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Ranking Rehakliniken

Hier liegt Musik in der Luft!

rehakliniken-2025

Foto: iStock/Colorsandia

Das neue Ranking des SZ Institut zeigt, welche Rehakliniken ein musikalisches Angebot als festen Bestandteil ihres Freizeitkonzepts verstehen.

Ein sonniger Nachmittag auf der Terrasse eines Rehazentrums: Die Sonne glitzert auf den Kaffeetassen, der Duft von frischem Gebäck liegt in der Luft. Unter einem schattenspendenden Sonnensegel spielt ein kleines Ensemble bekannte Melodien. Einige Patientinnen und Patienten summen leise mit, andere klatschen im Rhythmus – und plötzlich ist sie da, diese besondere Atmosphäre, die nur Musik schaffen kann.

In manchen Rehakliniken gehören solche Momente zum Alltag, denn dort ist Musik nicht nur ein angenehmes Extra, sondern ein integraler Bestandteil des therapeutischen Angebots und gemeinschaftlichen Lebens. Diesen Einrichtungen hat das SZ Institut ein spezielles Ranking gewidmet. Hier wurde untersucht, in welchen Kliniken Musik nicht nur eine Nebenrolle spielen darf, sondern aktiv zur Förderung des Wohlbefindens der Patientinnen und Patienten eingesetzt wird.

Dass Musik in der Rehabilitation weit mehr ist als bloße Unterhaltung, bestätigen zahlreiche wissenschaftliche Studien. So zeigt eine Untersuchung der Universität Zürich*, dass Live-Musik eine stärkere emotionale Reaktion hervorruft als aufgezeichnete Musik. Bei Live-Darbietungen war im Gehirn eine höhere Aktivität in den Arealen messbar, die für emotionale Verarbeitung zuständig sind – insbesondere in der Amygdala, einem zentralen Zentrum für Emotionen. Darüber hinaus regte Live-Musik den Informationsaustausch im Gehirn intensiver an, was auf eine tiefgreifende emotionale und kognitive Verarbeitung hinweist.

Musik kann in Rehakliniken also nicht nur Ängste lindern und die Stimmung verbessern, sondern auch ein Gefühl von Sicherheit und Zugehörigkeit vermitteln. Gemeinsames Singen oder Musizieren fördert den Austausch unter den Patientinnen und Patienten und stärkt den sozialen Zusammenhalt, der einen wichtigen Faktor im Genesungsprozess darstellt. Auch auf die kognitive Stabilisierung, etwa nach neurologischen Erkrankungen oder Operationen, kann Musik positiven Einfluss haben. Kurz gesagt: Musik kann in Rehakliniken ein Schlüssel zu mehr Lebensqualität, emotionaler Balance und schnellerer Regeneration sein.

Die Methodik der Untersuchung

Der Vergleich von Rehaeinrichtungen mit besonderem musikalischem Engagement stützt sich auf ein spezielles Bewertungsverfahren, das auf einer Auswertung durch die GEMA basiert. Ziel der Analyse ist es, Einrichtungen hervorzuheben, die Musik nicht nur regelmäßig, sondern auch in besonderer Vielfalt in ihr Angebot für Patientinnen und Patienten integrieren. Das System bewertet Rehakliniken hinsichtlich ihrer musikalischen Aktivitäten und berücksichtigt sowohl die Frequenz als auch die Breite des musikalischen Angebots.

 

Das Ranking fußt auf einer umfassenden Datengrundlage, die direkt von den Rehakliniken an die GEMA übermittelt oder von dieser eigenständig erhoben wurde. Die Datensätze beinhalten Informationen wie den Namen und Standort der Einrichtung, genaue Veranstaltungsbezeichnungen und -daten, die jeweiligen Veranstalter, gegebenenfalls den Namen der auftretenden Band sowie die Zahl der Besucherinnen und Besucher. Berücksichtigt wurden ausschließlich Musikveranstaltungen, bei denen die musikalische Darbietung klar im Mittelpunkt stand und die unter den GEMA U-K Tarif fallen. Dies betrifft insbesondere Live-Musik und Konzerte, bei denen die Gäste gezielt wegen der Musik kommen. Ausgeschlossen wurden hingegen Formate, bei denen die Musik nur eine untergeordnete Rolle spielt – etwa Tanzabende oder Silvestergalas – sowie Veranstaltungen im Bereich klassischer Musik, da diese unter einen separaten Tarif fallen und aufgrund der abweichenden Struktur nicht direkt vergleichbar sind. Die Datenbasis umfasst insgesamt 6.000 Veranstaltungen, die in einem Zeitraum von Anfang 2022 bis einschließlich Dezember 2024 in 282 verschiedenen Rehakliniken stattgefunden haben.

