Reisen, Versicherungen, Studiengebühren - ein Auslandsaufenthalt geht ins Geld. Damit Studenten trotzdem nicht darauf verzichten müssen, gibt es Stipendien und Auslandsbafög. Und wer bei der Bewerbung leer ausgeht, hat noch andere Optionen.
Studium im Ausland
:Wie läuft ein Studium in Kanada?
Günstiger als in den USA und trotzdem qualitativ hochwertige Hochschulen: Kanada ist als Studienland eine gute Alternative. Was Studenten über das Studium dort wissen sollten.
Studieren im Ausland
:Wie läuft ein Studium in den Niederlanden ab?
Studieren auf Englisch oder Deutsch - und das meist ohne Zulassungsbeschränkung: Für viele deutsche Studenten sind die Hochschulen in den Niederlanden eine gute Alternative zu den Universitäten im Heimatland. Ein paar Unterschiede gibt es aber doch.
Hochschulreformen
:Was steckt hinter dem Bologna-Prozess?
Alle reden von Bologna - doch was ist außer einer italienischen Stadt eigentlich damit gemeint? Der Bologna-Prozess hat die europäische Hochschullandschaft in den vergangenen Jahren umgekrempelt. Und die Reformen gehen weit über ECTS-Punkte und Bachelor-Abschluss hinaus.
Studieren nach Bologna
:Wie bekomme ich meinen Bachelor-Abschluss?
Sechs Semester, 180 Credit Points und mindestens 4,0 als Gesamtnote - das braucht es, um ein Bachelor zu werden. Die genauen Voraussetzungen und der neue Studienabschluss selbst unterscheiden sich deutlich von den alten Magister- oder Diplom-Studiengängen.
Studienabschlüsse
:Was genau ist eigentlich der Bachelor?
180 Credit Points, Ein-Fach oder Zwei-Fach und B. Sc. - mehr als drei Viertel aller Studienanfänger erwartet ein Bachelor. Die wichtigsten Fakten rund um die Bachelor-Studiengänge.
Hamburg
:Schultüten für Hamburgs Autofahrer
Hamburg (dpa/lno) - Zur Einschulung der Erstklässler und Vorschulkinder in Hamburg verteilen Schulbehörde, Polizei und Unfallkasse Nord an fast 90 Grundschulen an Autofahrer 25 000 Schultüten. Den Auftakt machten am Montag im Stadtteil Hummelsbüttel Bildungssenator Ties Rabe (SPD), Polizeivizepräsident Wolfgang Brandt und der Geschäftsführer der Unfallkasse Nord, Jan Holger Stock. Die Aktion "25 000 Schultüten für Hamburgs Autofahrer" wird jedes Jahr gestartet. Sie stehe unter dem Motto "Sichere Straßen für unsere Kinder" und wolle einen positiven Appell an Hamburgs Autofahrer richten. Mit einem Flugblatt in Form einer Schultüte würden die Autofahrer zum vorsichtigen Fahren angeregt. Zusätzlich würden von Kindern gestaltete Plakate zum Thema im Schulbereich aufgestellt.
Finanzielle Förderung für Arbeitnehmer
:Welche Stipendien gibt es für Berufstätige?
Ob Auslandsaufenthalt oder Abi und Studium - verpasste Chancen lassen sich auch noch nachholen, wenn man längst im Beruf steht. Spezielle Stipendien für Arbeitnehmer helfen dabei.
Potsdam
:Schuljahr beginnt mit 7000 mehr Schülern
Potsdam (dpa/bb) - Im Land Brandenburg beginnt am Montag für rund 289 000 Schüler das Schuljahr 2017/2018. Das sind rund 7000 mehr als vor einem Jahr, wie das Bildungsministerium mitteilte. Darunter sind auch etwa 22 000 Kinder, die in die erste Klasse eingeschult wurden. Autofahrer sollten zum Schuljahresbeginn besonders aufpassen. Für manch einen Schüler ist der Schulweg neu. Zudem hat die Polizei zusätzliche Geschwindigkeitskontrollen angekündigt.
