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Taxi München EG

Warum München beim Taxi bleibt

Foto: iStock/sunlow

Vom frühen Flug bis zum späten Heimweg: Wie die Taxi-München eG mit festen Tarifen, eigener Taxi-App und echter Ortskenntnis Verlässlichkeit auf Münchens Straßen bringt.

Kurz nach Mitternacht am Hauptbahnhof, ein Zug fährt ein. Eine Frau rollt ihren Koffer über den nassen Bahnsteigvorplatz, müde von einer langen Reise, im Kopf nur noch das eigene Bett. Auf dem Handy leuchtet der Preis einer Fahrdienst-App auf, deutlich höher als am Nachmittag, als sie losgefahren ist. Sie zögert. Ein paar Meter weiter, am Taxistand, wartet eine Reihe Fahrzeuge. Sie geht hin, nennt ihre Adresse und fragt, was die Fahrt kostet. Der Fahrer nennt ihr einen festen Preis, noch bevor der Motor läuft. Er hebt den Koffer in den Kofferraum. Kein Rechnen, kein Bangen. Nur das gute Gefühl, gleich zu Hause zu sein.

Solche Szenen spielen sich jeden Tag in München ab, tausendfach, meist unbemerkt. Sie erzählen von etwas, das sich schwer in einem Werbeslogan fassen lässt und das doch im Kern jeder Fahrt steht: Verlass. Wer in ein Fahrzeug steigt, gibt für ein paar Minuten ein Stück Kontrolle ab und vertraut darauf, sicher, zügig und zu einem fairen Preis anzukommen. In München gibt es dafür seit Jahrzehnten eine feste Adresse, die genau dieses Vertrauen zu ihrem Handwerk gemacht hat.

Taxi Schild. Nachts – Foto: Istock/Marc Osborne

Foto: istock/Marc Osborne

Wer hinter den Münchner Taxis steht.

Die Taxi-München eG ist keine App, die über Nacht auf den Markt kam, und kein Start-up mit Wagniskapital im Rücken. Sie ist eine eingetragene Genossenschaft, getragen von den Münchner Taxiunternehmerinnen und Taxiunternehmern selbst, und damit so fest in der Stadt verankert wie wenige andere Dienstleister. Über die Rufnummer 0 89/21 61-0, per App oder über die Web-Bestellung vermittelt sie rund um die Uhr Fahrten in ganz München und der Region. Wer hier anruft, landet nicht in einer anonymen Plattform irgendwo im Netz, sondern bei einem Unternehmen, das seit Generationen ein einziges Handwerk beherrscht: Menschen sicher durch München zu bringen.

Als eingetragene Genossenschaft folgt die Taxi-München eG einer anderen Logik als rein renditegetriebene Anbieter. Sie versteht sich als Teil der Daseinsvorsorge, also jener Grundversorgung, auf die sich eine Stadt verlassen können muss. Anders als reine Vermittlungsplattformen unterliegt das Taxi einer Beförderungspflicht: Es fährt nicht nur dann, wenn es sich besonders lohnt, sondern auch früh um vier, an Heiligabend und dann, wenn das Wetter alle anderen nach Hause treibt. „Das Taxi ist für alle da“, bringt es die eingetragene Genossenschaft selbst auf den Punkt. Dieser Satz ist mehr als ein Motto. Er ist ein Arbeitsauftrag.

Ein Preis, der sich nicht nach der Not richtet

Nadine kennt das Spiel inzwischen. Wenn sie freitags nach dem Konzert aus der Olympiahalle strömt, gemeinsam mit ein paar tausend anderen, dann klettern die Preise in der App, die sonst so günstig wirkt, plötzlich steil nach oben. Je mehr Menschen gleichzeitig ein Fahrzeug suchen, desto teurer wird es. Was tagsüber ein Schnäppchen schien, wird im entscheidenden Moment zur teuersten Variante des Abends. Viele Münchnerinnen und Münchner haben diese Erfahrung schon gemacht, und selten war es eine angenehme.

 

Beim Münchner Taxi funktioniert das anders, und zwar grundsätzlich. Der Tarif wird nicht vom Anbieter festgelegt, sondern von der Landeshauptstadt München verbindlich vorgegeben. Er gilt für jedes Taxi gleich, ob Sonntagmittag oder Silvesternacht, ob strahlender Sommer oder strömender Regen. Es gibt kein sogenanntes Surge-Pricing, keine Preisspirale, die sich an der momentanen Verzweiflung der Fahrgäste orientiert, kein plötzliches Vielfaches, nur weil gerade viele unterwegs sind. Der Preis folgt einer klaren, öffentlich einsehbaren Ordnung statt einem Algorithmus, dessen Logik von außen niemand durchschaut. Das ist unspektakulär. Und genau darin liegt der Wert.

