:US-Republikanern droht neue Pleite bei Gesundheitsreform
Washington (dpa) - Die US-Republikaner müssen konkret damit rechnen, dass auch ihr neuer - und vermutlich vorerst letzter - Anlauf zur Abschaffung der Gesundheitsreform von Barack Obama scheitert. Die Senatorin Susan Collins aus Maine machte deutlich, dass sie stark zur Ablehnung eines neuen Entwurfes neige, der "Obamacare" durch ein anderes System ersetzen soll. Bei einem Mehrheitsverhältnis von 52 zu 48 Stimmen im Senat können sich die Republikaner aber keinen weiteren Abtrünnigen mehr erlauben: Zwei Parteikollegen haben bereits ihr Nein angekündigt.
München
:Grippe-Saison steht bevor: Ministerin ruft zum Impfen auf
München (dpa/lby) - Vor dem Start der Grippe-Saison Anfang Oktober hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml zum Impfen aufgerufen. "Insbesondere chronisch kranke Menschen und über 60-Jährige sollten sich bereits im Herbst vor der Grippe schützen", sagte die CSU-Politikerin in München. Unverzichtbar sei die Impfung auch für das Personal in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Auch Schwangeren wird die Impfung empfohlen.
Gesundheitspolitik
:Näher ans Leben, bitte!
Das Gesundheitsministerium ist zur Unterabteilung des Wirtschaftsministeriums verkümmert. In dieser Schrumpfform gehört es abgeschafft - egal, wer nach der Wahl darin haust.
Gesundheit
:Letzter Versuch zur Obamacare-Abschaffung droht zu scheitern
Washington (dpa) - Der erneute Versuch von Donald Trumps US-Republikanern, die Gesundheitsversorgung seines Vorgängers Barack Obama zu ersetzen, droht zu scheitern.
Gesundheit
:Das lange Ende von „Obamacare“: Republikaner tun sich schwer
Washington (dpa) - Das neue Gesundheitszentrum in Fort Yukon ist häufiger zu als geöffnet. In dem 800-Einwohner-Dorf in Alaska, knapp nördlich des Polarkreises gelegen, sind die Behandlungstermine strikt limitiert.
München
:Huml lobt Früherkennung von Mukoviszidose bei Neugeborenen
München (dpa/lby) - Nach der Einführung einer Früherkennungsuntersuchung auf Mukoviszidose vor rund einem Jahr ist die Krankheit bei 23 Neugeborenen in Bayern erkannt worden. "Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung der Krankheit kann die Lebensqualität und die Lebenserwartung der betroffenen Kinder wesentlich verbessern. Deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele Neugeborene getestet werden", sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) laut einer Mitteilung. Der Test ergänzt seit dem 1. September 2016 das freiwillige Screening-Angebot auf angeborene Stoffwechsel- und Hormonstörungen. Innerhalb eines Jahres wurden bayernweit rund 124 000 Neugeborene untersucht.
Gesundheit
:Abschaffung von „Obamacare“ droht wieder zu scheitern
Washington (dpa) - Der erneute Versuch von Donald Trumps US-Republikanern, die Gesundheitsversorgung seines Vorgängers Barack Obama zu ersetzen, droht zu scheitern. Mit John McCain hat nach Rand Paul der zweite republikanische US-Senator seine Ablehnung des Gesetzesentwurfes kundgetan, den die Senatoren Bill Cassidy und Lindsey Graham eingebracht hatten. McCain hatte sich bereits bei einem vorigen Entwurf quergestellt. Eine Abstimmung über den neuerlichen Vorschlag war für nächste Woche geplant.
Berlin
:Pfleger-Streik an der Charité endet zunächst am Wochenende
Berlin (dpa/bb) - Der Streik des Pflegepersonals an der Berliner Charité soll am Freitagabend ausgesetzt werden. Der momentane Streik ende mit der Nachtschicht um 22 Uhr, teilte die Gewerkschaft Verdi am Freitag mit. In denen wegen des Ausstands geschlossenen Stationen soll demnach am Samstagmorgen wieder gearbeitet werden. Ob und in welcher Form der Arbeitskampf fortgesetzt wird, sollen die zuständigen Verdi-Gremien Anfang kommender Woche entscheiden. Gründe für das Ende des Streiks nannte Verdi zunächst nicht.