 

Die Auswertung erfolgt mithilfe der „AboveAverage“-Methode: Eine Rehaklinik qualifiziert sich für das Ranking nur dann, wenn sie bei allen drei zentralen Vergleichskriterien über dem Durchschnitt liegt. Diese Kriterien umfassen die Anzahl der im letzten Jahr durchgeführten Veranstaltungen (Durchschnitt: 3), die Anzahl unterschiedlicher Angebote in den letzten drei Jahren (Durchschnitt: 4) sowie die Anzahl der unterschiedlichen Bands beziehungsweise Veranstalter in den letzten drei Jahren (Durchschnitt: 3). Nur Einrichtungen, die in allen drei Bereichen eine überdurchschnittliche Aktivität zeigen, werden in das Ranking aufgenommen. Insgesamt erfüllen 94 Rehakliniken diese Anforderungen und bieten die Beste musikalische Vielfalt 2025.

 

Für die finale Platzierung innerhalb des Rankings wird eine sogenannte Rangsumme berechnet. Diese setzt sich aus den drei vorab ermittelten Einzelwertungen zusammen. Die Rangsumme ergibt sich aus der Addition der Platzierungen in diesen drei Kategorien; die Einrichtung mit der niedrigsten Summe nimmt den Spitzenplatz ein. Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der im Jahr 2024 abgehaltenen Veranstaltungen über die bessere Platzierung.

Die Ergebnisse der Untersuchung

Die Nummer eins im Vergleich der musikalischen Rehakliniken geht an die VAMED Rehaklinik Schloss Schönhagen aus Brodersby. Die Einrichtung erreichte mit 137 unterschiedlichen Veranstaltungen (davon 102 unterschiedlichen Bands) zwischen 2022 und 2024 und einer Medianbesucherzahl von 80 den Spitzenplatz und punktet im Direktvergleich besonders durch ihr vielfältiges Angebot an unterschiedlichen Interpreten.

 

Auf Platz zwei folgt die Werner-Messmer-Klinik aus Radolfzell am Bodensee. Hier konnten sich die Patientinnen und Patienten über 172 unterschiedliche Musikveranstaltungen in den letzten drei Jahren freuen, die höchste Zahl in dieser Kategorie im Ranking. Die durchschnittliche Besucheranzahl lag bei 50 Teilnehmenden, zwischen 2022 und 2024 spielten 67 unterschiedliche Bands auf.

 

Den dritten Platz im Vergleich belegt die Klinik Bavaria aus Bad Kissingen. Mit insgesamt 337 Veranstaltungen (davon 116 unterschiedliche Veranstaltungen mit insgesamt 56 verschiedenen Bands) zwischen 2022 und 2024 gehört sie zu den Kliniken, die am meisten Musik spielen. Besonders im Jahr 2024 wurden hier viele Konzerte verzeichnet, was der Klinik den ersten Platz in dieser speziellen Kategorie einbrachte.

 

Weitere erwähnenswerte Einrichtungen sind:

  1. Fachklinik Herzogenaurach (Platz 4) mit 90 unterschiedlichen Veranstaltungen zwischen 2022 und 2024, die jeweils rund 50 Medianbesucher aufweisen konnten.
  2. Klinik Seehalde (Platz 5) bot 2022 bis 2024 ein breites Programm mit 125 unterschiedlichen Veranstaltungen und 59 Bands.
  3. Rehabilitationsklinik Garder See Berlin (Platz 6) konnte 158 Veranstaltungen zwischen 2022 und 2024 verzeichnen. 66 davon wurden als unterschiedliche Veranstaltungen gewertet.
  4. Rehaklinik Miriquidi (Platz 7): punktet mit 108 unterschiedlichen Veranstaltungen in den letzten drei Jahren sowie 80 einzigartigen Bands.
  5. MEDIAN Adelsberg-Klinik Bad Berka (Platz 8) und m&i Fachklinik Ichenhausen (Platz 9) bieten beide ein solides musikalisches Angebot bei leicht geringeren Zahlen.
  6. Inselsberg Klinik (Platz 10) machte mit insgesamt 63 Veranstaltungen und 33 Bands die Top Ten des Vergleichs voll.

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Über die GEMA

Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von rund 98.000 Mitgliedern (Komponistinnen und Komponisten, Textdichterinnen und Textdichtern, Musikverlagen) sowie von über zwei Millionen Rechteinhaberinnen und Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik.