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Wissen, das Wirkung zeigt

Foto: iStock/master1305
In vielen Unternehmen sind die Budgets für Maschinen, Software und Marketing klar definiert. Beim Thema Fortbildung herrschte hingegen lange Zeit Zurückhaltung, doch der Fachkräftemangel, die digitale Transformation und neue regulatorische Anforderungen haben diese Haltung inzwischen überholt. Weiterbildung ist heute der Schlüssel, um Produktivität, Innovationskraft und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu steigern. Das SZ Institut hat nun zum zweiten Mal eine Studie durchführen lassen, die die besten Anbieter für berufliche Weiterbildungen identifiziert hat.
Das Thema Weiterbildung rückt heute für Menschen und Unternehmen zunehmend in den Mittelpunkt. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bedeutet kontinuierliches Lernen Sicherheit und Gestaltungsraum: Es senkt das Risiko von Jobverlust, erweitert die Einsatzmöglichkeiten in neuen Geschäftsbereichen und stärkt das Selbstvertrauen im Umgang mit Technologien wie KI. Gleichzeitig steigert Weiterbildung die Produktivität und Innovationskraft, da aktuelle Kompetenzen schneller in bessere Entscheidungen und effizientere Prozesse umgesetzt werden können. Für Arbeitgeber zahlt sich die Ausrichtung zu beruflichen Weiterbildungsprogrammen daher gleich doppelt aus: Zielgerichtet geschulte Teams arbeiten effizienter, treffen bessere Entscheidungen und binden Talente langfristig. All das reduziert Fluktuation und Rekrutierungskosten – und das ist heute bares Geld wert. Studien der OECD* zeigen: Die Beteiligung an Upskilling- und Reskilling-Programmen ist zwar nach wie vor ungleich verteilt, doch wo diese Angebote systematisch genutzt werden, sind positive Effekte auf die Beschäftigungsfähigkeit und Innovationskraft messbar.
Kein Wunder also, dass Weiterbildung in Deutschland schon lange kein Nischenthema mehr ist. Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft bieten heute 93 Prozent der Unternehmen im Land Fortbildungen für ihre
Mitarbeitenden an. Mehr als ein Drittel ermöglicht den Erwerb formaler Abschlüsse durch betriebliche Weiterbildung, beispielsweise durch Aufstiegsfortbildungen oder Teilqualifikationen. Auch die pro Beschäftigtem investierte Zeit und das investierte Geld sind in den letzten Jahren gestiegen – ein Indiz dafür, dass Weiterbildung direkt in die Unternehmensstrategie und Budgetplanung einzieht. Vor allem KMU betonen heute eine ausgeprägte Weiterbildungskultur, die oft sehr praxisnah und flexibel gestaltet ist. Diese Kombination aus Breitenwirkung und praktischer Verankerung stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Standorts.** Fortbildung ist längst keine Kostenstelle mehr, sondern eine Investition mit nachhaltiger Rendite.
Wer 2026 in Weiterbildung investiert, stärkt nicht nur individuelle Kompetenzen, sondern auch das wirtschaftliche Fundament des gesamten Betriebs. Doch welche Angebote in Deutschland schaffen besonderen Mehrwert? Angesichts des teils unübersichtlichen Weiterbildungsmarktes fällt die Orientierung nicht immer leicht. Um Transparenz zu schaffen und Verbraucherfavoriten in den Mittelpunkt zu stellen, hat das SZ Institut das SWI bereits zum zweiten Mal mit einer umfassenden Studie beauftragt. Die Untersuchung identifiziert herausragende Anbieter beruflicher Weiterbildung und bietet Berufstätigen sowie Unternehmen eine verlässliche Entscheidungsgrundlage für nachhaltiges Wachstum, Innovationskraft und langfristigen unternehmerischen Erfolg.
Methodik der Studie
Das Ziel der Untersuchung war es, ein möglichst realistisches Meinungsbild von Kundinnen und Kunden zu Anbietern beruflicher Weiterbildung zu zeichnen. Grundlage dafür war ein kombiniertes Studiendesign, das zwei Perspektiven zusammenführt. Einerseits wurden die Erfahrungen der Teilnehmenden über eine strukturierte Online-Befragung erhoben, andererseits wurde die öffentliche Wahrnehmung der Anbieter im Internet durch Social Listening systematisch ausgewertet.
