:Amt für Umweltschutz warnt vor erhöhter Ozon-Konzentration
Halle (dpa/sa) - Das Landesamt für Umweltschutz in Sachsen-Anhalt hat vor einer erhöhten Ozon-Konzentration in der Luft gewarnt. Wegen der sommerlichen Wetterlage wurden am Donnerstag Werte über dem Schwellenwert von 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft erreicht, wie die Behörde in Halle mitteilte. Das Landesamt empfiehlt Asthmatikern, Allergikern und Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen, gegebenenfalls ihren zu Arzt zu konsultieren. Sporttreibende sollten ihre Aktivitäten in die Morgen- oder späten Abendstunden verlegen.
Gesundheit
:Chargen eines Blutdrucksenkers werden zurückgerufen
Bonn (dpa) - Die Behörden wollen Blutdrucksenker, die auf dem Wirkstoff Valsartan basieren, teilweise zurückrufen. Die Arzneimittel könnten mit einer potenziell krebserregenden Substanz verunreinigt sein.
Medizin
:"Haken und Klappe halten!"
Primatenforscher haben 200 Operationen begleitet und das Verhalten und Kommunikation von Ärzten untersucht. Ergebnis: Frauen tun dem gesamten Team gut.
Gesundheit
:Beratung beim Hausarzt zu Autofahren mit Demenz
Kassel (dpa) - Eine neue Empfehlung soll Hausärzten bei der Beratung demenzkranker Autofahrer helfen. Der Arzt könne mit seiner Autorität dazu raten, das Auto stehen zu lassen und Alternativen zu erörtern, sagte Helga Schneider-Schelte von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.
Begleittherapie
:Wie Hypnose Frauen mit Brustkrebs helfen kann
Sich selbst in Trance zu versetzen, kann Beschwerden der Patientinnen lindern. Die Methode funktioniert aber nicht in allen Fällen.
Frankfurt am Main
:10 Millionen Förderung für Krebsforschung
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Krebsforschung an der Goethe-Universität Frankfurt kann in den nächsten fünf Jahren mit 10 Millionen Euro zusätzlicher Förderung rechnen. Wie die Universitätsklinik am Donnerstag mitteilte, soll Frankfurt künftig einer von deutschlandweit fünf Standorten der Mildred-Scheel-Nachwuchszentren der Deutschen Krebshilfe werden. Für den Aufbau erhält Frankfurt über einen Zeitraum von fünf Jahren zehn Millionen Euro.
Greifswald
:Neue medizinische Versorgungskonzepte werden erprobt
Greifswald (dpa/mv) - In von Ärztemangel bedrohten ländlichen Regionen von Mecklenburg-Vorpommern werden neue medizinische Versorgungskonzepte getestet. So soll im Frühherbst in der Mecklenburgischen Seenplatte die praktische Erprobung einer gemeinsamen digitalen Patientenakte in der Altersmedizin starten, wie der geschäftsführende Direktor des Instituts für Community Medicine der Uni-Medizin Greifswald, Wolfgang Hoffmann, am Donnerstag sagte. Hausärzte, Fachärzte, Pflegedienste, Krankenhäuser und Apotheken sollen damit besser vernetzt werden. In der Kindermedizin wird das Modell von Tandem-Praxen getestet. Kinderärzte sollen dabei als "Wanderpädiater" Sprechstunden in ländlichen Hausarztpraxen anbieten. In Mecklenburg-Vorpommern wohnen nach Institutsangaben etwa 10 000 Kinder und Jugendliche mehr als 20 Kilometer von der nächsten Kinderarztpraxis entfernt.
Gesundheit
:Diese einfachen Lockerungsübungen helfen bei Kieferschmerzen
Hamburg (dpa/tmn) - Stress und Anspannung - das äußert sich bei einigen Menschen mit Schmerzen im Kieferbereich. Mit ein paar einfachen Übungen können Betroffene aber im Alltag die Muskulatur entspannen und so schmerzen entgegenwirken.
