Köln (dpa/tmn) - Der Körper braucht regelmäßige Auszeiten, um seine Energiespeicher aufzuladen. Das passiert aber nicht von allein, sagt Prof. Ingo Froböse, Leiter des Zentrums für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln. Damit die Regeneration gelingt, sollte man Zeit dafür fest einplanen - gerade im stressigsten Alltag.
Gesundheit
:Was tun, wenn schon Jugendliche Burnout haben?
Hamburg (dpa/tmn) - Ein Burnout bei meinem Kind? Für viele Eltern klingt das erstmal ungewohnt. Das Erschöpfungssyndrom assoziieren viele mit einem ausgebrannten Manager, nicht mit einer 14-jährigen Schülerin. Doch die Stressbelastungen auf Jugendliche nehmen zu.
Krankheiten
:Ebola in Goma: WHO berät über Ausruf der Notlage
Genf (dpa) - Nach dem ersten Fall einer Ebola-Infektion in der Millionenstadt Goma im Kongo erwägt die Weltgesundheitsorganisation erneut die Ausrufung einer "Notlage von internationaler Tragweite". Der unabhängige Ausschuss dazu berät über die Situation heute in Genf. Rund 2 500 Menschen haben sich im Kongo seit Beginn des jüngsten Ausbruchs der Seuche vor etwa einem Jahr mit Ebola infiziert, mehr als 1660 sind daran gestorben. Es ist seitdem das vierte Mal, dass die Experten über die Erklärung eines internationalen Gesundheitsnotstands beraten.
Gesundheit
:Sport braucht Erfolg - und konkrete Ziele
Baierbrunn (dpa/tmn) - "Ich müsste mich mal wieder mehr bewegen." Gesagt ist das schnell, nur bei der Umsetzung hapert es oft. Was auch daran liegt, dass solche vagen Pläne nicht gut für die Motivation sind. Stattdessen empfiehlt die "Apotheken Umschau" (Ausgabe A6/2019) konkrete, überschaubare Ziele.
Gesundheit
:Gibt es das ideale Kopfkissen?
München/Nürnberg (dpa/tmn) - In Keil- und Kugelform, mit eingebautem Lautsprecher, für Allergiker oder Rückenpatienten: Ein gutes Kissen zu kaufen, scheint angesichts der vielen möglichen Formen und Extras eine Wissenschaft für sich.
SZ JetztIntimbereich
:"Ich empfinde den Sex stimulierender als vorher"
Vier Männer erzählen von ihrer Beschneidung - und dem Leben danach.
Genf (dpa) - Der erste in der Millionenstadt Goma im Kongo identifizierte Ebola-Patient ist gestorben. Er sei von Goma zur Behandlung nach Butembo gebracht worden und auf dem Weg dorthin der Krankheit erlegen, sagte ein Gouverneur. Der Patient, ein Pastor, war am Sonntag aus dem Ort Butembo in die Millionenstadt gereist, wo der Virus dann festgestellt wurde. Wegen des Falls will die Weltgesundheitsorganisation nun zum vierten Mal prüfen, ob eine "Notlage von internationaler Tragweite" ausgerufen werden soll. Vor knapp einem Jahr hatte der Ausbruch im Ost-Kongo begonnen.
03:00
Gesundheitszustand der Bundeskanzlerin
:Die Sorge um Merkel ist reiner Voyeurismus
Mehrere Zitteranfälle und jetzt auch noch Kurzatmigkeit - die Gesundheit von Angela Merkel wird weiter argwöhnisch beäugt. Zu Recht? Worauf es bei der Kanzlerin in Sachen Fitness wirklich ankommt.
Saarbrücken
:Ausschuss entsetzt über Missbrauchsvorwürfe an Uniklinik
Saarbrücken (dpa/lrs) - Bestürzt haben Politiker im Sozialausschuss am Dienstag auf Informationen zu den Missbrauchsvorwürfen am Uniklinikum des Saarlandes (UKS) reagiert. "Es hat sich herausgestellt, dass selbst als sich alle Verdachtsmomente erhärtet hatten, Ende 2014, nichts, aber auch gar nichts geschehen ist", sagte Petra Berg, Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD, nach der mehr als sechsstündigen Sitzung. Dies habe den Ausschuss "in Gänze entsetzt". Berg: "Wir sind an der Stelle fassungslos, was dort an nicht aufgedeckten Sachverhalten gelaufen ist."
