:CDU-Vize Laschet hält Furcht vor Armutszuwanderung für übertrieben
Düsseldorf (dpa) - Der nordrhein-westfälische CDU-Chef Armin Laschet hält Angst vor Armutszuwanderung für übertrieben. Die Probleme, die es in Duisburg, Dortmund und Köln gebe, hätten nichts mit der neuen Freizügigkeit zu tun, denn die beginne ja erst am 1. Januar, sagte er der "Rheinischen Post". Laschet ging damit auf Distanz zur CSU. Ähnlich aufgeregte Debatten habe es 2004 gegeben, als es um Zuwanderung aus Polen, Ungarn und Tschechien ging. Damals sei nur ein Bruchteil der Menschen gekommen, die man erwartet habe.
Arbeitsmarkt
:Bulgariens Botschafter kritisiert Debatte über Armutszuwanderung
Berlin (dpa) - Bulgariens Botschafter Radi Naidenov hat die deutsche Debatte über mögliche Armutszuwanderung aus seinem Land und
Rumänien kritisiert.
Arbeitsmarkt
:Grüne werfen CSU populistische Stimmungsmache vor
Berlin (dpa) - Im Streit um Armutszuwanderung und Arbeitnehmerfreizügigkeit für Bulgaren und Rumänen haben die Grünen der CSU populistische Stimmungsmache vorgeworfen. Die CSU ignoriere schlichtweg die Fakten, sagte Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt der dpa. Die allermeisten schon hier lebenden Bulgaren und Rumänen stärkten die Sozialsysteme und die Wirtschaft. Der CSU sei der Stimmenfang am rechten Rand offensichtlich wichtiger als ein konstruktiver Umgang mit den Herausforderungen der neuen Arbeitnehmerfreizügigkeit, kritisierte Göring-Eckardt.
Arbeitsmarkt
:«Bild»: Einschränkung des Kindergelds für Bulgaren/Rumänen erwogen
Berlin (dpa) - Aus Furcht vor mehr Armutszuwanderung aus Bulgarien und Rumänien empfiehlt eine Bund-Länder-Kommission, den Kindergeldbezug an Bedingungen zu knüpfen. Das schreibt die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf einen Bericht der Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft zu Armutswanderung aus Osteuropa. Demnach könnte die Zahlung künftig an den Schulbesuch oder den Aufenthalt des Kindes in Deutschland gekoppelt werden. Das Bundesfamilienministerium solle nun überprüfen, ob das mit EU-Recht und dem Grundgesetz vereinbar wäre.
Arbeitsmarkt
:BDI: Deutschland muss für Zuwanderer attraktiver werden
Berlin (dpa) - Deutschland muss nach Ansicht des Bundesverbandes der Deutschen Industrie für Zuwanderer attraktiver werden. Denn bis 2020 sinkt nach Angaben des BDI das Potenzial an Erwerbstätigen um 6,5 Millionen Menschen. Allein in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Berufen würden dann rund 1,4 Millionen Arbeitskräfte fehlen, sagte BDI-Präsident Ulrich Grillo der dpa. Grillo forderte die schwarz-rote Bundesregierung auf, Integration von Ausländern zu einem "A-Thema" zu machen. "Zugleich gehe es aber auch darum, einheimische Bürger noch besser zu qualifizieren.
Arbeitsmarkt
:Regierung: Keine neuen Regelungen gegen Armutszuwanderung
Berlin/München (dpa) - Die Bundesregierung plant trotz des umstrittenen CSU-Vorstoßes keine neuen Bezugsregeln für Sozialleistungen, um mögliche Armutszuwanderung aus Rumänien und Bulgarien einzudämmen.
Arbeitsmarkt
:Seehofer: CSU-Zuwanderungsforderungen stehen im Koalitionsvertrag
München (dpa) - Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer hat Rechtspopulismus-Vorwürfe gegen seine Partei zurückgewiesen. Die CSU-Forderung, Zuwanderung von Armutsmigranten aus der Europäischen Union einzudämmen, finde sich genau so im Koalitionsvertrag von Union und SPD. Es gehe seiner Partei nicht darum, Menschen abzuweisen, die Schutz suchen, betonte der bayerische Ministerpräsident. Aber wenn sich Menschen aus ihrer Heimat in ein anderes Land bewegten, um Sozialleistungen zu erhalten, sei das ein völlig anderer Sachverhalt.
