Saabrücken (dpa-infocom) - Plogging ist eine Wortkombination aus Jogging und Plocka upp, das schwedische Wort für aufsammeln. Aber was sammelt man während des Laufens auf? Die Antwort ist ganz einfach: Müll.
Beeskow
:Altenheim nimmt nach Salmonellen-Fällen wieder Bewohner auf
Storkow (dpa/bb) - Die Sicherheitsvorkehrungen nach Salmonellen-Fällen in einem Altenheim in Ostbrandenburg sind gelockert worden. Bis auf jene mit Salmonellen-Nachweis können die Bewohner wieder gemeinsam im Speisesaal essen, sagte der Amtsleiter des Gesundheitsamtes im Landkreis Oder-Spree, Rutker Stellke, am Donnerstag. Auch nehme das Heim wieder neue Bewohner auf. Es seien bislang keine weiteren Salmonellen-Fälle hinzu gekommen. Damit bleibt die Zahl der Nachweise seit Ende Juni bei neun.
SZ JetztWelt-Aids-Konferenz
:"Jedes infizierte Kind ist eines zu viel"
Melina Kohr ist als Jugendbotschafterin auf der Welt-Aids-Konferenz und kämpft für Aufklärung über HIV. Denn die Zahl der Neuinfektionen steigt wieder.
München
:Unterschriftensammlung zum Pflege-Volksbegehren startet bald
München (dpa/lby) - Wer sich für eine bessere Pflege in den Kliniken des Freistaats einsetzen möchte, kann bald seine Stimme beim Volksbegehren "Stoppt den Pflegenotstand an Bayerns Krankenhäusern" abgeben. Die ersten Listen seien schon bestellt, sollen nun gedruckt werden und dürften etwa ab Mitte kommender Woche auf den Marktplätzen im Land zur Verfügung stehen, sagte der Linken-Bundestagsabgeordnete und Mitinitiator Harald Weinberg am Donnerstag in München.
Gesundheit
:Epilepsie bei älteren Menschen anders als bei jüngeren
Krefeld (dpa/tmn) - Plötzlich fehlen die Worte, oder man erinnert sich nicht mehr an den Vortag: Hinter solchen Symptomen kann im Alter eine Epilepsie stecken.
Stuttgart
:Hepatitis: Regierungspräsidium empfiehlt Impfung
Stuttgart (dpa/lsw) - Das Regierungspräsidium Stuttgart ruft zur Impfung gegen Hepatitis auf. Leberentzündungen durch Hepatitis B- und C-Viren könnten chronisch werden und unbehandelt zu Komplikationen wie Leberzirrhose und Leberkrebs führen, wie das Regierungspräsidium am Donnerstag mitteilte. Im Jahr 2017 seien 968 Hepatitis-C- und 876 Hepatitis-B-Nachweise im Südwesten gemeldet worden. "Als wichtigster Schutz gegen eine Hepatitis-B-Infektion gilt die Hepatitis-B-Impfung."
Gesundheit
:Sonnenallergie ist nicht gleich Sonnenallergie
Mönchengladbach (dpa/tmn) - Bekommt jemand unter Sonneneinstrahlung Hautprobleme, ist schnell von einer Sonnenallergie die Rede. So werden im Volksmund gleich mehrere Reaktionen auf Licht bezeichnet. Wie Betroffene richtig reagieren, hängt dann davon ab, um welches Phänomen es sich tatsächlich handelt.
Frankenblick
:Nach Noroviren: Rauensteiner Ferienlager wieder geöffnet
Rauenstein (dpa/th) - Knapp zwei Wochen nach dem weiteren Ausbruch des Norovirus sind in einem Rauensteiner Ferienlager wieder Gäste erwartet worden. Bei der Gruppe handele es sich um rund 100 Pfadfinder aus Baden-Württemberg, sagte der Besitzer Matthias te Kampe am Donnerstag. In der Zwischenzeit habe er zwei Gruppen absagen müssen. "Wir haben natürlich Einbußen und müssen schauen, wie wir das ausgleichen."