In die Auswertung aufgenommen wurden ausschließlich Anbieter, zu denen eine ausreichende Datenbasis vorlag. Voraussetzung waren insgesamt mindestens 100 relevante Rückmeldungen pro Anbieter pro Kategorie. Diese setzten sich aus mindestens 70 Bewertungen aus der Online-Befragung sowie 30 relevanten Online-Beiträgen zusammen. Der Beobachtungszeitraum reichte vom 1. November 2023 bis zum 31. Oktober 2025.
Die Online-Befragung wurde über ein etabliertes Access-Panel durchgeführt. Die Auswahl der Teilnehmenden orientierte sich an soziodemografischen Kriterien, um eine möglichst ausgewogene und repräsentative Stichprobe sicherzustellen. Die Bewertung der Anbieter basierte auf den fünf Kategorien „Freude bei der Weiterbildung“ (30 Prozent), „Persönlicher Nutzen“ (25 Prozent), „Preis-Leistungs-Verhältnis“ (20 Prozent), „Aufbereitung/Vermittlung der Lerninhalte“ (15 Prozent) und „Weiterempfehlungsbereitschaft“ (10 Prozent). Die Befragten bewerteten mehrere Aussagen zu ihren persönlichen Erfahrungen auf einer fünfstufigen Skala von −2 („Stimme überhaupt nicht zu“) bis +2 („Stimme voll und ganz zu“). Ergänzend wurde die Wahrscheinlichkeit abgefragt, den jeweiligen Anbieter im privaten Umfeld weiterzuempfehlen.
Parallel dazu erfolgte die Analyse öffentlicher Online-Beiträge im Rahmen eines umfassenden Social-Listening-Verfahrens. Hierzu wurden digitale Inhalte aus einer Vielzahl frei zugänglicher Quellen systematisch erfasst, ausgewertet und hinsichtlich ihrer Tonalität beurteilt. In die Untersuchung flossen Beiträge aus sozialen Netzwerken, Blogs, Foren und Bewertungsplattformen ein. Inhalte aus geschlossenen oder kostenpflichtigen Bereichen blieben unberücksichtigt. Die Analyse beschränkte sich zudem auf deutschsprachige Veröffentlichungen. Insgesamt wurden mehr als 100 Millionen potenzielle Quellen durchsucht und rund 200.000 relevante Beiträge im definierten Zeitraum ausgewertet. Pro Anbieter wurden idealerweise etwa 50 einschlägige Beiträge analysiert, mindestens jedoch 30.
Die inhaltliche Auswertung erfolgte zunächst automatisiert mithilfe künstlicher Intelligenz. Die Beiträge wurden anhand ihres Stimmungsgehalts klassifiziert. Nach einer zusätzlichen manuellen Überprüfung wurde daraus ein Tonalitätswert berechnet, der das Verhältnis positiver und negativer Erwähnungen zur Gesamtzahl der Nennungen abbildet.
Die Ergebnisse wurden für insgesamt 27 unterschiedliche Weiterbildungskategorien angegeben. Zusätzlich erfolgte eine gesonderte Auswertung für spezielle Zielgruppen, wie beispielsweise Arbeitssuchende oder Beschäftigte im Gesundheitswesen. Die Bewertung erfolgte relativ innerhalb der jeweiligen Kategorie: Der Anbieter mit dem höchsten Gesamtergebnis erhielt die Maximalpunktzahl von 100 Punkten und die Bewertung als „Bester“ seiner Kategorie. Alle weiteren Anbieter wurden entsprechend ihres Abschneidens auf einer Skala bis 0 Punkte eingeordnet. Unternehmen mit 80 Punkten oder mehr erhielten die Auszeichnung „Top“, darunter blieb eine Benotung aus. Anbieter, für die keine ausreichende Stimmenzahl vorlag, werden ohne Punktwerte und Rangfolge alphabetisch aufgeführt.
Ergebnisse
Die ausführlichen Ergebnisse der Untersuchung identifizieren die besten Weiterbildungsanbieter in 27 thematischen Kategorien. Zum Auftakt zeigt sich die große Bandbreite moderner betriebsnaher Weiterbildung – von individueller Entwicklung über Sprachkompetenz bis hin zu Führung und Organisationsentwicklung. In nahezu allen Kategorien findet sich ein hohes Qualitätsniveau, das den wachsenden Anspruch von Unternehmen und Fachkräften widerspiegelt.
