Forscher äußern massive Kritik an einer Studie, die als Meilenstein gehandelt wurde. Sind mit Crispr korrigierte Erbdefekte in Embryonen ein Irrtum?
Gesundheit
:Große Menschen haben höheres Thrombose-Risiko
Malmö (dpa) - Große Menschen haben ein höheres Risiko für eine Thrombose-Erkrankung. Das berichten schwedische Forscher im Fachblatt "Circulation: Cardiovascular Genetics" über eine Analyse.
Gesundheit
:Neu entdeckte Pilzinfektion breitet sich in Deutschland aus
Würzburg (dpa) - In den USA, Großbritannien und Indien sind in den vergangenen Monaten zahlreiche Erkrankungen mit einem gefährlichen Hefepilz erfasst worden. Experten rechnen auch für Deutschland mit einer Zunahme der Fälle.
Wiesbaden
:Nur wenige hessische Apotheken haben Onlineshops
Wiesbaden (dpa/lhe) - Hessische Apotheken sind kaum im Versandhandel mit Medikamenten aktiv. Nur ein Bruchteil betreibt einen Internetshop, wie aus einer Antwort des Sozialministeriums auf eine Anfrage der Landtags-SPD hervorgeht. Für den Versand brauchen die rund 1500 Apotheken im Land eine Erlaubnis. Diese besitzen mehr als 220. Nur 76 betreiben einen eigenen Web-Shop.
Gesundheit
:Hämorrhoiden: Vorbeugen und richtig behandeln
Freiburg/Essen (dpa/tmn) - Es juckt, es brennt und das auch noch am Hintern. Vielen ist das so peinlich, dass sie vor lauter Scham nicht einmal mit ihrem Hausarzt darüber sprechen.
Gesundheit
:Acht Fakten zum Sport in der Schwangerschaft
Köln (dpa/tmn) - Auch mit dickem Bauch können Schwangere Sport treiben - das dürfte sich herumgesprochen haben. Doch welche Sportarten eignen sich? Was ist gesund, was weniger? Acht Tipps rund um Bewegung in der Schwangerschaft.
Gesundheit
:Wie man Ohrwürmer wieder loswird
Düseldorf (dpa/tmn) - Jeder kennt es: Irgendwo hat man ein Lied aufgeschnappt, und jetzt dudelt es unentwegt im Kopf weiter. Besonders offen für solche Ohrwürmer ist das Gehirn, wenn es unterbeschäftigt ist, erklärt Prof. Michael Oehler, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie.
Düsseldorf
:Mehr Patienten und Ärzte in NRW-Krankenhäusern
Düsseldorf (dpa/lnw) - An den Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen sind die Zahlen der Ärzte, Pfleger und der behandelten Patienten im vergangenen Jahr gestiegen. Bei den Patienten gab es ein Plus von 2,0 Prozent auf gut 4,6 Millionen, wie das Statistische Landesamt am Dienstag berichtete. Die Zahl der Ärzte stieg um 3,4 Prozent auf knapp 41 300, die der Beschäftigten im Pflegedienst um 1,8 Prozent auf gut 102 000. Die Krankenhausaufenthalte werden zudem immer kürzer. Im vergangenen Jahr blieben Patienten im Schnitt 7,2 Tage in der Klinik, 2015 waren es 7,3 Tage. Im Jahr 2000 hatte die Verweildauer noch bei 10 Tagen gelegen. Die Zahl der Krankenhäuser ist seit dem Jahr 2000 um ein Viertel auf 348 gesunken, die der Betten um zwölf Prozent.
Berlin
:Sprecher: Impfmobil brachte nicht gewünschten Erfolg
Berlin (dpa/bb) - Nur wenige Berliner Studenten haben sich während eines dreimonatigen Tests an Hochschulen impfen lassen. Die Einsätze eines Impfbusses vor Ort seien nicht so gelaufen, dass man sie fortsetzen werde, sagte der Sprecher der Gesundheitsverwaltung, Christoph Lang, auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Während der Machbarkeitsstudie, die im Juni endete, konnte das Charité-Team an Bord demnach insgesamt weniger als 100 Menschen erreichen und impfen - zu wenig, so Lang. Nach seinen Angaben finanzierte das Land den Versuch mit 100 000 Euro.
Gesundheit
:Masern-Virus greift in diesem Jahr wieder verstärkt um sich
Berlin (dpa) - In Deutschland sind in diesem Jahr schon mehr als zweieinhalb mal so viele Masern-Fälle gemeldet worden wie im gesamten Vorjahr. 860 Menschen erkrankten nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) nachweislich an dem hochansteckenden Virus. Im gesamten Vorjahr gab es demnach 325 Masern-Infektionen.