Koblenz
:Mehr Hantavirus-Infektionen in 2017
Koblenz (dpa/lrs) - Im vergangenen Jahr haben sich in Rheinland-Pfalz mehr Menschen mit dem Hantavirus angesteckt als 2016. Insgesamt wurden 49 Fälle registriert, wie das Landesuntersuchungsamt (LUA) in Koblenz am Donnerstag mitteilte. 2016 waren es sieben. Eine Infektionsquelle ist Mäusekot. Das Virus ruft zumeist Erkrankungen mit grippeähnlichen Symptomen hervor: hohes Fieber, Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen. Zudem kann auch Nierenversagen folgen.
Gesundheit
:Zehn Tipps für den besseren Schlaf
Berlin (dpa/tmn) - Schlechter Schlaf ist auf Dauer die reinste Folter: Erschöpft und dauermüde ist man kaum in der Lage, seinen Tag zu bewältigen. Die gute Nachricht: Ist die Insomnie, so der Fachbegriff, noch nicht chronisch, können Betroffene durchaus noch ohne den Einsatz von Medikamenten etwas tun.
Gesundheit
:Junge Erwachsene mit Krebs
Lauterbach (dpa) - Mara ist 21, als die Welt für sie zusammenbricht. Sie will gerade durchstarten ins Leben, mit dem Studium in Hamburg ist sie auf der Zielgeraden. Dann der Schock: Diagnose Lymphdrüsen-Krebs.
Berlin
:Stiftung: Fruchtbarkeitserhaltung von Krebspatienten
Lauterbach/Berlin (dpa/lhe) - Eine Stiftung für Krebserkrankte engagiert sich dafür, die Fruchtbarkeit junger Patienten zu erhalten. Die in Berlin ansässige Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs will erreichen, dass Erkrankte nicht auf den Kosten für entsprechende Behandlungen sitzen bleiben. Bisher müssen die jungen Betroffenen die Entnahme und Konservierung ihrer Ei- oder Samenzellen oder ihres Eierstockgewebes selbst finanzieren. Das kostet laut Stiftung bis zu 4300 Euro.
Fit im Alter
:Das Lächeln nicht vergessen
Bewegung und Ernährung können helfen, ein langes Leben in Gesundheit zu führen. Aber auch die Psyche und die innere Einstellung spielen eine erhebliche Rolle.
Hormone
:Testosteron weckt Lust auf Luxus
Das Konsumverhalten ist auch biologisch motiviert: Das Hormon steigert die Neigung zu Statussymbolen. Was Männer tun, wenn Frauen in der Nähe sind oder Konkurrenz droht.
Düsseldorf
:Streik an Düsseldorfer Uniklinik: Keine Einigung in Sicht
Düsseldorf (dpa/lnw) - Im Streik an der Uniklinik Düsseldorf sind die Fronten zwischen Gewerkschaft und Klinikleitung völlig verhärtet. Während Verdi weiter auf einen Haustarifvertrag pocht, der eine bessere Personalausstattung sicherstellen soll, lehnt die Klinik Verhandlungen darüber strikt ab: Sie dürfe solche Tarifverträge nicht abschließen, dies sei Sache der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL). Verdi sieht das anders. Eine Lösung in dem Streit zeichnete sich am Mittwoch, dem zweiten Tag des unbefristeten Arbeitskampfes, nicht ab.
Leserdiskussion
:Ist eine Pflege-Vollversicherung nötig?
Dass die Pflegeversicherung nur einen Zuschuss zahlt, ist ein Gerechtigkeitsproblem, kommentiert SZ-Autorin Kristina Ludwig. Wohlhabende sind im Alter besser versorgt als arme Familien. Deshalb soll die Pflegeversicherung in eine Vollversicherung umgewandelt werden, die alle Kosten trägt. Stimmen Sie zu?
Pflege
:Was die Alten brauchen
Der Staat muss Pflege endlich als Daseinsvorsorge begreifen. Eine Pflege-Vollversicherung wird alle Bürger mehr kosten, aber auch alle besser absichern.
Gesundheit
:Große Unterschiede beim Eigenanteil im Pflegeheim
Berlin (dpa) - Beim Eigenanteil, den Patienten für die Pflege in Pflegeheimen zahlen müssen, gibt es weiter erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. Am günstigsten ist es in Thüringen mit durchschnittlich 237,19 Euro im Monat, am teuersten in Berlin mit 872,50 Euro.