Berlin
:Neues Schuljahr beginnt in Berlin
Berlin (dpa/bb) - Für die Berliner Schüler beginnt am Montag das neue Schuljahr. Die Hauptstadt wächst - und das macht sich auch an den Schulen bemerkbar. Im neuen Schuljahr lernen an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen 441 330 Schüler. Das sind 6700 mehr als zuletzt.
München
:Lehrerverband fürchtet neue Wellen von Lehrermangel
München (dpa/lby) - Gegen Wellen von Lehrermangel im kommenden Schuljahr fordert der bayerische Lehrerverband eine deutliche Aufstockung der mobilen Reserve. "Bayern sollte eine Überversorgung vorhalten", sagte die Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Simone Fleischmann, der Deutschen Presse-Agentur in München. Zum Schulbeginn am 12. September werde die Ausstattung mit Lehrern gut aussehen, so die Verbandschefin. Dafür tue der Freistaat alles. "Aber wir werden trotzdem nach einigen Monaten wieder überrollt werden und wieder da stehen, wo wir schon so oft standen."
Stuttgart
:Verbände äußern sich zum Schulbeginn
Stuttgart (dpa/lsw) - Rund eine Woche vor dem Ferienende in Baden-Württemberg äußern sich Verbände zu der Situation an den Schulen. Zunächst lädt der Berufsschullehrerverbandes zu einer Pressekonferenz in Stuttgart ein. Direkt danach will der Landeselternbeirat seine Sicht der Dinge erklären. Deren Vorsitzender Carsten Rees kritisierte bereits, wegen falscher Schülerprognosen habe das Land jahrelang an der Bildung gespart. Davon seien vor allem auch die Grundschulen betroffen. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) räumte kürzlich ein: "Wir sind bei der Versorgung mit Pflichtunterricht auf Kante genäht." Am 11. September beginnt für 1,5 Millionen Schüler in Baden-Württemberg die Schule wieder.
Bildungspolitik
:Wir haben Grund zum Streiten
Die Hochschulpolitik spielt im Bundestagswahlkampf keine Rolle. Dabei gäbe es Themen genug. Vier Vorschläge.
Doktor werden
:Kumulativ, extern, am Lehrstuhl - welche Arten der Promotion gibt es?
Im stillen Kämmerlein, als Mitarbeiter beim Doktorvater oder gemeinsam mit anderen - die Wege zum Doktortitel sind vielfältig. Wie sich die verschiedenen Promotionsvarianten unterscheiden und mit welchen Vor- und Nachteilen Doktoranden rechnen müssen.
Von Fakultät bis Studienberatung
:Wie funktioniert die Hochschule?
Fakultät, Lehrstuhl, Studentenkanzlei - die Uni ist eine Welt für sich, die sich manchem Studenten auch nach seinem Abschluss noch nicht ganz erschlossen hat. So sind Hochschulen aufgebaut sind und das sind die wichtigsten Anlaufstellen.
Von Wohnheim bis WG
:Wie finde ich die richtige Wohnung im Studium?
Klappbetten für Erstsemester, Notlager in Turnhallen: In vielen Unistädten herrscht besonders zu Semesterbeginn Wohnungsnot. Wie Studenten trotzdem die richtige Wohnung für sich finden und was sie dabei beachten müssen.
Komplettes Studium in einem anderen Land
:Worauf Auslandsstudenten achten müssen
Ein Studiensemester in den USA, Großbritannien oder Frankreich - das ist heutzutage nichts Besonderes mehr. Doch wer sein ganzes Studium in einem fremden Land durchzieht, hat einen echten Hingucker im Lebenslauf. Vorher muss ein Auslandsstudent aber einiges bedenken - damit er später nicht mit einem wertlosen Abschluss dasitzt.
Stuttgart
:Grüne: Fremdevaluation an Schulen muss bestehen bleiben
Stuttgart (dpa/lsw) - Die Grünen im Landtag wollen - anders als Ministerin Susanne Eisenmann (CDU) - die sogenannte Fremdevaluation an Schulen beibehalten. "Die Bewertung der Schulen durch externe Lehrer ist ein wichtiger Pfeiler des Bildungsmonitorings", sagte die Grünen-Bildungsexpertin Sandra Boser der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Die Resultate der Prüfungen böten zusammen mit den Ergebnissen der Vergleichsarbeiten die Basis für eine Qualitätsverbesserung. "Die Analyse der Stärken und Schwächen brauchen wir, um die Qualität des Unterrichts zu verbessern."
