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Neue Skills. Neue Chancen.

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Wer heute stillsteht, verliert morgen den Anschluss. Diese Erkenntnis ist keineswegs neu, aber sie trifft den Nerv einer Arbeitswelt, die sich mit einer Geschwindigkeit wandelt wie selten zuvor. Die digitale Transformation hat längst aufgehört, eine abstrakte Zukunftsvision zu sein. Sie ist gelebte Gegenwart: in den Produktionshallen mittelständischer Unternehmen, in den Büros von Dienstleistern, in Arztpraxen, Behörden und Kreativagenturen. Künstliche Intelligenz, cloudbasierte Infrastrukturen, automatisierte Prozesse und datengetriebene Entscheidungsmodelle verändern nicht nur, wie wir arbeiten – sie definieren neu, was von uns erwartet wird.
Der Arbeitsmarkt reagiert auf diesen Wandel mit wachsender Deutlichkeit. So verlangen viele Stellenprofile digitale Grundkompetenzen als selbstverständliche Voraussetzung für Bewerberinnen und Bewerber. Gleichzeitig entstehen Berufsbilder, für die es gestern schlicht noch keinen Namen gab. Für Fachkräfte, Führungspersönlichkeiten und Quereinsteiger gleichermaßen stellt sich damit eine drängende Frage: Wie gelingt es, mit dieser Dynamik nicht nur Schritt zu halten, sondern sie aktiv mitzugestalten?
Digitale Weiterbildung ist eine der überzeugendsten Antworten, die der Markt auf diese Frage bereithält. Und ihre Stärke liegt gerade in ihrer Breite: Sie richtet sich nicht an eine homogene Zielgruppe, sondern begegnet Menschen dort, wo sie stehen. Wer bislang wenig Berührungspunkte mit digitalen Tools hatte, findet einen strukturierten, niedrigschwelligen Einstieg. Wer bereits über solides Fachwissen verfügt, kann es gezielt vertiefen, spezialisieren und auf aktuelle Anforderungen ausrichten. Auf diese Weise entfaltet digitale Weiterbildung eine doppelte Wirkung: Sie stärkt die individuelle Handlungsfähigkeit und macht Organisationen zur gleichen Zeit widerstandsfähiger und zukunftsorientierter.
George Couros, einer der einflussreichsten Vordenker moderner Lernkultur, brachte es in seinem 2015 veröffentlichten Buch „The Innovator’s Mindset“ auf den Punkt: „Technologie wird niemals großartige Lehrer ersetzen, aber Technologie in den Händen eines großartigen Lehrers kann transformative Wirkung haben.“ Dieser Gedanke gilt weit über den Schulkontext hinaus. Was digitale Weiterbildung wirklich wirkungsvoll macht, ist nicht allein die Plattform oder das Lernformat – es ist die Qualität der Inhalte, die Kompetenz der Lehrenden und die Fähigkeit, Wissen so aufzubereiten, dass es nicht nur verstanden, sondern unmittelbar angewendet werden kann.
Wer gezielt nach einer Weiterbildung in Bereichen wie Software- und IT-Anwendungen, Programmierung, Datenanalyse oder Künstlicher Intelligenz und Automatisierung sucht, steht allerdings schnell vor einer großen Auswahl, die mehr verwirrt als orientiert. Hunderte Anbieter, tausende Kurse, unzählige Formate: Von kompakten Online-Tutorials bis hin zu mehrmonatigen Zertifikatsprogrammen reicht das Spektrum an Möglichkeiten, die sich Lernwilligen heute bieten. Doch nicht hinter jedem attraktiv klingenden Kursversprechen verbirgt sich auch echte Qualität, und praxisnahes Wissen, das den tatsächlichen Anforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt gerecht wird, ist längst nicht überall garantiert. Um in diesem komplexen Markt Orientierung zu schaffen, hat das SZ Institut beim SWI eine Studie in Auftrag gegeben. Ziel war es, die besten Anbieter und Angebote zu identifizieren, die gezielt digitale Kenntnisse und Fertigkeiten für die Arbeitswelt von morgen fördern.
Methodik
Um aussagekräftige und verlässliche Ergebnisse zu erzielen, stützt sich die Studie auf zwei methodisch unterschiedliche, einander ergänzende Verfahren: eine Online-Kundenbefragung sowie eine umfassende Auswertung öffentlicher Web-Beiträge. Gemeinsam liefern sie ein differenziertes Bild davon, welche Anbieter die Teilnehmenden am effektivsten dabei unterstützen, ihre digitalen Fertigkeiten gezielt auszubauen.