Gesundheit
:Herzpatienten sollten auf Gewichtsschwankungen achten
Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Patienten mit Herzschwäche müssen sich täglich wiegen. Verschlechert sich die Herzleistung, lagert der Körper nämlich häufig Wasser ein. Das treibt das Körpergewicht in kurzer Zeit nach oben. Wie man sich richtig wiegt, erklärt die
Deutsche Herzstiftung:
03:47
Der Nächste bitte
:Falsche Hoffnungen in Methadon als Krebsmittel
Berichte über eine Heilwirkung von Methadon haben riesige Erwartungen geschürt. Doch der Hype schadet dem Verhältnis zwischen Arzt und Patienten.
Flugreisen
:Kokolores beim Boarding
Die gängige Praxis, Passagiere gruppenweise in den Flieger zu lassen, ist ineffektiv und erhöht womöglich die Ansteckungsgefahr.
Tübingen
:Aufnahmestopp in Frühchenstation wegen eines Bakteriums
Tübingen (dpa/lsw) - Sieben von 18 Babys in der Frühchenstation der Tübinger Uniklinik sind von einem Bakterienbefall betroffen. Das teilte eine Sprecherin am Montag mit. Seit Mitte August wurde das Bakterium Enterobacter aerogenes bei mehreren Kindern festgestellt. Für die Frühchenstation gilt daher nach Angaben der Klinik bis mindestens Freitag ein Aufnahmestopp. Schwangere mit dem Risiko einer Frühgeburt werden nach Stuttgart oder Böblingen verwiesen. In den ersten fünf Tagen des Aufnahmestopps wurden zehn Frühgeborene in Böblingen versorgt, die eigentlich in Tübingen gelandet wären, sagte ein Sprecher des Klinikverbundes Südwest. Die Frühchenstation in Böblingen habe auch noch Kapazitäten.
Kiel
:Kosten der Krankenversorgung steigen weiter
Kiel (dpa/lno) - Die Ausgaben der Kassen für die Krankenversorgung nehmen immer mehr zu. Allein die Techniker Krankenkasse brachte für ihre Versicherten in Schleswig-Holstein im vergangenen Jahr 1,1 Milliarden Euro auf und damit 80 Millionen mehr als im Jahr davor. Wie die Techniker am Montag weiter mitteilte, entfielen damit auf jeden Versicherten Leistungen im Wert von 2480 Euro. Das waren 80 Euro mehr als 2015. Die Pro-Kopf-Ausgaben lagen damit um knapp 100 Euro über dem Bundesschnitt.
Kiel
:Verband: Hebammen müssen mit Herausforderungen kämpfen
Westerland/Kiel (dpa/lno) - Hohe Haftpflichtprämien, Nachwuchsmangel, fehlende Notfallkonzepte und geschlossene Kreißsäle: Die Hebammen in Schleswig-Holstein und ganz Deutschland haben mit diversen Problemen zu kämpfen. Um auf ihre Situation und damit auch die der werdenden Mütter aufmerksam zu machen, tourt der Deutsche Hebammenverband wenige Wochen vor der Bundestagswahl durch die Bundesrepublik. Am Montag machen die Geburtshelferinnen in Kiel Station. Die Hebammen richten mit der Aktion auch einen Appell an die Bundestagskandidaten, in der kommenden Legislaturperiode die Versorgung mit Hebammenhilfe sicherzustellen und die Arbeitssituation von Hebammen zu verbessern.
Gesundheit
:Auftauwasser von gefrorenem Geflügel oder Wild entsorgen
Stuttgart (dpa/tmn) - Das Auftauwasser von gefrorenem Geflügel oder Wild sollten Verbraucher sofort entsorgen. Die Flüssigkeit kann Salmonellen enthalten, warnt die
Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS).
Gesundheit
:Warnung per SMS - Kampf gegen Geschlechtskrankheiten
Berlin (dpa) - Die Warnung kommt anonym per SMS oder E-Mail. "Ein/e Freund_in von Ihnen hat eine Syphilisinfektion und möchte, dass Sie sich testen und behandeln lassen." Es folgen eine Telefonnummer und der Hinweis: "Vertraulich".
