:Malaria-Wirkstoff kann kostengünstiger produziert werden
Magdeburg (dpa) - Der wichtigste Wirkstoff gegen Malaria, Artemisinin, lässt sich umweltschonender und deutlich effizienter als bislang herstellen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Max-Planck-Institute (MPI) für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg und für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam, wie das Institut in Magdeburg am Donnerstag mitteilte.
Gesundheit
:Klinik-Betriebsunterlagen gehören nicht zur Patientenakte
Karlsruhe (dpa/tmn) - Patienten haben kein Recht, interne Unterlagen einer Klinik einzusehen. Denn diese gehören nicht zur Patientenakte, hat das Oberlandesgericht Karlsruhe entschieden (AZ: 7 U 202/16). Auf das Urteil weist die Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hin.
Erfurt
:Höhepunkt der Grippewelle in Thüringen noch nicht erreicht
Erfurt (dpa/th) - Die diesjährige Grippewelle fällt in Thüringen bislang nicht so schlimm aus wie in der Vorsaison. Zwischen dem Spätherbst und Ende vergangener Woche wurden im Freistaat annähernd 2800 nachgewiesene Krankheitsfälle registriert, teilte das Sozialministerium am Donnerstag mit. In der Grippesaison 2016/17 waren es zum gleichen Zeitpunkt rund 3600. Allerdings sei der Höhepunkt der aktuellen Influenza-Saison wohl noch nicht erreicht, sagte ein Sprecher. "In diesem Jahr ist die Grippewelle etwas später ins Rollen gekommen." In der dritten Februarwoche wurden in Thüringen 886 Fälle registriert - das war der bisherige Wochen-Höchstwert.
Frankfurt am Main
:Grippewelle: Frankfurter Krankenhäuser an Belastungsgrenze
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die ungewöhnlich hohe Zahl an Grippefällen bringt nach Angaben des Gesundheitsamtes die Frankfurter Krankenhäuser an ihre Belastungsgrenze. Zeitweise hätten alle internistischen Abteilungen in Frankfurt keine neuen Patienten mehr aufnehmen können, sagte der Mediziner Udo Götsch vom Gesundheitsamt der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Die Aufnahmekapazitäten änderten sich zwar stündlich, die Krankenhäuser arbeiteten derzeit aber an ihrer Belastungsgrenze.
Wiesbaden
:Grüttner: Rundreise zur medizinischen Versorgung im Land
Lich (dpa/lhe) - Wie kann die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen ohne Ärzte gewährleistet werden? Fragen wie dieser geht Hessens Gesundheitsminister Stefan Grüttner (CDU) auf einer insgesamt dreitägigen Rundreise durch das Land nach. Wie das Ministerium in Wiesbaden mitteilte, informierte sich Grüttner am Donnerstag in Mittelhessen über dortige Projekte. Bereits Ende Januar war Grüttner im Norden unterwegs, Anfang März soll Südhessen folgen.
Gesundheit
:Grippewelle in Deutschland mit neuem Spitzenwert
Berlin (dpa) - Die Grippewelle in Deutschland hat einen neuen Höhepunkt erreicht. In der dritten Februarwoche registrierte das Robert Koch-Institut rund 24 000 nachgewiesene Grippefälle. Der Schwerpunkt liegt im Moment im Süden und Osten des Landes. Insgesamt sind in dieser Grippesaison bisher rund 82 000 Grippefälle registriert, teilte die Arbeitsgemeinschaft Influenza mit. Die Dunkelziffer der Fälle liegt in der Regel deutlich höher, weil nicht von jedem Patient Erregerproben eingeschickt werden.
Gesundheit
:Mit Fäustlingen und Skimaske Erfrierungen vorbeugen
Berlin (dpa/tmn) - Nicht nur in der Arktis oder auf dem Mount Everest drohen Erfrierungen. Auch hierzulande kann die Kälte Spaziergängern und Radlern gefährlich werden, warnt der Berufsverband der Deutschen Dermatologen.
Berlin
:Mehr Grippefälle im Saarland
Saarbrücken (dpa/lrs) - Die Zahl der Grippekranken im Saarland steigt kontinuierlich weiter. Zwischen dem Mittwoch vergangener Woche und dem Dienstag dieser Woche seien in den Laboren im Land insgesamt in 158 Fällen Influenza-Viren nachgewiesen worden, teilte das Gesundheitsministerium in Saarbrücken mit. Im Vergleich dazu waren es in den Beobachtungswochen dafür, die jeweils von Mittwoch bis Dienstag reichen, 107 sowie 70 Influenza-Fälle gewesen.