Vorher wissen, was die Fahrt kostet

Den vielleicht größten Fortschritt für die Fahrgäste bringt eine Neuerung, die München als erste deutsche Großstadt eingeführt hat: den verbindlichen Festpreis. Wer sein Taxi vorab über die Zentrale oder die App bestellt, kann für die geplante Strecke einen Preis vereinbaren, der schon vor dem Einsteigen feststeht. Kein Blick mehr auf den mitlaufenden Taxameter, kein stilles Mitrechnen an jeder roten Ampel. Was vereinbart wurde, gilt. Punkt.

Der Clou steckt im Detail. Der Festpreis orientiert sich am offiziellen Münchner Taxitarif und bewegt sich in einem klar geregelten Rahmen, dem sogenannten Korridortarif. Verkehrsbedingte Wartezeiten und die Anfahrt zum Abholort sind dabei bereits eingerechnet. Wer im dichten Berufsverkehr oder rund um ein Großereignis unterwegs ist, zahlt am Ende also nicht die Zeche für jeden Stau, in dem das Fahrzeug steht. Und anders als bei den dynamischen Preismodellen mancher Plattformen kennt dieses System kein Preis-Jo-Jo: Zur Wiesn, an Silvester oder wenn nach dem Spiel im Stadion Tausende gleichzeitig heim wollen, bleibt der Rahmen derselbe. Für viele Fahrgäste ist genau das der eigentliche Luxus. Planbarkeit.

Münchner Taxi – Foto: Istock/wirestock

Foto: istock/wirestock

Ein Fahrer, der weiß, dass an der Donnersbergerbrücke wieder eine Baustelle steht. Eine Fahrerin, die weiß, wo man sich an einem Freitagabend die Innenstadt besser spart. Ortskenntnis lässt sich nicht herunterladen. Sie wächst über Jahre, über zehntausende Fahrten und über das tägliche Unterwegssein in einer Stadt, die nie stillsteht.

Für die klassischen Verbindungen zwischen Flughafen, Messe und Hauptbahnhof gibt es zudem klar definierte Festpreise, die in beide Richtungen gelten. Wer darüber hinaus für eine ganz individuelle Strecke einen Pauschalpreis möchte, nennt der Zentrale einfach Start und Ziel und erfährt vorab, woran er ist. So wird aus der Fahrt keine Wundertüte, sondern eine Rechnung, die man schon vor dem Losfahren kennt.

Taxi oder Mietwagen – der feine, aber wichtige Unterschied

Für viele Fahrgäste sieht beides gleich aus: Man tippt aufs Handy, ein Auto kommt. Rechtlich sind Taxi und Mietwagen jedoch zwei verschiedene Dinge. Das Taxi ist an den amtlichen Münchner Tarif gebunden, darf an Halteplätzen warten, auf der Straße herangewinkt werden und unterliegt einer Beförderungspflicht. Es muss also fahren, auch die kurze Strecke, auch spät in der Nacht. Genau wegen dieser Pflichten zählt das Taxi zum öffentlichen Personennahverkehr, mit einem handfesten Vorteil für Fahrgäste: Auf Stadtfahrten innerhalb der Gemeinde fällt nur der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent an, während für längere Strecken darüber hinaus die vollen neunzehn Prozent gelten.

Ein Mietwagen im Sinne der Fahrdienst-Plattformen darf hingegen nur auf vorherige Bestellung fahren, ist nicht an den festen Taxitarif gebunden und muss nach jeder Fahrt grundsätzlich zu seinem Betriebssitz zurückkehren. Für seine Fahrten gelten durchgängig neunzehn Prozent Mehrwertsteuer, und aus dem freien Preismodell ergeben sich die schwankenden Beträge, die viele kennen. Mit den neuen, von der Stadt München eingeführten Mindestpreisen für Mietwagenfahrten wird dieser Markt nun stabiler, und die Stärken des Taxis rücken wieder in den Vordergrund: feste Tarife, Verlässlichkeit und die Gewissheit, dass jemand kommt.

