Wie schreibt man die Mass, die auf Volksfesten in Bayern und auf dem Münchner Oktoberfest gereicht wird? Leser können sich immer noch nicht damit abfinden, dass das "scharfe s" weggefallen ist. Und begründen das ganz genau.
Das Streiflicht
:Von wegen Kopfweh
Zum Streiflicht erreichen die Redaktion immer wieder Leserbriefe. So manche Leserinnen und Leser loben es hymnisch. Und lassen sich dadurch zu Streiflicht ähnlichen Schreiben hinreissen.
Die Zahl
:40 000 Leserbriefe...
... erreichten die Redaktion 2015, das sind erneut mehr als im Vorjahr. Die meisten beschäftigten sich mit dem Thema Flüchtlinge.
Korrekturen
:In der Euro-Zone
In "Katalanisches Gerangel" hieß es, Spanien sei die viertgrößte Volkswirtschaft der EU. Es ist aber die viertgrößte der Euro-Zone.
Ihre Post
:Alles muss raus!
Zu Silvester hat die Leserbriefredaktion ihre Eingangsordner noch einmal durchgeguckt. Heraus kam ein bisschen Lob, ein bisschen Schelte - und was der Leser uns übers Jahr sonst noch so mitteilte.
Krankschreibungen
:Helden der Arbeit
Zum Thema der teilweisen Krankschreibungen erreichten uns zwei Leserbriefe, die diese infrage stellen. Ein Arzt berichtete, dass sich Kranke seit einiger Zeit gar nicht mehr krankschreiben ließen - aus Angst. Und bei Schülern sei es das Gleiche.
Deutschland
:Die Gerechtigkeitslücke wird größer
Ein Leser meint, dass in den Medien zu wenig über die soziale Zerrissenheit und die schreiende Ungerechtigkeit in unserem Land berichtet wird. Auch in der Deutschland-Reise "Schwarz-Rot-Grob" im Buch Zwei hat ihm das gefehlt.
Mein Jahr
:Unter Bomben
Für den Karikaturisten Denis
Metz war das Jahr 2015 vom Krieg und seinen Folgen bestimmt. Wird 2016 besser?
SZ-Werkstatt
:Cum Ex? Ach nee
War 2015 ein skandalträchtiges Jahr? Der Leiter des SZ-Ressorts Investigative Recherche, Hans Leyendecker, klärt auf. Auch darüber, warum manche Skandale trotz Enthüllung unbeachtet bleiben.
Sprachlabor
:Narrativ und so
Was ist ein Narrativ? Schon viele Leser haben danach gefragt, zuletzt Dr. K., der das Wort im Duden nicht findet. Jedenfalls nicht im Substantiv. Hermann Unterstöger macht sich daher auf die Suche, bis nach Georgien hinein.
Debatte@sz
:Unwürdiges Schauspiel
Über die Achtjahressperre des suspendierten Fifa-Präsidenten Sepp Blatter und seine Pressekonferenz wird in den Internet-Foren der SZ heftig diskutiert. Alle Beiträge dazu finden Sie unter: www.sz.de/fifa
Korrekturen
:Fotograf Johann Barth
Unter dem Foto von Thomas Bernhard auf der Seite Drei stand ein falscher Foto-Hinweis.
Weitere Briefe
:Da sind wir nicht
Empört meldete sich ein Leser zum Artikel über Alvis Hermanis und das Thalia Theater in Hamburg zu Wort. Er meint, Hermanis Aussage, die Welt sei mitten im Krieg, hätte unbedingt als Zitat gekennzeichnet sein müssen.
Ihre Post
:Ihre Post zu Flüchtlingspolitik
In der Bevölkerung ist die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin durchaus umstritten. SZ-Leser kritisieren, dass der Parteitag Merkel dennoch mit Ovationen überhäufte.
Bahn
:Besser weniger Subvention
Einen Öko-Rabatt für die Deutsche Bahn? Ein Leser legt dar, warum er das auf keinen Fall gutheißen kann. Ein anderer beklagt, dass die Bahn aufs falsche Pferd setzt. Statt immer schnellere ICE solle sie doch in Nachtzüge investieren.
Weitere Briefe
:Töten in Christi Namen
Erinnert sich eigentlich noch jemand an Joseph Kony, den selbst ernannten Herrscher über die sogenannte Widerstandsarmee des Herrn? Im Namen Christi verübt er in Afrika Gräueltaten. Aber kaum jemand scheine sich darum zu kümmern, meint ein Leser.