Sozialpsychologie
:Wie Lob Menschen aus der Krise hilft
Geld nutzt sich als Belohnung schnell ab, entscheidend ist die Wertschätzung. Fehlt diese, sinkt die Leistung. Auch die von steinreichen Fußballspielern.
Koblenz
:Grippe greift um sich: Zahl der Infektionen klettert stetig
Mainz (dpa/lrs) - Die Grippewelle in Rheinland-Pfalz greift um sich, die Zahl der gemeldeten Erkrankungen hat zuletzt stetig zugenommen. Nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes in Koblenz waren es in der vergangenen Woche 899 Influenza-Fälle - nach 664 sowie 537 Fällen in den Wochen davor. In der laufenden Woche sind alleine bis zum Mittwoch (21. Februar) schon wieder 558 Influenza-Meldungen dazugekommen.
Stuttgart
:So viele Grippefälle in einer Woche gemeldet wie noch nie
Stuttgart (dpa/lsw) - Die Grippe hat sich in Baden-Württemberg ungewöhnlich schnell ausgebreitet. Dem Landesgesundheitsamt wurden in der vergangenen Woche (12. bis 18. Februar) so viele Influenzafälle wie nie zuvor in einer Woche gemeldet - nämlich 3197, wie eine Sprecherin am Mittwoch mitteilte. Die Entwicklung spreche für eine starke Grippewelle.
Rostock
:Grippe-Todesfall in Mecklenburg-Vorpommern
Rostock (dpa/mv) - Die anhaltende Grippewelle hat ein erstes Todesopfer in Mecklenburg-Vorpommern gefordert. Ein 83-jähriger Mann mit chronischen Vorerkrankungen sei im Zusammenhang mit einer Influenza-Infektion gestorben, teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales am Mittwoch in Rostock mit. In der vorangegangenen Saison hatte es den Angaben zufolge zehn Grippe-Todesfälle in MV gegeben.
03:08
Medizin
:Schmerztabletten helfen auch gegen seelische Schmerzen
Eine Ibuprofen gegen Liebeskummer? Die Tablette kann psychische Schmerzen tatsächlich lindern. Es gibt allerdings auch erhebliche Nachteile.
Gesundheit
:Low-Fat-Diät genauso gut wie Low-Carb-Diät
Stanford (dpa) - Low-Fat, Low-Carb, Ananas-, Steinzeit- und Mittelmeerdiät oder einfach nur FdH - Friss die Hälfte. Wer Gewicht verlieren möchte, hat schon bei der Auswahl der Diät die Qual der Wahl.
Gesundheit
:Erste Hilfe bei Heuschnupfen
Berlin (dpa/tmn) - Der Winter fällt eher mild aus - entsprechend früh schwirren Pollen durch die Luft. Wer allergisch auf Pollen reagiert, sollte sich wappnen, rät die Stiftung Warentest in ihrem aktuellen Heft "test" (Ausgabe 3/2018).
Arnsdorf
:Weiter lange Wartezeiten in Kinder- und Jugendpsychiatrie
Dresden (dpa/sn) - Lange Wartezeiten für Betroffene und schwierige Arbeitsbedingungen für das Personal: Die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Sachsen bleibt ein Sorgenkind. "Wir haben Wartezeiten in ganz Deutschland. Aber in Sachsen ist es besonders schwierig, vor allem im ländlichen Raum", sagte Renate Schepker, Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der Leitenden Klinikärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Eine hohe Fluktuation beim Personal mache die Wartezeiten noch länger. Das gelte vor allem für die Kliniken in Arnsdorf, Rodewisch und Mittweida.
Gesundheit
:Teufelskreis Essstörung: Wenn sich alles ums Gewicht dreht
Bochum (dpa/tmn) - Die Hälfte der deutschen Frauen macht in ihrem Leben mindestens einmal eine längere und sehr rigide Diät. Sind sie deshalb alle essgestört? Natürlich nicht.
