:Schulanfang: Experten beantworten am Elterntelefon Fragen
Wiesbaden (dpa/lhe) - Für alle Fragen rund um den Schulanfang bietet das hessische Kultusministerium auch in diesem Jahr wieder ein Elterntelefon an. In den ersten beiden Schulwochen stehen Experten Rede und Antwort, wie das Ministerium am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Schulische Angelegenheiten sollten grundsätzlich zunächst vor Ort geklärt werden. Allerdings bekämen die Erziehungsberechtigten darüber hinaus die Möglichkeit, mit Mitarbeitern der Schulämter oder des Ministeriums zu sprechen. Die zentrale Rufnummer lautet 0611 3686000. Das Elterntelefon ist vom 14. bis 25. August montags bis freitags zwischen 9.00 und 16.00 Uhr besetzt.
Waldeck
:Eltern wollen Schulschließung per Gericht verhindern
Kassel/Waldeck (dpa/lhe) - Eltern im Landkreis Waldeck-Frankenberg wollen per Gerichtsentscheidung die Schließung einer Grundschule verhindern. Ein Kind und seine Eltern hätten eine entsprechende einstweilige Verfügung beantragt, sagte ein Sprecher des Verwaltungsgerichts Kassel. Eine Entscheidung soll bis spätestens Montag fallen. Zuerst hatte Hessenschau.de darüber berichtet.
Bildung
:Wankas „Pakt“ für digitale Klassenzimmer
Berlin (dpa) - Bei Finanzminister Wolfgang Schäuble sind schon viele Bittsteller mit teuren Wünschen abgeblitzt. Seine CDU-Kollegin Johanna Wanka wäre also nicht die erste, die beim obersten Kassenwart scheitert - sagen manche, die es derzeit nicht so gut meinen mit der Bundesbildungsministerin.
Berlin
:Immer mehr Schüler an evangelischen Schulen
Berlin (dpa/bb) - Die evangelischen Schulen in Berlin und Brandenburg verzeichnen einen Schüler-Rekord. Im vergangenen Schuljahr seien dort 10 127 Kinder und Jugendliche gezählt worden - so viele wie noch nie, teilte die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) am Donnerstag mit. In Berlin sei die Zahl von 5137 im Schuljahr 2006/07 auf jetzt knapp 7000 Schüler gestiegen. Das entspreche einem Zuwachs von 17 Prozent. In Brandenburg verdreifachte sich die Zahl in den vergangenen zehn Jahren auf 3131 Schüler.
Wiesbaden
:Gut 100 Stellen an Grundschulen können nicht besetzt werden
Wiesbaden (dpa/lhe) - Zum Start des neuen Schuljahres sind in Hessen rund 100 Lehrerstellen an den Grundschulen nicht besetzt. Dies entspricht rund einem Prozent aller Stellen für Grundschullehrer im Land, wie Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Donnerstag in Wiesbaden erklärte. Grund sei eine mangelnde Zahl von Bewerbern. Die Grundversorgung beim Unterricht sei aber nicht gefährdet, sagte Lorz. Dies habe eine Abfrage bei allen 1068 Grundschulen im Land ergeben. Für die übrigen Schulformen erwartet der Minister, dass alle Stellen besetzt werden können.
Studium
:"Wir wissen doch eh schon alles!"
Das hört Deutschlands erste Holocaust-Professorin häufig. Sie hält dagegen. Ein Gespräch über das Nichtvergessen und ihren Herkunftsort - Dachau.
Knobelei der Woche
:Knacken Sie das Zahlenrätsel?
Ein kleines Rätsel zur Auflockerung des Büroalltags gefällig? Diesmal ist eine Zahl gesucht.