Hannover
:Pflegekammer-Mitglieder haben Beitrag noch nicht gezahlt
Hannover (dpa/lni) - Ein Großteil der Mitglieder der Pflegekammer Niedersachsen hat seinen Mitgliedsbeitrag noch nicht gezahlt. Bis Ende Mai hätten erst rund 18 000 der geschätzt mehr als
90 000 Mitglieder ihren Beitrag beglichen, teilte die Pflegekammer am Dienstag in Hannover mit. Demnächst sollen daher Zahlungserinnerungen mit einer Frist von 14 Tagen verschickt werden - die Geschäftsstelle der Kammer rechnet aktuell mit rund 40 000 Erinnerungen.
Uniklinik Heidelberg
:Kommission sieht schwere Fehler bei Bluttest-Affäre
Ein Bluttest sollte schnell und einfach Brustkrebs erkennen. Doch nicht nur der Test ist mangelhaft. Gutachter bescheinigen den Beteiligten "Führungsversagen, Machtmissbrauch und Eitelkeit".
Social Freezing
:"Der Eierstock einer Frau ist keine Maschine"
Die Embryologin Viktoria von Schönfeldt erklärt, wie das Einfrieren von Eizellen funktioniert - und wie sicher es ist.
Heidelberg
:Kommission: Schwere Fehler bei Heidelberger Bluttest-Affäre
Heidelberg (dpa/lsw) - Eine ganze Kette von Versäumnissen hat nach Überzeugung einer Untersuchungskommission zur verfrühten Veröffentlichung eines möglichen Brustkrebs-Bluttests an der Uniklinik Heidelberg geführt. Einer der Vorsitzenden der externen Kommission, der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft Matthias Kleiner, sprach am Dienstag von "Führungsversagen, Machtmissbrauch und Eitelkeit" in der Klinik.
Frankfurt am Main
:Kassenärzte: Hohe Klinikdichte passt nicht in die Zeit
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen hat nach der Veröffentlichung der Studie zur Krankenhauslandschaft in Deutschland eine nachhaltige Förderung der ambulanten Versorgung gefordert. Diese sei wohnortnah, betonten die beiden Vorstandsvorsitzenden Frank Dastych und Eckhard Stark in Frankfurt. "Exzellenz durch Konzentration und Spezialisierung" heiße die Devise, mit der sich die Probleme im stationären Bereich angehen und auch lösen lassen könnten.
Gesundheit
:Nicht jedes schreiende Kind ist ein Fall für den Arzt
Hamburg (dpa/tmn) - Wenn das Baby schreit, sind Eltern schnell verunsichert. Bei manchen geht das so weit, dass sie mit jeder Sorge zum Arzt kommen - oder sogar in die Notaufnahme.
Hannover
:Pflegekammer: Gesundheitszentren können Entlastung schaffen
Hannover (dpa) - In der Diskussion über mögliche Schließungen von Krankenhäusern fordert die Pflegekammer Niedersachsen einen Ausbau bestehender Standorte zu Gesundheitszentren. Viele Krankenhäuser zu schließen, sei in einem Flächenland zwar nicht sinnvoll, sagte die Präsidentin der Kammer, Sandra Mehmecke, am Dienstag in Hannover. "Bei uns braucht es andere Lösungen." Um die Pflege zu verbessern, müsse aber das vorhandene Personal effektiver eingesetzt werden. "Wir können einige Standorte in Niedersachsen erheblich entlasten, wenn wir die Zentren weiterentwickeln."
Gesundheit
:WHO erwägt wegen Ebola Ausrufung internationaler Notlage
Genf (dpa) - Zum vierten Mal seit Ausbruch der Ebola-Epidemie im Kongo vor etwa einem Jahr erwägt die Weltgesundheitsorganisation die Ausrufung eines "Notlage von internationaler Tragweite". Der Fachausschuss mit unabhängigen Experten diskutiere morgen darüber, teilte die WHO in Genf mit. Wenn der internationale Gesundheitsnotstand ausgerufen wird, empfiehlt die WHO noch schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Seuche. Dazu können mehr Grenzkontrollen, das Einrichten von weiteren Behandlungszentren oder die vorsorgliche Impfung weiterer medizinischer Fachkräfte gehören.