Gesundheit
:Warum Wattestäbchen fürs Ohr tabu sind
Berlin (dpa/tmn) - Er sieht bräunlich und ein bisschen ekelig aus. Deswegen wollen viele Menschen ihren Ohrenschmalz gerne loswerden. Ihm mit Wattestäbchen zu Leibe zu rücken, ist aber keine gute Idee.
Gesundheit
:Tipps für Hygiene im Haushalt gegen das Viren-Ping-Pong
Köln (dpa/tmn) - Den Anfang macht das Kitakind. Bewaffnet mit einem der zahlreichen Keime, die in Krippen und Kindergärten von Kind zu Kind wandern, steckt es flugs den Älteren an. Der wiederum trägt es in die Grundschule.
Gesundheit
:Die besten Sportarten für den Park
Landau (dpa/tmn) - Sport ist gesund. Sport hält schlank und fit. Manchmal hat man aber keine Lust ins Fitnessstudio zu laufen. Die gute Nachricht: Der Park tut's auch. Vor allem im Frühling und Sommer. Was man dafür braucht? Eine Scheibe, einen Ball, ein paar Schläger. Und Freunde, die mitmachen.
Gesundheit
:EU fordert zur Grippe-Impfung auf
Berlin (dpa) - Angesichts der akuten Grippewelle ruft die Europäische Kommission zum Impfen auf. "Ich appelliere an alle Bürger in der Europäischen Union, sich selbst und ihre Kinder impfen zu lassen. Damit schützt man nicht nur die eigene Person, sondern auch die Mitbürger", sagte EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis der Zeitung "Die Welt". Er forderte, den "Mythen und Fehleinschätzungen über Impfungen nicht zu glauben". Impfungen seien eine "wichtige Maßnahme zur Erhaltung der öffentlichen Gesundheit und sollten eine Selbstverständlichkeit sein".
Gesundheit
:Eine Million Babys sterben am Tag ihrer Geburt
New York (dpa) - Babys in Pakistan, der Zentralafrikanischen Republik und Afghanistan haben nach Angaben des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (Unicef) die schlechtesten Überlebenschancen weltweit. Das geht aus einem Bericht zur Sterblichkeit bei Neugeborenen hervor.
Abnehmen
:Weder Low-Carb- oder Low-Fat-Diät
Forscher zeigen: Der Erfolg beider Abnehmkuren ist bescheiden. Um Gewicht zu verlieren, braucht es ein anderes Verhältnis zur Ernährung.
Kiel
:466 Millionen Euro für Investitionen in Krankenhäuser
Kiel (dpa/lno) - Im Investitionsplan für Krankenhäuser in Schleswig-Holstein stehen jetzt 15 Bauvorhaben mit einem Volumen von 466 Millionen Euro. Wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte, hat sich das Ressort mit Kommunen, Krankenkassen und Krankenhausgesellschaft darauf verständigt.
Geburtsmedizin
:Warum in Deutschland immer noch Babys sterben
Laut einer neuen Statistik ist die Säuglingssterblichkeit in Deutschland höher als zum Beispiel in Japan oder Island. Geburtsmediziner Uwe Hasbargen über vermeidbare Todesursachen und die Verniedlichung der Geburt.
Oberschleißheim
:Vereinigung der Pflegenden nimmt Politik in die Plicht
Oberschleißheim (dpa/lby) - Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) will sich gegen Personalmangel einsetzen. "Zukünftig werden durch die Schere zwischen der älter werdenden Bevölkerung und der geburtenschwachen Jahrgänge mehr Ausbildungsplätze und Lehrkräfte erforderlich sein", sagte der VdPB-Präsident Georg Sigl-Lehner am Dienstag anlässlich der Eröffnung der Geschäftsstelle der Vereinigung in Oberschleißheim bei München. Staat, Länder und Kommunen müssten zusammen mit Verbänden, Tarifpartnern, Leistungserbringern und nicht zuletzt den Pflegenden selbst dafür an einen Tisch.
Hamburg
:Senat legt Qualitätsstandards für medizinische Zentren fest
Hamburg (dpa/lno) - Bei besonders komplizierten Behandlungen müssen Hamburgs Krankenhäuser künftig bestimmte Standards in Bezug auf Personal und Ausstattung einhalten. Der Senat beschloss am Dienstag eine Verordnung, nach der medizinische Zentren rund um die Uhr über genügend erfahrene Fachärzte und Krankenschwestern sowie Geräte, Maschinen und Labors verfügen müssen. Die Standards sollen in der Herz- und Kinderherzchirurgie sowie in der Thorax- und Gefäßchirurgie ab 1. Juli gelten. Für die Neurochirurgie trat bereits am 1. Januar 2018 eine entsprechende Verordnung in Kraft.
