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„Betriebliche Vorsorge statt Firmenwagen“ – so investieren zukunftsorientierte Arbeitgeber

„Betriebliche Vorsorge statt Firmenwagen“ – so investieren zukunftsorientierte Arbeitgeber

Frank A. Werner ist Vorstand im Konzern Versicherungskammer – Foto: Stephan Schaar/Konzern Versicherungskammer

Fachkräfte gewinnen, Talente binden, dem demografischen Wandel begegnen: Wer das Spiel um die besten Köpfe gewinnen will, braucht mehr als Kickertisch und Obstkorb.

Die betriebliche Vorsorge mit der betrieblichen Altersversorgung (bAV) und Krankenversicherung (bKV)  werden zum strategischen Gamechanger. „Ein moderner Firmenwagen kostet schnell 700 Euro im Monat – davon lassen sich ganze Versorgungspakete für Mitarbeitende schnüren, die bleibende Sicherheit geben“, sagt Frank A. Werner, Vorstand im Konzern Versicherungskammer im Ressort Personenversicherung. Wie Unternehmen mit smarter Vorsorge punkten – und warum gerade kleine und mittelständische Betriebe jetzt handeln sollten.

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Verbindet Generationen: Ein modernes Vorsorgekonzept als zentrales Werkzeug für nachhaltige Unternehmensentwicklung – Foto: Getty Images

Warum ist betriebliche Vorsorge gerade jetzt ein starkes Argument für Arbeitgeber?

Frank A. Werner: Die Zeiten ändern sich rasant und die demografischen Herausforderungen steigen: Die Rente sinkt, der Fachkräftemarkt ist leergefegt und der Wunsch nach echter Wertschätzung wächst. Wer hier als Arbeitgeber nicht sichtbar und verantwortungsvoll handelt, verliert den Anschluss. Ein gut gestaltetes betriebliches Vorsorgekonzept schafft nicht nur finanzielle Sicherheit für die Mitarbeitenden im Alter – es sorgt für emotionale Bindung und echte Loyalität. Das macht Unternehmen resilienter und attraktiver. Vor allem im Mittelstand steckt hier riesiges Potenzial.

Wie sieht ein modernes Vorsorgekonzept in der Praxis aus?

bAV, bKV, Lebensarbeitszeitmodelle – das ist der neue Dreiklang moderner betrieblicher Vorsorge. Wer seine Benefits clever strukturiert, baut ein stabiles Sicherheitsnetz: gegen Krankheit, Berufsunfähigkeit und Altersarmut. Und das Beste: Mit staatlicher Förderung und steuerlichen Vorteilen lässt sich das kosteneffizient umsetzen. Unsere Erfahrung zeigt: Diese Lösungen machen in Bewerbungsgesprächen den Unterschied – besonders bei jungen Talenten, die auf Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit achten.

Sie sagen: Betriebliche Vorsorge statt Firmenwagen – was steckt hinter dieser Aussage?

Es geht nicht ums Entweder-oder, Unternehmen sollten ihre Prioritäten und Verantwortungen überdenken. Ein Firmenwagen ist ein Statussymbol – aber keiner bleibt wegen eines Autos im Unternehmen. Ein klug geschnürtes betriebliches Vorsorgepaket dagegen erhöht die Bindung und bietet eine echte Perspektive: Es begleitet Mitarbeitende durch alle Lebensphasen und zeigt, dass der Arbeitgeber sich wirklich kümmert und Verantwortung übernimmt. Das zahlt sich aus – emotional und wirtschaftlich. Laut einer aktuellen Deloitte-Studie betrachten 84 % der befragten Arbeitnehmer die betriebliche Vorsorge als ein wichtiges bis sehr wichtiges Kriterium bei der Entscheidung für oder gegen einen Arbeitgeberwechsel.

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Deloitte-Studie zeigt: bAV als wichtiges Kriterium für einen Arbeitgeberwechsel. Foto: Getty Images

Die Bundesregierung will die bAV stärken. Was bringt das dem Mittelstand konkret?

Der neu aufgelegte Referentenentwurf zum Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) II sieht eine Stärkung der Verbreitung der bAV vor. Das ist ein starkes Signal, gerade für kleine und mittelständische Unternehmen. Bislang nutzen weniger als 50 % der Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitenden die damit verbundenen Chancen konsequent. Mit dem vorgesehenen Gesetzentwurf gibt es lukrative Förderungen, besonders für die Versorgung von Geringverdienenden, worunter häufig auch Teilzeitkräfte fallen. Es ist daher sinnvoll, sich heute schon damit zu beschäftigen.

Wie lassen sich Geringverdienende wirksam einbinden?

Mit den richtigen Modellen der betrieblichen Vorsorge gelingt das problemlos. Besonders effektiv sind sogenannte Matching-Modelle mit einem arbeitgeberfinanzierten Basisbeitrag: Der Arbeitgeber gibt dabei eine Grundversorgung, Mitarbeitende können freiwillig aufstocken – gefördert durch den Staat und weitere Arbeitgeberzuschüsse. Das schafft Motivation und Anreiz zur Eigenvorsorge. Wichtig ist, dass die Lösung zum Betrieb passt – von der Pflegekraft bis zum Büroangestellten.

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Egal ob im Gartencenter oder im produzierenden Gewerbe – die betriebliche Altersvorsorge bietet Sicherheit und Perspektive für Beschäftigte in allen Branchen. Fotos: Getty Images

Was macht Ihr Angebot für Unternehmen besonders attraktiv?

Wir denken betriebliche Vorsorge ganzheitlich aus der Kundenperspektive. Altersversorgung, Berufsunfähigkeit, betriebliche Krankenversicherung und Lebensarbeitszeitmodelle – alles aus einer Hand, modular und passgenau. 2025 haben wir dafür ein eigenes Ressort „Personenversicherung“ aufgebaut, mit einem spezialisierten Bereich exklusiv für Firmenkunden. Unser Fokus: Mittelstand, öffentlicher Dienst und die dauerhafte partnerschaftliche Begleitung in den Regionen – von der Einführung bis zur laufenden Betreuung. Denn Vorsorge ist kein Produkt, sondern ein Versprechen auf Lebenszeit.

Frank A. Werner – Versicherungskammer Bayern

Frank A. Werner – Foto: Stephan Schaar/Konzern Versicherungskammer

Was empfehlen Sie Unternehmen?

Jetzt handeln und starten! Die betriebliche Vorsorge ist kein „Nice-to-have“ – sie ist ein zentrales Werkzeug für nachhaltige Unternehmensentwicklung. Sie verbindet Generationen, bietet Perspektive und positioniert Ihr Unternehmen als verantwortungsvollen, zukunftsorientierten Arbeitgeber. Und genau das ist heute unbezahlbar. Dies gilt auch für Arbeitnehmer. Wer zu lange wartet, verzichtet täglich auf wichtige finanzielle Vorteile – Förderungen, Zinseszinseffekte und Arbeitgeberzuschüsse bleiben ungenutzt.

Die Versicherungskammer Bayern, ein Unternehmen im Konzern Versicherungskammer, bietet maßgeschneiderte Lösungen für Ihre betriebliche Vorsorge.

Mehr dazu auf: www.vkb.de/bav-sz und telefonisch unter: 0 89/62 36-53 20.

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