Digital bestellt, persönlich gefahren

Der Griff zum Smartphone gehört für die meisten längst zum Alltag, und genau hier will die Taxi-München eG kein Stück hinter den Plattformen zurückstehen. Über die eigene Taxi-App lässt sich ein Fahrzeug mit wenigen Fingertipps bestellen, der Standort wird automatisch erkannt, und man sieht, wann der Wagen eintrifft. Moderne Vermittlung sorgt für kurze Wartezeiten im gesamten Stadtgebiet, Tag und Nacht.

Mann steht vor Taxi – Foto: Taxi EG/Sebastian Cruz

Foto: Taxi EG/Sebastian Cruz

Der Unterschied liegt nicht in der Technik, sondern darin, was hinter ihr steht. Wer über die Taxi-App bestellt, bekommt kein anonymes Fahrzeug aus einem Pool wechselnder Dienstleister, sondern ein geprüftes Münchner Taxi mit einer ortskundigen Person am Steuer und einer Zentrale im Rücken, die im Zweifel erreichbar ist. Digitale Bequemlichkeit und die Verlässlichkeit des klassischen Taxis schließen sich eben nicht aus. Bei unserer eG gehören sie zusammen.

Für alle da: eine Stadt, viele Wege

„Das Taxi ist für alle da“ klingt nach einem freundlichen Satz für die Broschüre. In der Praxis heißt er, dass sehr unterschiedliche Menschen mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen sich auf dasselbe Fahrzeug verlassen können. Ein paar von ihnen kennt in München fast jeder, zumindest vom Sehen.

nasse Straße bei Nacht – Foto: iStock/Andrey-Bukreev

Foto: iStock/Andrey Bukreev

Da ist Familie Brandner, die morgens um vier zum Flughafen muss, mit zwei kleinen Kindern, dem Kinderwagen und drei Koffern. Kein Bus fährt zu dieser Zeit so, wie sie ihn bräuchten, und für die S-Bahn mit dem ganzen Gepäck und zwei müden Kindern fehlt schlicht die Kraft. Das vorab bestellte Taxi steht pünktlich vor der Tür, der Fahrer verstaut die Koffer und die Familie kann sich zurücklehnen, bevor der Urlaub überhaupt begonnen hat. 

Frau mit Badesachen geht auf ein Taxi zu – Foto: Taxi EG/Sebastian Cruz

Foto: Taxi EG/Sebastian Cruz

Zwei Männer heben einen Koffer – Foto: Taxi EG/Sebastian Cruz

Foto: Taxi EG/Sebastian Cruz

Frau sitzt telefonierend in einem Taxi – Foto: Taxi EG/Sebastian Cruz

Foto: Taxi EG/Sebastian Cruz

Da ist Frau Huber, 82, aus Giesing, die zweimal im Monat zur Kontrolle ins Klinikum muss. Der Bus wäre ein Umstieg zu viel, das Auto hat sie längst den Enkeln geschenkt. Für sie ist das Taxi kein Luxus, sondern ein Stück Selbstständigkeit. Der Fahrer wartet, bis sie die Haustür aufgeschlossen hat, trägt die Tasche die Stufen hoch und weiß, dass es nach dem Termin manchmal etwas länger dauert. Kranken- und Patientenfahrten, Seniorenfahrten, Großraumtaxis für den Rollator oder den Rollstuhl: Das gehört zum Alltag der Genossenschaft, nicht zum Sonderprogramm.

Da ist Herr Vogel, der mit dem ICE zu einem Termin anreist und vom Hauptbahnhof pünktlich in die Kanzlei am Lehel muss. Für ihn zählt, dass die Fahrt planbar ist, die Quittung stimmt und niemand erst die Route diskutieren muss. Geschäftsfahrten sind für die eG tägliches Geschäft, mit fester Rechnung und einem Fahrer, der die schnellste Verbindung kennt, ohne aufs Navi zu schielen.

Und da sind die Nachtschwärmer: die Gruppe, die um zwei Uhr aus einem Club in der Sonnenstraße kommt, der Kellner nach Schichtende, die Krankenschwester auf dem Heimweg von der Spätschicht. Wenn die U-Bahn längst nicht mehr fährt, ist das Taxi oft die einzige verlässliche Verbindung zwischen Feierabend und Bett. Es kommt, wenn man es ruft, und bringt einen dorthin, wo man hingehört.