Gesundheit
:Chlamydien-Infektion kann unfruchtbar machen
Hannover (dpa/tmn) - Kaum jemand kennt sie, dabei ist eine Chlamydien-Infektion weder selten noch harmlos: Gerade bei Frauen kann sie unbehandelt zu Unfruchtbarkeit führen. Laut einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) kennen aber nur 14 Prozent der Deutschen die Erkrankung.
Gesundheit
:Hörprobleme bei Erkältung sind kein Grund zur Sorge
Freiburg (dpa/tmn) - Während einer Erkältung bekommen manche Menschen auch Hörprobleme. "Ganz hinten in der Nase liegt die Öffnung zur eustachischen Röhre", erklärt Michael Deeg vom Deutschen Berufsverband der HNO-Ärzte. Diese belüftet das Ohr.
Bremen
:Verein: Zahl alkoholgeschädigter Kinder steigt leicht an
Bremen/Berlin (dpa) - Die Zahl der alkoholgeschädigten Kinder steigt nach Angaben des Vereins FASD Deutschland leicht an. "Viele junge Frauen trinken, bevor sie entdecken, dass sie schwanger sind", sagte die Vorsitzende Gisela Michalowski vor dem "Tag des alkoholgeschädigten Kindes" am 9. September. "Es ist leider kein Rückgang zu verzeichnen, eher ein geringer Anstieg."
Gesundheit
:Verein: Zahl der alkoholgeschädigten Kinder steigt leicht an
Bremen (dpa) - Die Zahl der alkoholgeschädigten Kinder steigt nach Angaben des Vereins FASD Deutschland leicht an. "Viele junge Frauen trinken, bevor sie entdecken, dass sie schwanger sind", sagt die Vorsitzende Gisela Michalowski. Gesicherte Zahlen zu Babys mit fetalen Alkoholspektrum-Störungen gibt es nicht, da die Erkrankung im Vergleich zu anderen Behinderungen relativ unbekannt ist. Viele Betroffene erhalten erst spät oder überhaupt keine Diagnose. Nach Angaben des Vereins sind jährlich 10 000 Babys betroffen.
SZ JetztDie Alkolumne
:Mein Freund ist Alkoholiker
Die Krankheit ihres Partners wirkt sich auch auf die Beziehung unserer Autorin aus - allerdings nicht immer so, wie sie es zunächst erwartet hätte.
Pharmaindustrie
:Wucher in der Gentherapie gegen Krebs
Die Erwartungen an die neuartige Krebstherapie von Novartis sind riesig. Noch gigantischer ist ihr Preis: 475 000 Dollar. Er ist absurd.
Berlin
:Digitalwirtschaft: Handy-Verbot in Kliniken nicht zeitgemäß
Berlin (dpa/bb) - Smartphones und Tablets werden nach Einschätzung der Digitalwirtschaft in der Patientenbetreuung in Kliniken immer wichtiger. Ein generelles Verbot dieser Geräte in Krankenhäusern sei nicht mehr zeitgemäß. "In normalen Krankenzimmern gibt es keinen Grund für ein Verbot", sagte der Geschäftsführer des Branchenverbands Bitkom, Bernhard Rohleder, der Deutschen Presse-Agentur. Die Gefahr einer Beeinflussung medizinischer Geräte spiele kaum noch eine Rolle. Smartphones und Tablets seien für Patienten nicht nur wichtig, um Angehörige anzurufen, sondern auch für "Soziale Netzwerke, Bild- und Sprachnachrichten, Einzel-Chats oder Gruppen-Chats in Messengern".
München
:Landeskabinett startet Umfrage zu Drogenkonsum von Schülern
München (dpa/lby) - Eine Umfrage soll der Landesregierung mehr Informationen über den Umgang von Jugendlichen mit Drogen und Sucht liefern. Von Schuljahresbeginn an sollen dafür etwa 7500 Schüler ab der 8. Klasse Auskunft über ihre Erfahrungen mit Suchtmitteln geben - anonym und in einem Fragebogen. "Ich setze darauf, dass wir bei der anonymen Befragung offene Antworten bekommen - und damit auch Hinweise, ob unsere Präventionsmaßnahmen ergänzt werden sollten", sagte Ministerin Melanie Huml (CSU) der Deutschen Presse-Agentur. Ihr Haus stellt für die sogenannten Schüler- und Lehrerbefragungen zum Umgang mit Suchtmitteln (SCHULBUS) 70 000 Euro zur Verfügung.
