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Die besten globalen Aktienfonds 2026

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Internationale Aktienfonds investieren in Märkte rund um die Welt und folgen dabei meist einem langfristigen Ansatz, der Wachstumspotenzial mit einem bewusst gesteuerten Risiko verbindet. Eine aktuelle Analyse zeigt, welche Fonds im Jahr 2026 besonders durch Stabilität, Effizienz und Renditestärke hervorstechen.
Globale Aktienfonds sind ein wichtiger Bestandteil eines Portfolios, wenn Anlegerinnen und Anleger langfristig Vermögen aufbauen und von der Entwicklung der Weltwirtschaft profitieren möchte. Sie investieren breit gestreut in Unternehmen verschiedenster Branchen – von Technologie über Gesundheit und Finanzdienstleistungen bis hin zu nachhaltigen Industrien. Dabei sind sowohl große, etablierte Konzerne als auch kleinere und mittelgroße Unternehmen enthalten. Gleichzeitig profitieren Anlegerinnen und Anleger nicht nur von einzelnen Märkten, sondern von der globalen wirtschaftlichen Entwicklung insgesamt.
Globale Aktienfonds werden in der Regel von Experten aktiv verwaltet; die hier vorgestellte Analyse konzentriert sich ausschließlich auf aktiv gemanagte Produkte. Für Anleger und Anlegerinnen bedeutet das, dass sie sich nicht selbst um die Auswahl und Überwachung einzelner Aktien kümmern müssen, was den Einstieg deutlich einfacher macht. Zudem erhalten Anlegerinnen und Anleger mit nur einem Investment Zugang zu vielen Märkten weltweit, was sonst nur mit großem Aufwand möglich wäre. Da weltweit investiert wird, spielen auch verschiedene Währungen eine Rolle, was zusätzliche Chancen mit sich bringt. Gleichzeitig sind globale Aktienfonds in der Regel transparent und flexibel handelbar. Anlegerinnen und Anleger haben somit jederzeit einen Überblick über die Entwicklung und können Anteile kaufen und verkaufen.
Globale Aktienfonds punkten mit breiter Streuung, einfacher Handhabung und einem klaren Fokus auf langfristiges Wachstum. Außerdem werden globale Aktienfonds, vor allem von jungen Menschen, auch als Grundlage für die Altersvorsorge genutzt. Florian Koch, Head of Mutual Funds bei Scope Fund Analysis, bringt es auf den Punkt: „Globale Aktienfonds bieten das Maximum an Flexibilität für Portfoliomanager, die in Aktien investieren. Sich nicht auf einzelne Regionen oder Branchen beschränken zu müssen, schafft Freiheiten, die die erfolgreichsten Fondsmanager zum Wohl der Anleger zu nutzen wissen. Wem es gelingt, aus tausenden Titeln die künftigen Top-Performer auszuwählen, gehört zur Spitze seiner Zunft.“ Damit wird deutlich, wie entscheidend die richtige Auswahl und Steuerung innerhalb eines so breiten Anlageuniversums für den langfristigen Anlageerfolg ist.
Ein Blick in die Zukunft bleibt zwar stets mit Unsicherheiten verbunden, dennoch gilt der Ausblick für globale Aktienfonds als insgesamt positiv. Vieles spricht dafür, dass die weltweiten Aktienmärkte auch in den kommenden Jahren weiter wachsen werden. Dank ihrer breiten Streuung können globale Aktienfonds sowohl von dynamischen Wachstumsregionen als auch von langfristigen Zukunftstrends profitieren und zugleich Risiken besser ausgleichen. Auch der Blick in die Vergangenheit verdeutlicht das Potenzial dieser Anlageform. Florian Koch erklärt: „Mit hervorragenden globalen Aktienfonds konnten Anleger in den vergangenen fünf Jahren zweistellige Renditen per annum erzielen. Auf Sicht von zwölf Monaten gibt es sogar einige Fonds, die auf Wertzuwächse von mehr als 20 Prozent kommen.“
In Deutschland sind fast 1.000 weltweit anlegende Aktienfonds zum Vertrieb an Privatanleger zugelassen. Entsprechend schwer ist es für Anleger zu erkennen, welche Fonds überdurchschnittlich gut sind. Um genau das herauszufinden, hat das SZ Institut die Ratingagentur Scope mit einer ausführlichen Analyse beauftragt.
Die Methodik des Rankings
Die Analyse verfolgte das Ziel, aus rund 940 weltweit investierenden Aktienfonds mit Vertriebszulassung in Deutschland jene Produkte herauszufiltern, die über längere Zeit hinweg eine überdurchschnittliche Wertentwicklung erreichen, ohne dabei durch hohe Schwankungen oder überdurchschnittliche Kosten negativ aufzufallen. Ergänzend wurden qualitative Aspekte berücksichtigt, insbesondere die Stabilität und Erfahrung des Fondsmanagements sowie die Verfügbarkeit für Privatanleger.
Quantitative Auswahlkriterien
Grundlage der Untersuchung war die Vergleichsgruppe „Aktien Welt“ mit insgesamt 942 Fonds zum Zeitpunkt der Analyse. In die engere Auswahl kamen Fonds, die über einen Zeitraum von fünf Jahren zu den besten 25 Prozent ihrer Vergleichsgruppe zählten und zusätzlich über ein Jahr mindestens im oberen oder zweiten Quartil lagen. Damit wurde eine stabile langfristige Performance priorisiert, während kurzfristig schwächere Entwicklungen ausgeschlossen wurden.