Bildung
:Thailänderin schafft mit 91 Jahren Uni-Abschluss
Bangkok (dpa) - Mit 91 Jahren hat die Thailänderin Kimlun Jinakul ihren Abschluss an der Hochschule geschafft. Die mehrfache Großmutter aus der nordthailändischen Stadt Phayao reiste mehr als 700 Kilometer nach Bangkok, um die Urkunde in Empfang zu nehmen. Kimlun hatte nach eigenen Angaben schon als Schülerin immer gute Noten, kam aber nie zum Studieren. Als ihre Kinder und auch die ersten Enkelkinder die Universität hinter sich hatten, habe sie sich 2011 entschlossen, selbst ein Fernstudium in Human-Ökologie zu beginnen.
Stuttgart
:Mehr Verfahren zur Einschätzung der Kindeswohlgefährdung
Stuttgart (dpa/lsw) - Im vergangenen Jahr hat es deutlich mehr Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls gegeben als im Jahr davor. Wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Stuttgart mitteilte, gab es 12 133 Gefährdungseinschätzungen in Baden-Württemberg, und damit elf Prozent mehr als 2015. Laut einer Sprecherin gibt es keine allgemeingültigen Anhaltspunkte für diese Zunahme. Jeder Landkreis handhabe die Verfahren unterschiedlich, hieß es. Zur Einschätzung verschafft sich das Jugendamt einen Eindruck vom betroffenen Kind oder Jugendlichen und seiner persönlichen Umgebung. Dabei liegen den Behörden gewichtige Anhaltspunkte vor, dass sich ein Minderjähriger in Gefahr befinden könne.
Stuttgart
:Politische Weiterbildung umfasst mehr als Politik
Stuttgart (dpa/lsw) - Unternehmen in Baden-Württemberg müssen ihre Beschäftigten im Rahmen der Bildungszeit auch für Seminare zu sozial- und gesellschaftspolitischen Themen freistellen. Der Begriff der "politischen Weiterbildung", wie er im Gesetz vorkommt, sei weit auszulegen und nicht nur auf Politik im engsten Sinne, entschied das Landesarbeitsgericht am Mittwoch in Stuttgart.
Digitalisierung in der Schule
:"Plan B, analog"
Tablets und Whiteboards im Unterricht - das klingt innovativ. Doch wie sieht es im Alltag wirklich aus? Ein Pädagoge klagt über fehlende Techniker, leere Akkus und ahnungslose Nutzer.
Gießen
:Mehr EU-Geld für Schulmilch
Gießen (dpa/lhe) - Hessen bekommt im Rahmen eines neuen Schulmilch-Programms mehr Geld von der EU. Statt bisher etwa 180 000 Euro gibt es im kommenden Schuljahr rund 650 000 Euro, wie das zuständige Regierungspräsidium Gießen am Mittwoch mitteilte. Neben der mindestens um das Dreifache erhöhten Förderung von Milch und Milchprodukten würden nun auch die Anschaffung von Kühlgeräten sowie pädagogische Angebote wie Schulfrühstücke oder Bauernhofbesuche gefördert. Die Aufstockung der Fördergelder erklärt sich durch einen neuen nationalen Verteilschlüssel, bei dem unter anderem die Zahl der Schüler berücksichtigt wird, wie ein Behördensprecher sagte.
Stuttgart
:Gericht klärt Bedeutung von „politischer Weiterbildung“
Stuttgart (dpa/lsw) - Dreht sich "politische Weiterbildung" nur um Politik - oder dürfen sich Arbeitnehmer in ihrer Bildungszeit auch mit sozialen und gesellschaftlichen Themen befassen? Zum ersten Mal haben sich Baden-Württembergs höchste Arbeitsrichter am Mittwoch mit dieser Frage beschäftigt. Im Bildungszeitgesetz des Landes, das seit Mitte 2015 gilt, ist das nicht eindeutig definiert. Die Richter ließen aber schon erkennen, dass sie wohl von einem eher weit gefassten Begriff der "politischen Weiterbildung" ausgehen. Eine Entscheidung sollte am Nachmittag verkündet werden (Az. 2 Sa 4/17).
