:Wegkippen oder Wiederaufkochen? Deutsche uneins vorm Wasserkocher
Frankfurt (dpa) - Weg damit oder noch mal erhitzen? Der Umgang mit Restwasser im Wasserkocher spaltet laut einer Umfrage die Gemüter der Deutschen. 53 Prozent der Befragten kippen das Wasser vom Vortag weg, 47 Prozent nutzen es weiter, wie aus einer Umfrage im Auftrag des SGS Instituts Fresenius hervorgeht. Die Wegkipper finden demnach vor allem Kalkablagerungen unappetitlich. Sie fürchten auch, dass sich im Wasser schädliche Bakterien gebildet haben. Aus Sicht des Fresenius-Instituts ist das neuerliche Aufkochen kein Problem. Wichtig sei aber, dass Geräte das GS-Siegel trügen.
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Psychologie
:Mitleid braucht Geschichten
13 emotionale Minuten lang berichtet US-Moderator Jimmy Kimmel über die dramatische Operation seines Sohnes. Ein Lehrstück in Sachen Öffentlichkeitsarbeit.
Antibiotika
:Gefahr aus stinkendem Wasser
Die Gewässer rund um die Pharmafabriken im indischen Hyderabad sind tiefschwarze Kloaken. Darin leben Bakterien, die sich mit einer Vielzahl von Antibiotika nicht mehr töten lassen. Forscher sprechen von einer "Zeitbombe".
SZ MagazinProbier doch mal
:Spargel mal anders
Im Mai kann man seine Gäste nicht mehr mit Kartoffeln und zerlassener Butter beglücken. Dieses Gericht kann den eingefleischten Spargelesser aber noch überraschen.
Antibiotikaresistenzen
:Spur der Superkeime
In Indien sind erschreckend große Mengen Medikamente und resistente Erreger in der Nähe von Pharmafirmen gefunden worden. Was Sie über das Problem Superbug wissen sollten.
SZ MagazinKochquartett
:Rohes Vergnügen
Unsere Köchin ist schon beim Spargelschälen ständig am Naschen. Spargel schmeckt nämlich auch, wenn er nicht gekocht wurde - wie dieses Rezept für Bachsaibling beweist.
Gesundheit
:Fieberkrämpfe kommen auch ohne hohes Fieber vor
Germering (dpa/tmn) - Einen Fieberkrampf verbinden viele Eltern mit sehr hohem Fieber. Tatsächlich kommt er aber häufig bei Temperaturen zwischen 38 und 38,5 Grad Körpertemperatur vor, erklärt Janko von Ribbeck, der ein Buch über Erste Hilfe bei Kindern geschrieben hat.
Gesundheit
:„Marathon ist harte Arbeit“: Ärzte warnen Untrainierte
New Haven (dpa) - Alle Jahre wieder: Mit dem Frühling kommt der Bewegungsdrang - und die nächste Marathonsaison. In Deutschland schlüpft mittlerweile jeder Dritte in die Laufschuhe. Zehntausende laufen bei den rund 200 Marathonveranstaltungen im Land mit.
Gesundheit
:Verdacht: Tödliche Keime durch indische Pharma-Abwässer
Berlin (dpa) - Große Antibiotika-Fabriken in Indien könnten durch mangelnde Abwasserreinigung mit zur Entstehung multi-resistenter Bakterien beitragen. Das haben Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung am indischen Pharmastandort Hyderabad ergeben, die der Norddeutsche Rundfunk in Berlin vorstellte.
ExklusivInfektionen
:Super-Erreger in der Nähe von Pharmafabriken nachgewiesen
Multiresistente Keime sind eine der größten globalen Gesundheitsgefahren. Eine Recherche in Indien zeigt: Pharmakonzerne tragen vermutlich selbst dazu bei, dass sich die gefährlichen Erreger ausbreiten.
Gesundheit
:Krankenkassen bezuschussen einige Sehhilfen
Berlin (dpa/tmn) - Wer eine Brille oder Kontaktlinsen benötigt, bekommt künftig unter Umständen einen Zuschuss von seiner Krankenkasse. Ein neues Gesetz sieht vor, dass gesetzlich versicherte Brillenträger, die Gläser mit mehr als sechs Dioptrien benötigen, Anspruch auf Kostenübernahme haben.
Gesundheit
:Ständig am Bildschirm: Wie Jugendliche ihre Augen ruinieren
Rostock (dpa/tmn) - Nur eine halbe Stunde, damit man sich mal unterhalten kann: Viele Eltern sind schon froh, wenn sie ihre Sprösslinge überreden können, ohne Smartphone in der Hand am Familienessen teilzunehmen.
Gesundheit
:Fresenius setzt sich höhere Ziele
Bad Homburg (dpa) - Nach einem unerwartet starken Jahresstart hat sich der Medizintechnikkonzern Fresenius SE höhere Ziele gesetzt.
Gesundheit
:Smartphones können Kurzsichtigkeit verursachen
Rostock (dpa) - Die Zahl der Kurzsichtigen in Deutschland ist hoch: Einer Studie der Universität Mainz zufolge leidet mehr als die Hälfte der Abiturienten und Hochschulabsolventen unter Kurzsichtigkeit (Myopie).