Beratung an der Hochschule
:Was macht eigentlich das Studentenwerk?
Vom Härtefall-Darlehen bis zum Kochkurs: Die Studentenwerke kümmern sich um fast alles, was Studenten außerhalb der Uni brauchen. In jedem Studienort bietet eine Außenstelle Beratung in allen Lebenslagen.
Studieren im Ausland
:Was bietet ein DAAD-Stipendium?
250 Programme in aller Welt: Der Deutsche Akademische Auslandsdienst vergibt Stipendien für Auslandsaufenthalte von Wissenschaftlern und Studenten. Gefördert werden kurze Sprachkurse ebenso wie langjährige Forschungsaufenthalte.
Potsdam
:Einschulungsfeiern für 22 200 Erstklässler in Brandenburg
Potsdam (dpa/bb) - Mit Ranzen und Zuckertüten beginnt für rund 22 200 Erstklässler heute die Schule. In den meisten Grundschulen des Landes werde die Einschulung traditionell am Wochenende vor dem Beginn des Schuljahres gefeiert, sagte die Sprecherin des Bildungsministeriums, Antje Grabley. Es könne aber sein, dass einzelne Schulen erst Ende der kommenden Woche feiern.
Studium
:Diese Finanztipps sollten Studierende beachten
Bald beginnt das Wintersemester, Studierende sollten sich aber bereits jetzt um ihre Finanzen kümmern. Die wichtigsten Tipps von Krankenversicherung bis Nebenjob.
Bonn
:Berliner Unis bei Gastwissenschaftlern am beliebtesten
Berlin (dpa/bb) - Die Universitäten in Berlin ziehen am meisten ausländische Gastwissenschaftler an. Dies geht aus einem am Freitag veröffentlichten Hochschulranking der Alexander von Humboldt-Stiftung hervor. Wie bei der Vorgängererhebung aus dem Jahr 2014 erreicht die Freie Universität (FU) den ersten Platz. Sie hat den höchsten Anteil ausländischer Wissenschaftler gemessen an der Gesamtzahl ihrer Professoren sowie die meisten von der Stiftung geförderten Gastwissenschaftler. Es folgen die Humboldt-Universität (HU) und die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).
Nach dem Bachelor
:Wie wechsele ich im Master an eine andere Uni im In- oder Ausland?
Neue Stadt, neue Uni, neue Welt: Nach dem Bachelor bietet sich ein Hochschulwechsel an. Um den richtigen Masterstudiengang in Deutschland oder gleich im Ausland zu finden, braucht es Recherche und gute Vorbereitung.
DAK-Studie
:Immer mehr Schüler fühlen sich gestresst
Viele Kinder erleben Schule als Belastung - vor allem Mädchen sind laut einer aktuellen Studie betroffen. Um das zu ändern, wünschen sich die Autoren ein neues Schulfach.
Schulen
:Schulstart für Erstklässler: Polizei vor Schulen
Kiel (dpa/lno) - Zu Beginn des Schuljahres von 24 000 Erstklässlern in Schleswig-Holstein verstärkt die Polizei von kommender Woche an ihre Präsenz an Schulen. Es gehe in erster Linie um die Sicherheit der Schüler, aber auch um Verkehrserziehung von Erwachsenen, sagte ein Sprecher am Freitag. Ein Problem seien die vielen Autos, die morgens vor den Schulen parkten, um Schüler zum Unterricht zu bringen. Die Haltestreifen sind dem Sprecher zufolge schwer einsehbar und deshalb eine Gefahr für die jungen Schüler. Weil Bagger auf Baustellen oder Spielzeug aus der Schultüte Kinder schnell ablenken könnten, liege es in der Verantwortung der Autofahrer, vorsichtig zu fahren, heißt es in einer Mitteilung der Polizei vom Freitag.
