:Studie: Kaum Verbesserung bei Betreuung in Krippen
Gütersloh (dpa/lnw) - In nordrhein-westfälischen Krippen hat sich die Personalbetreuung von Kindern unter drei Jahren in den vergangenen Jahren kaum verbessert. Rein rechnerisch war ein Erzieher 2016 für 3,8 Kinder zuständig, wie aus einer am Montag veröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung hervorgeht. Zum Vergleich: 2012 waren es 3,7.
Kindergärten
:Studie: Mehr Personal in Kitas - Große Unterschiede je nach Region
Gütersloh (dpa) - Gute Nachrichten für Eltern: In Kitas und Kindergärten verbessert sich die Betreuungssituation. Das zeigt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung. Im März 2016 kümmerte sich ein Erzieher im Schnitt um 4,3 Krippenkinder, also um Nachwuchs unter drei Jahren. Vier Jahre zuvor beaufsichtigte ein Mitarbeiter in der Krippe fast fünf Kinder, im Schnitt 4,8. Eine Verbesserung gibt es auch in Kindergärten: Dort musste ein Mitarbeiter 2016 rein rechnerisch 9,2 Kinder im Blick haben - 2012 waren es 9,8.
Schulweg
:"Wir sind klar gegen das Eltern-Taxi"
Wie Kinder sicher in die Schule kommen - und warum sie erst ab der dritten Klasse mit dem Fahrrad fahren sollten.
Wissenschaft
:Nerds gesucht
Klasse statt Masse: Die Max Planck Schools sollen junge Überflieger aus aller Welt anlocken und US-Eliteunis wie Harvard und Yale Konkurrenz machen. Nebenbei könnten sie das deutsche Promotionswesen verändern.
Gaming
:Pausenbrot und Spiele
Die Bundeskanzlerin besucht die Spielemesse Gamescom - und schwärmt vom spielebasierten Lernen. Hat Zocken wirklich etwas in der Schule verloren?
Berlin
:Schulsanierung in Sommerferien: Oft erst im Herbst fertig
Berlin (dpa/bb) - Seit fünf Wochen wird in Berlins Schulen gehämmert, gebohrt, gemauert und gestrichen. Wenn Anfang September der Unterricht startet, soll es für viele Schüler spürbare Verbesserungen geben. Das ist jedenfalls der Plan des Senats und der Bezirke. Doch der Sanierungsstau in den Schulgebäuden ist so groß, dass es mit einer einmaligen Aktion in den Sommerferien oft nicht getan ist.
Düsseldorf
:Starker Zulauf an Internaten
Düsseldorf (dpa/lnw) - Nach langer Durststrecke verzeichnen viele Internate in Nordrhein-Westfalen wieder einen wachsenden Zulauf. Wie der Verband Deutscher Privatschulen NRW (VDP) mitteilte, seien die Schulen wieder gut ausgelastet und es gebe in diesem Jahr sogar Neugründungen von Internaten. Rund fünfzig Internate mit insgesamt 3000 Plätzen gibt es nach Verbandsangaben derzeit in NRW - 18 davon gehören zum VDP.
Stuttgart
:Usbekischer Student will sich gegen Studiengebühren wehren
Stuttgart (dpa/lsw) - Ein Student aus Usbekistan hat Klage gegen die Gebühren für Studierende aus dem Nicht-EU-Ausland an den Südwest-Hochschulen eingereicht. Den Eingang der Klageschrift bestätigte das Verwaltungsgericht Stuttgart am Freitagnachmittag. Der Student der Universität Hohenheim will sich nach eigenen Angaben dagegen wehren, dass er vom kommenden Herbst an 1500 Euro pro Semester zahlen soll. Er macht dabei geltend, dass der Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz dadurch verletzt werde. Auch in seiner Heimat gibt es Studiengebühren - etwa 500 Euro im Jahr.