Im nächsten Schritt wurden Fonds ausgeschlossen, die gleichzeitig zu den teuersten und volatilsten (siehe Volatilität) 20 Prozent ihrer Peergroup gehörten. Ist ein Fonds nur in einer dieser Kategorien auffällig, blieb er im Rennen, sofern er sowohl über fünf Jahre als auch über ein Jahr hinweg im besten Quartil lag. Eine starke Leistung auf lange wie auf kurze Sicht konnte somit Nachteile bei Kosten oder Schwankungen kompensieren. Außerdem wurden nur Fonds berücksichtigt, die ein Volumen von mindestens 100 Millionen Euro aufwiesen, um eine gewisse Marktetablierung sicherzustellen.
Volatilität erklärt:
Die Volatilität beschreibt, wie stark der Wert eines Fonds im Zeitablauf schwankt. Eine hohe Volatilität bedeutet, dass der Fondspreis innerhalb kurzer Zeiträume stark steigen, aber auch stark fallen kann. Eine niedrige Volatilität hingegen zeigt eine stabilere Entwicklung mit weniger extremen Ausschlägen.
Qualitative Analyse
Die verbleibenden Fonds wurden anschließend einer qualitativen Bewertung unterzogen. Dabei wurde geprüft, ob das verantwortliche Fondsmanagement oder zumindest ein Mitglied des Teams seit mindestens drei Jahren in dieser Funktion tätig war. Zusätzlich wurde sichergestellt, dass der Fonds für Privatanleger über gängige Plattformen tatsächlich zugänglich war. Nur wenn beide Kriterien erfüllt waren, wurde der Fonds in das Ranking des SZ Institut der besten Produkte aufgenommen.
Wichtiger Hinweis:
Das vorliegende Ranking stellt ausdrücklich keine konkrete Anlageempfehlung dar. Es ersetzt auch nicht eine umfassende qualitative Bewertung, wie sie beispielsweise ein Analystenteam im Rahmen eines spezialisierten Fondsratings durchführt, etwa das qualitative Scope Fondsrating. Zudem werden in dieser Analyse ausschließlich aktiv gemanagte Aktienfonds berücksichtigt; passive Anlageformen wie ETFs waren nicht Teil dieser Untersuchung.
Die besten Aktienfonds global 2026
Ganz egal, ob wachstumsorientiert, substanzstark, breit diversifiziert oder mit einem klaren regionalen Schwerpunkt: Die Analyse der besten globalen Aktienfonds 2026 identifizierte 29 Fonds, die sich durch dauerhaft überzeugende Performance sowie ein ausgewogenes Verhältnis von Rendite, Risiko und Kosten deutlich vom Markt abheben. „Die vier großen deutschen Fondsgesellschaften konnten jeweils mindestens zwei Fonds in der Auswahl der Top-Aktienfonds global platzieren. Das ist eine gute Leistung angesichts der großen Konkurrenz. Denn einen globalen Aktienfonds bietet so gut wie jede Gesellschaft an“, erklärt Florian Koch zum Ergebnis der Auswertung. Neben Allianz Global Investors, Deka, DWS und Union Investment behaupteten sich aber auch mehrere andere nationale und internationale Gesellschaften im Wettbewerb.
Fonds mit der höchsten durchschnittlichen Rendite
Unter den ermittelten Top-Fonds für globale Aktien erzielte der Kopernik Global All-Cap Equity mit einer durchschnittlichen Jahresrendite von 15,6 Prozent in den vergangenen fünf Jahren das beste Ergebnis. Auf dem zweiten Platz liegt der Amundi Top World mit einer durchschnittlichen Jahresrendite von 12,7 Prozent, gefolgt vom MFS Meridian Funds-Contrarian Value mit 12,3 Prozent. Ebenfalls sehr starke Ergebnisse erzielten der Amundi Funds Global Equity mit 11,9 Prozent sowie der Allianz Best Styles Global Equity mit 11,5 Prozent.
Fonds mit den geringsten laufenden Kosten
Im Hinblick auf die niedrigste Gesamtkostenquote belegt der Siemens Global Equities mit 0,20 Prozent p.a. den ersten Platz unter den 29 ausgewählten Fonds. Bereits im Vorjahr lag er ebenfalls im Spitzenfeld.
Auch der HSBC Multi Factor Worldwide Equity UCITS ETF gehört mit 0,25 Prozent erneut zu den günstigsten Fonds und war ebenfalls schon 2025 unter den führenden Fonds vertreten. Es folgen der Robeco QI Global Conservative Equities (1,02 Prozent), der Amundi Top World (1,09 Prozent), der Swiss Rock (Lux) Sicav Global Equity / AW ESG (1,31 Prozent) sowie der Allianz Best Styles Global Equity (1,35 Prozent).
Fonds mit der geringsten Volatilität
Gemessen an der Volatilität über fünf Jahre weist der Robeco QI Global Conservative Equities mit 8,9 Prozent die geringste Schwankungsbreite unter den 29 Top-Fonds auf. Auf dem zweiten Platz liegt der Schroder ISF QEP Global Active Value mit einer Volatilität von 11,4 Prozent. Ebenfalls niedrige Werte erzielten der Kopernik Global All-Cap Equity (11,5 Prozent), der Warburg Value Fund (11,6 Prozent) sowie der DWS Vermögensbildungsfonds I (ebenfalls 11,6 Prozent).
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Über Scope
Scope ist die führende europäische Ratingagentur und bewertet die Kreditwürdigkeit von Unternehmen, Staaten und anderen Institutionen sowie die Qualität von Anlageprodukten und deren Anbietern. Teil der Scope-Gruppe ist die Gesellschaft Scope Fund Analysis, die Investmentfonds, Kapitalanlagegesellschaften und Zertifikate-Emittenten untersucht. Die mehr als 10.000 analysierten Investmentprodukte verwalten ein Vermögen von rund sechs Billionen Euro. Der überwiegende Teil der Fonds-Ratings ist online auf dem ScopeExplorer frei zugänglich.