Greifswald
:Bislang nur wenige Hitze-Patienten in Kliniken
Greifswald/Schwerin (dpa/mv) - Die Einwohner und Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern können offenbar mit den hohen Temperaturen vergleichsweise gut umgehen. In der Uni-Medizin Greifswald habe die Zahl der Patienten, die wegen Kreislaufproblemen im Krankenhaus behandelt werden müssten, um etwa zehn Prozent zugenommen. Meist handele es sich um ältere Menschen, die nicht ausreichend getrunken hätten, sagte der Direktor der Klinik für Innere Medizin an der Universitätsmedizin Greifswald, Markus Lerch. Damit halte sich der Anstieg bislang in Grenzen. Zugenommen habe auch die Zahl derjenigen, die wegen eines Sonnenbrandes behandelt werden müssten. Dennoch seien die Probleme nicht sehr ausgeprägt. "Die Menschen gehen offenbar sehr verantwortlich mit der Temperatur um."
Stuttgart
:Gemeinderat bekommt im Krankenhausskandal Akteneinsicht
Stuttgart (dpa/lsw) - Im Stuttgarter Krankenhausskandal wird die Stadt dem Gemeinderat Akteneinsicht gewähren. Nach einem parteiübergreifenden Antrag werde ein nichtöffentlich tagender Akteneinsichtsausschuss gebildet, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Der Ausschuss werde nach Abschluss seiner Arbeit einen Bericht an den Gemeinderat geben.
Potsdam
:Entsetzen über illegalen Handel mit Medikamenten
Potsdam (dpa/bb) - Im Skandal um illegalen Medikamentenhandel hat Brandenburgs Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) ein Versagen der behördlichen Aufsicht eingeräumt. Offensichtlich kriminelle Energie sei nicht durchschaut und verhindert worden, sagte Golze am Mittwoch in einer Sondersitzung des Gesundheitsausschusses des Landtags in Potsdam.
Gesundheit
:Unicef: Alle drei Minuten infiziert sich ein Mädchen mit HIV
Amsterdam (dpa) - Mädchen sind nach einem Bericht des UN-Kinderhilfswerks Unicef am meisten von HIV und Aids bedroht. Alle drei Minuten infiziere sich ein Mädchen mit dem Virus, heißt es in dem Bericht, der an diesem Mittwoch in Amsterdam auf der Welt-Aids-Konferenz vorgelegt wurde.
Amsterdam (dpa) - Neue Forschungsergebnisse bekräftigen die Wirksamkeit vorbeugender HIV-Medikamente. Bei der
Welt-Aids-Konferenz in Amsterdam (23. bis 27. Juli) wurden mehrere Studien zu dem Thema vorgestellt.
Gesundheit
:Ständiges Husten kann bei Kindern auch psychisch sein
Köln (dpa/tmn) - Husten ist eine langwierige Angelegenheit. Bei manchen Kindern scheint er aber gar nicht mehr verschwinden zu wollen. In dem Fall kann es sich um einen sogenannten habituellen Husten handeln, erklärt Monika Niehaus vom
Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).
Gesundheit
:Blasen zu Hause versorgen
Berlin (dpa/tmn) - Sie spannt, sie sieht komisch aus, sie soll weg: Wer sich eine Blase gelaufen hat, kann oft dem Drang nicht widerstehen, sie aufzumachen.
Gesundheit
:Was die Abkürzungen beim Blutbild bedeuten
Stuttgart (dpa/tmn) - LDL, GPT und RBC - das stammt nicht aus einem berühmten Hip-Hop-Song. Es handelt sich um gängige Abkürzungen aus einem Laborbericht nach einer Blutuntersuchung.
Gesundheit
:So bleibt die Urlaubserholung länger erhalten
Köln (dpa/tmn) - Ob am Strand oder in den Bergen: Im Urlaub schalten wir idealerweise komplett ab, denken nicht an die Arbeit, den Haushalt oder den Kalender voller Termine. Doch zurück zu Hause halten meist schon nach kurzer Zeit Routinen und Stressgefühle wieder Einzug.
Berlin
:Hochsicherheitslabor geht in Betrieb
Berlin (dpa) - Das dritte deutsche Hochsicherheitslabor zur Erforschung gefährlicher Erreger wie Ebola- oder Lassa-Viren nimmt am kommenden Dienstag seine Arbeit auf. Das Labor der Sicherheitsstufe 4 (S4) am Berliner Robert-Koch-Institut wurde bereits 2015 eröffnet, bislang lief aber nur der Testbetrieb. Mit seinen 330 Quadratmetern sei es nicht nur das größte in Deutschland, sondern könne als einziges auch das ganze Jahr lang 24 Stunden täglich arbeiten, sagte RKI-Präsident Lothar H. Wieler.