Im Bereich Weiterbildung Business-Coaching wurden 13 Anbieter bewertet, sieben davon mit der Auszeichnung „Top“. hermannsen concept platzierte sich als „Bester“ im Vergleich, gefolgt von der Bildungsagentur Rheinland und mycareernow. Deutlich differenziert präsentiert sich der Bereich der Business-Sprachschulungen: Beim selbstgesteuerten Online-Lernen wurden sechs Anbieter bewertet, zwei davon mit „Top“-Bewertung. MOSAlingua setzte sich hier als „Bester“ der Kategorie durch. Bei den Online-Sprachkursen mit Lehrkraft kamen elf Anbieter in die Wertung (vier davon „Top), die Bestnote ging an die Fernakademie für Erwachsenenbildung. Die stationären Sprachschulungen bilden hier mit 25 bewerteten Anbietern die größte Gruppe; 13 wurden als „Top“ oder besser ausgezeichnet, darunter Insula Köln als „Bester“, die LOGO Sprachenschule und das Sprachinstitut TREFFPUNKT Bamberg.
Besonders umfangreich ist der Markt der Management- und Führungskräfteweiterbildung: 53 Anbieter wurden hier bewertet, 23 davon mit einer Top-Auszeichnung. Zu den prämierten zählen die Akademie der Deutschen Medien als „Bester“, das Manager Institut und hermannsen concept. Auch im Marketing zeigt sich ein breites Angebot: Von 35 bewerteten Anbietern erhielten 17 die Bewertung „Top“, darunter das TA Bildungszentrum und Masters of Marketing. Die Fernstudienakademie landete als „Bester“ auf Platz eins.
Zukunftsorientierte Organisationsformen spiegeln sich im Bereich Agiles Coaching und Training wider. Hier wurden zwölf Anbieter bewertet, fünf davon als „Top“. SERVIEW setzte sich als bester Anbieter durch. Bei der Weiterbildung im Personalwesen wurden 14 Anbieter bewertet, sieben davon „Top“. Die Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG), die Fernakademie für Erwachsenenbildung und das TA Bildungszentrum finden sich auf den Rängen eins bis drei. Im Bereich Projekt- und Prozessmanagement schließlich erhielten sechs von 13 bewerteten Anbietern eine Top-Auszeichnung, darunter das Manager Institut, das S & P Unternehmerforum und mycareernow.
Auch in den technisch-gewerblichen Weiterbildungsfeldern zeigt sich ein hohes Qualitätsniveau und eine klare Ausrichtung auf Praxisrelevanz. Im Bereich Weiterbildung Industrie und Handwerk wurden insgesamt 23 Anbieter bewertet, 13 davon mit der Auszeichnung „Top“. Die IQ – Intelligente Qualifizierung Bremen qualifizierte sich als „Beste“, das TA Bildungszentrum sowie das Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft landeten auf den Rängen zwei und drei. Im Feld Weiterbildung Arbeitssicherheit erhielten 15 Anbieter eine Wertung, sechs davon „Top“. Die Rhein-Erft Akademie führt das Feld an, gefolgt von dem W.A.F. Institut für Betriebsräte-Fortbildung sowie BasiQ – Businessakademie für Arbeitssicherheit, Innovation und Qualitätsmanagement.
In der Weiterbildung Bauwesen wurden sechs Anbieter bewertet, von denen drei eine „Top“-Auszeichnung erhielten. EIPOS landete auf Platz eins, BHKW-Consult und der Verlag Dashöfer auf den Rängen 2 und 3. Auch die Logistik als Rückgrat globaler Wertschöpfungsketten ist in den bewerteten Weiterbildungskategorien vertreten: Zehn Anbieter wurden bewertet, vier davon mit „Top“ ausgezeichnet. Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) positionierte sich hier als „Bester“. Im Bereich Weiterbildung Vertrieb wurdenebenfalls zehn Anbieter in die Wertung aufgenommen, fünf davon mit einer „Top“-Bewertung. Hervorzuheben sind velpTEC edutainment als „Bester“ auf Platz eins, der BV Bestseller Verlag und das Manager Institut.
Im Bereich Gesundheit, Medizin und Pflege wurden 49 Anbieter bewertet, 28 davon erhielten die Auszeichnung „Top“. Besonders hervorgehoben wurde die Deutsche Fortbildungsakademie Heilwesen als „Bester“, dicht gefolgt von Medios Seminare und AAWID – Allgemeines Aus- und Weiterbildungs-Institut Deutschland. Im Feld Weiterbildung Pädagogik zeigt sich ebenfalls eine klare Fokussierung auf praxisnahe und fachlich fundierte Angebote. Von 16 bewerteten Anbietern wurden sieben mit „Top“ ausgezeichnet. Zu den führenden Einrichtungen zählen Impulse e.V. – Fernschule für freie Gesundheitsberufe (als „Bester“), die Akademie für Kindergarten, Kita und Hort sowie das BTB Bildungswerk für therapeutische Berufe.