Cottbus
:Freies WLAN gegen lange Wartezeiten
Potsdam (dpa/bb) - Zehntausende Patienten werden jährlich in Brandenburgs Krankenhäusern behandelt. Damit sie nicht allzu lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen und während ihres Aufenthalts Ablenkung finden, lassen sich viele Kliniken etwas einfallen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. "In allen Kliniken sind Fernseh- und Rundfunkangebote am Patientenbett kostenfrei", sagte eine Sprecherin der Klinikgruppe Ernst von Bergmann in Potsdam. Vielerorts gibt es auch freies WLAN. Um die Patienten für Diagnosen besser zu sensibilisieren, laufen beispielsweise vor der Anästhesieambulanz der Ruppiner Kliniken in Neuruppin Aufklärungsfilme.
Bielefeld
:Höchster Anstieg der Masern-Fälle in NRW seit zehn Jahren
Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalen hat im laufenden Jahr von allen Bundesländern die bisher höchste Zahl an Masern-Infektionen zu verzeichnen. Von Januar bis Mitte August zählte das Robert Koch-Institut (RKI) insgesamt 511 Masernfälle im bevölkerungsreichsten Bundesland. Davon traten nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit NRW allein 330 Erkrankungen in Duisburg und 53 in Essen auf. Damit gibt es in NRW 2017 die höchsten Fallzahlen seit 2006, als 1750 Masern-Infektionen gezählt wurden.
Gesundheit
:Bund rechnet nach Fipronil-Skandal mit höherem Eierpreis
Berlin (dpa) - Die Bundesregierung rechnet mit deutlich spürbaren Folgen des Fipronil-Skandals für die Eierpreise. Mehr als 70 Prozent der nach Deutschland eingeführten Eier stammten aus den Niederlanden, heißt es in einem Bericht des Bundesagrarministeriums an den Agrarausschuss des Bundestags. Das vorliegende Ereignis dürfte somit gravierende Auswirkungen auf den Eiermarkt und den Eierpreis nach sich ziehen. Die Niederlande stehen im Zentrum des Skandals um mit dem Insektizid Fipronil belastete Eier.
München
:Immer mehr Schwerstkranke auf Bayerns Palliativstationen
München (dpa/lby) - Die Zahl der Schwerstkranken auf bayerischen Palliativstationen ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Im vergangenen Jahr waren es nach vorläufigen Daten fast 15 000 Fälle, wie das Gesundheitsministerium des Freistaats in München am Freitag mitteilte. Sechs Jahre zuvor versorgten die Ärzte noch rund 12 000 Patienten auf solchen Stationen. Seither nahm deren Zahl kontinuierlich zu. In Bayern eröffneten in diesem Jahr einige Palliativstationen oder wurden ausgebaut.
Gesundheit
:Fast jeder zweite Schüler leidet laut Studie unter Stress
Berlin (dpa) - 43 Prozent der Schüler in Deutschland leiden nach einer neuen Studie der Krankenkasse DAK unter Stress - mit Folgen für die Gesundheit. Ein Drittel der betroffenen Jungen und Mädchen hat demnach Beschwerden wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Schlafprobleme. Und: Der Stress nimmt mit den Schuljahren noch zu. Das geht aus dem Präventionsradar 2017 der DAK-Gesundheit hervor, der heute in Berlin vorgestellt werden soll. Mädchen fühlen sich laut der Studie häufiger gestresst als Jungen.
Frankfurt am Main
:Erste Frankfurter Hebammenschule startet Lehrbetrieb
Frankfurt (dpa/lhe) - Viele Kliniken im Rhein-Main-Gebiet suchen händeringend nach Hebammen - die erste Frankfurter Hebammenschule soll Abhilfe schaffen. Der erste Kurs mit 24 Teilnehmern - darunter einem Mann in dem traditionell von Frauen dominiertem Beruf - startet heute. Die Schule wurde gemeinsam von der Carl Remigius Medical School, dem Universitätsklinikum Frankfurt sowie dem Bürgerhospital Frankfurt gegründet.
Gesundheit
:Rheuma bei Kindern: Frühe Behandlung verbessert Erfolg
Berlin (dpa/tmn) - Kinder mit juveniler idiopathische Arthritis (JIA) sollten so früh wie möglich behandelt werden. Dadurch haben sie eine deutlich höhere Chance, im Erwachsenenalter keine Therapie mehr zu benötigen, erklärt Professor Kirsten Minden, Kinderrheumatologin an der Charité.
Gesundheit
:Wie wichtig ist Schwitzen beim Sport?
Frankfurt (dpa-infocom) - Wer intensiv trainiert, kommt ins Schwitzen. Zumindest sollte dies so sein. Denn das Ausscheiden von Schweiß ist eine wichtige Funktion des Körpers.