Vom Museum auf den Gipfel: ein Sommer, sechs Regionen
Foto: Innsbruck Tourismus/Markus Mair
Sechs Erlebnisregionen, jede mit eigenem Charakter, ergänzen sich gegenseitig und bilden ein einmaliges Ganzes, sodass man den Sommer in seiner schönsten Vielstimmigkeit erleben kann: von der lebendigen Alpenmetropole bis zu stillen Bergseen auf über 2.000 Metern Höhe.
Innsbruck: Harmonie aus Stadt und Berg
Unter dem berühmten Goldenen Dachl und zwischen mittelalterlichen Gassen beginnt der Innsbrucker Sommer mit einem Versprechen: keine langen Wege, keine komplizierte Anreise, aber jede Menge Erlebnisse.

Die Stadt Innsbruck garantiert ein breites Angebot an Kultur, Geschichte, Kulinarik und Sport. Foto: Innsbruck Tourismus/Markus Mair
Zahlreiche Museen, Galerien und Handwerksstätten warten darauf, entdeckt zu werden, während die Hofburg und die daran angrenzende Hofkirche mit ihren 28 überlebensgroßen Bronzefiguren von kaiserlicher Vergangenheit erzählen, die hier wahrlich greifbar wird. Ein malerischer Ausblick auf die Stadt und die umliegende Bergwelt sowie eine willkommene Abkühlung in den heißen Sommermonaten sind auf der Nordkette garantiert – sie ist in wenigen Minuten per Gondel erreichbar.
Region Patscherkofel: Auszeit auf hohem Niveau
Der Süden der Region Innsbruck ist ein stadtnaher Naturraum, der Bewegung, Entschleunigung und Regeneration vereint. Auf dem Patscherkofel – die Innsbrucker:innen nennen ihn liebevoll ihren „Hausberg“ – verbindet der Zirbenweg einen der größten Zirbenbestände Europas mit dem eindrucksvollen Fernblick über die Gipfel der Umgebung.

Die Region Patscherkofel bietet Wanderwege, Almhütten und einmalige Aussichten. Foto: Innsbruck Tourismus/Eye5 – Jonas Schwarzwälder
Dazu kommen der Duft der jahrhundertealten Bäume, das sanfte Rauschen des Windes und diverse Almhütten, die in authentisch-rustikaler Atmosphäre mit Tiroler Schmankerln wie Kaiserschmarrn und Gröstl jeden Höhenmeter belohnen.
Westliches Mittelgebirge: Gipfelsiege sind Tradition
In der Erlebnisregion Westliches Mittelgebirge trifft alpine Sportlichkeit auf echtes Brauchtum – und das ebenfalls in unmittelbarer Nähe zur Stadt. Ob geführte Wanderung ganz nach oben, Mountainbike-Tour durch die sommerliche Alpinlandschaft oder Fahrt mit einer der drei Bergbahnen – Gipfelsiege dürfen hier alle feiern.

Der Erlebnis- und Abenteuerberg Muttereralm bietet sportliche Action für Groß und Klein. Foto: Innsbruck Tourismus/Erwin Haiden
Die Muttereralm etwa liegt nur wenige Kilometer von Innsbrucks Zentrum entfernt. Dort sorgt unter anderem eine fünf Kilometer lange, rasante und doch sichere Abfahrt mit einem Mountain Cart – dem sommerlichen Pendant zur Rodel – für eine gehörige Portion Action. Nach einem Tag am Berg wird man im Westen der Region zudem Zeuge gelebter Tradition rund um Trachtenvereine, Musikkapellen und Kulinarik.
Inntal-Telfs: Kultur in Bewegung
Im Sommer eröffnet sich entlang des Inns ein Erlebnisraum, der zu aktiver Bewegung auf zwei Beinen oder Rädern einlädt: Biker:innen und Wanderfans entdecken hier eine Tallandschaft ohne steile Steigungen, wo Genuss, Kultur und Geschichte auf lebendige Weise zusammenfinden.

Im Inntal stehen sanfte Bewegung, Genuss und Kultur auf dem Programm. Foto: Innsbruck Tourismus/Tom Bause
Ein Herzstück des Inntals ist das Stift Stams: Das 1273 gegründete Zisterzienserkloster zählt zu den bedeutendsten Barockklöstern Österreichs und beeindruckt mit seinem prunkvollen Kirchenraum, dem prächtigen Rosengitter und einem umfangreichen Programm an musikalischen Darbietungen in den ehrwürdigen Gemäuern, darunter die berühmten Obertöne-Kammermusiktage.
Kühtai-Sellraintal: Erlebniswelt im hochalpinen Bereich
Kühtai liegt auf 2.020 Metern Seehöhe, eingebettet in eine raue Gebirgskulisse – und damit perfekt für allerlei Ausflüge in die Natur ringsum. Ein Höhepunkt für Wanderbegeisterte ist etwa die mittelschwere Drei-Seen-Wanderung: Die Rundtour führt an zwei Bergseen und einem Speichersee vorbei und verspricht ein unvergessliches Alpenpanorama.

Bergseen, Wanderrouten und Gebirgspanoramen warten in Kühtai und im Sellraintal. Foto: Innsbruck Tourismus/Markus Mair
Außerdem lädt die Drei-Seen-Hütte auf 2.334 Metern Höhe zu einer gemütlichen Rast und herzhaften Stärkung mit klassischer Tiroler Kost ein. Ursprüngliche Landschaften, klare Bergluft und anspruchsvolle Wanderrouten locken sowohl Bergsportbegeisterte als auch Ruhesuchende ins etwas tiefer gelegene Sellraintal.
Mieminger Plateau: Genuss auf allen Ebenen
Die sonnenverwöhnte Erlebnisregion Mieminger Plateau hält dazu an, die Natur bewusst zu erleben – in sanftem Tempo und mit allen Sinnen.

Am Mieminger Plateau verschmelzen Kulinarik, Landschaft und Bewegung zu einem ganzheitlichen Erlebnis. Foto: Innsbruck Tourismus/Laura Grießer
Der Genuss-Radweg beispielsweise führt nicht nur vorbei an Wiesen und Wäldern, sondern auch an verschiedenen Direktvermarkter:innen, die Honig, Käse, Milchprodukte und frisches Gebäck aus eigener Produktion anbieten – ein Erlebnis, das Bewegung und Kulinarik nahtlos miteinander verbindet. Wer es etwas gemächlicher angehen möchte, schwingt den Schläger im Golfpark Mieming: Der gepflegte Platz mit Blick auf die umliegenden Berge ist landschaftlich besonders reizvoll und eignet sich für Anfänger:innen wie Fortgeschrittene gleichermaßen.
Innsbruck Tourismus Tourist Office
Burggraben 3 | 6020 Innsbruck | Österreich
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