Potsdam
:Für Brandenburger Schulen fehlen noch mehr als 100 Lehrer
Potsdam (dpa/bb) - Drei Wochen vor Beginn des neuen Schuljahres fehlen für Brandenburgs Schulen noch mehr als 100 Lehrer. Für das Schuljahr würden 1150 neue Lehrkräfte benötigt, von denen bislang knapp 1050 eingestellt wurden oder verbindliche Zusagen gemacht hätten, teilte das Bildungsministerium am Mittwoch mit. Der hohe Bedarf hängt unter anderem damit zusammen, dass etwa 500 Lehrer in den Ruhestand gehen. Außerdem sollen wegen der steigenden Schülerzahlen und dem Ausbau der Inklusion mehr als 600 Lehrkräfte zusätzlich eingestellt werden.
Düsseldorf
:Zahl der Hochschulabsolventen in NRW auf neuem Höchststand
Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Zahl der Hochschulabsolventen in Nordrhein-Westfalen ist auf einen neuen Höchststand gestiegen. Insgesamt 107 111 Studierende schlossen 2016 ihr Studium erfolgreich ab, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte. Das seien so viele wie noch nie innerhalb eines Jahres und 6673 Absolventen mehr als im Prüfungsjahr 2015. Der Anteil an Frauen stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Prozentpunkte auf 51,3 Prozent.
Digitalisierung in der Schule
:Hat Wanka den Schulen zu viel Geld versprochen?
Erst stellt die Ministerin fünf Milliarden für die Digitalisierung der Schulen in Aussicht, dann schweigt sie. Jetzt gibt es Zweifel, was vom Digitalpakt übrig bleibt.
Rechenschwäche
:"Kinder mit Dyskalkulie werden behandelt, als sei ihnen nichts beizubringen"
Dabei sei es möglich, jedem Kind Grundlagen im Rechnen zu vermitteln, sagt ein Mathedidaktiker. Er hält die Rechenstörung für eine Ausrede der Schulen.
Rechenschwäche
:Sind die Gene schuld - oder die Lehrer?
Um die sechs Prozent der Grundschüler sollen Studien zufolge massive Probleme mit dem Rechnen haben. Experten streiten, ob die Diagnose Dyskalkulie ihnen hilft oder schadet.
Wiesbaden
:Das Schuljahr 2017/18 fängt an: Was gibt es Neues?
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Mit Beginn des Schuljahres 2017/18 gibt es einige Neuerungen und Modellprojekte. Das Wichtigste in einem kurzen Überblick:
Düsseldorf
:Minister schlägt „Nachtwache“ in der Kinderbetreuung vor
Düsseldorf (dpa/lnw) - Eine sogenannte Nachtwache könnte aus Sicht des neuen nordrhein-westfälischen Familienministers Joachim Stamp (FDP) Kinderbetreuungsprobleme von Schichtarbeitern lösen. "Es wäre doch hilfreich, gerade für viele Alleinerziehende im Schichtdienst, wenn Nachtpflege-Personal in die Familien kommt und dort quasi die Nachtwache übernimmt", sagte Stamp der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Montag).
SZ JetztKrankenversicherung
:Ein Scheinstudent erzählt, warum er die Uni belügt
Unser Autor ist seit zwei Jahren Scheinstudent an einer Universität. Damit macht er sich strafbar. Wie fühlt sich diese Lüge an?
Lernschwächen
:"Mei, du kannst ja nicht mal rechnen"
Viele Eltern fordern Notenschutz für Kinder mit Legasthenie und Rechenschwäche. Aber der sei nicht für jedes Kind gut, sagt die Präsidentin des Bayerischen Lehrerverbands.