Erfurt
:Handwerksbetriebe: Krankenstand auf Rekordniveau gestiegen
Erfurt (dpa/th) - Der Krankenstand im Thüringer Handwerk hat im vergangenen Jahr nach Krankenkassenzahlen mit 6,3 Prozent einen Rekordwert erreicht. Fast 63 von 100 Beschäftigten in den Handwerksbetrieben fielen somit mindestens einmal pro Jahr wegen Krankheit aus, wie die Krankenkasse IKK classic am Dienstag mitteilte. Sie hat die Daten von knapp 33 000 bei ihr krankenversicherten Erwerbstätigen im Handwerk ausgewertet. Die durchschnittliche Krankschreibungsdauer fiel mit 23 Tagen zwei Tage länger aus als 2017. Knapp die Hälfte der Erkrankungen dauerte länger als sechs Wochen. Besonders betroffen war das Baugewerbe, am geringsten das Friseurhandwerk.
Gesundheit
:Muskulatur gezielt trainieren und stärken
Baierbrunn (dpa/tmn) - Ob beim Basketball, Tanzen oder Spazieren gehen: Überdehnungen der Außenbänder gehören zu den häufigsten Verletzungen, heißt es in der "Apotheken Umschau" (Ausgabe B6/2019). Der wirksamste Schutz dagegen: Ein gut trainiertes Sprunggelenk.
Dresden
:Zahl der HIV-Neuinfektionen in Sachsen steigt
Dresden (dpa/sn) - In Sachsen haben sich im Jahr 2018 mehr Menschen mit HIV angesteckt als im Jahr davor. 120 Menschen infizierten sich neu mit dem Virus, im Jahr 2017 waren es 103, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag in Dresden mitteilte. 87,5 Prozent der Neudiagnosen 2018 betraf Männer. Das Ministerium werde ab diesem Sommer bis Ende 2020 gemeinsam mit den vier sächsischen Aids-Hilfen für HIV-Selbsttests werben und für Risikogruppen diese Selbsttests kostenfrei anbieten, hieß es. Die Selbsttests seien seit Oktober 2018 erlaubt. Dafür stellt das Gesundheitsministerium insgesamt 60 000 Euro zur Verfügung.
Gesundheit
:Sand auf der Brille immer mit fließendem Wasser entfernen
Berlin (dpa/tmn) - Sonnencreme, Salzwasser, Sand: Ein Tag am Strand kann Brille oder Sonnenbrille gründlich verdrecken. Besitzer sollten derart verschmutzte Sehhilfen immer unter fließendem Wasser reinigen und mit einem Mikrofasertuch polieren. Darauf weist das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) hin.
Gesundheit
:Lauterbach: Studie zu Krankenhaus-Schließungen überzogen
Berlin (dpa) - Der SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach hält die Empfehlung einer Studie, von derzeit 1400 Krankenhäusern nur 600 größere und bessere zu erhalten, für überzogen.
Gesundheit
:So sinkt der Krankenkassen-Beitrag trotz mehr Extras
Berlin (dpa/tmn) - Geld sparen und trotzdem die gewünschten Extra-Leistungen erhalten: Mit einem genauen Blick auf die Konditionen der einzelnen Krankenkassen ist das durchaus drin.
Hamburg
:Krankenhauskeime: Weniger Todesfälle in Hamburg
Hamburg (dpa/lno) - In Hamburg sind im vergangenen Jahr 26 Menschen gestorben, deren Tod mit Krankenhauskeimen in Verbindung steht. Das war ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr, als 69 solche Fälle gezählt wurden, wie aus der Senatsantwort auf eine Anfrage der CDU-Abgeordneten Birgit Stöver (CDU) hervorgeht. Bis zum 15 Juni des laufenden Jahres wurden weitere 10 Todesfälle registriert. Dabei sei zu berücksichtigen, dass die mit so genannten Krankenhauskeimen infizierten gestorbenen Patienten oft bereits unter schweren Grunderkrankungen litten. Es sei medizinisch häufig nicht eindeutig festzustellen, ob die Infektion oder die Grunderkrankung für den Tod verantwortlich sei, heißt es in der Senatsantwort.
Ernährung
:Zwei Drittel aller Schulbücher enthalten Mängel
Vitamine werden beschrieben als "kleinste Teilchen in der Nahrung, wie Zucker in Pudding": Lehrmaterialien zu Ernährungsthemen weisen Übertreibungen, Mythen und eklatante Fehler auf.