Sprachlabor
:Unworte und so
Das Prädikat "Unwort des Jahres" wird entweder von einer Jury vergeben - oder nach persönlichem Geschmack. Leser hätten da schon welche in petto.
Korrekturen
:Zwei Verwechslungen...
...gab es in der Ausgabe vom 17. Dezember. Da wurde eine Nelke auf einem Foto fälschlicherweise als Rose bezeichnet. Und zur Charakterbeschreibung von "Kylo Ren" aus dem neuen Star-Wars-Film druckten wir ein Foto von Captain Phasma.
Berlin
:Am Limit
Ist das Landesamt für Gesundheit und Soziales, Lageso, in Berlin wirklich Deutschlands schlechteste Behörde? Leser haben da so ihre Zweifel.
SZ-Werkstatt
:Netzwerk der Hilfe
Christian Krügel, Leiter des Ressorts München, Region und Bayern, berichtet über die Arbeit und Entstehung des SZ-Adventskalenders.
Aus der Redaktion
:Preis fürs Lebenswerk
Hans Leyendecker, Leiter des Investigativ-Ressorts der SZ, ist als Journalist des Jahres für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden.
Korrekturen
:Digital geplant
Die Elbphilharmonie in Hamburg wurde sehr wohl teilweise unter Einsatz der digitalen Bauplanung BIM erstellt.
Weitere Briefe
:Horrorvision mit See
Erst kürzlich berichtete die SZ über die Pläne für die Post-Braunkohlezeit der Tagebaue Inden, Hambach und Garzweiler. Ein Leser verwirft diese Vorstellungen als unzeitgemäß. Er hofft auf eine Renaturierung.
Wirtschaft
:Alles liberal, oder was?
Nikolaus Pipers Essay "Ich bin so frei" hat kritische, aber auch zustimmende Leserreaktionen hervorgerufen. Die Kritiker monieren vor allem, dass man das Wort "liberal" nicht mit "neoliberal" gleichsetzen könne.
Ihre Post
:Islamkritik: mutig und dringend nötig
Der Essay "Das Erbe von Medina" des Islamwissenschaftlers Abdel-Hakim Ourghi hat zahlreiche Leser zu Briefen veranlasst. Die meisten sprechen ihm ihren Respekt aus für die mutige Kritik.
Korrekturen
:Hutu gegen Tutsi
In "Furcht vor neuem Bürgerkrieg" war fälschlicherweise die Rede von Huthis.
Weitere Briefe
:Dann heißt es einpacken
Wohin nur mit all den Päckchen? Ein Leser beschreibt detailliert, wie sein Tag als Rentner und nebenamtlicher Paketdienst-Helfer in der Vorweihnachtszeit aussieht. Und was ohne ihn passieren würde.
Debatte@sz
:Alles wie gehabt
Die Zustimmung des CDU-Parteitages zu Angela Merkels Kurs in der Flüchtlingskrise ist ein großes Thema in den SZ-Internetforen. Die Meinungen dazu sind sehr gespalten, aber sehen Sie selbst: www.sz.de/parteitag
Flüchtlinge
:Das Ende von Dublin
Im SZ-Interview mahnte EU-Ratspräsident Donald Tusk die Einhaltung der Dublin-Regeln an. Eine Leserin hält dagegen und verwirft diese Regeln als ungerecht. Die Zurückweisung von Flüchtlingen hält sie für rechtswidrig.
Schule
:Essen und so
Soll es ein neues Schulfach "Ernährung" geben? Leserinnen und Leser machen sich dafür stark.
Weitere Briefe
:Gutes Zeichen
Ulrike Nimz schrieb jüngst in einem Seite-Drei-Artikel über den sächsischen Ort Einsiedel, der sich gegen die Einquartierung von Flüchtlingen wehrt. Ein Leser setzt dem ein positives Beispiel aus dem Ruhrgebiet entgegen.
Korrekturen
:Bei Regensburg
Die Ruhmeshalle Walhalla befindet sich nicht in Würzburg, wie es hieß, sondern thront über der Donau bei Regenburg.
SZ-Werkstatt
:Mal nachfragen
Was ist das Schöne am Journalistenberuf? Nun, dass man einfach recherchieren kann, wenn einen etwas interessiert. Wie zum Beispiel, was dieser Björn Höcke für ein Mensch ist. Eine SZ-Werkstatt von Roman Deininger.