Kiel
:Grundschüler im Norden lernen künftig wieder Schreibschrift
Kiel (dpa/lno) - Schleswig-Holsteins neue Bildungsministerin Karin Prien (CDU) will an den Grundschulen wieder die gebundene Schreibschrift einführen. "Denn die Kinder haben zunehmend Schwierigkeiten, die Schreibschrift zu erlernen", sagte Prien der Deutschen Presse-Agentur. Immer mehr Kinder kämen mit unzureichenden motorischen Fähigkeiten in die Schule. Sie sollten deshalb künftig wieder verpflichtend lernen, richtig zu schreiben. Noch ist aber nicht klar, ab wann die Änderungen in Kraft treten. Nach Ministeriumsangaben gibt es keine Überlegungen, für die Schrift auch wieder eine Note an den Grundschulen einzuführen.
Wiesbaden
:Weniger Bafög-Empfänger in Brandenburg
Potsdam/Wiesbaden (dpa/bb) - Weniger Schüler und Studenten haben im vergangenen Jahr in Brandenb1urg Bafög erhalten. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, wurden 22 592 Menschen 2016 unterstützt; im Vorjahr waren es 24 718. Knapp 58 Prozent erhielten 735 Euro pro Monat, was dem Höchstförderbetrag entspricht. 2015 bezogen 55,6 Prozent die Höchstförderung. Durchschnittlich bekamen die Bafög-Empfänger 468 Euro und damit 10 Euro mehr als 2015.
Wiesbaden
:Zahl der Bafög-Empfänger deutlich gesunken
Wiesbaden (dpa/lsw) - Die Zahl der Bafög-Empfänger unter den Schülern und Studenten in Baden-Württemberg ist deutlich gesunken. Im vergangenen Jahr erhielten gut 79 600 Menschen die staatliche Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (Bafög). 2015 waren es noch mehr als 84 700, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. 2016 betrug der durchschnittliche Fördersatz pro Kopf und Monat 471 Euro, nach 448 Euro im Vorjahr. Überwiegend wurden Studenten gefördert (knapp 64 600). 62,4 Prozent der Gesamtförderung in Höhe von fast 270 Millionen Euro entfielen auf Zuschüsse; 37,6 Prozent auf Darlehen.
Wiesbaden
:Zahl der Bafög-Empfänger in Berlin gesunken
Berlin/Wiesbaden (dpa/bb) - Weniger Schüler und Studenten haben im vergangenen Jahr in Berlin Bafög erhalten. 56 621 Menschen wurden 2016 unterstützt, im Vorjahr waren es 59 114, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. 61,7 Prozent erhielten den Höchstförderbetrag von 735 Euro pro Monat, gegenüber 58,7 Prozent 2015. Durchschnittlich bekamen die Bafög-Empfänger 477 Euro und damit 14 Euro mehr als 2015.
Hochschulen
:Immer weniger Schüler und Studenten erhalten Bafög
Wiesbaden (dpa) - Die Zahl der Bafög-Empfänger unter den Schülern und Studenten in Deutschland sinkt immer weiter. Im vergangenen Jahr erhielten 823 000 Menschen die staatliche Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz - noch einmal 5,5 Prozent weniger als 2015 (minus 5,9 Prozent).
Wiesbaden
:Immer weniger Schüler und Studenten in Hessen erhalten Bafög
Wiesbaden (dpa/lhe) - Die Zahl der Bafög-Empfänger unter den Schülern und Studenten in Hessen sinkt immer weiter. Im vergangenen Jahr erhielten im Bundesland 58 010 Menschen diese staatliche Unterstützung. 2015 waren es noch 61 507 gewesen, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden berichtete. Nur etwa die Hälfte der hessischen Bafög-Empfänger erhielten im vergangenen Jahr den maximalen Förderbetrag von 735 Euro pro Monat, im Durchschnitt waren es 459 Euro, 14 Euro mehr als der Durchschnitt im Jahr davor.