Potsdam
:Brandenburg will Krankenhäuser erhalten: Umbau der Standorte
Potsdam (dpa/bb) - Die Brandenburger Landesregierung und der Krankenhausverband lehnen die in einer Studie vorgeschlagene bundesweite Reduzierung von Klinikstandorten ab. "Unsere Krankenhauslandschaft wurde neu strukturiert und sie passt. Selbstverständlich sollen die Krankenhausstandorte erhalten bleiben", erklärte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) nach Angaben der Staatskanzlei am Montag in Potsdam. "Wir wollen, dass sie sich noch stärker als Gesundheitszentren auch im ländlichen Raum öffnen können." Sie könnten dann auch gern "Poliklinik" heißen.
Kongo
:Ebola in der Stadt
Seit fast einem Jahr wütet Ebola im Kongo. Nun hat das tödliche Virus erstmals eine Großstadt erreicht.
Gesundheit
:Gesundheitsminister Spahn wirbt im Kosovo um Pflegekräfte
Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat im Kosovo persönlich um Alten- und Krankenpfleger für Deutschland geworben.
Berlin
:Weniger Kliniken? Krankenhausgesellschaft lehnt das ab
Berlin (dpa/bb) - Die Berliner Krankenhausgesellschaft (BKG) hat ablehnend auf den Vorschlag aus einer Studie reagiert, die Versorgung von Patienten durch Krankenhausschließungen zu verbessern. Ein pauschaler Kahlschlag fern der Versorgungsrealität und -bedürfnisse helfe nicht weiter, erklärte der stellvertretende BKG-Geschäftsführer Oliver Heide auf Anfrage. In Berlin sei die Versorgungsqualität nachweislich hoch, die Krankenhäuser seien relativ groß und zu circa 85 Prozent ausgelastet. In der wachsenden Stadt würden zudem weitere Kapazitäten benötigt.
Gesundheit
:Lebensgefährliche Krankheiten: Impfquote nicht hoch genug
Genf (dpa) - Fast 20 Millionen Kinder weltweit haben 2018 lebensrettende Impfungen wie gegen Masern, Diphtherie oder Tetanus nicht bekommen. Das berichteten die Weltgesundheitsorganisation WHO und das UN-Kinderhilfswerk Unicef. Die meisten der betroffenen Kinder leben demnach in Konfliktregionen oder in armen Ländern fern von Kliniken. Die Spezialisten sind aber auch besorgt über den Einfluss von Impfgegnern, die über soziale Medien fehlerhafte oder teils falsche Informationen verbreiteten, sagte eine Sprecherin der WHO.
Frankfurt am Main
:Erste Muttermilchbank Hessens eröffnet: Hilfe für Frühchen
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Es sind winzige Mengen, aber sie helfen den allerkleinsten Babys beim Start ins Leben: In Frankfurt hat die erste Frauenmilchbank Hessens ihre Arbeit aufgenommen. Gespendete Muttermilch hilft zu früh geborenen Kindern, sich besser zu entwickeln. Langfristig soll das Projekt auf ganz Hessen ausgeweitet werden.
Rostock
:Forscher entwickeln neues Sauerstoffmessgerät für Kliniken
Rostock (dpa/mv) - Forscher der Universität Rostock und eines Medizintechnik-Unternehmens aus Selmsdorf (Landkreis Nordwestmecklenburg) haben nach eigenen Angaben ein neues Sauerstoffmessgerät entwickelt, mit dem Patienten auch während einer Magnetresonanztomographie (MRT) überwacht werden können. Das Gerät mit einem kleinen Bildschirm, das an den Finger des Patienten geklemmt werde, könne die Sauerstoffsättigung des Blutes auch in der MRT-Röhre messen, wodurch die Vitalfunktionen des Patienten durchgängig überwacht werden können, teilte die Universität Rostock am Montag mit. Davon könnten vor allem Risiko-Patienten, wie Unfallopfer und Patienten, die unter Narkose ins MRT kommen, profitieren.
Gesundheit
:Patienten haben Recht auf freie Krankenhauswahl
Gütersloh (dpa) - Gesetzlich Krankenversicherte dürfen grundsätzlich selbst entscheiden, in welches Krankenhaus sie gehen. In Notfällen gilt das ohnehin, aber auch bei geplanten Eingriffen oder Behandlungen.
Erfurt
:Ministerin: Krankenhaus-Studie für Thüringen kaum relevant
Erfurt (dpa/th) - Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) hält nach einer Studie über die Vorteile einer geringeren Anzahl von Krankenhäusern an den Strukturen im Freistaat fest. "Wir wollen auch weiterhin alle Krankenhausstandorte in Thüringen erhalten. Gerade in ländlich geprägten Regionen brauchen wir eine schnelle Erreichbarkeit und funktionierende Notfallversorgung", teilte Werner auf dpa-Anfrage am Montag mit.