Dortmund
:Tierärzte: Antibiotika-Problem mit Humanmedizinern lösen
Dortmund (dpa/lnw) - Das Problem der nachlassenden Wirksamkeit von Antibiotika kann nach Ansicht der Tierärztekammer Westfalen-Lippe nur von Human- und Tiermedizinern zusammen gelöst werden. "Wir brauchen einen Gesamtansatz", sagte Kammerpräsident Harri Schmitt am Rande des NRW-Tierärztetages (bis 24.9.) am Freitag in Dortmund. Selbst wenn Reserveantibiotika in der Tiermedizin gar nicht mehr eingesetzt würden, sei das Problem in der Humanmedizin nicht beseitigt. Dort kämen bereits jetzt 60 Prozent Reserveantibiotika zum Einsatz.
Potsdam
:Etwas weniger Karies bei Kindern mit Milchzähnen
Potsdam (dpa/bb) - Kinder im Milchzahn-Alter in Brandenburg sind etwas häufiger kariesfrei als vor zehn Jahren. Das teilte das Gesundheitsministerium in Potsdam am Freitag mit. Demnach hatten im vergangenen Jahr über die Hälfte der Sechsjährigen Zähne ohne Karies: Bei den Mädchen waren es knapp 58 Prozent, rund neun Prozentpunkte mehr als 2007. Bei den Jungen hatten knapp 56 Prozent gesunde Zähne (2007: fast 44 Prozent). Bei den Dreijährigen waren 2016 gut 87 Prozent der Mädchen kariesfrei (2007: 84 Prozent). Bei den Jungen im gleichen Alter waren es knapp 86 Prozent - fast vier Prozentpunkte mehr als 2007. Am kommenden Montag findet bundesweit der Tag der Zahngesundheit statt.
Berlin
:Pfleger-Streik an der Charité geht weiter
Berlin (dpa/bb) - Der Streik des Pflegepersonals an der Berliner Charité geht auch am Freitag weiter. Der Sprecher der Gewerkschaft Verdi, Andreas Splanemann, teilte mit, die Streikbereitschaft sei noch einmal gestiegen. Eine Vielzahl der Operationen habe seiner Kenntnis nach abgesagt werden müssen. "Es gibt weiterhin keine Bewegung von Arbeitgeberseite", sagte Splanemann der Deutschen Presse-Agentur. Die Charité war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.
Gesundheit
:Vier gesunde Snacks für Schwangere
Hamburg (dpa/tmn) - Viele Schwangere verspüren Heißhunger auf alles Mögliche. Wer aber ständig in die Chipstüte greift oder mehrere Schokopuddings löffelt, nimmt übermäßig zu in den neun Monaten.
Dortmund
:NRW-Tierärzte diskutieren über Antibiotika-Problem
Dortmund (dpa/lnw) - Tiermediziner aus ganz Nordrhein-Westfalen befassen sich von Freitag (09.00 Uhr) an in Dortmund mit der Nutztierhaltung und Möglichkeiten, Antibiotikagaben zu verringern. Hintergrund ist das Problem der Antibiotikaresistenzen. Viele Mittel schlagen auch bei Menschen nicht mehr an. Die Tierärztekammer Westfalen-Lippe hält eine Lösung nur in Zusammenarbeit mit der Humanmedizin für möglich. Dort würden bereits 60 Prozent Reserveantibiotika eingesetzt, sagt Kammerpräsident Harri Schmitt.
Gesundheit
:175 000 mehr Menschen erhalten Pflegeleistungen
Berlin (dpa) - Die Zahl der Menschen mit Leistungen aus der Pflegeversicherung ist stark gestiegen.
Medizin
:Eine App für das Leid von Krebskranken
Mehr Technik heißt nicht zwangsläufig mehr Entfremdung zwischen Arzt und Patienten. Ein Onkologe hat ein Programm entwickelt, mit dem Patienten ihr Befinden mitteilen. Das kann Leben retten.