Arbeitsmarkt
:Regierung: Keine neuen Regelungen gegen Armutszuwanderung
Berlin (dpa) - Die Bundesregierung plant keine neuen Regeln für Sozialleistungen, um mögliche Armutszuwanderung aus Rumänien und Bulgarien einzudämmen. Man werde trotz des umstrittenen CSU-Vorstoßes die Entwicklung nach dem 1. Januar zunächst abwarten, sagte eine Sprecherin des SPD-geführten Arbeitsministeriums in Berlin. Auch der stellvertretende CDU-Vorsitzende Armin Laschet ging vorsichtig auf Distanz zum CSU-Vorstoß. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) mahnte hingegen die SPD zur Mäßigung.
Arbeitsmarkt
:Ministerium laut «SZ»: Keine großen Wirkungen durch Bulgaren-Zuzug
Berlin (dpa) - Das Bundesarbeitsministerium sieht keine sonderlichen Risiken durch die Öffnung des Arbeitsmarktes für Bulgaren und Rumänen im Januar. Nach den Erfahrungen der Öffnung für Polen und weitere mittel- und osteuropäische EU-Bürger 2011 seien keine erheblichen Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt zu erwarten, heißt es in einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion. Die Antwort liegt der "Süddeutschen Zeitung" vor. Die CSU hatte am Wochenende eine heftige Debatte über das Thema ausgelöst.
Arbeitsmarkt
:Rumänen und Bulgaren im bayerischen Vor-Wahlkampf
Berlin (dpa) - Die Szenarien gleichen sich: Als sich 2011 die Schranken für den deutschen Arbeitsmarkt für 70 Millionen Bürger aus acht EU-Beitrittsländern - darunter Polen, Tschechen und Slowaken - öffneten, waren die Warnungen vor einem Zusammenbruch des Sozialsystems und vor Lohndumping groß.
Kampf eines Ex-Beamten
:Schriftsätze sind seine Waffen
Franz Ellenburger will Gerechtigkeit. Er will sein Leben als Beamter zurück. Doch für die anderen ist Ellenburger ein Querulant, ein Mensch mit einem krankhaft übersteigerten Rechtsgefühl. Die Geschichte eines Mannes, der die Verheißung des Rechtsstaates zu ernst nahm.
Arbeitsmarkt
:Stichwort: Arbeitnehmerfreizügigkeit
Berlin (dpa) - Die neuen Regelungen vom 1. Januar 2014 an sind ein weiterer Schritt zur vollständigen Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der Europäischen Union: Dann können Arbeitnehmer auch aus Rumänien und Bulgarien in jedem anderen der insgesamt 28 EU-Länder frei arbeiten.
Günstig gelegene Feiertage 2014
:Feier frei!
2014 fallen sämtliche neun bundesweiten Feiertage auf Wochentage. Wer klug vorausplant und Brückentage nutzt, kann also extralange Ferien für sich herausholen - vorausgesetzt, die Kollegen kommen nicht alle auf dieselbe Idee. Im Ernstfall muss der Chef entscheiden.
Arbeitsmarkt
:Stichwort: Arbeitnehmerfreizügigkeit
Berlin (dpa) - Die neuen Regelungen vom 1. Januar 2014 an sind ein weiterer Schritt zur vollständigen Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der Europäischen Union: Dann können Arbeitnehmer auch aus Rumänien und Bulgarien in jedem anderen der insgesamt 28 EU-Länder frei arbeiten.
Arbeitsmarkt
:Für Bulgaren und Rumänen gehen an Neujahr die Schranken hoch
Berlin (dpa) - Zum Jahreswechsel fallen für Bulgaren und Rumänen die letzten Job-Schranken in der EU: Dann öffnet sich der deutsche Arbeitsmarkt auch für sie. Eine Arbeitserlaubnis ist dann nicht mehr nötig, um nach Deutschland kommen zu können.
Arbeitsmarkt
:Arbeitgeberpräsident fordert bessere Schulbildung für Azubis
Berlin (dpa) - Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hält eine bessere schulische Allgemeinbildung bei Lehrstellenbewerbern für dringend geboten. Die mangelnde Ausbildungsreife vieler Bewerber mache es den Unternehmen immer schwieriger, die angebotenen Stellen zu besetzen, sagte Kramer. Die Jugendlichen müssten in den Schulen so gestärkt werden, dass sie danach einen passenden Beruf erlernen können. Etwa jeder vierte Ausbildungsplatz wurde zuletzt mit einem Abiturienten besetzt.