Im Themenfeld der persönlichen Entwicklung zeigt sich, wie breit und zugleich differenziert der Weiterbildungsmarkt inzwischen aufgestellt ist. Ob Selbstorganisation, kreative Entfaltung oder körperliches Wohlbefinden — persönliche Kompetenzen gelten längst als Schlüsselressource für berufliche Leistungsfähigkeit und individuelle Zufriedenheit. Im Bereich Soft Skills und Zeitmanagement wurden insgesamt 17 Anbieter ausgezeichnet, acht davon mit der Bewertung „Top“. An der Spitze steht das Bergsträßer Institut für ganzheitliche Entspannung und Kommunikation (B.I.E.K.) als „Bester“, gefolgt von allskills Training und den WissensPiloten.
Auch Fortbildungen im Spracherwerb wurden prämiert. Bei den Berufsbezogenen Deutschkursen (online) kamen 28 Anbieter in die Wertung, 14 mit dem Prädikat „Top“. Als „Bester“ zeichnete sich die DeutschAkademie aus, gefolgt von der FSI Sprachschule (FreudeSprache International) und der Deutschen Sprachschule Mühlhausen. Bei den stationären berufsbezogenen Deutschkursen waren es insgesamt 50 Anbieter in der Wertung, 24 davon mit „Top“. Hier ist die FSI Sprachschule (FreudeSprache International) der „Beste“ der Gruppe. Die TRANSMITTER | Sprachschule und die Alinguas Sprachschule München landen auf den Plätzen zwei und drei.
Bei den allgemeinen Online-Weiterbildungsplattformen wurden sieben Anbieter bewertet, drei davon mit „Top“. LinkedIn Learning positioniert sich als „Bester“, gefolgt von den Anbietern Preply, Udemy und Skillshare. Diese Plattformen punkten mit großer Themenvielfalt, flexiblen Lernformaten und niedrigschwelligem Zugang — ein Angebot, das insbesondere berufstätigen Lernenden entgegenkommt, die Weiterbildung individuell in ihren Alltag integrieren möchten.
Kreative Kompetenzen bilden ein weiteres zentrales Feld persönlicher Entfaltung. In der Kategorie Design, Kunst und Kreatives wurden elf Anbieter ausgezeichnet, vier davon mit „Top“. Hervorzuheben sind hier die Akademie der Deutschen Medien als „Bester“, die WissensPiloten sowie das ILS Institut für Lernsysteme. Wer Bewegung sucht, findet diese im Themenfeld Fitness und Sport. Dort wurden zwölf Anbieter prämiert, fünf davon mit der Wertung „Top“. Zu den ausgezeichneten Anbietern zählen die KAF Akademie auf Platz eins, das BTB Bildungswerk für therapeutische Berufe sowie OTL – Online Trainer Lizenz.
Weitere Einzelkategorien:
Zusätzlich wies das SWI in diesem Jahr eine Gruppierung nach Zielgruppen aus. Hier konnten sich in der Kategorie Weiterbildungsangebote für Arbeitssuchende die Masters of Marketing als „Bester“ durchsetzen, gefolgt von dem Weiterbildungsinstitut WbI und LVQ Weiterbildung und Beratung. Insgesamt wurden sieben Anbieter in die Liste aufgenommen, vier davon als „Top“. Die Zielgruppe Weiterbildungsangebote für Internationale Arbeitskräfte weist 55 bewertete Anbieter auf, von denen satte 43 eine „Top“-Wertung erhalten konnten. Hier stehen die FSI Sprachschule (FreudeSprache International), die DeutschAkademie und die TRANSMITTER | Sprachschule an der Spitze.
Alle Zielgruppenanalysen finden Sie in den folgenden Tabellen:
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Über das SWI
Das SWI (Sozialwissenschaftliches Institut Schad) analysiert und gestaltet seit 1993 die Kundenbeziehungen von Unternehmen. Eine unabhängige Analyse und eine zielgenaue Beratung sind die Treiber der Aktivitäten des Hamburger Marktforschungsinstituts. Ein Pool aus Ökonomen, Psychologen und Soziologen sichert das wissenschaftliche Know-how mit dem Ziel, eine Schnittstelle zwischen Unternehmenspraxis und Wissenschaft zu bilden.