Potsdam
:Kulturministerin schreibt neue Stipendien für Künstler aus
Potsdam (dpa/bb) - 18 Aufenthaltsstipendien im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf vergibt das brandenburgische Kulturministerium für das Jahr 2018. Wie das Ministerium am Freitag mitteilte, können sich sowohl Brandenburger als auch nationale wie internationale Künstler aus den Sparten Literatur, Musik und Bildende Kunst bewerben. Darüber hinaus werden brandenburgischen Musikern und bildenden Künstlern ab sofort für das Jahr 2018 Auslandstipendien angeboten.
Berlin
:Merkel: Debatte über Aufnahme von Flüchtlingen notwendig
Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält eine breite gesellschaftliche Debatte über mögliche Grenzen bei der Aufnahme von Flüchtlingen für nötig. "Wir sind in Deutschland hin- und hergezogen", sagte sie am Freitag beim Besuch eines Hilfsprojekts für Zuwanderer in Berlin. "Wir sehen das Elend auf der Welt." Millionen Menschen seien in Syrien, seinen Nachbarstaaten oder in Afrika auf der Flucht. "Und viele Deutsche sagen, ok, wir habe das sehr gerne gemacht, wir haben Menschen in Not aufgenommen, aber wie viele können wir aufnehmen?" Deutsche hätten zum Teil auch Ängste und fragten sich, was Zuwanderung für sie bedeute, so Merkel bei einer Diskussion mit jungen Flüchtlingen. "Das muss sehr offen diskutiert werden."
Düsseldorf
:Gebauer: Zum neuen Schuljahr viele Lehrerstellen unbesetzt
Düsseldorf (dpa/lnw) - Zu Beginn des neuen Schuljahrs am kommenden Mittwoch werden in Nordrhein-Westfalen viele Lehrerstellen unbesetzt sein. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) sagte am Freitag in Düsseldorf, der Lehrermangel treffe vor allem Grundschulen, aber auch Förderschulen und Berufskollegs. Von gut 5400 für das Schuljahr 2017/18 neu ausgeschriebenen Stellen seien rund 2140 noch nicht besetzt. Die Ministerin, erst seit einigen Wochen im Amt, kündigte kurz- und langfristige Schritte an, um die teilweise "dramatische" Situation bei der Lehrerversorgung zu verbessern. Die abgewählte rot-grüne Regierung habe "große und völlig ungelöste Aufgaben" hinterlassen. Das gelte auch für die Inklusion von Kindern mit Behinderung, die Integration von zugewanderten Schülern oder den viel kritisierten Unterrichtsausfall.
Bildung
:Arbeitgeber fordern Priorität für Bildung
Berlin (dpa) - Die Arbeitgeber in Deutschland erwarten von der künftigen Regierung politische Priorität für Investitionen in Bildung. "Jeder Euro für die Verbesserung unseres Bildungssystems ist bestens eingesetzt", sagte der BDA-Präsident Ingo Kramer der dpa. "Junge Menschen, die sich schwer tun, beruflich durchzustarten, brauchen in der Schule bessere Unterstützung." Man müsse kein Hellseher sein, um zu ahnen, was der demografische Wandel für den Arbeitsmarkt und die Sozialsysteme bedeute. "Schon 2030 werden uns sechs Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter fehlen."
Stuttgart
:Erneute Klage gegen internationale Studiengebühren
Stuttgart (dpa/lsw) - Ein Student aus Usbekistan reicht heute in Stuttgart Klage gegen die Studiengebühren für internationale Studierende an baden-württembergischen Hochschulen ein. Der Student der Universität Stuttgart-Hohenheim wehrt sich dagegen, dass er gemäß seinem Gebührenbescheid vom kommenden Herbst an 1500 Euro pro Semester zahlen soll. Der junge Mann hat nach Angaben des ASta Hohenheim sein Masterstudium bereits zur Hälfte absolviert. Bei der Übergabe der Klage an das Verwaltungsgericht Stuttgart werden Studentenvertreter aus Deutschland und dem Ausland erwartet. Der Kläger wird auch vom Aktionsbündnis gegen Studiengebühren unterstützt. Beim Verwaltungsgericht Freiburg war schon im Juli eine Klage gegen die bislang nur im Südwesten erhobenen Gebühren für Studenten aus Nicht-EU-Staaten eingereicht worden.