Gewerkschaften
:Verdi-Chef Bsirske will 2015 erneut kandidieren
Berlin (dpa) - Der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, will sich 2015 erneut zur Wiederwahl stellen. Der "Bild"-Zeitung sagte der 61-Jährige, ihm mache die Arbeit Spaß und er könne gesundheitlich weitermachen. Bsirske steht seit ihrer Gründung im März 2001 an der Verdi-Spitze. In diesem Jahr verzeichnet die Dienstleistungsgewerkschaft mit 5000 Neumitgliedern erstmals einen Mitgliederzuwachs. Insgesamt gehören ihr gut zwei Millionen Menschen an.
Arbeit
:CDU-Vize Klöckner unterstützt Seehofer im Mindestlohn-Streit
Berlin (dpa) - CDU-Vize Julia Klöckner hat die Forderung von CSU-Chef Horst Seehofer nach Ausnahmen vom vereinbarten gesetzlichen Mindestlohn unterstützt. Es gelte die Absprache, dass der Mindestlohn eingeführt werde, aber bei der pragmatischen Umsetzung müsse man flexibel bleiben, sagte sie der Zeitung "Die Welt". "Ein Mindestlohn für Zeitungsausträger etwa sei nicht sinnvoll. Den Menschen gehe es nicht darum, von dieser Tätigkeit ihren gesamten Lebensunterhalt zu bestreiten." SPD-Arbeitsministerin Andrea Nahles will keine Ausnahmen vom generellen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde zulassen.
Arbeitsmarkt
:BDA-Chef: Vollbeschäftigung bei richtiger Weichenstellung
Berlin (dpa) - Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer sieht die Entwicklung am Arbeitsmarkt auch 2014 weiterhin positiv. "Ich gehe von einem erneuten Anstieg der Beschäftigung aus.
Nürnberg (dpa) - Deutlich gesunkene Ausgaben haben die Bundesagentur für Arbeit (BA) in diesem Jahr überraschend vor roten Zahlen bewahrt. Statt mit einem erwarteten Haushaltsdefizit von rund 665 Millionen Euro gehe die Bundesagentur nun mit einem Überschuss von 60 Millionen Euro ins Jahr 2014, sagte BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise der dpa. Die Bundesagentur muss damit ihre Rücklage aus früheren Überschüssen in Höhe von 2,6 Milliarden Euro nicht antasten. Als Grund für die überraschende Entwicklung nannte Weise "gezieltere Ausgaben" für die Förderung von Arbeitslosen.
Arbeitsmarkt
:BDA-Chef: Vollbeschäftigung bei richtiger Weichenstellung
Berlin (dpa) - Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer sieht die Entwicklung am Arbeitsmarkt auch 2014 weiterhin positiv.
Arbeitsmarkt
:BDA-Chef: Vollbeschäftigung bei richtiger Weichenstellung
Berlin (dpa) - Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer sieht die Entwicklung am Arbeitsmarkt auch 2014 weiterhin positiv.
Arbeitsmarkt
:BA-Chef Weise will Arbeitslosigkeit nahezu halbieren
Nürnberg (dpa) - Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, will die Zahl der Jobsucher auf 1,5 Millionen nahezu halbieren. Nur das rechtfertige den Einsatz der vielen Milliarden in der Grundsicherung und die rund 60 000 Beschäftigten in den Jobcentern, sagte Weise der dpa. Einen zeitlichen Horizont nannte er nicht. Auf dem Weg dorthin müssten auf jeden Fall neue Wege erprobt werden, um auch schwer vermittelbaren Arbeitslosen eine Rückkehr ins Berufsleben zu ermöglichen.
Arbeit
:Hasselfeldt: Beim Mindestlohn noch Gesprächsbedarf
Berlin (dpa) - Die CSU-Landesgruppenchefin im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, erwartet Konflikte mit der SPD bei der Umsetzung des Koalitionsvertrages in punkto Mindestlohn und Energiewende.
Arbeit
:CSU hat beim Mindestlohn noch Gesprächsbedarf
Berlin (dpa) - Die CSU-Landesgruppenchefin im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, erwartet Konflikte mit der SPD bei der Umsetzung des Koalitionsvertrages in punkto Mindestlohn und Energiewende. Gefährden werde das die neue große Koalition aber nicht, sagte sie der dpa. Sie vertraue auf das, was man in den Koalitionsverhandlungen auch an guter Atmosphäre festgestellt habe. Da besteht ein Grundvertrauen. Sie habe derzeit keine Ansatzpunkte dafür, dass die SPD vorzeitig aus der Koalition ausscheiden wolle. Arbeitsplätze dürften nicht verloren gehen, sagte Hasselfeldt zum Mindestlohn.