Berlin
:Pflegeheim: Bayern müssen tief in die Tasche greifen
Berlin/München (dpa/lby) - Patienten in Bayern müssen für die Betreuung im Pflegeheim einen vergleichsweise hohen Eigenanteil bezahlen. Im Schnitt werden pro Monat 762,81 Euro fällig, wie aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Frage der Linke-Fraktion hervorgeht. Bayern liegt damit über dem Bundesschnitt von 602,13 Euro. Am günstigsten fällt der Eigenanteil in Thüringen aus mit 237,19 Euro, die höchsten Zusatzkosten fallen in Berlin mit 872,50 Euro an.
Köln
:Immer mehr Masernfälle in Köln
Köln (dpa/lnw) - Die Zahl der Masernfälle in Köln nimmt weiter zu. Seit Jahresanfang gab es bereits 135 bestätigte Meldungen, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es nur neun. Insbesondere Erwachsene erkrankten vermehrt an Masern, aber auch Kinder seien betroffen. Die Altersspanne reiche von 6 Monaten bis 62 Jahren. Das Gesundheitsamt rief abermals dazu auf, unbedingt den Impfausweis zu prüfen und fehlende Impfungen nachzuholen: "Schützen Sie Ihre Kinder, sich selbst und unsere Stadt."
Gesundheit
:Kaffeetrinken hält gesund
Eine neue Studie zeigt, dass Kaffeetrinker eine erhöhte Lebenserwartung haben und seltener Krebs oder Herzinfarkte bekommen. Egal, wie viel Kaffee sie trinken.
Berlin
:Eigenanteilen im Pflegeheim: Niedersachsen günstig
Berlin (dpa/lni) - Beim Eigenanteil, den Patienten monatlich für die Pflege in Pflegeheimen zahlen müssen, gibt es große Unterschiede zwischen den Bundesländern. Niedersachsen und Bremen schneiden vergleichsweise günstig ab. Das geht aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Frage der Linke-Fraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Danach lag der Eigenanteil in Niedersachsen bei 391,43 Euro, in Bremen bei 451,76 Euro. Im bundesweiten Schnitt betrug er zum Stichtag 1. April 602,13 Euro.
Berlin
:Eigenanteil im Pflegeheim in Berlin bundesweit am höchsten
Berlin (dpa) - Beim Eigenanteil, den Patienten für die Pflege in Pflegeheimen zahlen müssen, müssen sie in Berlin bundesweit am tiefsten in die Tasche greifen. Die Kosten liegen bei durchschnittlich 872,50 Euro im Monat, das ist der Spitzenwert unter allen Bundesländern. Die Zahlen gehen aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Frage der Linke-Fraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Am günstigsten ist der Eigenanteil demnach in Thüringen mit 237,19 Euro im Monat. Im bundesweiten Schnitt betrug dieser je Einrichtung einheitliche Eigenanteil zum Stichtag 1. April 602,13 Euro.
Berlin
:Eigenanteil in Pflegeheimen: Saarland über dem Durchschnitt
Berlin (dpa/lrs) - Beim Eigenanteil, den Patienten für die Pflege in Pflegeheimen zahlen müssen, liegt das Saarland über dem bundesweiten Durchschnitt. Es gibt aber weiter erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. Am günstigsten ist es demnach in Thüringen mit durchschnittlich 237,19 Euro im Monat, am teuersten in Berlin mit 872,50 Euro. Im Saarland beträgt der Eigenanteil 782,90 Euro. Das geht aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Frage der Linke-Fraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Berlin
:Eigenanteil in Pflegeheimen: Rheinland-Pfalz im Mittelfeld
Berlin (dpa/lrs) - Beim Eigenanteil, den Patienten für die Pflege in Pflegeheimen zahlen müssen, liegt Rheinland im bundesweiten Mittelfeld. Insgesamt gibt es weiter erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. Am günstigsten ist es in Thüringen mit durchschnittlich 237,19 Euro im Monat, am teuersten in Berlin mit 872,50 Euro. In Rheinland-Pfalz beträgt der Eigenanteil im Schnitt 606,67 Euro. Das geht aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Frage der Linke-Fraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Berlin
:Eigenanteil in Pflegeheimen: Hessen unter dem Durchschnitt