Bad Ems
:Zahl der im Krankenhaus behandelten HIV-Infizierten gesunken
Bad Ems (dpa/lrs) - Die Zahl der mit HIV infizierten und in Krankenhäusern behandelten Menschen aus Rheinland-Pfalz ist gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilte, wurden 2016 insgesamt 29 mit dem HI-Virus Infizierte stationär in einer Klinik behandelt. 2015 waren es noch 48 gewesen. Neu angesteckt hatten sich in Rheinland-Pfalz sowohl 2016 als auch im Jahr davor 110 Menschen.
Halle (Saale)
:Blutkonserven gehen drastisch zurück
Halle (dpa/sa) - Wegen der Ferienzeit gibt es bei den Blutspendediensten zu wenig Freiwillige. Teilweise seien bis zu 20 Prozent weniger Spenden am Tag zu verzeichnen, ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Viele potenzielle Spender seien verreist, sagte ein Verantwortlicher des Universitätsklinikums Halle. Zudem habe die heftige Grippewelle im Frühjahr die Vorräte nachhaltig schmelzen lassen, erklärte der DRK-Blutspendedienst der Länder Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Oldenburg und Bremen. Die Blutspendedienste versuchen nun, Freiwillige mit Eis, kühlen Räumen und Geld zur Spende zu locken.
Kurzsichtigkeit
:Viel lesen, wenig sehen
Menschen, die viel lesen, werden leichter kurzsichtig. Forscher aus Tübingen haben nun eine neue Erklärung dafür gefunden: Die Kurzsichtigkeit habe viel mit der Farbe der Buchstaben zu tun.
Verbraucherschutz
:Gift im Stift
Krebserregende und Allergien auslösende Stoffe: Ein Drittel aller getesteten Bunt- und Filzstifte fällt bei Stiftung Warentest durch.
Infektionskrankheit
:Ebola ist geschlagen, doch die Seuchengefahr bleibt
Der Ebola-Ausbruch im Kongo ist vorbei. Für die WHO ist dies ein Triumph, doch sicher ist die Welt noch lange nicht.
Senden
:Weniger Blutkonserven wegen Hitze in Baden-Württemberg
Stuttgart (dpa/lsw) - Wegen der Hitze gehen weniger Menschen zur Blutspende in Baden-Württemberg und in Hessen. In den vergangenen sechs bis acht Wochen sank die Zahl der Spender um etwa acht Prozent, wie eine Sprecherin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am Dienstag mitteilte. Das DRK, das für beide Bundesländer einen Blutspendedienst unterhält, geht davon aus, dass die Zahl der Spender in den kommenden Tagen weiter sinkt. Grund sei die Hitzewelle, die viele Menschen von der Blutspende abhalte.
München
:Bündnis will mit Volksbegehren Pflege in Kliniken verbessern
München (dpa/lby) - Per Volksbegehren will ein Bündnis aus Politikern, Pflegern, Juristen und Ärzten gegen den Pflegenotstand in Bayerns Krankenhäusern vorgehen. Von Donnerstag an sollen landesweit Unterschriften gesammelt werden, um über diesen Weg Einfluss auf die Politik im Landtag zu nehmen. Ziel der Initiative mit dem Titel "Stoppt den Pflegenotstand an Bayerns Krankenhäusern" sei es, die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern und die überlasteten Pflegekräfte zu entlasten, teilte das Bündnis am Dienstag in München mit. Dazu brauche es eine gesetzliche Personalbemessung für die Pflege und andere Berufsgruppen im bayerischen Krankenhausgesetz.
Gesundheit
:Prinz Harry und Elton John starten Initiative gegen Aids
Amsterdam (dpa) - Der britische Prinz Harry und der Sänger Sir Elton John haben eine neue Initiative gegen Aids gestartet. "Men Star" richtet sich an junge Männer in Afrika und will an ihre Verantwortung appellieren - sie sollen motiviert werden, sich und ihre Partner beim Sex zu schützen. Der 33-jährige Herzog von Sussex und der 71-jährige Sänger präsentierten die Initiative auf der Welt-Aids-Konferenz in Amsterdam. Junge Männer in Afrika sollen sich auf den Virus testen lassen und bei einem positiven Befund auch Medikamente bekommen.