Psychische Krankheiten
:"Sie tritt mir in den Arsch, und das brauche ich auch"
Soziotherapeuten greifen da ein, wo psychisch Kranke sonst alleine sind: zu Hause. Der Bedarf ist riesig, aber kaum jemand möchte diesen aufreibenden und schlecht bezahlten Beruf ausüben.
Gesundheit
:Nach einer Gehirnerschütterung langsam zurück in die Schule
Köln (dpa/tmn) - Zeigt ein Kind nach einem Schlag oder Stoß auf den Kopf - zum Beispiel durch einen Sturz - Anzeichen für eine Gehirnerschütterung, müssen Eltern es zum Arzt bringen. Darauf weist der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hin.
Gesundheit
:Nach Reform erhalten deutlich mehr Menschen Pflegeleistungen
Düsseldorf (dpa) - Nach der Neudefinition der Pflegebedürftigkeit ist einem Medienbericht zufolge die Zahl der Menschen, die erstmals Geld oder Sachleistungen aus der Pflegeversicherung erhalten, stark gestiegen. Von Januar bis Juli dieses Jahres sprach der Medizinische Dienst der Krankenkassen 432 000 Versicherten erstmals einen der neuen fünf Pflegegrade zu, wie die "Rheinische Post" berichtet. Im Vorjahreszeitraum war demnach bei 175 000 weniger Menschen erstmals eine Pflegebedürftigkeit anerkannt worden. Zum 1. Januar war die zweite Stufe des Pflegestärkungsgesetzes II in Kraft getreten.
Geschlechterforschung
:Die verflixte Macht der Geschlechterrollen
Kinder lernen früh, was es heißt, ein Junge oder ein Mädchen zu sein - mit großen Risiken, auch für die Gesundheit.
Stuttgart
:Kinder im Südwesten haben weniger Karies
Esslingen (dpa/lsw) - Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg haben weniger Karies. Von drei Zwölfjährigen im Südwesten habe im Schnitt nur ein Kind einen kranken Zahn, sagte der Präsident der Landeszahnärztekammer, Torsten Tomppert, am Mittwoch in Esslingen. Vor fünf Jahren sei es noch eines von zwei Kindern gewesen. Seit Beginn der Mundgesundheitsstudie im Jahr 1989 habe sich die Zahl der zerstörten, fehlenden oder gefüllten Zähne bei Zwölfjährigen von im Schnitt 4,9 auf 0,5 reduziert. Als Grund nannte er unter anderem bessere Prophylaxe.
Berlin
:Gespräche im Charité-Pfleger-Streik werden fortgeführt
Berlin (dpa/bb) - Am dritten Tag des Pfleger-Streiks an Berlins Universitätsklinik Charité sollen die Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und der Klinikleitung fortgeführt werden. "Der Arbeitgeber blockiert immer noch den Abschluss einer Notdienstvereinbarung", sagte Verdi-Sprecher Andreas Splanemann am Mittwochmorgen der Deutschen Presse-Agentur. Bereits am Dienstag Abend habe es Gespräche gegeben, jedoch ohne eine Einigung. Die Charité wollte sich am Mittwochmorgen auf Anfrage nicht äußern.
Gesundheit
:Ruhe und Ordnung: So steigert man die Konzentration
Düsseldorf (dpa/tmn) - Wer sich auf eine wichtige Aufgabe konzentrieren muss, braucht vor allem zwei Dinge: Ruhe und Ordnung. Das erklärt Margit Ahrens vom Bundesverband Gedächtnistraining.
Gesundheit
:Intuitives Essen: Der Körper weiß, was er braucht
Köln (dpa-infocom) - Wer kennt es nicht? Ein kleiner Snack zwischendurch wird zum Mittel gegen Langeweile. Oder es schleicht sich die Gewohnheit ein, abends eine Tüte Chips auf dem Sofa zu verdrücken. So ein Essverhalten lässt sich jedoch ändern.
Gesundheit
:Einmaleins der Hormone: Wie sie den Körper beeinflussen
Berlin (dpa/tmn) - "Das sind die Hormone" - diesen Satz bekommen Schwangere andauernd zu hören. Allerdings werden nicht nur werdende Mütter durch die körpereigenen Stoffe beeinflusst, sondern jeder Mensch.
