplakate, aber jetzt?
Türkei
:Verärgerung über Erdoğan
Dass der türkische Präsident wegen einer Satiresendung den deutschen Botschafter einbestellen lässt, finden SZ-Leser empörend. Aber auch die Reaktion der Bundesregierung bietet Anlass für Kritik.
Debatte@SZ
:Dummes Zeug
Wurde Jan Böhmermanns Schmähkritik an Präsident Erdoğan zu Recht aus der Mediathek genommen?
Flüchtlinge
:Sturheit als Taktik
Der Flüchtlings-Deal mit der Türkei lässt viele SZ-Leser an der Bundesregierung und an der EU verzweifeln. Dass Kanzlerin Angela Merkel die Vereinbarungen gar als Erfolg bezeichnet, geht einem Leser zu weit.
Haltbarkeitsdatum
:Abgelaufenes muss billig bleiben
Die Pläne der Regierung, das Mindesthaltbarkeitsdatum abzuschaffen, bergen auch eine Gefahr für Arme, meinen SZ-Leser. Einer fordert, die Abgabe an die Tafeln vorzuschreiben.
Ostern 2016
:Friede, Freiheit, Empathie
Was kann man tun, um Gott und die Botschaft Jesu im Alltag nicht zu vergessen? Eine Leserin macht Vorschläge. Zum Beispiel ein Praktikum in Nächstenliebe.
Rente
:Verrat an fast allen
Alexander Hagelüken meinte jüngst in einem Kommentar zur Rentenpolitik, die Regierung verrate die Jungen. Die Leserbriefe, die daraufhin kamen, lassen darauf schließen, dass sich auch die Alten vom Staat verraten fühlen.
Sprachlabor
:Jetzt wird's martialisch
Was Lesern nicht alles auffällt! Zum Beispiel: "Dann zückte sie ein Küchenmesser aus ihrem Ärmel". Was soll daran falsch sein, werden Sie nun fragen. Nun, Sie werden sehen.
Arm und reich
:Die Politik lenkt in die falsche Richtung
Das Wohlstandsgefälle in Deutschland ist wieder einmal Thema in den Medien, und verschiedene Ursachen werden diskutiert. Dabei liege doch auf der Hand, was falsch laufe, meinen Leser.
SZ-Werkstatt
:Als Piefke in Wien
Cathrin Kahlweit, Korrespondentin für Österreich, Ukraine, Ungarn, Slowakei und Slowenien, war jüngst zu Gast in einer Talkshow. Sie war für ihre Verhältnisse zurückhaltend. Einem ihrer Mitdiskutanten ging das jedoch zu weit.
Korrekturen
:RBB und WDR
In "Berliner Luft" vom 1. April hieß es: "Das Hauptstadt-Studio der ARD verantwortet der Kölner WDR." Das ist nicht ganz richtig.