Gesundheit
:Bessere Versorgung durch weniger Krankenhäuser?
Gütersloh (dpa) - Die Versorgung der Patienten in Deutschland könnte einer Studie zufolge durch die Schließung von mehr als jedem zweiten Krankenhaus erheblich verbessert werden.
Magdeburg
:Festhalten an Klinikzahl trotz Bertelsmann-Studie
Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalts Sozialministerium hält an seinen Plänen fest, keines der aktuell fast 50 Krankenhäuser im Land zu schließen. Wie geplant sollten stattdessen kleine Standorte perspektivisch zu regionalen Gesundheitszentren ausgebaut werden, um die Versorgung zu sichern, sagte Ministeriumssprecherin Ute Albersmann am Montag in Magdeburg.
Gesundheit
:Heftige Debatte um Klinikschließungen
Gütersloh (dpa) - Die Diagnose klingt hart, der Einschnitt wäre tief. In einer Studie der Bertelsmann Stiftung raten Experten, von derzeit 1400 Krankenhäusern nur 600 größere und bessere zu erhalten.
Schwerin
:Kritik an Studie für weniger Kliniken
Schwerin (dpa/mv) - Eine Studie der Bertelsmann Stiftung, wonach durch die Schließung von mehr als jedem zweiten Krankenhaus in Deutschland die Versorgung der Patienten verbessert werden könnte, hat in Mecklenburg-Vorpommern Kritik hervorgerufen. Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Sebastian Ehlers, sagte am Montag, neben der Behandlungsqualität spiele auch die Erreichbarkeit von Kliniken für die Menschen eine große Rolle.
Hannover
:Krankenhausgesellschaft: Flächenversorgung nicht gefährden
Hannover (dpa/lni) - Die Krankenhäuser in Niedersachsen haben davor gewarnt, die flächendeckende Versorgung infrage zu stellen. Gerade in einem Flächenland sei die schnelle Erreichbarkeit der Kliniken von großer Bedeutung, teilte die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft (NKG) am Montag mit. "Abbau und Zentralisierung von Krankenhäusern sind keine flächendeckende Option", sagte Marten Bielefeld, Vize-Geschäftsführer der NKG.
Gera
:Bauerfeind stellt neue Mitarbeiter in Gera ein
Gera/Zeulenroda (dpa/th) - Der Hersteller von medizinischen Hilfsmitteln Bauerfeind will seine Fertigung in Gera in den nächsten Monaten schrittweise ausbauen. Bis Ende des Jahres sollen in der neuen Betriebsstätte in Gera-Lusan bis zu 30 Mitarbeiter unter anderem Bandagen für das Sprunggelenk herstellen, wie der Familienbetrieb mit Sitz im ostthüringischen Zeulenroda am Montag mitteilte. Bauerfeind hatte Mitte Juni die Produktion in Gera aufgenommen. Bis 2021 sollen dort den Angaben zufolge rund 100 neue Arbeitsplätze entstehen.
Leipzig
:Studenten der Unis Dresden und Leipzig gegen Landarztquote
Dresden/Leipzig (dpa/sn) - Studenten der Universitäten Dresden und Leipzig kritisieren die geplante Landarztquote in Sachsen. Es sei zu befürchten, dass durch die Einführung einer solchen Quote Landärzten das Stigma von Ärzten zweiter Klasse auferlegt werde, teilten der Fachschaftsrat Medizin und Zahnmedizin Dresden und der Fachschaftsrat Humanmedizin Leipzig am Montag mit. Es sei zu bezweifeln, dass 100 zusätzliche Studienplätze mit 30 Millionen Euro finanzierbar seien, hieß es. Bei einer solchen Erhöhung fielen nicht nur laufende Kosten an, sondern auch Geld für zusätzliche Räumlichkeiten und weitere Lehrmaterialien.
Stuttgart
:Weniger Krankenhäuser? Lucha sieht sich bestätigt
Stuttgart (dpa/lsw) - Der baden-württembergische Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) sieht sich durch die Bertelsmann-Studie, nach der in Deutschland mehr als jedes zweite Krankenhaus geschlossen werden müsste, in seiner Politik bestätigt. Krankenhäuser müssten sowohl die notwendige Spezialisierung als auch die gebotene Breite des medizinischen Spektrums mit ausreichendem Personal abbilden können. "Das sind nun einmal vor allem größere und besonders leistungsfähige Krankenhäuser", sagte er der Deutschen Presse-Agentur am Montag.