Arbeit
:Bundesagentur: Mindestlohn könnte Ausbildung gefährden
Darmstadt (dpa) - Die Bundesagentur für Arbeit wirbt für Ausnahmen beim Mindestlohn. Wenn man jungen Leuten unter 18 einen Mindestlohn zahlen würde, dann könnte der Anreiz, eine Ausbildung zu machen, abnehmen, sagte BA-Vorstand Heinrich Alt dem "Darmstädter Echo".
Entscheidend bleibe aber eine solide Ausbildung. In ihrem Koalitionsvertrag hatten Union und SPD vereinbart, dass spätestens 2017 verpflichtend eine Lohnuntergrenze von 8,50 Euro gelten soll. Bis dahin können die Tarifpartner auch Abschlüsse vereinbaren, die darunter liegen.
Arbeitnehmerrechte
:Darf ich mir Pakete ins Büro schicken lassen?
Private Mails vom Firmen-PC aus verschicken, das Handy im Büro aufladen, während der Arbeitszeit zum Arzt gehen. Fast jeder Mitarbeiter tut es, doch niemand weiß so recht, ob es eigentlich erlaubt ist. Arbeitsrechtsexperten klären auf.
Tarife
:Verdi will nach Amazon-Streikwoche erstmal Ruhe einkehren lassen
Bad Hersfeld (dpa) - Nach der Streikwoche bei Amazon soll es in diesem Jahr am Standort Leipzig keine Arbeitsniederlungen mehr geben. Die Beschäftigten im größten deutschen Versandlager in Bad Hersfeld wollen die Aktionen in einer Mitgliederversammlung nach Weihnachten auswerten und erst dann über neue Streiks entscheiden. Die Gewerkschaft hat den Ausstand im Weihnachtsgeschäft als Erfolg gewertet. Amazon sah das Geschäft dagegen nicht beeinträchtigt und sprach von einer Minderheit im Ausstand.
Arbeit
:Seehofer will Rentner vom Mindestlohn ausnehmen
Berlin (dpa) - Zwischen Union und SPD droht neuer Streit über den Mindestlohn. CSU-Chef Horst Seehofer will bestimmte Gruppen wie etwa Rentner, Saisonarbeiter oder Praktikanten von der Mindestlohnregelung ausnehmen. Führende SPD-Politiker lehnen den Vorstoß ab und fordern Vertragstreue.
Tarife
:Nach Amazon-Streikwoche gibt Verdi erstmal Ruhe
Bad Hersfeld/Leipzig (dpa) - Nach der Streikwoche beim Online-Versandhändler Amazon soll es in diesem Jahr am Standort Leipzig nach Verdi-Angaben keine Arbeitsniederlungen mehr geben. Das sagte ein Sprecher der Gewerkschaft in Leipzig.
Arbeit
:Seehofer will Rentner vom Mindestlohn ausnehmen
Berlin (dpa) - CSU-Chef Horst Seehofer will Ausnahmen beim vereinbarten Mindestlohn durchsetzen. Für Saisonarbeiter oder Praktikanten könne die Regelung nicht gelten, sagte Seehofer der "Welt am Sonntag". Auch Rentner, die von ihrer Altersrente leben und noch etwas hinzuverdienen, sollen von der Regelung ausgenommen werden. Die Gesetze müssten auf die Lebenswirklichkeit passen, sagte Seehofer. Im Koalitionsvertrag vereinbarten Union und SPD, dass spätestens 2017 eine Lohnuntergrenze von 8,50 Euro gelten soll.
Arbeit
:Seehofer will Rentner vom Mindestlohn ausnehmen
Berlin (dpa) - CSU-Chef Horst Seehofer will gegen den Widerstand der SPD Ausnahmen beim vereinbarten Mindestlohn durchsetzen. Für Saisonarbeiter oder Praktikanten könne die Regelung nicht gelten, sagte Seehofer der "Welt am Sonntag". Er unterstützte zugleich die Forderung der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, auch Rentner, die von ihrer Altersrente leben und noch etwas hinzuverdienen, von der Regelung auszunehmen. "Wir müssen Gesetze machen, die auf die Lebenswirklichkeit passen", sagte Seehofer.