Düsseldorf
:Knapp vier Prozent mehr Mitarbeiter an NRW-Hochschulen
Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Hochschulen und Unikliniken in Nordrhein-Westfalen haben im vergangenen Jahr knapp vier Prozent mehr Personal beschäftigt als 2015. Wie das Statistische Landesamt am Donnerstag mitteilte, arbeiteten im Dezember vergangenen Jahres 141 571 Mitarbeiter an den 74 Hochschulen und acht Hochschulkliniken. Studentische Hilfskräfte wurden in der Erhebung nicht berücksichtigt.
Sachsen
:Brauchen sächsische Schüler mehr Demokratieunterricht?
Demokratieerziehung lief in Sachsens Schulen lange nebenbei. Doch die Ausschreitungen in Bautzen oder Clausnitz haben die Politik aufgeschreckt.
Knobelei der Woche
:Wie findet der König einen Nachfolger?
Ein kleines Rätsel zur Auflockerung des Büroalltags gefällig? Diesmal geht es um einen alleinstehenden Monarchen.
Stuttgart
:Statistiker sehen Trendwende bei Schülerzahlen
Stuttgart (dpa/lsw) - Nach Jahren sinkender Schülerzahlen erwarten Statistiker eine Trendwende. Noch bis zum Schuljahr 2020/21 werde die Zahl der jungen Leute an öffentlichen und privaten allgemeinbildenden und beruflichen Schulen abnehmen, danach ergebe sich ein Anstieg, teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch in Stuttgart mit. Mit 1,546 Millionen Schülern wäre dann 2025/26 die Zahl des Schuljahres 2016/17 - 1,544 Millionen - leicht überschritten. Als Gründe nennt das Amt eine stabile Geburtenrate und Zuwanderung.
Grundschule
:Zehn Mythen über die Schule - und was dran ist
Kinder sind heute viel gestresster. Inklusion funktioniert eh nicht. Lehrer sind faul. Das Magazin "SZ Familie" hat recherchiert, was wirklich stimmt.
Kindererziehung
:Zehn Mythen über die Schule - und was dran ist
Kinder sind heute viel gestresster. Inklusion funktioniert eh nicht. Lehrer sind faul. Das Magazin "SZ Familie" hat recherchiert, was wirklich stimmt.
Düsseldorf
:NRW-Schulen starten zum neuen Schuljahr mit Arbeitsnetzwerk
Düsseldorf (dpa/lnw) - Alle knapp 6000 Schulen in Nordrhein-Westfalen erhalten zum neuen Schuljahr Zugriff auf eine datengeschützte, moderne Arbeitsplattform. Damit sollen Kommunikation, Organisation sowie die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts erleichtert werden. Wie das Schulministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf mitteilte, zahlt das Land für die Software "Logineo NRW" rund 3,2 Millionen Euro für einen Zeitraum von drei Jahren.
Freiburg im Breisgau
:Städtetag: Digitalisierung an Schulen braucht Geld vom Land
Freiburg (dpa/lsw) - Der Städtetag in Baden-Württemberg fordert von der grün-schwarzen Landesregierung einen Finanzplan zur vorgesehenen Digitalisierung an Schulen. Ihren Beschlüssen und Ankündigungen müsse die Regierung Taten folgen lassen, sagte der Präsident des Städtetags, Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon (Grüne), der Deutschen Presse-Agentur. Das Vorhaben, Schulen zu digitalisieren, sei richtig. Die Frage, wie das finanziert werden solle, sei aber offen. Das Land dürfe die Kommunen nicht alleine lassen.
Bildung
:"Wir steuern in einen pädagogischen Notstand"
Wenn die Schüler aus den Ferien kommen, warten statt Lehrern vielerorts Pensionäre und Quereinsteiger auf sie. Denn die Politik fürchtet ein Überangebot.