Pädiatrie
:Partout ein Tattoo
Was ist davon zu halten, wenn das pubertierende Kind auf einer Tätowierung besteht? US-Ärzte haben zusammengetragen, was den Teenies droht.
Gesundheit
:Die Schnellreform der Pflege ist unrealistisch
Kanzlerkandidat Schulz will den "kompletten Neustart in der Pflege". Das klingt prima. Nur verschweigt er, woher die Mittel dafür kommen müssten.
Berlin
:Senat geht Engpässe bei Geburtshilfe an
Berlin (dpa/bb) - Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) hat ihr Ziel unterstrichen, Probleme an Krankenhäusern infolge des Baby-Booms anzugehen. "Wir haben kein grundsätzliches Versorgungsproblem", sagte sie am Dienstag nach einer Senatssitzung. "Es gibt aber Engpässe bei Kreißsälen, Wochenbetten und Hebammen."
Kiel
:Ministerpräsident Günther spendet Blut: „Nur ein Pieks“
Kiel (dpa/lno) - Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat am Dienstag in Kiel Blut gespendet. Er wolle damit auch andere ermutigen, dies zu tun, sagte der CDU-Politiker bei der Aktion im Landeshaus. Allein in Schleswig-Holstein und Hamburg würden täglich etwa 550 Blutkonserven benötigt. Und diese könnten Leben retten. "Es ist nur ein kleiner Piek", warb Günther fürs Blutspenden. Er selbst mache dies seit Jahren. Der Landtag und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) rufen seit 2005 jedes Jahr auf, bei einer eintägigen Aktion im Landeshaus Blut zu spenden. Rund 100 Menschen kommen jedes Mal. Schirmherr war wieder Parlamentspräsident Klaus Schlie.
Frankfurt am Main
:Demos und Warnstreik für mehr Personal an Kliniken
Frankfurt/Gießen/Marburg (dpa/lhe) - Klinikbeschäftigte in Hessen haben am Dienstag für mehr Personal demonstriert. Bei Kundgebungen und Warnstreiks am Klinikum Frankfurt-Höchst sowie am Uni-Klinikum in Marburg und Gießen beteiligten sich nach Angaben der Gewerkschaft Verdi insgesamt rund 800 Beschäftigte. Es gehe vor allem um die Entlastung der Pflegekräfte, sagte eine Sprecherin. Auch in anderen Bundesländern hatte die Gewerkschaft zu Warnstreiks aufgerufen. Sie will einen Tarifvertrag zur Arbeitsentlastung erreichen.
Lübeck
:Medien- und Internetsucht Thema bei Suchtkongress in Lübeck
Lübeck (dpa/lno) - Soziale Medien wie Facebook und Instagram bergen nach Ansicht von Experten erhebliche Suchtgefahren. Mädchen und junge Frauen seien besonders durch Plattformen wie Instagram gefährdet, auf denen vor allem Fotos geteilt werden, hieß es Dienstag beim zehnten Deutschen Suchtkongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtpsychologie. Die Internet- und Glücksspielsucht ist eines der Hauptthemen des Kongresses, der noch bis Mittwoch in Lübeck stattfindet. Weitere Schwerpunkte sind die Auswirkungen von Suchterkrankungen auf das soziale Umfeld und Hilfen für suchtmittelabhängige Kinder und Jugendliche. An dem Kongress nehmen rund 400 Experten aus dem In- und Ausland teil.
Gesundheit
:Muskelkrämpfen vorbeugen: Dehnen, viel trinken, Nüsse essen
Baierbrunn (dpa/tmn) - Einem Muskelkrampf kann man mit Dehnübungen vorbeugen: Dafür einfach auf den Boden setzen und die Fußspitzen zu sich ziehen. Treten die Krämpfe insbesondere nachts auf, sollte man die Übung vor dem Schlafengehen durchführen.
Rauchen
:Überleben dank Tabaksteuer
Preiserhöhungen auf Zigaretten haben nach einer Berechnung britischer Forscher Tausende Kinderleben in der EU gerettet.