Stuttgart
:Grüne wollen Fremdsprache ab der ersten Klasse beibehalten
Stuttgart (dpa/lsw) - Die Grundschulen sollen nach dem Willen der Grünen im baden-württembergischen Landtag weiterhin ab der ersten Klasse in den Fremdsprachenunterricht einsteigen können. Freiräume, die entstünden, wenn Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) den Englisch- und Französischunterricht später beginnen lasse, sollten die Schulen für eigene Schwerpunkte nutzen können, sagte die Grünen-Bildungsexpertin Sandra Boser der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. "Besteht ein Austausch einer Schule mit französischen Partnerschulen, sollte diese weiterhin ab Klasse eins in den Französischunterricht einsteigen dürfen", sagte Boser. Die Schulen vor Ort könnten den Bedarf am besten abschätzen.
Bonn
:TU Darmstadt bei ausländischen Gastwissenschaftlern gefragt
Berlin/Frankfurt (dpa/lhe) - Die Technische Universität Darmstadt steht bei ausländischen Forschern in den Ingenieurwissenschaften hoch im Kurs. Das geht aus einem neuen Hochschulranking der Alexander von Humboldt-Stiftung zu Gastwissenschaftlern aus dem Ausland hervor, das der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Bei den Ingenieurwissenschaften schnitt die Uni in Darmstadt bundesweit am besten ab, im Gesamtranking landete sie auf Platz 19. Die Uni Frankfurt kam bei den Geistes- und Sozialwissenschaften auf Platz 6, insgesamt belegte sie Platz 20.
Berlin
:Mehr Schüler und Lehrer-Quereinsteiger an Berliner Schulen
Berlin (dpa/bb) - Wegen des bundesweiten Lehrermangels kann Berlin nach den Worten von Bildungssenatorin Sandra Scheeres nicht auf qualifizierte Seiteneinsteiger verzichten. "Wir werden weiter mit Quereinsteigern im Lehrerberuf arbeiten", kündigte die SPD-Politikerin am Donnerstag an. Berlin müsse sich gegen starke Konkurrenz anderer Bundesländer behaupten. Das habe zum neuen Schuljahr gut funktioniert: Denn im Gegensatz zu anderen Ländern sei es der Hauptstadt gelungen, alle freien Lehrerstellen zu besetzen.
Democracy Lab in Köln
:Reden Sie mit: Wie können unsere Schulen besser werden?
Wie gelingt Integration im Klassenzimmer? Muss jeder Abitur machen? Und brauchen wir Social-Media-Unterricht? Am 6. September diskutieren wir in Köln über diese Fragen mit Eltern, Schülern, Lehrer - und mit Ihnen.
Kiel
:Zum neuen Schuljahr mehr Erstklässler im Norden
Kiel (dpa/lno) - Gut 24 000 Mädchen und Jungen in Schleswig-Holstein gehen am kommenden Montag erstmals zur Schule. Das sind 4,8 Prozent mehr Erstklässler als vor einem Jahr, wie Bildungsministerin Karin Prien (CDU) am Donnerstag bekanntgab. Die Zahl aller Schüler im neuen Schuljahr sinkt demnach um 1,9 Prozent auf 373 100. In den nächsten Jahren werde es aber eher höhere Schülerzahlen geben, sagte Prien. Dies liege an steigenden Geburtenzahlen und an der Zuwanderung. Die Ministerin betonte, dass die wesentlichen Weichen für die gesamte Schullaufbahn in den ersten Jahren gestellt werden. Deshalb würden die Fachanforderungen für Mathematik und Deutsch für die Grundschulen verbessert. So solle auch die verbundene Schreibschrift verpflichtend werden.