Aachen
:Talentscouts suchen begabte Jugendliche für Hochschulen
Aachen (dpa/lnw) - Im neuen Schuljahr gehen die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen wieder auf die Suche nach begabten Jugendlichen. Sogenannte Talentscouts besuchen dabei die Schulen, beraten Schüler und betreuen sie auf dem Weg zum Abitur oder bei der Studien- und Berufswahl.
Potsdam
:Immer weniger Studenten mit Bafög in Brandenburg
Potsdam (dpa/bb) – In Brandenburg sinkt der Anteil an Studenten, die Bafög erhalten. An den acht Hochschulen, die die Studentenwerke Potsdam und Frankfurt (Oder) betreuen, bezogen im vergangenen Jahr rund 7870 Kommilitonen die staatliche Ausbildungsförderung. Das waren 16,6 Prozent der Studenten - fast zwei Prozentpunkte weniger als im Jahr zuvor, wie aus den Angaben beider Einrichtungen hervorgeht. Im Schnitt erhielten Studenten im Bereich des Studentenwerks Potsdam im Vorjahr monatlich 548 Euro - 10 Euro mehr als 2015. An den Ost- und Südbrandenburger Hochschulen wurden 2016 im Schnitt 485 Euro gezahlt, 5 Euro weniger als im Jahr zuvor.
SZ JetztArbeitslose Lehrer
:Studium, Referendariat, Arbeitslosigkeit
Trotz Lehrermangels finden viele junge Lehrkräfte keine Stelle oder werden stets über die Sommerferien entlassen. Wie passt das zusammen?
Leserdiskussion
:Wie sollten Bund und Länder dem Lehrermangel begegnen?
Die Diskrepanz zwischen Stellen und Bewerbern sei so groß wie seit 20 Jahren nicht mehr, sagt der Präsident des deutschen Lehrerverbands. Diese Zuspitzung ist vor allem auf den gestiegenen Bedarf an Lehrern zurückzuführen. Außerdem gebe es insgesamt mehr Schüler. Sollten Lehrer nach Bedarf ausgebildet werden?
Hochschulen
:Wie Hochschulen mit Studenten kommunizieren
Magdeburg (dpa) - Die Hochschulen in Sachsen-Anhalt suchen auf immer neuen Wegen den Kontakt zu künftigen Studenten. Die Hochschule Anhalt und die Hochschule Harz bietet seit dem vergangenen Jahr Studienberatungen auch per Whatsapp an.
Stuttgart
:SPD-Fraktion: Türkischunterricht in Landes-Regie überführen
Stuttgart (dpa/lsw) - Die SPD im Landtag hat ihre Forderung bekräftigt, muttersprachlichen Türkischunterricht stufenweise in das Regelangebot der Schulen zu integrieren. Man fühle sich durch eine Prüfung des Justizministeriums, nach der das Land den muttersprachlichen Unterricht in Regie der türkischen Konsulate nicht fördern muss, bestätigt, teilte die Fraktion am Freitag mit. Nach den Worten des SPD-Bildungsexperten Stefan Flust-Blei wäre eine völlige Abschaffung der falsche Weg. "Integration kann nur dann gelingen, wenn unsere türkischstämmigen Schüler ihre Muttersprache parallel zur deutschen Sprache erlernen können", betonte er in Stuttgart.
SZ JetztMeine Theorie
:Stift schlägt Tastatur
Warum Handgeschriebenes nicht nur im Berufs- sondern auch Privatleben vorzuziehen ist.
Potsdam
:Bildungsmonitor: Brandenburg hat sich leicht verbessert
Berlin/Potsdam (dpa/bb) - Das Bildungssystem in Brandenburg hat sich nach einer Vergleichsstudie im Wettbewerb mit den anderen Bundesländern gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert. Nach dem vorletzten Platz im vergangenen Jahr verbesserte sich Brandenburg im "Bildungsmonitor 2017" des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) mit 47,4 Punkten auf Platz 12. Im Vorjahr war das Bundesland noch mit 43,5 Punkten auf dem vorletzten Platz knapp vor Berlin gelandet.