Stuttgart
:Landesregierung schmiedet Bündnis für Alphabetisierung
Stuttgart (dpa/lsw) - Die Landesregierung hat mit 16 Partnern einen Landesbeirat für Alphabetisierung und Grundbildung gegründet. Rund eine Million Erwachsene in Baden-Württemberg könnten als sogenannte funktionale Analphabeten schlecht lesen und schreiben, teilte das Kultusministerium am Freitag in Stuttgart mit. Neben mehreren Landesministerien nehmen etwa das DGB-Bildungswerk sowie der Landesverband der Volkshochschulen an dem Bündnis teil. Betroffene sollten in Unternehmen und Arbeitsagenturen erkannt und gefördert werden. Die Unterzeichnung einer gemeinsame Erklärung ist am Grundbildungstag Baden-Württemberg am 22. November geplant.
Augsburg
:Weniger bayerische Studenten bekommen Bafög
München (dpa/lby) - Weniger Studenten haben in Bayern im vergangenen Jahr Bafög bekommen. Rund 72 000 Studenten erhielten die staatliche Förderung, 2015 waren es noch mehr als 77 000. Das geht aus den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor und entspricht in etwa einem Rückgang von sieben Prozent. Dafür bekamen die Studenten im Schnitt etwas mehr Geld: 438 Euro, 16 Euro mehr als 2015. Der maximale Betrag liegt seit dem Wintersemester 2016/17 bei 735 Euro im Monat.
Bochum
:Anteil der Studierenden mit BAFöG sinkt an NRW-Hochschulen
Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Anteil der Studierenden, die es trotz schwacher Finanzen mit staatlicher Unterstützung an eine Hochschule schaffen, wird in Nordrhein-Westfalen immer geringer. Nur etwa jeder siebte Student in NRW erhält Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAFöG). Das geht aus der neuen Jahresbilanz der Studierendenwerke NRW hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf vorliegt.
Berlin
:Nach Verlust von Lehrauftrag spricht Knape von Intrige
Berlin (dpa/bb) - Der langjährige Berliner Polizei-Dozent Michael Knape wertet den Verlust seines Lehrauftrags an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) als eine gegen ihn gerichtete Intrige. Verantwortlich dafür sei Polizeipräsident Klaus Kandt, sagte Knape am Donnerstag dem RBB-Fernsehen. Kandt habe monatelang die Dekanin des Fachbereichs gegen ihn aufgebracht. Die Polizeipressestelle wies die Vorwürfe zurück.
München
:CSU-Frauenunion fordert Rechtsanspruch für Ganztagsschule
München (dpa/lby) - Die CSU-Frauenunion fordert einen Rechtsanspruch für Ganztagsangebote an Grundschulen. Zwar sei dies eine kommunale Aufgabe. Wie bei dem vom Bund beschlossenen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz müsse aber auch vom Bund eine finanzielle Unterstützung erfolgen, sagte die Spitzenkandidatin der CSU-Frauenunion für die Bundestagswahl, Astrid Freudenstein, am Donnerstag in München. Laut einer repräsentativen Elternbefragung des Deutschen Jugendinstituts haben etwa 44 Prozent aller Grundschulkinder kein Betreuungsangebot nach dem Unterricht.
Studium
:So packen Sie das Fernstudium
"Ich wollte nicht bis zur Rente als Techniker arbeiten": Drei Menschen erzählen, wie sie sich neben dem Beruf weitergebildet haben.
Düsseldorf
:Hochschulen und Stiftungen ebnen Flüchtlingen Bildungswege
Düsseldorf (dpa/lnw) - Die nordrhein-westfälischen Hochschulen engagieren sich stark, um Flüchtlingen den Weg in ein Studium zu ebnen. Wie das NRW-Wissenschaftsministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf mitteilte, stellt das Land seit dem Wintersemester 2016/17 bis zu 30 Millionen Euro jährlich für die Integration von Flüchtlingen an Hochschulen zur Verfügung. Nach Angaben des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in Bonn haben sich seitdem 30 von 34 antragsberechtigten Hochschulen um Mittel für das Programm "NRWege ins Studium" beworben.