Berlin
:Müller: Bund muss Pflege stärken
Berlin (dpa/bb) - In der Debatte um die Arbeitsbedingungen von Pflegern sieht Berlins Regierungschef den Bund am Zug. Anstrengungen einzelner Länder reichten nicht, um Verbesserungen zu erreichen, erklärte der SPD-Politiker Michael Müller am Montag angesichts des streikenden Pflegepersonals am Berliner Universitätsklinikum Charité. Die Stärkung der Pflege müsse "endlich auch im Bund zur Priorität erklärt werden", Kliniken müssten in die Lage versetzt werden, den Beruf attraktiver zu gestalten. Müller warf Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) diesbezüglich Untätigkeit vor - Gröhe sei "auf diesem Ohr die letzten vier Jahre taub" gewesen.
Gesundheit
:Erste Hilfe leicht gemacht: Herzmassage am wichtigsten
Berlin (dpa/tmn) - Manche ekeln sich, andere trauen sich nicht oder sind unsicher, wie es genau geht: Einen fremden Menschen von Mund zu Mund zu beatmen, ist eine Herausforderung.
Berlin
:Streik der Pfleger an der Charité beginnt
Berlin (dpa/bb) - Pfleger und Krankenschwestern der Berliner Charité sind mit Beginn der Frühschicht am Montagmorgen nach Angaben der Gewerkschaft Verdi in den Streik getreten. Patienten müssten deshalb mit einer eingeschränkten Versorgung rechnen, teilte Verdi mit. So könnten geplante Operationen verschoben werden. Die Stationen sind nach Klinikangaben voraussichtlich dünner besetzt, müssen aber nicht geschlossen werden. Die Versorgung von Notfällen gilt als gesichert.
Gesundheit
:Künstliche Gelenke entzünden sich bei Rheumatikern häufiger
Stuttgart (dpa/tmn) - Das Knie wird dick und beginnt zu schmerzen - einem Rheumatiker ist dann meist klar: Er hat einen Krankheitsschub. Handelt es sich allerdings um ein künstliches Gelenk, kann auch eine Infektion dahinterstecken, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh).
Chikungunya
:Fieber in Rom
In der Gegend um Rom sind Dutzende Fälle von Chikungunya-Fieber registriert worden. Die Tropenkrankheit, die von Tigermücken übertragen wird, verbreitet sich nun schon zum zweiten Mal in Italien. Auch in Deutschland sind Fälle nicht ausgeschlossen.
Google
:Der Test der Datenkrake
Google möchte in den USA einen Online-Test für Depressionen anbieten. Darüber sollte man streiten - nicht nur wegen des Datenschutzes.
Leserdiskussion
:Könnten Männer das Pflegesystem retten?
SZ-Autor Felix Hütten fordert: Es braucht mehr Männer in der Pflege. Das könnte den Mangel an Pflegekräften beenden und das Ansehen der Pflegeberufe heben - und nicht zuletzt mit der "Entfeminisierung" der Pflege einen Beitrag zum Feminismus leisten.
Potsdam
:Staatssekretärin: Auf mehr Demenzkranke einstellen
Potsdam (dpa/bb) - Die Zahl der Demenzkranken in Brandenburg wird in den nächsten Jahrzehnten nach Einschätzung des Sozialministeriums deutlich ansteigen. Demenz sei eine äußerst vielschichtige Erkrankung, sagte Sozialstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt am Sonntag. "Und in unserer immer älter werdenden Gesellschaft müssen wir uns auf das Leben mit immer mehr Demenzkranken einstellen."
Gesundheit
:Forderung nach verzahnter Notfallversorgung
Berlin (dpa) - Die ambulante und die stationäre Notfallversorgung soll nach dem Willen der Kassenärztliche Bundesvereinigung und des Marburger Bundes besser verzahnt werden. Sie haben ein Reformkonzept vorgelegt, mit dem die Bereitschaftsnummer der niedergelassenen Ärzte 116117 und der Notruf des Rettungsdienstes 112 stärker vernetzt werden sollen. Bei der gemeinsamem medizinischen Anlaufstelle soll man rund um die Uhr anrufen können und eine qualifizierte Ersteinschätzung bekommen.
Arbeitswelt
:Männer, ab in die Pflege!