Gesundheit
:Tai Chi kann Lebensqualität bei Lungenkranken verbessern
Langenhagen (dpa/tmn) - Patienten mit der chronischen Lungenerkrankung COPD sollten sich neben der medikamentösen Behandlung viel bewegen. Das steigere bei vielen die Lebensqualität erheblich, betonen die Ärzte der Deutschen Lungenstiftung.
Gesundheit
:Prinz Harry und Elton John: neue Initiative gegen Aids
Amsterdam (dpa) - Der britische Prinz Harry und der Sänger Sir Elton John haben eine neue Initiative gegen Aids gestartet. "Men Star" richtet sich an junge Männer in Afrika und will an ihre Verantwortung appellieren - sie sollen motiviert werden, sich und ihre Partner beim Sex zu schützen.
Gesundheit
:Wie Kreuzfahrtreedereien auf Gesundheit setzen
Tromsø (dpa/tmn) - Die Sonne strahlt fahl zwischen zwei Schleierwolken hervor. Der Wind fegt in Böen über das gekräuselte Wasser des Pools. Zwölf Grad zeigt das Thermometer an diesem Morgen im Europäischen Nordmeer, irgendwo westlich der norwegischen Küste.
Schwerin
:Ambulante Sterbebegleitung erhält Millionensumme von Kassen
Schwerin (dpa/mv) - Immer mehr Sterbende werden in Mecklenburg-Vorpommern von ehrenamtlichen Helfern der ambulanten Hospizdienste begleitet. Dies wird von den gesetzlichen Krankenkassen wegen der steigenden Fallzahlen immer stärker gefördert. In diesem Jahr erhielten die ambulanten Hospizdienste 1,37 Millionen Euro, wie die Kassen gemeinsam mitteilten. Sie übernähmen damit einen wesentlichen Teil der Personal- und Sachkosten für eine würdevolle Betreuung sterbender Menschen und der ihnen Nahestehenden. Auch die Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Hospizbegleiter werde unterstützt.
Gesundheit
:FDP kritisiert Spahn: Mangelnde Hilfe für psychisch Erkrankte
Berlin (dpa) - Die FDP hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Tatenlosigkeit bei der Verbesserung der Behandlung psychisch Erkrankter vorgeworfen. "Offenbar unternimmt Spahn nichts, um die Verabschiedung einer neuen Psychotherapie-Richtlinie zu befördern", sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete Wieland Schinnenburg der "Passauer Neuen Presse". Die am 1. April 2017 in Kraft getretene Richtlinie habe kaum Verbesserungen gebracht. Noch immer weigerten sich manche Versicherungen, die Kosten für psychotherapeutische Behandlungen zu übernehmen.
Gesundheit
:Warnung auf Welt-Aids-Konferenz
Amsterdam (dpa) - Zu Beginn der Welt-Aids-Konferenz haben Experten vor einem Rückschlag beim Kampf gegen die Immunschwächekrankheit gewarnt. Wegen fehlenden politischen Willens, Geldmangels und Diskriminierung könne die Epidemie nicht überall wirkungsvoll bekämpft werden. Das betonten Wissenschaftler und Aktivisten zum Auftakt des weltweit größten Expertentreffens zu Aids und HIV in Amsterdam. Besonders bedrohlich sei die Lage in Osteuropa und Zentralasien.
Gesundheit
:Spahn will den Termin-Frust der Kassenpatienten mildern
Damit Kranke nicht so lange auf einen Arzttermin warten müssen, verordnet der Gesundheitsminister den Medizinern längere Sprechstunden - dafür hält er aber ein Trostpflaster bereit.
Gesundheit
:HIV breitet sich in Osteuropa aus
Amsterdam (dpa) - Zu Beginn der Welt-Aids-Konferenz haben Experten vor einem Rückschlag beim Kampf gegen die Immunschwächekrankheit gewarnt. Wegen fehlenden politischen Willens, Geldmangels und Diskriminierung könne die Epidemie nicht überall wirkungsvoll bekämpft werden.
Kongo
:Ebola-Ausbruch vor dem Ende
Etwa 50 Menschen waren im Kongo erkrankt, fast 30 starben. Dass der Ausbruch verhältnismäßig schnell abebbte, ist auch dem Einsatz eines neuen Impfstoffs zu verdanken.