Hamburg
:Gesundheitsbehörde: Mehr Grippefälle als im Vorjahr
Hamburg (dpa/lno) - In den ersten sechs Wochen des Jahres sind in Hamburg 1682 Menschen an Grippe erkrankt. Im gleichen Zeitraum des Vorjahrs seien 1459 Influenza-Fälle gemeldet worden, sagte am Dienstag ein Sprecher der Gesundheitsbehörde. Der Anstieg von gut 15 Prozent liege noch in der jährlichen Schwankungsbreite. "Ich glaube, das ist wie in jedem Winter. Man hat halt den Höhepunkt der Grippesaison", sagte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD). Die Notaufnahmen seien ausgelastet, wie in jedem Jahr zu dieser Jahreszeit.
Leserdiskussion
:Vertrauen Sie Bewertungsportalen?
Eine Kölner Hautärztin hatte vor dem BGH gegen das Ärztebewertungsportal Jameda geklagt und gewonnen: Ihr Profil muss gelöscht werden. Bei der Entscheidung spielte die zweifelhafte Neutralität des Portals eine Rolle, denn es teilt Ärzte in zwei Gruppen: Jene mit und jene ohne Premiumpaket.
Gesundheit
:Niederlage für Bewertungsportal: Ärztin klagt erfolgreich
Karlsruhe (dpa) - Es ist eine Niederlage für das Ärztebewertungsportal Jameda und ein Sieg für eine Hautärztin aus Köln: Das Portal muss die Daten der Dermatologin komplett aus seinem Verzeichnis löschen. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe.
Leipzig
:Probanden für neues Grippemittel gesucht
Leipzig (dpa/sn) - Zum Höhepunkt der Grippewelle sucht das Leipziger Universitätsklinikum aktuell Patienten für eine internationale Studie. Dabei soll ein neues Medikament gegen die Erkrankung erforscht werden, wie das Uniklinikum am Dienstag mitteilte. Mögliche Probanden müssen mindestens 18 Jahre alt sein und unter einer echten Influenza leiden. Außerdem dürfen die Symptome maximal seit 48 Stunden bestehen. Geeignete Teilnehmer werden in drei Gruppen aufgeteilt. Eine erhält das neue Mittel, eine ein bewährtes Medikament und der dritten Gruppe wird ein Placebo verabreicht.
Dessau-Roßlau
:Grippewelle weiter angestiegen: Mehr als 1500 neue Fälle
Dessau-Roßlau (dpa/sa) - Die Grippewelle in Sachsen-Anhalt steuert auf ihren Höhepunkt zu. In der vergangenen Woche wurden 1556 Influenza-Diagnosen gestellt, das waren 500 Befunde mehr als in der Vorwoche, wie das Landesamt für Verbraucherschutz am Dienstag berichtete. Der wöchentliche Spitzenwert des Vorjahres sei übertroffen worden. Seit Beginn der Saison im September registrierten die Behörden 4759 Grippe-Erkrankungen.
Hirnforschung
:Menschen haben Lust an der Strafe
Wissenschaftler haben untersucht, warum es befriedigender ist, Betrügern eine Lektion zu erteilen, als den Opfern zu helfen.
Bonn
:Grippewelle in NRW erreicht vorläufigen Höhepunkt
Düsseldorf/Bonn (dpa/lnw) - Die diesjährige Grippewelle hat in Nordrhein-Westfalen ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Nach Angaben des Robert Koch Instituts (RKI) wurden in der vergangenen Woche mehr als 1800 Fälle von Influenza-Virus gemeldet. Drei Wochen zuvor waren es etwa 1000 Fälle weniger gewesen. Die Zahl war seit Wochen kontinuierlich gestiegen. Ob die Zahlen noch weiter steigen würden, sei unklar. Erfasst werden nur Krankheitsfälle, bei denen das Virus durch Rachen- oder Nasenabstriche im Labor nachgewiesen wurde.