Tarife
:Verdi beendet Amazon-Streikwoche - weitere Aktionen offen
Bad Hersfeld/Leipzig (dpa) - Ende einer Streikwoche: Beim Online-Versandhändler Amazon haben die Beschäftigten am Samstag vorerst zum letzten Mal die Arbeit niedergelegt.
Tarife
:Letzter Tag der Streikwoche bei Versandhändler Amazon
Bad Hersfeld (dpa) - Die Gewerkschaft Verdi hat die Streikwoche beim Online-Versandhändler Amazon als Erfolg gewertet. Mit den Aktionen im Weihnachtsgeschäft sei ein Signal gesetzt worden, sagte eine Verdi-Sprecherin. Beschäftigte im größten deutschen Versandlager in Bad Hersfeld und am Standort Leipzig streikten heute den sechsten Tag in Folge. Verdi rechnete mit einer Beteiligung von insgesamt rund 1100 Mitarbeitern. Amazon sprach zuletzt von einer Minderheit im Ausstand und sieht sein Weihnachtsgeschäft nicht beeinträchtigt.
Tarife
:Verdi: Amazon muss sich auf längere Streiks einstellen
Bad Hersfeld (dpa) - Der Online-Versandhändler Amazon könnte von seinen Beschäftigten noch für längere Zeit bestreikt werden. Die Gewerkschaft Verdi wolle den Ausstand bei dem Branchenriesen auch im kommenden Jahr fortsetzen, sagte eine Sprecherin gestern in Bad Hersfeld. Dort und in Leipzig haben Amazon-Beschäftigte heute den Arbeitsausstand nach sechs Tagen vorerst beendet. Ein Verdi-Sprecher wollte aber nicht ausschließen, dass nach Weihnachten auch das aufwendige Umtauschgeschäft ins Visier genommen werde.
Tarife
:Beschäftigte beenden vorerst sechstägigen Dauerstreik bei Amazon
Bad Hersfeld (dpa) - Nach sechs Tagen Dauerstreik wollen Beschäftigte des Online-Versandhändlers Amazon heute ihren Ausstand in Bad Hersfeld und Leipzig vorerst beenden. Die Gewerkschaft teilte aber mit, dass sich der US-Branchenriese im kommenden Jahr auf erneute Streiks gefasst machen müsse. Die nächste Möglichkeit, Amazon durch Störaktionen an den Verhandlungstisch zu bewegen, bietet sich Verdi direkt nach Weihnachten. Dann steht dem weltgrößten Versandhändler das Umtauschgeschäft für Fehlkäufe der Kunden bevor.
Tarife
:Längere Streiks bei Amazon - Streit um verspätete Lieferungen
Bad Hersfeld/Leipzig (dpa) - Der Tarifstreit bei Amazon gewinnt an Schärfe. Die Gewerkschaft verweist auf Kunden-Mails wegen verspäteter Warenlieferungen. Amazon wehrt sich: Lieferanten hätten Probleme mit der Warenbeschaffung.
Tarife
:Längere Streiks bei Amazon
Leipzig (dpa) - Der Online-Versandhändler Amazon muss sich auf längere Streiks in Deutschland einstellen. Die Gewerkschaft Verdi will den Ausstand in den Versandzentren in Bad Hersfeld und Leipzig auch im kommenden Jahr fortsetzen. Dort wurde heute den fünften Tag in Folge gestreikt. Der aktuelle Ausstand läuft noch bis einschließlich morgen. Laut Verdi bekommen immer mehr Kunden Mails von Amazon, dass sich die Lieferung verzögert. Amazon wehrt sich aber und sagt, das liege daran, dass Lieferanten Probleme hätten mit der Warenbeschaffung.
Tarife
:Längere Streiks bei Amazon
Bad Hersfeld (dpa) - Der Online-Versandhändler Amazon muss sich auf längere Streiks in Deutschland einstellen. Die Gewerkschaft Verdi wolle den Ausstand auch im kommenden Jahr fortsetzen, sagte eine Sprecherin in Bad Hersfeld. Dort und in Leipzig legten Amazon-Beschäftigte heute am fünften Tag in Folge die Arbeit nieder. Es ist der bisher längste Dauerstreik seit Beginn des Kräftemessens im Sommer. Der aktuelle Ausstand ist vorerst noch bis einschließlich morgen geplant.