Gesundheit
:Prinz Harry: Reden über Aids muss normal sein
Amsterdam (dpa) - Der britische Prinz Harry macht sich dafür stark, dass Gespräche über Aids "normal" werden. "Das ist ein Virus, mit dem man heute leben kann", sagte der Prinz bei der Welt-Aids-Konferenz am Montag in Amsterdam.
Kiel
:Gesundheitsministerium warnt Geschwächte vor Ostsee-Bad
Kiel (dpa/lno) - Das Kieler Gesundheitsministerium warnt gesundheitlich angeschlagene Menschen vor einem Bad in der Ostsee. Mit steigenden Wassertemperaturen können sich auch Bakterien mit der Sammelbezeichnung Vibrionen stärker vermehren, sagte Ministeriumssprecherin Susann Wilke am Montag. So könne "Vibrio vulnificus", der in der Ostsee vorkommt, über offene Wunden in den Körper eindringen. Das können den Angaben zufolge sogar Mückenstiche sein. Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem wie Diabetes oder HIV-Erkrankungen kann das Bakterium sehr schwere Wundinfektionen verursachen.
Karlsruhe
:Drogenkonsumräume nur in Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim
Stuttgart (dpa/lsw) - Die grün-schwarze Landesregierung will Drogenkonsumräume nur in Städten mit mehr als 300 000 Einwohnern zulassen. Damit kommen lediglich Stuttgart, Karlsruhe und Mannheim in Betracht, berichten "Heilbronner Stimme" und "Mannheimer Morgen" (Dienstag) aus der Kabinettsvorlage von Sozialminister Manne Lucha (Grüne). Der Ministerrat will hierzu am Dienstag einen entsprechenden Beschluss fassen. Lucha kündigt demnach in der Vorlage an, dass die Rechtsverordnung, mit der Grün-Schwarz Drogenkonsumräume in den drei Städten ermöglichen will, zeitlich auf drei Jahre befristet wird.
Rostock
:Rostocker Uniklinikchef nimmt Dienst wieder auf
Rostock (dpa/mv) - Der für rund dreieinhalb Wochen freigestellte Ärztliche Vorstand der Rostocker Universitätsmedizin, Christian Schmidt, ist am Montag in die Klinik zurückgekehrt. Er freue sich, wieder da zu sein und dass sich die Vorwürfe gegen ihn nicht erhärtet hätten, sagte Schmidt am Montag. Das Wichtigste sei es nun, die Klinik "wieder in ruhiges Fahrwasser" zu bringen.
Gesundheit
:Spahn will schnellere und bessere Versorgung für Patienten
Berlin (dpa) - Die ärztliche Versorgung von Kassenpatienten soll nach dem Willen von Gesundheitsminister Jens Spahn schneller und besser werden. Dazu sollten niedergelassene Ärzte verpflichtet werden, mehr Sprechstunden anzubieten, erläuterte Spahn seinen Gesetzenentwurf. Das Mindestangebot solle auf 25 Stunden pro Woche festegelegt werden. Zudem sollen die Terminservicestellen zu "Servicestellen für ambulante Versorgung und Notfälle" weiterentwickelt werden. Sie sollen bundesweit eine einheitliche Notrufnummer 116117 bekommen und täglich rund um die Uhr erreichbar sein.
Gesundheit
:Unaids: Deutlicher HIV-Anstieg in fast 50 Ländern
Amsterdam (dpa) - Rund 18.000 Wissenschaftler, Aktivisten, Patienten und Politiker beraten diese Woche in Amsterdam über Wege, die weltweite HIV-Epidemie einzudämmen. Ursprünglich hatte sich das UN-Programm gegen Aids (Unaids) im Jahr 2014 vorgenommen, die Ausbreitung des HI-Virus bis 2030 zu beenden.
Gesundheit
:Marburger Bund: Datenschutz bei elektronischer Patientenakte
Berlin (dpa) - Angesichts von Plänen für eine elektronische Patientenakte auch auf Handys und Tablets pochen Ärzte auf Einhaltung des Datenschutzes.