Berlin/Wiesbaden (dpa/lhe) - Beim Eigenanteil, den Patienten für die Pflege in Pflegeheimen zahlen müssen, liegt Hessen leicht unter dem bundesweiten Durchschnitt. Zwischen den Bundesländern gibt es aber weiter erhebliche Unterschiede. Am günstigsten ist es demnach in Thüringen mit durchschnittlich 237,19 Euro im Monat, am teuersten in Berlin mit 872,50 Euro. In Hessen beträgt der Eigenanteil im Schnitt 591,37 Euro. Das geht aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Frage der Linke-Fraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Berlin
:Thüringen beim Eigenanteil im Pflegeheim am günstigsten
Berlin (dpa) - Der Eigenanteil, den Patienten für die Pflege in Pflegeheimen zahlen müssen, ist in Thüringen im bundesweiten Vergleich am günstigsten. Er betrug im durchschnitt 237,19 Euro im Monat. Am teuersten ist in Berlin mit 872,50 Euro. Das geht aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Frage der Linke-Fraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Gesundheit
:Vielzahl an Zecken sorgt für höheres FSME-Risiko
Stuttgart (dpa/lsw) - Mit einer hohen Zahl an Zecken steigt im Südwesten auch das Risiko, an Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) zu erkranken. "Sommerliche Temperaturen und Niederschläge in den letzten Wochen haben zu idealen Bedingungen für Zecken geführt", teilte das baden-württembergische Landesgesundheitsamt mit. Die Tiere seien dadurch aktiver und hätten sich stärker vermehrt - und damit sei auch die Zahl der Zecken gestiegen, die das FSME-Virus in sich tragen.
Mainz
:255 000 Euro für Förderprogramm für Hausärzte
Mainz (dpa/lrs) - Damit es auch in ländlichen Gebieten in Rheinland-Pfalz noch genug Hausärzte gibt, stellt die Landesregierung Fördermittel bereit. Wer als Hausarzt auf dem Land arbeitet, kann bis zu 15 000 Euro Unterstützung bekommen. Dafür hat das Land im vergangenen Jahr 255 000 Euro ausgegeben. Das war mehr als das Doppelte als im Jahr zuvor mit 105 000 Euro, geht aus der Antwort des Ministeriums auf eine Große Anfrage der CDU-Landtagsfraktion hervor. In diesem Jahr lagen die entsprechenden Ausgaben bis Anfang Mai bereits bei 165 000 Euro.
Bonn
:Eigenanteil für Pflegeheim im Südwesten besonders hoch
Stuttgart (dpa) - Der Eigenanteil, den Patienten für die Pflege in Pflegeheimen zahlen müssen, ist in Baden-Württemberg im bundesweiten Vergleich besonders hoch. Mit durchschnittlich 826,33 Euro im Monat liegt der Südwesten auf dem zweiten Platz hinter Berlin, wo es 872,50 Euro sind, wie aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Frage der Linke-Fraktion hervorgeht.
Gesundheit
:Bei Schüttelfrost sofort handeln
Berlin (dpa/tmn) - Ein bisschen Fieber schadet einem ansonsten gesunden Organismus nicht. Schließlich handelt es sich um eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers. Beginnt der Fiebernde allerdings zu zittern, sieht es anders aus. Bei Schüttelfrost müssen wirksame Gegenmittel her.
Gesundheit
:Was tun bei Verdacht auf ärztlichen Behandlungsfehler?
Hannover (dpa/tmn) - Die Beschwerden begannen nach der Rückkehr aus dem Madagaskar-Urlaub: Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost und Fieber plagten den 22-jährigen Urlauber.
Gesundheit
:Regierung sucht großen Schulterschluss für mehr Pflegekräfte
Berlin (dpa) - Im Kampf gegen akute Personalnot in der Pflege setzt die Bundesregierung auf einen großen Schulterschluss, um dringend gesuchte Fachkräfte zu gewinnen.
München
:Kontrolleure: Kein Grund zur Sorge um Lebensmittel in Bayern
München (dpa/lby) - Ungeachtet weniger spektakulärer Einzelfälle müssen sich die Verbraucher in Bayern keine Sorge um die Qualität von Essen und Trinken machen. "Die Lebensmittelsicherheit liegt wie in den Vorjahren auf einem hohen Niveau", sagte der Präsident des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Andreas Zapf, am Dienstag im Landtag in München. Dort stellte Zapf den Jahresbericht des LGL für 2017 vor.