Da niemand ein Angebot so gut beurteilen kann wie die Nutzer selbst, setzt die Analyse auf eine gezielte Befragung über ein Online-Panel. Dabei werden die Teilnehmenden gezielt nach soziodemografischen Merkmalen wie Alter, Bildungsstand oder Berufserfahrung ausgewählt, um eine repräsentative Stichprobe zu gewährleisten.
Die Bewertung der einzelnen Anbieter ergibt sich aus fünf Kriterien, die unterschiedlich stark in das Gesamtergebnis einfließen. Das wichtigste Merkmal ist der persönliche Nutzen, der mit 35 Prozent am stärksten gewichtet wird – schließlich ist die zentrale Frage jeder Weiterbildung: Was nehme ich konkret mit? Mit jeweils 20 Prozent fließen außerdem die Aufbereitung und Vermittlung der Lerninhalte sowie die Freude bei der Weiterbildung in die Wertung ein, gefolgt vom Preis-Leistungs-Verhältnis mit 15 Prozent. Abgerundet wird die Bewertung durch die Weiterempfehlungsbereitschaft, die mit 10 Prozent in das Endergebnis eingeht.
Konkret wurden die Befragten gebeten, Aussagen wie „Ich habe einen großen persönlichen Nutzen aus der Weiterbildung gezogen“ oder „Ich habe die Weiterbildung mit Freude absolviert“ auf einer Skala von „Stimme überhaupt nicht zu“ bis „Stimme voll und ganz zu“ zu bewerten.
Ergänzt wird die Befragung durch eine umfangreiche Social-Listening-Analyse – also die systematische Auswertung dessen, was Nutzerinnen und Nutzer im Internet über die untersuchten Anbieter schreiben. Dafür wurden über 100 Millionen öffentlich zugängliche Online-Quellen durchsucht, darunter Social-Media-Plattformen, Blogs, Foren und Bewertungsportale. Die Analyse beschränkte sich auf deutschsprachige Beiträge und umfasste den Zeitraum vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2025.
Insgesamt wurden rund 18.000 relevante Beiträge identifiziert und den jeweiligen Anbietern zugeordnet. Unternehmenseigene Beiträge, veröffentlicht über firmeneigene Social-Media-Kanäle, fanden keine Berücksichtigung. Mithilfe Künstlicher Intelligenz wurde jeder Beitrag inhaltlich analysiert und automatisch einer von drei Stimmungskategorien zugeordnet: positiv, neutral oder negativ. Nach einer manuellen Qualitätskontrolle ergibt sich daraus die Tonalität eines Anbieters als Verhältnis von positiven zu negativen Beiträgen im Kontext der Gesamtzahl der Nennungen.
Für die Aufnahme in die Bewertung mussten Anbieter eine ausreichende Datenbasis erreichen. Berücksichtigt wurden ausschließlich Unternehmen, die in der jeweiligen Kategorie auf mindestens 100 verwertbare Stimmen kamen. Diese setzen sich aus mindestens 70 Bewertungen aus der Kundenbefragung sowie mindestens 30 relevanten Online-Beiträgen aus der Social-Listening-Analyse zusammen. Die Gesamtbewertung ergibt sich aus der gewichteten Zusammenführung der beiden Teilbereiche: Die Kundenbefragung fließt mit 70 Prozent in das Ergebnis ein, das Social Listening mit 30 Prozent. Anbieter, für die keine ausreichende Stimmenzahl vorlag, werden ohne Punktwerte und Rangfolge alphabetisch aufgeführt.
Der Anbieter mit dem höchsten Punktwert in der jeweiligen Kategorie erhielt 100,0 Punkte. Die übrigen Anbieter wurden gemäß ihrem Ergebnis zwischen 100,0 und 0,0 Punkten eingeordnet. Je nach erreichter Punktzahl erhalten die Anbieter eine Auszeichnung. Anbieter mit einer Gesamtpunktzahl über 80 Punkten erhalten die Auszeichnung „Top“. Der jeweils bestplatzierte Anbieter einer Kategorie erhält das Prädikat „Bester“.