Gesundheit
:Herzstillstand: Nur selten gibt es sofort Hilfe
Nürnberg (dpa) - Mehr als 50 000 Menschen erleiden jedes Jahr in Deutschland einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses. Aber Laien zögern oft, den Betroffenen zu helfen.
Gesundheit
:Hinter vermeintlicher Charakterschwäche kann ADHS stecken
Oldenburg (dpa/tmn) - Auf dem Schreibtisch fliegen Papiere und Stifte wild durcheinander, auch Kleinigkeiten lenken einen sofort von der Arbeit ab. Es ist, als drehe sich im eigenen Kopf permanent ein Rädchen.
Gesundheit
:Wie bekomme ich straffe Oberarme?
Köln (dpa-infocom) - Bei kühlem Wetter sind sie gut versteckt unter Pullovern und Jacken, doch an warmen Tagen bringen T-Shirts die Arme wieder ans Tageslicht. Schlank, kräftig und wohlgeformt sollen sie sein. Doch leider sammelt sich besonders an den Oberarmen gern Fett an.
Gesundheit
:Der innere Arzt - Wie sich der Körper selbst heilt
Göttingen/Berlin (dpa/tmn) - Selbstheilungskräfte stecken in jedem. Das ist von Natur aus so. Der "innere Doktor" ist fürsorglich - und rund um die Uhr im Einsatz.
Gesundheit
:Cortison - Segen und Fluch eines hochwirksamen Medikaments
Berlin (dpa/tmn) - Wenn Gudrun Baseler erzählt, welche Pillen sie täglich nimmt, erntet sie bestenfalls ungläubige Blicke. "Die meisten schlagen die Hände über dem Kopf zusammen", sagt die 39-Jährige. Sie hat Rheuma. Seit mehr als 30 Jahren versorgt sie ihren Körper mit Cortison - besser gesagt mit Glucocorticoiden.
Antibiotikaresistenz
:Gefährliche Keime auf Intensivstation in Frankfurt gefunden
In der Uniklinik Frankfurt werden multiresistente Bakterien bei fünf Patienten nachgewiesen. Drei von ihnen sind mittlerweile tot. Sie starben allerdings "mit höchster Wahrscheinlichkeit" an den Grunderkrankungen.
Gesundheit
:Die Last und Scham von Kindern suchtkranker Eltern
Berlin (dpa) - Die zentrale Erfahrung von Kinder suchtkranker Eltern ist Unsicherheit und Scham. Wie ist die Mutter drauf, wenn ich nachmittags aus der Schule komme? Kann ich meine Freundin mitbringen? Kommt der Vater wieder angetrunken aus der Kneipe? Gibt es eine peinliche Szene? Die Sucht der Eltern stigmatisiert.
Gesundheit
:Der Klimawandel und die Allergien
Berlin (dpa) - "Papa, ich kann kaum noch atmen." Als Barack Obama noch zu Zeiten als US-Präsident von einem Asthmaanfall seiner Tochter Malia im Alter von vier Jahren erzählte, sprach er von schrecklichen Ängsten. Er hatte so etwas wie ein Aha-Erlebnis über mögliche Folgen des Klimawandels.
Gesundheit
:Nikotinpflaster nicht länger als drei Monate verwenden
Baierbrunn (dpa/tmn) - Die Pflaster dämmen typische Entzugserscheinungen wie Schlafstörungen, Appetit und Unruhe ein. Es gibt sie in unterschiedlichen Dosierungen. Wer mit dem Rauchen aufhört, kann mit einer höheren Dosierung beginnen und nach ein paar Wochen auf eine geringere umsteigen.
Gesundheit
:Sensor-Rollator soll Sturzgefahr reduzieren
Bremen (dpa)
-Informatiker, Mediziner und Physiotherapeuten wollen in einem Forschungsprojekt die Sturzgefahr für Rollator-Nutzer verringern. In dem auf drei Jahre angelegten "ModESt"-Projekt soll ein Rollator entwickelt werden, der über Distanzsensoren mit softwarebasierten Algorithmen Haltungs- und Gangfehler erkennt und dem Nutzer anschließend auch vermittelt. Das Vorhaben wird vom Bundesforschungsministerium mit 912 000 Euro gefördert und läuft bis Ende 2019. Am Forschungsverbund sind auch ein Rollator-Hersteller und eine Elektronikfirma beteiligt.
Gesundheit
:Drogenbeauftragte: Bessere Versorgung für Kinder süchtiger Eltern
Berlin (dpa) - Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, hat eine bessere Versorgung von Kindern süchtiger Eltern gefordert. Entscheidend sei erst einmal, dass die Kommunen das Thema erkennen, sagte Mortler der Deutschen Presse-Agentur. Die Jugendämter seien der Dreh- und Angelpunkt des Ganzen. Sie müssten Informationen und Hilfe koordinieren. Experten gehen davon aus, dass heute bei jedem vierten Kind - geschätzt drei bis vier Millionen Kinder - Vater oder Mutter vorübergehend oder dauerhaft psychisch krank sind.
Köln (dpa/tmn) - Vor dem Essen und nach dem Toilettengang Hände waschen: So lernen es schon die Kleinsten. Aber reicht das, um sich vor ansteckenden Krankheiten zu schützen? Nein, warnt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und beantwortet sechs Fragen zum richtigen Händewaschen.