Schulen
:In den ersten Bundesländern beginnt wieder die Schule
Hannover (dpa) - Die Zeit des langen Ausschlafens ist für einige Schüler vorbei: In den ersten Bundesländern beginnt wieder der Unterricht. In Niedersachsen müssen heute mehr als 830 000 Mädchen und Jungen wieder zur Schule. Auch für gut 53 000 Kinder und Jugendliche in Bremen fängt wieder der Schulalltag an. Beide Bundesländer waren vor sechs Wochen als erste in Deutschland in die großen Ferien gestartet. In Bayern und Baden-Württemberg dagegen haben die Ferien erst in der vergangenen Woche begonnen.
Knobelei der Woche
:Was bin ich?
Ein kleines Rätsel zur Auflockerung des Büroalltags gefällig? Diesmal gilt es, eine Identität aufzudecken.
Düsseldorf
:Studienbeiträge können Zehntausende Studenten treffen
Düsseldorf (dpa/lnw) - Die von der schwarz-gelben Landesregierung geplanten Studienbeiträge für bestimmte Ausländer können für Zehntausende Studenten fällig wären. Das ergibt sich aus Zahlen des Wissenschaftsministeriums vom Mittwoch. Demnach studierten im vergangenen Wintersemester 43 981 sogenannte Bildungsausländer an den nordrhein-westfälischen Hochschulen - das sind Studenten aus Nicht-EU-Staaten, die ihre Hochschulzulassung nicht in Deutschland erworben haben. Diese Gruppe soll nach dem Koalitionsvertrag von CDU und FDP grundsätzlich Studienbeiträge zahlen.
Schulen
:Hamburgs Uni-Präsident kritisiert Trend weg vom „Turbo-Abi“
Hamburg (dpa) - Die Abkehr vieler Bundesländer vom "Turbo-Abitur" nach nur zwölf Schuljahren wieder hin zum neunjährigen Gymnasium (G9) ist nach Ansicht des Vorsitzenden des Aktionsrates Bildung, Dieter Lenzen, der falsche Weg.
Berlin
:Streit um Hochschul-Personalie: Dozent verliert Lehrauftrag
Berlin (dpa/bb) - Der langjährige Polizei-Dozent Michael Knape verliert zum kommenden Wintersemester seinen Lehrauftrag an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR). Das bestätigte die Hochschule am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" darüber und über einen möglichen Zusammenhang zwischen der Entscheidung der Hochschule und Äußerungen Knapes zur Testphase von Tasern der Berliner Polizei berichtet.
Wissenschaft
:Geschichte einer Rufschädigung
Ein Whistleblower beschuldigt eine Forscherin des wissenschaftlichen Fehlverhaltens. Der Fall Britta Nestler.
Wiesbaden
:42 Prozent der Grundschüler werden nachmittags betreut
Wiesbaden (dpa/lhe) - Rund 42 Prozent der mehr als 206 100 Grundschulkinder in Hessen nutzen nach dem Unterricht ein Betreuungsangebot. Das teilte das Kultusministerium in Wiesbaden am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Damit liegt Hessen unter dem von Prognos für das Bundesfamilienministerium ermittelten Bundesdurchschnitt. Der in Berlin veröffentlichten Studie zufolge nutzen bundesweit 56 Prozent der Grundschulkinder nachmittags ein Betreuungsangebot. Das hohe Angebot in den neuen Ländern und den Stadtstaaten nannte der Sprecher des Kultusministeriums, Stefan Löwer, als einen Grund.
Bildung
:Ganztagsbetreuung für Grundschüler kommt zu langsam voran
Berlin (dpa) - Gut vier von zehn Grundschulkindern (44 Prozent) haben einer neuen Studie zufolge derzeit kein Betreuungsangebot nach dem Unterricht, obwohl viele Eltern dringenden Bedarf anmelden. Zudem halten 18 Prozent der Väter und Mütter, die eine solche Betreuung für ihre Kinder haben, den Umfang für nicht ausreichend.