Bildung
:Studie: Kaum noch Fortschritte für bessere Bildung
Berlin (dpa) - Die Bundesländer lassen laut einer Studie in ihren Anstrengungen für ein besseres Bildungssystem nach. Bundesweit habe es kaum noch Fortschritte gegeben, erklärte die arbeitgeberfinanzierte Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) bei der Vorstellung ihres "Bildungsmonitors 2017".
Köln
:Schleswig-Holstein belegt Platz 13 beim Bildungsmonitor
Köln/Kiel (dpa/lno) - Schleswig-Holsteins Bildungswesen hat beim jüngsten "Bildungsmonitor" des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) nur Platz 13 unter den 16 Bundesländern belegt. Die Studie sieht vor allem beim Ganztagsangebot und den Hochschulen Nachholbedarf. Stärken weise das Land im Bereich der Zeiteffizienz auf, heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung. Nur wenige Kinder würden im Norden verspätet eingeschult oder wiederholten eine Klasse. In der Spitzengruppe des Bildungsmonitors rangiert Sachsen vor Thüringen und Bayern.
Bildung
:Studie: Milliarden-Ausgaben für Bildungssystem notwendig
Berlin (dpa) - Für eine bessere Kinderbetreuung und Bildung sind laut einer Studie Milliardenausgaben notwendig. Benötigt würden jedes Jahr zwölf Milliarden Euro für Kitas, Schulen, Berufsausbildung und Hochschulen, erklärte die arbeitgeberfinanzierte Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bei der Vorstellung ihres "Bildungsmonitors 2017" in Berlin. Mit dem Geld sollten etwa der Ausbau der Ganztagsschulen beschleunigt und zusätzliche Plätze an Hochschulen geschaffen werden, damit mehr Studenten aus dem Ausland nach Deutschland kommen könnten.
Berlin
:„Bildungsmonitor“ bescheinigt Südwesten einen Spitzenplatz
Stuttgart (dpa/lsw) - Baden-Württemberg hat nach einer Studie eines der leistungsfähigsten Bildungssysteme in Deutschland. Das Land liegt laut dem am Donnerstag veröffentlichten "Bildungsmonitor 2017" nach Sachsen, Thüringen und Bayern auf Platz vier. Dringenden Handlungsbedarf bescheinigt die Untersuchung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) dem Land allerdings bei der Ganztagsbetreuung von Kindergarten- und Grundschulkindern. Dagegen rangiert der Südwesten im bundesweiten Vergleich bei beruflicher Bildung auf Platz zwei. Auch im vergangenen Jahr hatte Baden-Württemberg vorne gelegen.
Hamburg
:Arbeitgeber sehen Hamburger Schulpolitik auf gutem Weg
Hamburg (dpa/lno) - Die Hamburger Schüler sind gut in Englisch, aber schlecht in Deutsch. Das ist ein Ergebnis des "Bildungsmonitors 2017", den das arbeitgebernahe Institut der Deutschen Wirtschaft im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft am Donnerstag veröffentlicht hat. Darin landet Hamburg im bundesweiten Vergleich der Bildungsleistungen auf Platz fünf unter den 16 Bundesländern, ebenso wie im Vorjahr. Spitzenreiter ist die Hansestadt bei der Internationalisierung und dem effektiven Einsatz der Mittel, gut auch bei der Lehrer/Schüler-Relation und dem Ganztagsangebot. Schlecht schneidet Hamburg dagegen bei der Integration ab. Insbesondere bei der Lesekompetenz sei der Einfluss der sozialen Herkunft noch deutlich zu groß.
Köln
:Studie sieht Bildungssystem in Hessen im unteren Mittelfeld
Wiesbaden/Köln (dpa/lhe) - Das hessische Bildungssystem ist einer Studie zufolge im deutschlandweiten Vergleich weiterhin nur mittelmäßig. In dem am Donnerstag veröffentlichten Bildungsmonitor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft Köln erhält Hessen 50,7 Punkte und belegt damit unter den 16 Bundesländern den elften Platz. Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich das Land dabei um 0,1 Punkte.
Köln
:Trotz Bestnoten: Bildungssystem hat Probleme bei Ganztag
Köln/München (dpa/lby) - Das bayerische Bildungssystem hat vom Institut der deutschen Wirtschaft erneut Bestnoten erhalten: Der Freistaat schneidet im am Mittwoch veröffentlichten Bildungsmonitor 2017 gleich in mehreren Bereichen überdurchschnittlich gut ab. Insbesondere bei der Förderung der beruflichen Bildung, im effizienten Umgang mit Geldern und bei der Altersstruktur der Lehrerschaft belegt Bayern den ersten Platz unter den Ländern.
Knobelei der Woche
:Warum überlebte nur eine Frau?
Ein kleines Rätsel zur Auflockerung des Büroalltags gefällig? Diesmal geht es um zwei Frauen - und eine Menge Eistee.
Wiesbaden
:Praxisbeirat für Grundschulen startet mit Arbeit
Wiesbaden (dpa/lhe) - Mit Experten aus der Praxis will Kultusminister Alexander Lorz (CDU) Hessens Grundschulen bei ihren wachsenden Aufgaben bei der Inklusion, Flüchtlingsintegration und Ganztagsbetreuung unterstützten. Der mit Schulleitungen, Ausbildern und der Schulaufsicht in den Staatlichen Schulämtern besetzte Praxisbeirat soll dazu Maßnahmen beraten und vorbereiten. "Viele dieser Ideen entstehen erst im Austausch mit den Menschen, die mit den kleinen und großen Herausforderungen im Schulalltag konfrontiert sind", erklärte der Minister anlässlich des Auftakttreffens am Mittwoch in Wiesbaden. Der Praxisbeirat ist Teil eines größeren Maßnahmenpaketes des Landes zur Unterstützung und Entlastung der Grundschullehrer.
Bildungsmonitor
:Kita umsonst, Studium gegen Gebühr
Ist Aufstieg durch Bildung möglich? Das analysiert das IW Köln im Bildungsmonitor 2017. Schon vor Veröffentlichung verrät einer der Autoren, wo er Förderbedarf sieht - und Sparpotenzial.
Frankfurt am Main
:GEW für höhere Bezahlung von Grundschullehrern
Wiesbaden (dpa/lhe) - Die GEW fordert eine bessere Bezahlung von Grundschullehrern und macht sich für mehr Personal für die Inklusion an Hessens Schulen stark. Gerade wenn die Arbeitszeit bei der Berechnung mitberücksichtigt werde, sei der Verdienst von Hessens Grundschullehrern im Bundesvergleich nicht besonders gut, sagte die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Birgit Koch, am Dienstag in Wiesbaden. Deshalb sollte die Besoldung von A12 auf A13 angehoben und die Arbeitszeit reduziert werden.
Wiesbaden
:GEW fordert bessere Arbeitsbedingungen für Lehrer
Wiesbaden (dpa/lhe) - Die GEW will heute in Wiesbaden ihren Forderungskatalog für bessere Arbeitsbedingungen von Lehrern an Hessens Schulen vorlegen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft macht sich vor allem für eine bessere Besoldung von Grundschullehrern stark. Die GEW-Vorsitzende Birgit Koch und ihre Stellvertreterin Maike Wiedwald wollen dazu auch einen bundesweiten Ländervergleich vorlegen, um die Situation der Pädagogen im Land aus ihrer Sicht zu verdeutlichen. Die Lehrergewerkschaft fordert zudem mehr Stellen für die Inklusion an Hessens Schulen, um den gemeinsamen Unterricht von Behinderten und Nicht-Behinderten Kindern zu verbessern.
Bildung
:KMK-Präsidentin zuversichtlich bei Digitalpakt
Berlin/Stuttgart (dpa) - Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Susanne Eisenmann (CDU), ist nach vorherigen Bedenken wieder optimistisch, dass der milliardenschwere Digitalpakt für die Schulen kommt.
Wiesbaden
:Schulstart in Hessen: SPD-Kritik an Bildungspolitik
Wiesbaden (dpa/lhe) - Für rund 771 000 Kinder und Jugendliche an Hessens öffentlichen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen ist seit Montag Schluss mit Erholen und Faulenzen: Der Unterricht hat wieder begonnen. Nach dem Ende der Sommerferien könnte im Stundenplan das Fach Deutsch einen stärkeren Akzent bekommen: Kulturminister Alexander Lorz (CDU) will die deutsche Sprache gezielt stärken. Dabei soll etwa ein neuer Grundwortschatz dafür sorgen, dass die Schüler die Rechtschreibung besser beherrschen. Zum Start ins neue Schuljahr besuchten auch Kabinettsmitglieder der schwarz-grünen Koalition Schulen im Land. In Hessen gibt es 1806 öffentliche allgemeinbildende und berufliche Schulen.
Düsseldorf
:Mehr Schüler in NRW durch Abi-Prüfungen gefallen
Düsseldorf (dpa/lnw) - Im Abiturjahrgang 2017 sind laut einer ersten Auszählung für Nordrhein-Westfalen mehr Schüler durch die Abschlussprüfungen gefallen. Wie NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Montag in Düsseldorf mitteilte, liegt die Durchfaller-Quote bei 4,16 Prozent der Abiturienten. Im Vorjahr waren es nur 3,51 Prozent. Gebauer will die Ursachen genau unter die Lupe nehmen.
Mint-Fächer
:Berufswunsch Informatikerin? Na klar!
Hartnäckige Stereotype tragen dazu bei, dass viel weniger Frauen als Männer sich für Technik interessieren. Doch mit neuen Kursen und Unterrichtsformen hat ein Wandel begonnen.
Bafög
:Stütze für Studenten
Ist die neue Bafög-Regelung ein Reinfall, wie Kritiker sagen? Statt wie angekündigt zu steigen, sinkt die Empfänger-Zahl. Johanna Wanka redet das schön. Sie spricht gar von einer "erfreulichen Entwicklung". Ganz unrecht hat die Bundesbildungsministerin nicht.
Schulen
:Merkel wusste vorab über Fraktionswechsel Twestens Bescheid
Hannover (dpa) - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat einem Medienbericht zufolge vorab von dem Wechsel der niedersächsischen Landtagsabgeordneten Elke Twesten von den Grünen zur CDU erfahren.
Schulen
:Althusmann informierte Merkel vorab über Fraktionswechsel Twestens
Hannover (dpa) - Kanzlerin Angela Merkel hat vorab von dem Wechsel der niedersächsischen Landtagsabgeordneten Elke Twesten von den Grünen zur CDU erfahren. Das berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf ein internes Schreiben. Demnach informierte Niedersachsens CDU-Chef Bernd Althusmann die Kanzlerin am Vortag der Wechselankündigung telefonisch. Die rot-grüne Koalition von Ministerpräsident Stephan Weil hat durch den Wechsel Twestens ihre Ein-Stimmen-Mehrheit verloren. Deswegen soll Mitte Oktober ein neuer Landtag gewählt werden, drei Monate früher als geplant.
Waldeck
:Eltern scheitern mit Eilantrag gegen Schulschließung
Kassel/Waldeck (dpa/lhe) - Das Verwaltungsgericht Kassel hat den Eilantrag eines Kindes und seiner Eltern gegen eine Schulschließung im nordhessischen Waldeck abgelehnt. Die Richter hätten einem möglichen Hauptverfahren nicht vorgreifen wollen, sagte ein Gerichtssprecher am Freitag. Das wäre nur bei schweren und unzumutbaren Nachteilen für die Grundschülerin möglich gewesen. Doch da das Kind eine Schule im Nachbarort besuchen kann, sei das nicht der Fall. (Aktenzeichen: 4 L 5075/17.KS)