Die Zahl pflegebedürftiger Menschen steigt an. Bleibt die Pflege ein Frauenberuf, droht der Kollaps des Systems. Es braucht mehr Geld, mehr Anerkennung und vor allem: mehr Männer.
Gesundheit
:Reform der Notfallversorgung geplant
Berlin (dpa) - Die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der Marburger Bund wollen die ambulante und stationäre Notfallversorgung besser verzahnen. Dazu haben sie ein Reformkonzept vorgelegt, mit dem die Bereitschaftsnummer der niedergelassenen Ärzte 116117 und der Notruf des Rettungsdienstes 112 stärker vernetzt werden sollen. Die 116117 müsse bekannter werden, heißt es. Laut Marburger Bund sollen Patienten bei einer gemeinsamen Anlaufstelle rund um die Uhr anrufen können und eine qualifizierte Ersteinschätzung bekommen.
Stuttgart
:Bei Reisen erkrankt: Grippefälle in Baden-Württemberg
Stuttgart (dpa/lsw) - Die nächste Grippesaison wirft ihrer Schatten voraus: Sieben Fälle von Virusgrippe wurden im September in Baden-Württemberg registriert. Hauptsächlich handelte es sich dabei um Reiserückkehrer, wie das Regierungspräsidium Stuttgart am Freitag mitteilte. Das Landesgesundheitsamt empfiehlt vor allem Fernreisenden, sich vor Reisebeginn gegen Influenza impfen zu lassen. Fünf der Erkrankten waren zuvor in Kanada, Ghana, Indien, Indonesien und Vietnam.
Gesundheit
:Light-Zigarette und Heat Stick: Geht Rauchen auch gesünder?
Berlin (dpa/tmn) - Während die klassische Zigarette zumindest bei jungen Erwachsenen immer weniger Anklang findet, steigt die Zahl der jungen Konsumenten von vermeintlich "gesünderen" Alternativen.
Berlin
:Geburtenrekord in Berlin: Teils Kreißsaal-Ausbau geplant
Berlin (dpa/bb) - In Berlin sind im vergangenen Jahr nach Behördenangaben so viele Babys geboren worden wie seit der Wiedervereinigung nicht. 42 618 Kinder seien in den Geburtskliniken zur Welt gekommen - ein Rekord, sagte ein Sprecher der Gesundheitsverwaltung der Deutschen Presse-Agentur. Auch wenn Hochrechnungen für 2017 einen leichten Rückgang auf 41 100 Geburten erwarten lassen, planten fünf Kliniken Erweiterungen ihrer Kreißsäle.
Erlangen
:Anstieg bei Hantavirus-Infektionen
München (dpa/lby) - Die Zahl der Hantavirus-Infektionen in Bayern ist in diesem Jahr sprunghaft gestiegen. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen registrierte bis zum 11. September 306 Erkrankungen. Mehr als jede fünfte in Deutschland registrierte Infektion stamme aus Bayern, teilte die Krankenkasse DAK-Gesundheit am Freitag mit und berief sich auf Zahlen des Robert Koch-Instituts in Berlin. Der Grund für den Anstieg: Es gibt dieses Jahr sehr viel mehr Mäuse.
Gesundheit
:Lebenserwartung in Deutschland steigt
Seattle (dpa) - Im Jahr 2016 geborene Mädchen werden in Deutschland im Schnitt 83,3 Jahre alt, Jungen 78,5 Jahre. Das geht aus einer im Fachjournal "Lancet" veröffentlichten globalen Gesundheitsstudie hervor.
Gesundheit
:Auch wer auf dem Balkon raucht, gefährdet seine Kinder
Göttingen (dpa) - Kinder von Rauchern leiden nach Einschätzung von Experten selbst dann häufiger unter Bronchitis oder Asthma, wenn die Eltern nicht in der Wohnung zur Zigarette greifen.
Gesundheit
:Wie man eine Psychose früh erkennt
Krefeld (dpa/tmn) - Hört jemand Stimmen oder sieht Dinge, die nicht da sind, sind das sehr eindeutige Warnsignale. Häufig steckt eine Psychose dahinter. Idealerweise erkennt man die aber schon, bevor sie solche Auswirkungen hat.