Hochschulen
:Professoren an Hochschulen: Frauenanteil weiter gering
Wiesbaden (dpa/lhe) - Nur eine von vier Professorenstellen an hessischen Hochschulen ist Ende 2016 mit einer Frau besetzt gewesen. Damit sei der Frauenanteil in dem Bereich im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben, teilte das Statistische Landesamt am Montag in Wiesbaden mit. Im Jahr 2016 forschten und lehrten 2750 Professoren und 916 Professorinnen in Hessen. Insgesamt zählten die 36 Hochschulen und zwei Hochschulkliniken knapp 49 000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die Hälfte davon war teilzeitbeschäftigt. Der Frauenanteil am nichtwissenschaftlichen Hochschulpersonal, zu dem auch der Pflegedienst, die Verwaltung und die Bibliotheken zählen, betrug 69 Prozent. Beim wissenschaftlichen und künstlerischen Personal waren es 38 Prozent.
Düsseldorf
:Letztes Kita-Jahr vor der Einschulung bleibt beitragsfrei
Düsseldorf (dpa/lnw) - Das letzte Kindergartenjahr vor der Einschulung bleibt in Nordrhein-Westfalen auch unter der neuen Landesregierung beitragsfrei. Das hat NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) in einer Antwort auf eine SPD-Anfrage klargestellt. "Die Landesregierung strebt langfristig eine allgemeine Beitragsfreiheit für alle Kindergartenjahre in Nordrhein-Westfalen an", bekräftigte der Minister. Kurzfristig sei das ohne Mittel des Bundes dagegen nicht möglich.
Bielefeld
:Flüchtlinge als Hilfslehrer: Uni startet mit Ausbildung
Bielefeld (dpa/lnw) - Die Universität Bielefeld bildet von September an erstmals Flüchtlinge zu Hilfslehrern aus. Für die 26 Plätze habe es 270 Bewerbungen gegeben, sagte eine Sprecherin der Universität Bielefeld. Die ausgewählten Teilnehmer stammen aus Syrien, Guinea, Afghanistan, Armenien, Irak, Iran und Pakistan. Am Ende der ein Jahr dauernden Ausbildung sollen sie etwa als Vertretungslehrer an Schulen in Nordrhein-Westfalen arbeiten können. Alle Beteiligten müssen bereits in ihrer Heimat als Lehrer im Einsatz gewesen sein. Sie machen zunächst einen Sprachkurs, setzen sich aber auch mit dem Schulsystem auseinander und hospitieren immer wieder in Schulen.
Sommerferien
:Runterkommen
Sechs Wochen schulfrei - was man da nicht alles unternehmen kann! Aber Aktion und Entertainment sind nicht die allerbesten Ferienbegleiter. Ein Lob auf die Langeweile und das Zählen von Teppichfransen.
Bildung
:Lehrerverband fordert „Masterplan“ der Länder
Berlin (dpa) - Angesichts steigender Schülerzahlen in den nächsten Jahren hat der Deutsche Lehrerverband (DL) die Bundesländer zu einem Kraftakt für die Sicherung eines flächendeckend guten Unterrichts aufgerufen.
Leserdiskussion
:Brauchen Schulen eine digitale Revolution?
Das deutsche Bildungssystem ist nicht vorbereitet auf die digitale Welt: Die technische Ausstattung an Schulen ist mangelhaft, es fehlen didaktische Konzepte und entsprechend ausgebildete Lehrer. Es droht eine digitale Spaltung.
Urlaub
:Kinder sollen in den Ferien Zeit verschwenden
Im Urlaub brauchen Kinder Raum für sich selbst, mahnen Pädagogen. Eine Selbstverständlichkeit? In Zeiten der ständigen Optimierung des Nachwuchses leider nicht. Ein Plädoyer für das Loslassen.