Programm gegen Pflegenotstand
:Mehr Lohn, bessere Ausbildung - und notfalls Zwang
Gesundheitsminister Spahn will die neuen Pläne streng umsetzen. Ziehen Krankenhäuser nicht mit, sollen sie geschlossen werden.
Medizin
:Wenn die Angst hochkommt
Die zwölf eingeschlossenen Jugendlichen in einer thailändischen Höhle müssen sich wenig Sorgen um körperliche Schäden machen. Um seelische hingegen schon.
Gesundheit
:Regierung will Verbesserungen für mehr Pflegepersonal
Berlin (dpa) - Die Bundesregierung setzt auf konkrete Verbesserungen im Arbeitsalltag von Pflegekräften, um mehr Interessenten für diese Branche zu gewinnen. "Es muss cool werden, Pflegekraft zu sein", sagte Familienministerin Franziska Giffey zum Auftakt einer "Konzertierten Aktion Pflege" der Regierung. Binnen eines Jahres sollen dabei Arbeitgeber und Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände und Kirchen, Krankenkassen und Betroffenenverbände Vorschläge erarbeiten. In der Alten- und Krankenpflege sind bundesweit rund 35 000 Stellen für Fachkräfte und Helfer offen.
Gesundheit
:Körper nach Aufenthalt im Freien sofort nach Zecken absuchen
München (dpa/tmn) - Je schneller eine Zecke entfernt wird, desto geringer ist die Gefahr, an Borreliose zu erkranken. Daher sollte man den Körper im Sommer nach einem Aufenthalt im Freien sofort absuchen. Dazu rät das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung, das ein "Zecken-Jahr" voraussagt.
Gesundheit
:Menschen übernahmen schon früh Zahnarztrolle für Pferde
Jena (dpa) - Belege für mehr als 3000 Jahre alte Zahnbehandlungen bei Pferden hat ein Forscher-Team um William Taylor vom Jenaer Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte entdeckt.
Familienplanung
:Warum Frauen Eizellen einfrieren lassen
Medien und Fachliteratur lassen glauben, Frauen entscheiden sich aus Karrieregründen zum "social freezing". Eine Umfrage zeigt jetzt ein anderes Motiv.
Haldensleben
:Spielplatz, Schulhof und Sportplatz: Weiße Pillen gefunden
Haldensleben (dpa/sa) - Auf einem Spielplatz, auf einem Schulhof und auf einem Sportplatz in Haldensleben sind verstreut weiße Pillen - anscheinend Medikamente - gefunden worden. Eine Mutter hatte am Montag die Polizei informiert, weil ihr fünf Jahre altes Kind und zwei weitere Kinder in einem Sandkasten die weißen Pillen entdeckten und einige aufaßen, teilte die Polizei am Dienstag in Haldensleben mit. Die Eltern brachten ihre Kinder sofort in eine Magdeburger Klinik. Nach ersten Untersuchungen gab es keine Hinweise auf eine Gefahr.
München
:Verunreinigtes Trinkwasser von Altötting ist Landtagsthema
München (dpa/lby) - Das möglicherweise mit einer krebserregenden Chemikalie verunreinigte Trinkwasser im Landkreis Altötting steht heute im Landtag in München auf der Tagesordnung. In einer gemeinsamen Sitzung von Umwelt- und Gesundheitsausschuss will das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auch zu diesem Thema Stellung nehmen. Dazu legt LGL-Präsident Andreas Zapf den Jahresbericht der Behörde für 2017 vor. Weitere Themen seien die Reform der Lebensmittelüberwachung sowie die Früherkennung und Vorbeugung der Afrikanischen Schweinepest, teilte ein Sprecher der Behörde vorab mit.
Hannover
:Pflegekammer Niedersachsen wählt erste Kammerversammlung
Hannover (dpa/lni) - Die neue Pflegekammer Niedersachsen hat ihre erste Kammerversammlung gewählt. Die 31 in das höchste Organ der Kammer gewählten Mitglieder sollen in den nächsten fünf Jahren die Interessen von Pflegepersonal gegenüber Politik und Öffentlichkeit vertreten, wie die Kammer am Montag mitteilte. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 30 Prozent, wobei mehr als jede zehnte Stimme wegen fehlender oder falsch einsortierter Wahlausweise ungültig war. Am 8. August tritt die Kammer zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen.