Stuttgart
:Weniger junge Menschen starten ins neue Schuljahr
Stuttgart (dpa/lsw) - Für mehr als 1,5 Millionen Schüler an den Schulen im Südwesten beginnt am 11. September wieder der Ernst des Lebens. Genau 1,533 900 Millionen junge Menschen werden dann die Schulbank in den öffentlichen und privaten allgemeinbildenden und beruflichen Schulen drücken. Das sind weniger, als im Vorjahr (1,544), berichtete das Statistische Landesamt. Nach Prognosen der Experten liegt die Zahl der Grundschüler 2017/18 bei 381 800; der leichte Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ist auf die Zuwanderung von Flüchtlingen zurückzuführen. Das allgemeinbildende Gymnasium kommt auf 302 100 Schüler, das sind geringfügig weniger als im Schuljahr 2016/17. Trotzdem hat diese Schulart nach wie vor die meisten Schüler unter den weiterführenden Schulen.
Berlin
:Gomringer-Gedicht: Hochschule gestaltet Fassade neu
Berlin (dpa/bb) - Nach Studenten-Protesten gegen ein Gedicht von Eugen Gomringer wird die Alice Salomon Hochschule in Berlin-Hellersdorf eine Fassade neu gestalten. Laut Hochschule hatten Studierende darauf hingewiesen, dass der Inhalt des dort angebrachten Gedichts "avenidas" als diskriminierend aufgefasst werden könne. Bis Mitte Oktober können nun Vorschläge zur Neugestaltung eingereicht werden.
Knobelei der Woche
:Knacken Sie das Altersrätsel?
Ein kleines Rätsel zur Auflockerung des Büroalltags gefällig? Diesmal geht es um eine Frau, die immer jünger wird.
Frankfurt am Main
:Entwarnung für Grundschule: Keine Schadstoffe in der Luft
Frankfurt (dpa/lhe) - Nach Klagen über Kopfschmerzen, Übelkeit und Unwohlsein bei Kindern einer Frankfurter Grundschule hat die Stadt Entwarnung gegeben. Untersuchungen von mehr als 180 Schadstoffen in der Luft hätten keine bedenklichen Ergebnisse erbracht, sagte der Sprecher des Schuldezernats, Rüdiger Niemann, am Mittwoch in Frankfurt. Die Baumaterialien seien geprüft und zugelassen. Vorher hatten Frankfurter Zeitungen darüber berichtet.
Düsseldorf
:Neues Schuljahr hat begonnen: Mehr Geld für Lehrer gewollt
Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Sommerferien sind zu Ende: Am Mittwochmorgen hat für rund 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen die Schule wieder begonnen. Eine der wichtigsten Herausforderungen im neuen Schuljahr ist der Lehrermangel, insbesondere an den Grundschulen. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) will sich für eine bessere Bezahlung der Pädagogen einsetzen, wie sie am Morgen im Sender WDR5 sagte.
Berlin
:Gericht: JFKS muss abgelehnten Schüler aufnehmen
Berlin (dpa/bb) - Die deutsch-amerikanische John-F.-Kennedy-Schule in Berlin muss einen Schüler aufnehmen, den sie zunächst wegen der Staatsangehörigkeit seiner Eltern und anderer Kriterien abgelehnt hatte. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg hervor (Aktenzeichen OVG 3 S 60.17).
Berlin
:Immer häufiger Auflagen für ausländische Berufsabschlüsse
Berlin (dpa/bb) - In Berlin und Brandenburg werden immer weniger im Ausland erworbene Berufsabschlüsse ohne Auflagen anerkannt. 36 Prozent der vorgelegten Abschlüsse seien 2016 in der Hauptstadtregion ohne Weiteres als gleichwertig anerkannt worden, teilte das Statistikamt Berlin-Brandenburg am Dienstag mit. Im Vorjahr war demnach in Berlin noch die Hälfte der Anträge ohne Auflagen angenommen worden, 2014 waren es fast 60 Prozent. In Brandenburg lag die Quote der Anerkennung 2015 bei knapp 40 Prozent, im Jahr zuvor bei 55.
Kiel
:Gesetzentwurf zur Waldkindergärten-Absicherung auf dem Weg
Kiel (dpa/lno) - Die Landesregierung in Kiel will mit Gesetzesänderungen Waldkindergärten juristisch besser schützen. Das Kabinett stimmte am Dienstag einem Entwurf des Umweltministeriums zur Änderung des Waldgesetzes zu. "Kitas in freier Natur haben unsere Rückendeckung", sagte Staatssekretärin Anke Erdmann (Grüne). "Mit der neuen Passage im Landeswaldgesetz heben wir das noch einmal hervor und geben so mehr Sicherheit für unsere Waldkitas." Davon gibt es im Norden nahezu 200.