Wirklich für alle: das Inklusionstaxi

Der Satz „für alle da“ hält sein Versprechen nur, wenn er auch dort gilt, wo Mobilität am wenigsten selbstverständlich ist. Für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, endet die spontane Fahrt durch die Stadt oft an einer Bordsteinkante oder einer Treppe. Genau hier setzt das Inklusionstaxi an. Es ist ein umgebautes Fahrzeug mit Rampe oder Hebebühne, in dem Fahrgäste sitzend im Rollstuhl mitfahren und mit einem eigenen Gurtsystem gesichert werden. Wer sich nicht umsetzen kann oder mit einem Elektrorollstuhl unterwegs ist, muss so nicht auf ein Taxi verzichten, sondern fährt mit, wie alle anderen auch, zum ganz normalen Taxitarif.

Das Inklusionstaxi (Kleinbus)  – Foto: Taxi EG/Sebastian Cruz

Foto: Taxi EG

Bestellt wird das Inklusionstaxi wie jede andere Fahrt über die Zentrale unter 0 89/21 61-0, mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass ein rollstuhlgerechtes Fahrzeug benötigt wird. Weil sich die Flotte dieser Spezialfahrzeuge noch im Aufbau befindet und die Nachfrage groß ist, empfiehlt sich eine rechtzeitige Vorbestellung. Für die Genossenschaft ist das Inklusionstaxi kein Feigenblatt, sondern gelebte Teilhabe: die schlichte, aber entscheidende Möglichkeit, zum Arzt zu kommen, Freunde zu besuchen oder einfach spontan in die Stadt zu fahren. Mobilität, die niemanden zurücklässt, ist am Ende das ehrlichste Argument für das Taxi überhaupt.

Taxischild bei Nacht – Foto: Taxi EG/Sebastian Cruz

Foto: iStock/Apriori1

Sicher und selbstbestimmt durch München

Ein sicherer Heimweg sollte selbstverständlich sein, zu jeder Uhrzeit. Damit er das für Frauen und Mädchen ab 16 Jahren noch leichter wird, gibt es in München das Frauen-Nacht-Taxi, ein Angebot, das sich ausdrücklich an alle Frauen richtet und dabei Transfrauen sowie non-binäre Menschen mit dem Geschlechtseintrag „divers“ einschließt. Zwischen 22 und 6 Uhr werden sie bei der Fahrt nach Hause finanziell unterstützt: Über ein städtisches Gutscheinsystem lässt sich pro Taxifahrt zu einer Wohnadresse ein Wertgutschein einlösen, den man vorab an verschiedenen städtischen Stellen bekommt. Das macht die bequeme, sichere Variante oft zur naheliegendsten, statt zum Kompromiss. 

Wem es zusätzlich wichtig ist, von einer Frau gefahren zu werden, kann bei der Bestellung ausdrücklich eine Fahrerin anfordern. Weil unter den Fahrenden nach wie vor Männer in der Mehrheit sind, lässt sich das nicht immer garantieren, doch die Zentrale bemüht sich, dem Wunsch nachzukommen, wo es möglich ist.

Über das Frauen-Nacht-Taxi hinaus gibt es in München die Safe Space Taxis, ein Angebot für alle, die sich unterwegs mehr Sicherheit wünschen. Sichtbar wurde die Idee rund um den Christopher Street Day, bei dem sich die Taxi-München eG als Kooperationspartnerin engagiert und mit einem eigenen Stand vor Ort war, um queeren Fahrgästen einen geschützten Heimweg zu ermöglichen. Entstanden ist der Gedanke aus den Reihen der Genossenschaft selbst, angestoßen von einem Fahrer, der sein Taxi zum sicheren Rückzugsort machen wollte. Das Angebot ist aber ausdrücklich nicht auf eine Gruppe oder einen Anlass beschränkt: Wer nachts allein unterwegs ist, sich beobachtet oder bedrängt fühlt oder einfach nicht mehr weiter zu Fuß gehen möchte, findet im Taxi einen Raum, in dem Respekt und Sicherheit selbstverständlich sind.

Dahinter steht ein Grundgedanke, der zur Genossenschaft passt: Mobilität soll bei niemandem ein ungutes Gefühl hervorrufen, sondern Freiheit geben, unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Lebensweise, und auch spät in der Nacht und auch allein.

