Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion haben sich in Deutschland in einer russischen Diaspora eingerichtet und lassen sich von Russland instrumentalisieren. Integration sieht anders aus, meinen SZ-Leser.
Korrektur
:Libyen statt Libanon
Die Stadt Sirte liegt nicht, wie es auf der Seite Drei vom 5. Februar zu lesen war, in Libanon, sondern in Libyen.
Horst Seehofer
:Bayerische Ost-Erweiterung
Bayerns Ministerpräsident fährt nach Russland, um Staatschef Wladimir Putin zu treffen. Für viele Leser ist das schwer auszuhalten. Sie werfen Seehofer Selbstinszenierung vor.
Flüchtlinge
:Rechtsbruch oder nicht
Ist es rechtens, dass Deutschland die Grenzen für Flüchtlinge offen hält? Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen bei Staats- und Verfassungsrechtlern. SZ-Leser hätten das aber gerne rechtsverbindlich geklärt.
Einwanderung
:Eine neue Qualität
Der Soziologe Stephan Lessenich hat jüngst in einem Essay mit dem Titel "Die Volksmaße" einige Zahlen zu Deutschland veröffentlicht und interpretiert. So mancher Leser ist damit nicht einverstanden.
Flüchtlingspolitik
:Die raue Wirklichkeit
Angela Merkels Absturz in den Umfragewerten, begründet durch den Zweifel vieler an der Handlungsfähigkeit des Staates in der Flüchtlingsfrage, zeichnet sich seit Längerem ab - auch in den Leserbriefen.
SZ-Werkstatt
:Dicke, staubige Bündel
Hubert Wetzel, Vizechef des Ressorts Außenpolitik, schildert im Buch Zwei die Schlacht von Verdun entlang bislang unveröffentlichter Akten eines bayerischen Regiments. Hier berichtet er von seiner Archivrecherche.
Sprachlabor
:Samt ihres Mannes
Ein Leser merkt an, dass "die skurrile Vorliebe vieler Journalisten für den Genitiv (wo denkende Menschen den richtigen Dativ verwenden) die Höhe des Albernen" erreicht habe. Daher heute ein Sprachlabor zum Genitiv.
Korrekturen
:Hans-Jochens Tochter
Im Bericht zu Hans-Jochen Vogels Geburtstag wurden Verwandtschaftsverhältnisse falsch dargestellt.
Korrekturen
:Platz eins schon 1991
Es ist falsch, dass Boris Becker erst 1996 Nummer eins der Weltrangliste geworden ist.
AfD
:Fortsetzung der Politik - mit anderen Mitteln
SZ-Leser bewerten die Äußerung der AfD-Vorsitzenden Frauke Petry zum Schusswaffengebrauch an Grenzen sehr unterschiedlich.
Debatte@sz
:Eine donnern
Wie kann man den in den Faschingshochburgen bevorstehenden Karneval sicher machen? Darüber wird in den Internet-Foren der SZ heftig debattiert. So mancher Diskussionsteilnehmer würde dabei nicht lange fackeln.
Grenzkontrollen
:Güter auf die Schiene
Wartezeiten und hoher Aufwand - ein Leser schlägt vor, dass all jene, die bei dauerhaften Grenzkontrollen mit neuen Kosten rechnen, die Probleme einmal aus ökologischer Sicht betrachten sollten.
Korrekturen
:80 Prozent
Die vier großen Fluggesellschaften in den USA kontrollieren fast den gesamten Inlands-Markt.
Weitere Briefe
:Erfolg schon vor Sinn
Erst kürzlich wurde der Leiter des Münchner ifo-Instituts, Professor Hans-Werner Sinn, verabschiedet. Ehemaligen Mitarbeitern des Instituts hat bei der Veranstaltung nicht gefallen, wie das Institut vor Sinn dabei dargestellt wurde.
VW
:Entschuldigung ist überfällig
Ein Leser und VW-Fahrer beschwert sich, dass sich der Konzern bei ihm noch nicht entschuldigt habe. Und glaubt, dass das Unternehmen mit dieser Haltung viele Kunden verlieren wird.
Weitere Briefe
:Bundeswehr-Misere
Die Verteidigungsministerin fordert mehr Geld für die Bundeswehr. Das hat einen Leser sehr erstaunt. Er fragt, warum sie nicht vorher alle Schlampereien bei der zum Teil nicht einsatzfähigen Truppe aufkläre.
Gustavo Dudamel
:Ein Musiker, kein Politiker
Von dem venezolanischen Dirigenten Gustavo Dudamel zu fordern, sich von der Regierung zu distanzieren, ist zu viel verlangt, meinen Leser.