Ergebnisse
Die ausführlichen Ergebnisse der Untersuchung zeigen die besten digitalen Weiterbildungsanbieter in 17 Kategorien, von Data Analytics & Data Science über IT-Sicherheit, Cybersecurity & Datenschutz und Suchmaschinenmarketing bis hin zu Robotik.
Wenig überraschend zeigt sich auch im Bereich digitale Weiterbildung das Thema KI als starker Wachstumsfaktor. In der Kategorie Weiterbildung Künstliche Intelligenz – Anwendungsbezogen wurden mit 86 Anbietern mehr als in jeder anderen Kategorie bewertet. Davon erhielten ganze 43 die Bewertung „Top“. Den Spitzenplatz im Ranking konnte sich das Manager Institut als „Bester“ sichern. Auf den Rängen zwei und drei landeten die Württembergische VWA e.V. und die Akademie Herkert. Weitere 52 Anbieter wurden in der Kategorie Weiterbildung Künstliche Intelligenz – Grundlagen bewertet. Hier konnten sich 31 Weiterbildungsanbieter eine Auszeichnung sichern. Die Württembergische VWA e.V. setzte sich an die Spitze des Rankings, gefolgt von der TAM Akademie und SERVIEW auf Platz zwei und drei.
Im Bereich der Weiterbildung IT-Infrastruktur & Cloud wurden 16 Anbieter bewertet, sieben davon ausgezeichnet. PC-College setzte sich hier als „Bester“ der Kategorie durch, während netlogix und die TÜV Rheinland Akademie die Top 3 komplettieren. Ein weiterer wichtiger Wachstumsbereich der digitalen Fortbildung ist IT-Sicherheit, Cybersecurity & Datenschutz. Hier wurden insgesamt 34 Anbieter bewertet, von denen 18 „Top“ erhielten. Als „Bester“ schaffte es in dieser Kategorie die isits – International School of IT Security auf Rang eins. Platz zwei ging an mITSM – Munich Institute for IT Service Management, Rang drei ging an die Fernakademie für Erwachsenenbildung. Im Bereich Weiterbildung Data Analytics & Data Science wurden 24 Anbieter bewertet, zehn davon mit der Auszeichnung „Top“. Als „Bester“ im Vergleich konnte sich das TA Bildungszentrum platzieren, gefolgt von medienreich Training und PC-College.
Bei der Weiterbildung Microsoft-Office-Anwendungen kamen 54 Anbieter in die Wertung. 28 wurden ausgezeichnet, darunter die Fernakademie für Erwachsenenbildung als „Bester“, gefolgt von AS Computertraining und allskills Training. Besonders relevant ist weiterhin auch der Markt der Weiterbildung Social Media Marketing. Von den 18 in dieser Kategorie erhielten sieben die Wertung „Top“. Zu den Prämierten zählen mycareernow als „Bester“, die Akademie der Deutschen Medien und das TA Bildungszentrum. Von den insgesamt 13 bewerteten Anbietern im Bereich Weiterbildung Suchmaschinenmarketing erhielten sechs die Auszeichnung „Top“. Die Akademie der Deutschen Medien landete als „Bester“ auf Platz eins, mycareernow und die eMBIS – Akademie für Online Marketing sicherten sich Rang zwei und drei.
Im zukunftsträchtigen Bereich der Weiterbildung Robotik flossen insgesamt neun Anbieter in die Bewertung ein, davon konnten sich vier über die Auszeichnung „Top“ freuen. Die IQ – Intelligente Qualifizierung Bremen etablierte sich im Ranking als „Bester“. In der Kategorie Weiterbildung Softwareentwicklung & Programmierung wurden insgesamt 29 Anbieter bewertet, davon erreichten zwölf die Bewertung „Top“. Hier konnte sich AS Computertraining als „Bester“ an die Spitze des Rankings setzen, Rang zwei ging an das PC-College. Auf dem dritten Platz findet sich allskills Training.
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Über das SWI
Das SWI (Sozialwissenschaftliches Institut Schad) analysiert und gestaltet seit 1993 die Kundenbeziehungen von Unternehmen. Eine unabhängige Analyse und eine zielgenaue Beratung sind die Treiber der Aktivitäten des Hamburger Marktforschungsinstituts. Ein Pool aus Ökonomen, Psychologen und Soziologen sichert das wissenschaftliche Know-how mit dem Ziel, eine Schnittstelle zwischen Unternehmenspraxis und Wissenschaft zu bilden.