Stuttgart
:Weniger Schüler und Studenten im Südwesten bekommen Bafög
Stuttgart (dpa/lsw) - Weniger Schüler und Studenten im Südwesten bekommen Bafög. Im Jahr 2016 ging die Zahl der Geförderten um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Stuttgart mitteilte. Knapp 80 000 junge Leute wurden nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (Bafög) unterstützt. Das entspricht demnach nahezu 18 Prozent der Studenten an baden-württembergischen Hochschulen im Wintersemester 2016/17 und knapp 4 Prozent der berechtigten Schüler im Schuljahr 2016/17.
Leserdiskussion
:Sollte sich der Bund in die Schulpolitik einmischen?
SPD-Kandidat Martin Schulz rüttelt im Wahlkampf am Kooperationsverbot, das es dem Bund verbietet, sich finanziell in die Schulpolitik einzubringen. Außerdem fordert sein Plan mehr Vergleichbarkeit im Schulwesen. Sollte der Bund für ein einheitlicheres deutsches Bildungssystem sorgen?
München
:Kultusminister Spaenle lehnt Schulz' Bildungsallianz ab
München (dpa/lby) - Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) warnt nach dem SPD-Vorstoß für eine nationale Bildungsallianz vor Zentralismus. "Die Verantwortung der Länder für die schulische Bildung bewährt sich", schrieb Spaenle in einem Gastbeitrag für die "Rheinische Post" (Dienstag). "Sie gehört zu den Kerninhalten der föderalen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland." Mehr Zentralismus halte er für schädlich, so der CSU-Politiker. Kulturelle und regionale Besonderheiten würden im Föderalismus nicht eingeebnet, im Zentralismus schon.
Düsseldorf
:Ferien gehen zu Ende: Mittwoch beginnt in NRW die Schule
Düsseldorf (dpa/lnw) - Nach mehr als sechs Ferienwochen beginnt am Mittwoch für rund 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen die Schule. In der Regel geht es am ersten Schultag nach den großen Ferien vor allem um organisatorische Dinge: Stundenpläne werden bekannt gegeben, neue Lehrer stellen sich vor, die Schulbücher werden verteilt. Die Schüler haben mehr als sieben Wochen Unterricht, bis am 23. Oktober die zweiwöchigen Herbstferien beginnen.
Bildung
:Schulz trifft die wunden Punkte der deutschen Schulpolitik
Ob sich deshalb nach der Bundestagswahl in der Bildung tatsächlich etwas ändern wird, ist dennoch mindestens ungewiss.
Hamburg
:Schulsenator legt Zahlen und Daten zum neuen Schuljahr vor
Hamburg/Berlin (dpa/lno) - Zwei Tage vor Ende der Sommerferien in Hamburg will Schulsenator Ties Rabe (SPD) heute Zahlen und Daten zum neuen Schuljahr vorlegen. Für die meisten der knapp 250 000 Kinder und Jugendlichen in Hamburg beginnt am Donnerstag wieder der Ernst des Lebens. Lediglich die Erst- und Fünftklässler haben noch etwas länger Freizeit. So starten die ersten Klassen nach Angaben der Schulbehörde mehrheitlich erst am kommenden Montag oder Dienstag, die fünften Klassen generell am Montag. Im vergangenen Schuljahr war die Zahl der Schüler nach Behördenangaben mit 192 836 vor allem wegen des Zuzugs von Flüchtlingen auf einen Höchststand gestiegen. Darüber hinaus gab es 53 302 Berufsschüler.