Gesundheit
:Starke Zunahme von HIV-Infektionen in Osteuropa
Amsterdam (dpa) - Aktivisten haben auf die alarmierende Zunahme von neuen HIV-Infektionen in Osteuropa und Zentralasien hingewiesen. In dieser Region gebe es jährlich rund 190 000 neue HIV-Infizierte, davon 80 Prozent in Russland, erklärten die Sprecher von sechs Organisationen bei der Welt-Aids-Konferenz in Amsterdam. Die Entwicklung der Epidemie in Osteuropa ist eines der Hauptthemen auf der 22. Welt-Aids-Konferenz in Amsterdam, die am Abend offiziell eröffnet werden sollte. Rund 15 000 Experten aus über 160 Ländern beraten bis zum Freitag über den Kampf gegen die Epidemie.
Gesundheitsminister Spahn
:HIV-Prophylaxe soll Krankenkassenleistung werden
Menschen mit erhöhtem Infektionsrisiko sollen in Zukunft "Prep" bezahlt bekommen. Das Mittel schützt vor HIV - ist aber umstritten.
Kühlungsborn
:Gesundheitsamt warnt vor dem Baden in der Ostsee
Rostock (dpa/mv) - Das Landesamt für Gesundheit warnt gesundheitlich angeschlagene Menschen vor einem Bad in der Ostsee. Wegen hoher Wassertemperaturen von bis zu 22 Grad könne es dazu kommen, dass mehr Vibrionen im Wasser seien, die etwa bei Menschen mit HIV-Erkrankung tödliche Infektionen auslösen könnten. Auch sehr alte Menschen und Personen, die zum Beispiel eine Lebererkrankung haben oder alkoholabhängig seien, gehörten zur Risikogruppe. Am Wochenende sei etwa ein 70-Jähriger mit chronischen Vorerkrankungen wegen einer Infektion gestorben. Die Bakterien der Gattung Vibrio können im Salzwasser zur Gefahr werden. Sie dringen etwa über offene Wunden in den Körper ein und können schwere Wundinfektionen auslösen.
Leserdiskussion
:Sollten die Krankenkassen Aids-Prophylaxe bezahlen?
Das Medikament "Prep" senkt das Risiko, sich mit HIV anzustecken. Die Krankenkassen sollen die Kosten der Pille tragen. Die deutsche Aids-Hilfe feierte das als "Meilenstein", die Krankenkassen halten dagegen: Arznei, die der Ausübung sexueller Aktivitäten diene, solle jeder selbst zahlen.
Gesundheit
:Wohin sich Kranke am Wochenende wenden können
Berlin (dpa/tmn) - Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen wenden sich an die Notrufnummer 112 oder gehen in die Notaufnahme. Aber auch ohne drohende Lebensgefahr brauchen Menschen außerhalb von Praxisöffnungszeiten manchmal ärztlichen Beistand.
Düsseldorf
:Belegungsstopp für fast 400 Pflegeheime in NRW ab August
Düsseldorf (dpa/lnw) - Fast 400 vollstationäre Pflegeheime in Nordrhein-Westfalen dürfen ab 1. August frei werdende Plätze nicht neu besetzen. Der Grund: Die Heime haben die gesetzliche Einzelzimmerquote nicht rechtzeitig erfüllt. Damit dürften 5559 Plätze in den 399 betroffenen Einrichtungen nicht wiederbelegt werden, teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Montag mit. Zuerst hatte die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" berichtet. Fünf Pflegeheime mit 195 Plätzen schließen ganz.
Wiederbelebung
:Forscher kritisieren Adrenalin bei der Wiederbelebung
Wenn das Herz plötzlich nicht mehr schlägt, hilft das Medikament. Je länger es aber dauert, bis das Rettungsteam naht, desto wichtiger wird die Hilfe von Laien.
Gesundheit
:Nordfriesen melden sich im Norden am wenigsten krank
Kiel (dpa/lno) - Der Krankenstand ist in Schleswig-Holstein leicht gesunken und liegt nur noch etwas über dem Bundesdurchschnitt. Wie die Barmer am Montag mitteilte, entfielen im nördlichsten Bundesland 2017 auf jeden Erwerbstätigen 17,81 Fehltage und damit 0,23 weniger als im Jahr zuvor. Der Krankenstand fiel um 0,6 Punkte auf 4,88 Prozent, während er im Bundesschnitt um 0,2 Punkte auf 4,82 Prozent sank. Den niedrigste Krankenstand gab es im Norden mit 4,35 Prozent im Kreis Nordfriesland, den höchsten in Neumünster mit 5,46 Prozent.