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Fahrradbranche

Wie VELO DE VILLE Premium-E-Bikes neu definiert

Wie VELO DE VILLE Premium-E-Bikes neu definiert

Foto: VELO DE VILLE

Autos konfigurieren wir längst selbstverständlich. Warum sollte das bei hochwertigen E-Bikes anders sein? Ein Blick auf einen Markt, der Premium neu definiert.

Es gibt Produkte, bei denen wir längst keine Kompromisse mehr akzeptieren. Eine Brille muss zum Menschen passen, der sie trägt. Ein Anzug überzeugt erst, wenn er sitzt. Wer ein Auto bestellt, entscheidet selbstverständlich über Sitze, Farbe oder Innenausstattung.

Nur beim Fahrrad akzeptieren wir bis heute etwas, das wir in kaum einer anderen Branche hinnehmen würden: Zuerst entsteht ein Modell für möglichst viele. Erst danach wird versucht, es über Rahmengrößen, Sattel, Lenker oder Ausstattung an den Einzelnen anzupassen. Die Leitfrage lautet häufig noch: „Welches Bike ist das beste?“ Dabei müsste sie längst lauten: „Wie muss ein Bike aussehen, damit es genau zu mir passt?“

Denn kaum ein Produkt begleitet uns so intensiv durch den Alltag wie ein E-Bike. Es bringt uns zur Arbeit, zum Einkauf, zum Sport oder in den Urlaub. Es ersetzt das Auto auf kurzen Strecken, trägt Kinder, Gepäck oder Einkäufe und bleibt oft viele Jahre an unserer Seite. Warum also akzeptieren wir ausgerechnet hier, dass ein Fahrrad zunächst für möglichst viele entwickelt wird?

Die Körpergröße ist dabei nur der Anfang. Sitzhaltung, Griffweite, Fahrstil, Streckenprofil oder persönliche Anforderungen unterscheiden sich erheblich. Was sich für den einen sportlich und direkt anfühlt, führt beim anderen zu verspannten Schultern, tauben Händen oder einer Sitzposition, die nach zwanzig Kilometern keinen Spaß mehr macht. Vielleicht liegt das Problem also gar nicht am Fahrrad. Sondern an der Vorstellung, dass ein Fahrrad für alle gleichermaßen funktionieren soll.

Vom Serienmodell zum Custom-Made-Bike

Genau hier setzt VELO DE VILLE an. Während viele Hersteller überlegen, wie ein Modell möglichst vielen Menschen gerecht werden kann, stellt die Manufaktur aus Altenberge eine andere Frage: Für wen wird dieses Bike gebaut?

Erst wenn diese Frage beantwortet ist, beginnt die Fertigung. Motorisierung, Rahmenform, Schaltung, Ergonomie, Bereifung, Farbe und Ausstattung orientieren sich nicht am statistischen Durchschnitt, sondern konsequent am späteren Fahrer. Hinter diesem Ansatz stehen jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung hochwertiger Fahrräder sowie ein Produktionssystem, das Individualisierung nicht als Ausnahme, sondern als Grundprinzip versteht. Das verändert nicht nur das Produkt, sondern den gesamten Herstellungsprozess. Das Bike entsteht nicht für ein Lager und wartet anschließend auf einen Käufer. Es wird für einen konkreten Menschen gebaut. Dabei bieten heute Millionen verschiedener Ausstattungsvarianten zahlreiche Möglichkeiten zur Individualisierung – von Rahmenform und Motorisierung über Ergonomie und Schaltung bis hin zur Farbe.

Die große Auswahl ist dabei kein Selbstzweck. Sie eröffnet die Freiheit, ein Bike nicht mit möglichst viel Ausstattung zu konfigurieren, sondern mit genau der Ausstattung, die zum eigenen Alltag passt.

Wie sich Premium neu definiert

Mit diesem Perspektivwechsel verändert sich auch die Frage, was ein „Premium-E-Bike“ eigentlich ausmacht. Lange wurde Premium vor allem über Technik definiert: stärkerer Motor, größerer Akku, bessere Schaltung, hochwertigere Bremsen. All das bleibt wichtig. Aber es beantwortet nur einen Teil der Frage. Denn das beste Bauteil entfaltet seinen Wert erst, wenn es zum Einsatzbereich passt.

VELO DE VILLE

Foto: VELO DE VILLE

Wer täglich steile Anstiege fährt oder schwere Lasten bewegt, profitiert von einem kraftvollen Motor und hoher Akkukapazität. Wer dagegen jeden Morgen flach durch die Stadt pendelt, schätzt oft ein möglichst leichtes und agiles Bike. Für die einen sorgen breite Reifen und eine aufrechte Sitzposition für maximalen Komfort auf langen Touren. Für die anderen stehen Sportlichkeit und ein direkteres Fahrgefühl im Vordergrund. Was für den einen unverzichtbar ist, ist für den anderen unnötiger Ballast.

Premium bedeutet deshalb nicht, möglichst viel Ausstattung zu besitzen. Premium bedeutet, genau das zu haben, was den eigenen Anforderungen entspricht.

Das Ende von „One Size Fits All“

Dass VELO DE VILLE seine Bikes in Deutschland fertigt, ist deshalb weit mehr als ein Herkunftsversprechen. Die eigene Manufaktur ermöglicht etwas, das lange als Widerspruch galt: individuelle Fahrräder in industrieller Qualität und wirtschaftlicher Fertigung.

So entsteht ein Bike, das präzise produziert und zugleich konsequent auf seinen späteren Fahrer ausgerichtet ist. Custom Made bedeutet hier nicht, ein Serienprodukt nachträglich anzupassen. Es bedeutet, Individualisierung zum Ausgangspunkt der Produktion zu machen.

Genau darin liegt der eigentliche Wandel der Fahrradbranche. Nicht darin, dass E-Bikes immer leistungsfähiger werden. Sondern darin, dass sie aufhören, für einen Durchschnitt entwickelt zu werden. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht länger: Welches E-Bike ist das beste? Sondern: Wie muss ein Bike aussehen, damit es zu mir und meinem Alltag passt?

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