Gütersloh
:Studie kritisiert Kita-Betreuung: Senat widerspricht
Gütersloh/Berlin (dpa/bb) - Die Berliner Landesregierung will die Qualität von Krippen und Kindergärten deutlich verbessern. In den kommenden Jahren werde so viel Personal eingestellt, dass sich eine Erzieherin Mitte 2019 rechnerisch nur noch um 3,75 Krippenkinder kümmern müsse, teilte die Bildungsverwaltung am Montag mit. Die Bertelsmann Stiftung hatte die Betreuung in den Berliner Kitas kritisiert: Zwischen 2014 und 2016 habe sich die Situation nicht verbessert. Der Personalschlüssel in den Krippen liege schlechter als im Bundesschnitt.
Gütersloh
:Studie: Betreuungssituation in Krippen minimal verbessert
Kiel/Gütersloh (dpa/lno) - Die Betreuungssituation in den Krippen Schleswig-Holsteins hat sich einer Studie zufolge nur minimal verbessert. Während im März 2012 ein vollzeittätiger Betreuer noch für vier Mädchen und Jungen verantwortlich war, lag der Wert im März 2016 bei rein rechnerisch 3,8 Kindern, wie die Bertelsmann Stiftung am Montag in Gütersloh mitteilte. In den Kindergärten seien die Fortschritte etwas größer: So kamen 2012 noch 9,1 Kinder auf eine Fachkraft, vier Jahre später sind es 8,7 Kinder. Trotz der verbesserten Werte liegt das Betreuungsverhältnis im nördlichsten Bundesland laut Studie nach wie vor unter dem westdeutschen Durchschnitt (3,6 in den Krippen und 8,5 in den Kindergärten).
Gütersloh
:Studie: Personalschlüssel in Hamburger Kitas verbessert
Hamburg/Gütersloh (dpa/lno) - Leichte Verbesserung in den Hamburger Krippen und Kindergärten: Ein Erzieher ist laut einer Studie nicht mehr für ganz so viele Mädchen und Jungen verantwortlich wie noch einige Jahre zuvor. So war im März 2016 ein Vollzeitbeschäftigter rein rechnerisch für die Betreuung von 5,1 Krippenkindern zuständig, wie die Bertelsmann Stiftung am Montag in Gütersloh mitteilte. Im März 2012 hatte das Verhältnis noch 1 zu 5,7 betragen. Trotzdem liegt Hamburg damit weit unter dem deutschen Durchschnitt von 4,3 Kindern pro Betreuer, hieß es. In den Kindergärten kümmerte sich eine Fachkraft um 9,0 Jungen und Mädchen, 2012 waren es noch 9,4. Der Bundesschnitt beträgt 9,2 Kinder pro Erzieher. Trotz der Verbesserungen ist die Hansestadt nach Angaben der Stiftung nach wie vor weit von "pädagogisch sinnvollen Werten" entfernt. "Bund und Länder müssen einheitliche Qualitätsstandards umsetzen", forderte deshalb Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung. Die Stiftung empfiehlt, dass in den Krippen ein Erzieher höchstens drei Kinder beaufsichtigt und im Kindergarten rechnerisch 7,5 Kinder. Spitzenreiter bei der Betreuung ist laut Studie für alle Altersklassen Baden-Württemberg.
Kindergärten
:Studie: Kostenlose Kita-Betreuung nicht überstürzen
Gütersloh (dpa) - Gute Nachrichten für Eltern: In Kitas und Kindergärten verbessert sich die Betreuungssituation. Das zeigt eine am Montag veröffentlichte Studie der Bertelsmann-Stiftung.
Gütersloh
:Studie: Land bei Kinderbetreuung auf Spitzenplatz
Stuttgart/Gütersloh (dpa/lsw) - Die Kinder in Krippen und Kindergärten im Südwesten erhalten laut einer Studie die bundesweit intensivste Betreuung. So kommen Stand März 2016 auf eine vollzeitbeschäftigte Fachkraft rein rechnerisch 7,2 Drei- bis Sechsjährige, wie die Bertelsmann Stiftung am Montag mitteilte. 2012 hatte die Relation noch 1 zu 8,6 Kinder betragen. Auch der Personalschlüssel bei den Krippenkindern ist laut der Studie im Bundesvergleich spitze: Eine Fachkraft kümmert sich demnach um drei Kinder - 2012 waren es noch 3,5 Kinder.