Münster
:OVG bestätigt Verbot von Sammelbox für Arznei-Rezepte
Münster (dpa) - Eine Apothekerin aus Herne darf laut einem Urteil in einem Supermarkt der Stadt keine Sammelbox für Rezepte aufstellen und dann Medikamente nach Hause liefern. Nach Auffassung des Oberverwaltungsgerichts ist das nur ausnahmsweise zulässig, wenn die Sammelbox zur Versorgung eines abgelegenen Ortsteils dienen würde. Dies sei aber in dem vorliegenden Streit nicht der Fall. Die Stadt Herne hatte der Frau, die in der Nähe des Supermarktes eine Apotheke betreibt, das Aufstellen verboten (Az.: 13 A 2289/16).
Weimar
:Medizinische Bereitschaftsdienste unter 116117 erreichbar
Weimar (dpa/th) - In Thüringen sind ab sofort alle medizinischen Bereitschaftsdienste unter der kostenlosen Telefonnummer 116117 erreichbar. Damit sei das Bundesland Vorreiter in der Bundesrepublik, teilte die Kassenärztliche Vereinigung (KV) am Montag in Weimar mit. Nach der Landesapothekerkammer habe nun auch die Kassenzahnärztliche Vereinigung einen entsprechenden Vertrag mit der KV geschlossen.
Gesundheit
:Experten: Patienten Suche nach passendem Arzt erleichtern
Berlin (dpa) - Fehlende Praxen auf dem Land, zu volle Notaufnahmen, langes Warten auf Termine: Angesichts von Problemen für Millionen Patienten empfehlen Berater der Bundesregierung eine grundlegende Neuorganisation des Gesundheitsangebots.
Wiesbaden
:Ministerium will an Schulen über Krebs-Impfung informieren
Wiesbaden (dpa/lhe) - Das Gesundheitsministerium will ab dem kommenden Schuljahr an hessischen Schulen über die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) informieren. "Viele wissen noch nicht, dass HPV ursächlich für viele Krebsarten sind", begründete eine Sprecherin des Ministeriums am Montag in Wiesbaden die Initiative. Gesundheitsminister Stefan Grüttner (CDU) hatte in der vergangenen Woche Eltern bereits dazu aufgerufen, der Empfehlung der Ständigen Impfkommission zu folgen und auch Jungen zwischen neun und vierzehn Jahren vorsorglich impfen zu lassen.
Gütersloh
:Bayern ist Spitzenreiter bei Knie-OPs
München (dpa/lby) - Bayern ist mit Abstand Spitzenreiter in Deutschland, wenn es um den Einsatz künstlicher Kniegelenke geht. Die Bertelsmann-Stiftung hat errechnet, dass in Bayern im Jahr 2016 auf 100 000 Einwohner gerechnet 260 solche Eingriffe vorgenommen wurden. In Mecklenburg-Vorpommern lag die Vergleichszahl bei nur 164. Nach Einschätzung von Krankenkassen setzen im Freistaat Ärzte und Kliniken besonders intensiv darauf, mit Knie-OPs ihre Einnahmen zu steigern. Die Bayerische Krankenhausgesellschaft sieht hingegen unter anderem in einer besonders hohen Nachfrage der Patienten eine Ursache für die auffälligen Zahlen.
Gesundheit
:Mehr als Essen und Genuss - Macht Superfood fit und gesund?
Hannover/Bonn (dpa) - Die Erwartungen an Früchte wie südamerikanische Acai-Beeren, Granatäpfel und asiatische Gojibeeren sind hoch. Als sogenanntes Superfood sollen sie fit, schlank und gesund machen.
Gesundheit
:Macht Superfood fit und gesund?
Hannover (dpa) - Die Erwartungen an Früchte wie südamerikanische Acai-Beeren, Granatäpfel und asiatische Gojibeeren sind hoch. Als sogenanntes Superfood sollen sie fit, schlank und gesund machen.