Berlin (dpa) - Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat eine Bertelsmann-Studie, die eine deutliche Reduzierung der Zahl der Kliniken in Deutschland vorschlägt, heftig kritisiert.
Gesundheit
:Wie stellt man fest, ob man genug getrunken hat?
Berlin (dpa/tmn) - Bei Hitze ist es besonders wichtig, genug zu trinken - ansonsten drohen ernste gesundheitliche Probleme.
Gesundheit
:Auch Shisha-Rauch ist ungesund
Erkelenz (dpa/tmn) - Die Shisha ist keine gesündere Alternative zur Zigarette. Mit jedem Zug an der Wasserpfeife steigt nicht nur das Risiko von Krebs- und Atemwegserkrankungen, sondern auch von Herz-Kreislauf-Problemen bis hin zum Herzinfarkt.
Köln
:Nach Keim-Fund in Kölner Praxis: Ermittlungen dauern an
Köln (dpa/lnw) - Nach dem Fund eines gefährlichen Erregers in einer Radiologie-Praxis in Köln ziehen sich die Ermittlungen in die Länge. "Das Verfahren kann sich noch mehrere Monate hinziehen", sagte Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer der Deutschen Presse-Agentur. Das liege auch daran, dass aufwendige, toxikologische Untersuchungen notwendig seien. 28 Patienten hatten in der Arztpraxis Spritzen in den Rücken bekommen und waren danach erkrankt, manche von ihnen schwer. Weiterhin ist unklar, ob auch der Tod eines 84-Jährigen mit dem gefährlichen Erreger "Pseudomonas aerugiona" zusammenhängt, der in der Praxis nachgewiesen wurde.
Gütersloh
:Studie: Zu viele Krankenhäuser
Gütersloh (dpa) - In Deutschland gibt es einer neuen Studie zufolge zu viele kleine Krankenhäuser. Darunter leide die Versorgung der Patienten, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Untersuchung der Bertelsmann Stiftung. Kleine Kliniken verfügten häufig nicht über die nötige Ausstattung und Erfahrung, um lebensbedrohliche Notfälle wie einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall angemessen behandeln zu können. Viele Komplikationen und Todesfälle ließen sich vermeiden, wenn die Zahl der Krankenhäuser von derzeit knapp 1400 auf unter 600 Kliniken reduziert werde.
Gesundheit
:Bessere Versorgung durch deutlich weniger Krankenhäuser
Gütersloh (dpa) - Mehr als jedes zweite Krankenhaus in Deutschland sollte nach Ansicht von Fachleuten geschlossen werden, damit die Versorgung der Patienten verbessert werden kann. Von den knapp 1400 Krankenhäusern sollten nur deutlich weniger als 600 größere und bessere Kliniken erhalten bleiben, heißt es in einer Untersuchung der Bertelsmann Stiftung. Die übrig gebliebenen Krankenhäuser könnten dann mehr Personal und eine bessere Ausstattung erhalten. Viele Komplikationen und Todesfälle ließen sich durch eine Bündelung von Ärzten, Pflegepersonal und Geräten in weniger Kliniken vermeiden.
Frankfurt am Main
:Neu eingerichtete Frauenmilchbank informiert über Arbeit
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Muttermilch ist vor allem für Neugeborene lebenswichtig. Doch nicht jede Mutter kann ihr Kind mit eigener Muttermilch stillen. Um gerade für Frühgeborene die Versorgung mit Humanmilch sicher zu stellen, wurde in Frankfurt eine Frauenmilchbank ins Leben gerufen. Die Einrichtung stellt ihre Arbeit heute vor. Das Kooperationsprojekt des DRK-Blutspendedienstes Baden-Württemberg-Hessen und des Universitätsklinikums Frankfurt ist nach Angaben der Organisatoren in dieser Form europaweit einzigartig.
Ratingen
:DRK: Trotz Ferien Blut spenden, Bedarf ist unvermindert hoch
Ratingen (dpa/lnw) - Zu Beginn der Ferienzeit in Nordrhein-Westfalen bittet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) verstärkt um Blutspenden. "In den Sommerferien fahren auch viele unserer Stammspender in den Urlaub. Die Krebstherapien, für die Blutkonserven gebraucht werden, laufen aber weiter", sagte Stephan David Küpper, Sprecher des DRK-Blutspendediensts West. In den Ferien sei die Zahl der Spender stets geringer als üblich - der Blut-Bedarf jedoch unvermindert hoch.