Da sein, wenn es zählt

Verlässlichkeit zeigt sich nicht bei schönem Wetter am Sonntagmittag. Sie zeigt sich in den Momenten, in denen es eng wird. Der frühe Flug, bei dem das Taxi wirklich um halb fünf vor der Tür stehen muss. Die Rückfahrt aus der Klinik nach einem ambulanten Eingriff, wenn Bus und Bahn keine Option mehr sind. Der Termin, der sich nicht verschieben lässt. In solchen Lagen ist ein Fahrzeug, das vielleicht kommt, wenn der Preis gerade passt, keine echte Hilfe.

Auch die Stadt München stärkt diese Verlässlichkeit inzwischen strukturell. Mit den neuen verbindlichen Mindestpreisen für Mietwagenfahrten sorgt sie für mehr Stabilität im Markt und tritt jenem Verdrängungswettbewerb entgegen, der am Ende immer zulasten der Fahrgäste geht. Damit rücken Faktoren wie Sicherheit, Ortskenntnis, Service und Zuverlässigkeit wieder in den Mittelpunkt, also genau jene Stärken, für die das Münchner Taxi seit jeher steht.

Frau sitzt in einem Straßencafe und schaut auf Ihr Handy mit der Taxiapp – Foto: Taxi EG/Sebastian Cruz

Foto: Taxi EG/Sebastian Cruz

Sicherheit, die man nicht sieht, aber spürt

Wer in München in ein Taxi steigt, steigt in ein streng reguliertes Fahrzeug. Die Fahrerinnen und Fahrer legen eine Ortskundeprüfung ab, die Wagen werden regelmäßig kontrolliert, und hinter jeder vermittelten Fahrt steht eine Zentrale, die weiß, welches Fahrzeug wann wohin unterwegs ist. Diese Kette aus Prüfung, Kontrolle und Nachverfolgbarkeit ist kein bürokratischer Selbstzweck. Sie ist der Grund, warum sich Fahrgäste gerade abends und nachts im Taxi aufgehoben fühlen.

Dazu kommt der schlichte Vorteil der Erfahrung. Ein ortskundiger Fahrer bringt seine Fahrgäste nicht nur ans Ziel, sondern auf dem sinnvollen Weg dorthin. Er weicht der Baustelle aus, die das Navi noch nicht kennt, und weiß, an welcher Ecke man um diese Uhrzeit besser hält als drei Meter weiter im Dunkeln. Sicherheit entsteht hier aus lauter Kleinigkeiten, die im Alltag kaum auffallen und im Ernstfall den Unterschied machen.

Frau mit zwei Kindern auf dem Rücksitz eines Taxis – Foto: Taxi EG/Sebastian Cruz

Foto: iStock/Jacob Wackerhause

Bezahlt wird, wie es passt: bar, mit Karte, per App oder über einen Auftragsschein. Und wer möchte, fährt umweltbewusst. Viele Fahrzeuge der Taxi-München eG sind bereits hybrid- oder vollelektrisch unterwegs. Ein kurzer Hinweis bei der Bestellung genügt, und man wird nach Möglichkeit in einem Umwelttaxi gefahren, also einem Hybrid- oder E-Fahrzeug. So wird aus der verlässlichen Fahrt zugleich eine, die ein wenig leichter für die Stadt ist.


Ein Versprechen auf vier Rädern

Am Ende geht es beim Taxi um ein Gefühl, das sich in keiner App vollständig abbilden lässt: die Gewissheit, dass jemand kommt, dass der Preis stimmt und dass man sicher ankommt. Die Taxi-München eG hat aus diesem Gefühl ein Handwerk gemacht, das sie über einem Jahrhundert pflegt und mit festen Tarifen, eigener App und echter Ortskenntnis immer weiter verfeinert. Zurück zu jener Frau vom Anfang, nachts am Bahnhof, mit dem Koffer: Wer in diesem Moment auf das Münchner Taxi setzt, weiß vorher, woran er ist, und darf sich darauf verlassen, dass ein Fahrzeug kommt. In einer Stadt, in der so vieles ständig in Bewegung ist, ist das ein seltener und wertvoller Fixpunkt.

Beim nächsten Mal, wenn es spät wird oder der Flug früh geht: einfach vorab bestellen und den Festpreis vereinbaren. Erreichbar ist die Taxi-München eG rund um die Uhr über die Taxi-App, und telefonisch unter 0 89/21 61-0 oder online unter www.taxi-muenchen.de.

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Taxi-München eG

Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6 | 81369 München

Telefon: 0 89/21 61-0

www.taxi-muenchen.de

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