Syrien-Konflikt
:Mandat, sich selbst zu verteidigen
Der Beschluss des Bundestags, Aufklärungs-"Tornados" ins Bürgerkriegsgebiet zu senden, beschäftigt die Leser der SZ. Dabei gibt es zwei gegensätzliche Meinungen.
Sprachlabor
:"Was du willt"
Mörikes "Gebet" beginnt mit der Verszeile "Herr! schicke, was du willt". Dürfen wir deshalb auch "wünscht" schreiben? Eine Erklärung von Hermann Unterstöger.
Weitere Briefe
:Im "Mistloch der Gnade"
Ein Leser bewertet die Ankündigung des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg, sein Vermögen spenden zu wollen, unter Heranziehung des Pädagogen Pestalozzi.
Internet
:Plötzlich abhängig
Ein Leser, selbst Informatikprofessor, reflektiert über die Fallstricke des Internets und zitiert Kant: "Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen."
Korrekturen
:In der "New York Times"
Der Journalist Mehdi Hasan hat seinen Text zur Islamophobie nicht in der "Washington Post" veröffentlicht.
Debatte@sz
:Denkzettel-Wahl
Über den Erfolg des Front National bei Frankreichs Regionalwahlen wird in den SZ-Internet-Foren diskutiert.
Weitere Briefe
:Gutes vom Drückerkönig
Christoph Lütgert, lange Jahre Fernsehjournalist und als solcher immer wieder mit dem "Drückerkönig" Carsten Maschmeyer beschäftigt, rückt dessen Engagement für Flüchtlinge in einem Leserbrief ins rechte Licht.
Weitere Briefe
:Gesellschaft in Gefahr
In Frankreich steht nicht erst seit den jüngsten Terroranschlägen von Paris der Zusammenhalt der ganzen Gesellschaft auf dem Spiel. Der Staat spart auch deshalb nicht, weil er Marine Le Pens Front National keine neue Vorlage liefern will.
Krieg gegen den Terror
:Es bleiben Fragen über Fragen
Der Bundeswehreinsatz in Syrien wird von SZ-Lesern kritisch gesehen. Sie stören sich am fehlenden UN-Mandat und beklagen die Hektik, mit der der Beschluss im Bundestag gefasst werden musste.
Flüchtlingshilfe
:Wir können es uns leisten
Ein Leser macht darauf aufmerksam, dass es nicht nur in den Flüchtlingslagern in den Nachbarländern, sondern auch in Syrien selbst hilfsbedürftige Menschen gibt. Um diejenigen, die im Bürgerkriegsland zurückbleiben, kümmert sich kaum jemand.
Türkei
:Erkaufte Kooperation
Noch vor wenigen Tagen hat die EU die Türkei wegen der Einschränkung der Pressefreiheit und der Justiz verurteilt. Jetzt ist alles anders. Klar, sie wird im Kampf gegen den IS und in der Flüchtlingskrise gebraucht.
SZ-Werkstatt
:Unter der Oberfläche
SZ-Korrespondentin Silke Bigalke über ihre Arbeit in Schweden, wo langsam auch das Scheitern von Integration sichtbar wird.
Sprachlabor
:"Im Kanzelley-Style"
Die Nerven der Leser sind uns nicht heilig, aber so kostbar, dass wir nicht unnötig darauf herumtrampeln wollen. Bei Herrn N. ist es uns trotzdem passiert.
Polen
:Neues Selbstbewusstsein
Es ist verständlich, dass Deutsche nun skeptisch nach Warschau blicken, meint eine Leserin. Sie erklärt, was die polnischen Wähler die vergangenen Jahre so erbost hat, dass sie die alte Regierung abgewählt haben.
Weitere Briefe
:Armut auf Raten
Wie die Jobcenter Arbeitslose mit Rückforderungen in die Armut treiben, war jüngst Thema eines Artikels. Eine Leserin unterstreicht dies. Und fragt, warum solche Verhältnisse in Deutschland überhaupt möglich sind.
Korrekturen
:Psychisch
Posttraumatische Belastungsstörungen und Höhenangst sind keine Persönlichkeitsstörungen.
Einlagensicherung
:Europäisches Kuckucksei
Die Begeisterung von Lesern über die europäische Einlagensicherung für Banken hält sich in Grenzen. Vielmehr vermuten sie, dass sich im Zweifelsfall alle Zusicherungen in Schall und Rauch auflösen werden.