Arbeit
:Arbeitgeberpräsident Kramer fordert Ausnahmen beim Mindestlohn
Berlin (dpa) - Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer fordert für Langzeitarbeitslose und junge Leute mit geringer Qualifikation Ausnahmen beim geplanten gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro. Wenn für solche Menschen die 8,50 Euro von Anfang zu zahlen seien, werde es für sie noch schwerer, einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu finden. Das sagte der BDA-Präsident der "Süddeutschen Zeitung". Kramer warnte davor, die volkswirtschaftliche Bedeutung des Mindestlohns zu überschätzen. In der Diskussion werde zudem der Eindruck erweckt, als lebe hier ein Volk von Niedriglöhnern. Das stimme einfach nicht.
Tarife
:Verdi: Streikbereitschaft bei Amazon weiter ungebrochen
Leipzig/Bad Hersfeld (dpa) - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat ihre Arbeitsniederlegungen beim Online-Versandhändler Amazon fortgesetzt. Erneut haben am Donnerstag zahlreiche Beschäftigte in den Versandzentren Bad Hersfeld und Leipzig die Arbeit niedergelegt.
Tarife
:Verdi: Streikbereitschaft bei Amazon weiter ungebrochen
Leipzig (dpa) - Die Gewerkschaft Verdi hat ihre Arbeitsniederlegungen beim Online-Versandhändler Amazon fortgesetzt. Erneut haben Beschäftigte in Bad Hersfeld und Leipzig die Arbeit niedergelegt. Es war der vierte Streiktag in Folge. In beiden Versandzentren soll der Ausstand bis einschließlich Samstag weitergehen. Der Chef von Amazon Deutschland, Ralf Kleber, bestritt, dass der Streik Auswirkungen auf das Versandgeschäft hat. Es seien keine Päckchen liegengeblieben.
Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz
:"Männer werden kaum als Opfer wahrgenommen"
Dreckige Witze, eindeutige Anspielungen oder dumme Homo-Sprüche: Auch Männer machen im Job Erfahrungen mit sexueller Belästigung. Sozialpsychologin Franciska Krings über Frauen als Täterinnen, die Rolle von Chefs und Flirten im Job.
Erfurt
:Bundesarbeitsgericht stärkt Rechte von HIV-Infizierten
Als der Arbeitgeber von der HIV-Infektion eines Mitarbeiters erfährt, reagiert er prompt - mit der Kündigung. Jetzt äußert sich das Bundesarbeitsgericht zu dem Fall.
Tarife
:Zusteller bei Post-Konkurrent PIN bekommen mehr Geld
Berlin (dpa) - Die Beschäftigten des Postdienstleisters PIN Mail bekommen von Januar an mehr Geld. Die Einkommen der etwa 1000 Mitarbeiter steigen bis 2015 in zwei Stufen um 9,3 Prozent.
Arbeitsmarkt
:Leichter Reallohnverlust für 2013 erwartet
Wiesbaden (dpa) - Trotz Mini-Inflation haben die Arbeitnehmer 2013 nicht unbedingt mehr Geld in der Tasche. Die Tarifabschlüsse lagen zwar deutlich über der Preissteigerung, doch die Unternehmen knapsen die Sonderzahlungen ab.
Wiesbaden (dpa) - Für die Beschäftigten in Deutschland zeichnet sich erstmals seit 2009 wieder ein Reallohnverlust ab. Die Einkünfte seien zwar in den ersten drei Quartalen 2013 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,4 Prozent gestiegen, so das Statistische Bundesamt. Die Verbraucherpreise kletterten mit 1,6 Prozent aber schneller. Grund sind vor allem geringere Sonderzahlungen. Im dritten Quartal hinkten besonders die Verdienste für Dienstleister hinterher. In der Industrie wurde deutlich mehr gezahlt als ein Jahr zuvor.
Tarife
:Amazon-Beschäftigte weiter im Streik
Bad Hersfeld/Leipzig (dpa) - In den Logistikzentren des Online-Versandhändlers Amazon lassen Beschäftigte auch am Mittwoch ihre Arbeit ruhen.
Arbeit
:Nahles will gegen «Anwesenheitswahn» in Unternehmen kämpfen
Berlin (dpa) - Die neue Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) will sich für familienfreundlichere Arbeitszeiten in Unternehmen einsetzen.