Unicef-Bericht
:In Pakistan stirbt eins von 22 Babys im ersten Monat
Das UN-Kinderhilfswerk hat einen Bericht zur Sterblichkeit von Neugeborenen vorgestellt. Die meisten Todesfälle ließen sich mit günstigen Mitteln vermeiden.
Drei Ärzte über ihre Erfahrungen
:"Irgendein Patient ist immer unzufrieden - Jameda lebt davon"
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass das Bewertungsportal Jameda das Profil einer Ärztin löschen muss. Viele Ärzte sehen die Seite kritisch, auch wenn sie dort gute Noten erhalten. Drei Mediziner erzählen.
Gesundheit
:Unicef: Babys in Pakistan haben die schlechtesten Überlebenschancen
New York (dpa) - Babys in Pakistan, der Zentralafrikanischen Republik und Afghanistan haben nach Angaben des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (Unicef) die schlechtesten Überlebenschancen weltweit. Das geht aus einem Bericht zur Sterblichkeit bei Neugeborenen hervor. In Pakistan stirbt demnach statistisch gesehen eins von 22 Neugeborenen in seinem ersten Lebensmonat, in der Zentralafrikanischen Republik eins von 24 und in Afghanistan eins von 25. Die besten Überlebenschancen haben Babys in Japan, Island und Singapur. Deutschland liegt gemeinsam mit Griechenland auf dem zwölften Platz.
Göppingen
:Klinik isoliert Patienten mit multiresistentem Keim
Göppingen (dpa/lsw) - Nach zweieinhalb Jahren erfolglosen Kampfes muss eine Klinik in Göppingen nun Patienten isolieren, die einen bestimmten multiresistenten Keim in sich tragen. Die Stadt hat nach Angaben der Klinikleitung ein Zwangsgeld von 50 000 Euro festgesetzt, sollte das Haus die Anordnungen nicht befolgen, um den sogenannten Vancomycin-resistenten Enterokokken (VRE) zu begegnen. Wo der Keim herkommt, ist unklar. "Ob die Klinik die Quelle ist oder ein anderes Geschehen, das wissen wir nicht", sagte der medizinische Geschäftsführer Ingo Hüttner am Montag.
Gesundheit
:Zahl der MRSA-Infizierten in Deutschland rückläufig
Bochum (dpa) - Die Zahl der in Deutschland mit dem multiresistenten Erreger MRSA infizierten Menschen ist nach Angaben von Experten seit über drei Jahren rückläufig.
Bochum
:Expertin: Zahl der MRSA-Infizierten bundesweit rückläufig
Bochum (dpa) - Die Zahl der in Deutschland mit dem multiresistenten Erreger MRSA infizierten Menschen ist nach Angaben von Experten seit über drei Jahren rückläufig. Von 2001 bis 2010 habe die Anzahl der Besiedelten und Erkrankten kontinuierlich zugenommen, sagte Hygiene-Fachärztin Prof. Frauke Mattner am Montag in Bochum. Dann hätten Gegenmaßnahmen gegriffen. Seit drei bis vier Jahren gingen die Zahlen nun zurück. "Wir dürfen jetzt nicht nachlassen", sagte die Expertin am Rande eines Fachkongresses der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM).
WHO
:Masernfälle in Europa vervierfachen sich
Im vergangenen Jahr haben sich europaweit 21 000 Menschen mit dem Virus angesteckt, 35 sind gestorben. Der Grund dafür ist laut WHO vor allem die sinkende Impfquote.
Gesundheit
:So bleiben Eisläufer auf den Kufen
Saarbrücken (dpa-infocom) - Einer der Höhepunkte der kalten Jahreszeit ist für viele das Eislaufen. Nicht nur Kinder, auch Erwachsene vergnügen sich dann gern auf der Eisfläche. Doch ein unglücklicher Sturz kann dem Spaß schnell ein Ende bereiten.
Gesundheit
:WHO meldet 35 Masern-Tote in Europa 2017
Kopenhagen (dpa) - In Europa sind nach einer Bilanz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im vergangenen Jahr 35 Menschen an Masern gestorben. Mehr als 21 000 hätten sich mit dem Virus angesteckt, etwa viermal so viele wie im Jahr zuvor, teilte das WHO-Europabüro mit.
Gesundheit
:Gröhe: Aktionsplan soll Gesundheitskompetenz steigern
Berlin (dpa) - Politik und Wissenschaft wollen das Wissen über Gesundheitsprobleme und das Gesundheitswesen in Deutschland stärken. Dazu wurde jetzt ein von Experten entwickelter "Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz" gestartet. "Mit dem Nationalen Aktionsplan gibt es nun einen wissenschaftlichen Leitfaden, der zeigt, wie die Gesundheitskompetenz in unserem Land bei der Bildung, Ernährung und Arbeit, aber auch durch einen verständlicheren Austausch zwischen Arzt und Patient gestärkt werden kann", sagte Gesundheitsminister Hermann Gröhe in Berlin.
Hamburg
:Techniker-Krankenkasse: Arzt-Rufnummer zu wenig bekannt
Hamburg/Schwerin (dpa) - Die Rufnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 ist aus Sicht der Techniker Krankenkasse (TK) zu wenig Norddeutschen bekannt. Nur die Hälfte wisse von dieser Nummer, teilte die TK am Montag mit. Dies sei das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1002 Menschen ab 18 Jahren in Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Von der Notruf-Nummer 112 hätten dagegen fast alle Befragten gehört.
Gesundheit
:WHO zieht Bilanz für 2017: 35 Masern-Tote in Europa
Kopenhagen (dpa) - In Europa sind nach einer Bilanz der Weltgesundheitsorganisation im vergangenen Jahr 35 Menschen an Masern gestorben. Mehr als 21 000 hätten sich mit dem Virus angesteckt, etwa viermal so viele wie im Jahr zuvor, teilte das WHO-Europabüro in Kopenhagen mit. "Das ist eine Tragödie, die wir einfach nicht akzeptieren können", erklärte Regionaldirektorin Zsuzsanna Jakab. Die Masern seien zurück in Europa. Besonders betroffen waren Rumänien mit mehr als 5500 gemeldeten Fällen, Italien und die Ukraine. Für Deutschland wurden 927 Ansteckungen erfasst.
Nürnberg
:Ausbau von Angebot an ambulanten Pflege-Wohngemeinschaften
Nürnberg (dpa/lby) - In Bayern sollen mehr Pflegebedürftige die Chance auf einen Platz in einer Pflege-Wohngemeinschaft bekommen. "Wir wollen den flächendeckenden Ausbau dieser Wohnform weiter voranbringen", sagte die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Montag bei einer Tagung in Nürnberg. In diesem Jahr werde der Freistaat 750 000 Euro zur Unterstützung dieser speziellen Wohnform bereitstellen, kündigte die CSU-Politikerin an. Gerade für Pflegebedürftige seien Wohngemeinschaften ideal, da Betroffene so in ihrer vertrauten Umgebung bleiben könnten.
Dortmund
:Gericht: Kinderschreie ins Ohr kein Arbeitsunfall
Dortmund (dpa/lnw) - Auch noch so lautes Kindergeschrei kann einem Gerichtsurteil zufolge bei einer Erzieherin keinen Arbeitsunfall verursachen. Das Sozialgericht Dortmund hat deshalb die Klage einer Frau aus Hamm zurückgewiesen, die über Ohrgeräusche klagt und von der Unfallkasse NRW einen sogenannten Tinnitus-Masker bezahlt haben wollte. Die Erzieherin arbeitet in einem heilpädagogischen Kinderheim. Dort habe ihr ein Kind so laut ins Ohr gebrüllt, dass sie eine bleibende Hörstörung erlitten habe, hatte die Frau argumentiert.
Hildesheim
:Kontrolle belegt Gesundheitsgefahr in vielen Shisha-Bars
Hildesheim (dpa/lni) - Eine Kontrolle von Shisha-Bars in Hildesheim hat ergeben, dass der Kohlenmonoxidgehalt in den meisten der Lokale für Wasserpfeifenraucher problematisch hoch ist. Der zulässige Grenzwert wurde in allen Bars erreicht und meist auch überschritten, teilte die Stadt am Montag mit.
Gesundheit
:Mit professioneller Hilfe Nichtraucher werden
Krefeld (dpa/tmn) - Nicht jeder, der mit dem Rauchen aufhören will, schafft das auch allein. Wer mehrmals an diesem Versuch gescheitert ist, sollte über professionelle Hilfe nachdenken.