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Mit dem Erbe Zukunft schenken

21. September 2023 - 5 Min. Lesezeit

Welche Spuren hinterlasse ich, wenn ich einmal nicht mehr da bin? Viele Menschen möchten mit ihrem Erbe etwas Gutes tun. Mit ihrem Nachlass können sie benachteiligten Kindern und Jugendlichen einen besseren Start ins Leben ermöglichen.

Kennen Sie das auch? Es ist nur ein kurzer Moment. Ein Gedanke, der plötzlich auftaucht und ein kleines Fragezeichen zurücklässt. Was ist eigentlich, wenn ich nicht mehr da bin? Was möchte ich hinterlassen, was ist mir wirklich wichtig?

Viele Menschen in der zweiten Lebenshälfte stellen sich diese Fragen regelmäßig. Es geht bei solchen Überlegungen nicht nur um Vermögen, um Geld. Es geht um mehr – um die eigenen Werte, die weitergegeben werden sollen. So wie bei Marion Köhler*. Frau Köhler ist ein lebensbejahender Mensch, ihre ganze Energie steckte sie in eine Immobilie, die ihr sehr am Herzen liegt, ein Mehrfamilienhaus. Sie hat es mit ihrem Mann erarbeitet. Ein großer gepflegter Garten, bunte Blumen – es ist ihr gemeinsames Lebenswerk. Die Wohnungen hat sie vermietet. Alles könnte gut sein, doch dann trifft sie das Schicksal hart. Die Diagnose lautet: Krebs im Endstadium.

Was nun? Marion Köhler macht sich Gedanken, was von ihr bleiben wird. Wem sie etwas vererben möchte. Sie denkt an ihr schönes Haus. Ihr Mann ist bereits verstorben, und zu ihrem Sohn und der Schwiegertochter hat sie kein gutes Verhältnis. „Die sind auch gut abgesichert“, sagt sie.

In der Zeitung entdeckt sie eine Annonce vom SOS-Kinderdorf e.V. Sie erfährt, dass nicht nur Geld, sondern auch andere Güter wie Häuser an die gemeinnützige Organisation vermacht werden können. Marion Köhler spürt, welche Kraft es ihr gibt, etwas Sinnstiftendes zu tun. Und fasst einen wichtigen Entschluss: Sie möchte den SOS-Kinderdorf e.V. als Erbe ihres Vermögens einsetzen.

Werte weitergeben, Traditionen pflegen

Wie Marion Köhler geht es vielen Menschen. Sie fragen sich, wie ihr Nachlass Gutes bewirken kann. Und viele entscheiden sich dafür, benachteiligten Kindern und Jugendlichen einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. Soziale Werte weitergeben, Traditionen pflegen, das Zusammenleben stärken – es ist ein ganzes Wertesystem, das diesen Überlegungen zugrunde liegt. Werte, die Kinder und Jugendliche stärken können. Wer seinen Nachlass oder einen Teil davon einer gemeinnützigen Organisation wie dem SOS-Kinderdorf e.V. vererbt, hat das gute Gefühl: Aus meinem letzten Willen entsteht ein neuer Anfang.

Die politisch und konfessionell unabhängige Organisation bietet Kindern in Not ein Zuhause. Und das ist leider auch in Deutschland bitter notwendig. Auch bei uns leiden viel zu viele Kinder und Jugendliche unter Gewalt, Vernachlässigung und Armut. Bei vielen von ihnen findet all das im Verborgenen statt, bleibt lange unbemerkt. Bis zum Beispiel einer Lehrerin auffällt, dass ein Kind viel zu leicht angezogen ist für die Jahreszeit. Oder Hunger hat. Oder sich an die Erzieherin kuschelt, weil es zu Hause keine Liebe und Wärme bekommt.

Jugendlichen eine Perspektive geben

In SOS-Kinderdörfern erhalten Kinder Schutz und Geborgenheit; sie wachsen in einem familiären, liebevollen Umfeld auf. Außerdem unterstützt SOS-Kinderdorf Familien in Krisensituationen und gibt Jugendlichen eine Perspektive. Diese Arbeit für die Gesellschaft ist es, die viele Menschen davon überzeugt, den gemeinnützigen Verein in ihrem Erbe zu bedenken. „Ich will jungen Menschen helfen, die keinen so guten Start ins Leben hatten“ – das sagt Marion Köhler, und diesen Satz hören die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nachlass-Teams vom SOS-Kinderdorf e.V. öfter. Und sie freuen sich, wenn sie dann ihre Unterstützung anbieten können.

Der Letzte Wille korrekt formuliert

Wer sich zu diesem Schritt entschließt, möchte zunächst gut darüber informiert werden, was es bei der Erstellung eines Testaments zu beachten gilt. Der korrekt abgefasste Letzte Wille ist Voraussetzung dafür, dass auch wirklich alles nach dem Wunsch des Erblassers ausgeführt wird. Erstaunlicherweise haben laut Statistik aber 80 Prozent der Deutschen kein Testament. In diesem Fall gilt die gesetzliche Erbfolge nach dem Verwandtschaftsgrad. Sind keine Nachkommen vorhanden, fällt das Erbe oft an den Staat. Wer bestimmte Menschen oder eine gemeinnützige Organisation bei seinem Erbe berücksichtigen möchte, braucht also ein Testament. Übrigens: Neben einem gesamten Erbe können auch bestimmte einzelne Gegenstände wie Möbel oder Schmuck oder auch Geldbeträge an bestimmte Menschen oder Organisationen vermacht werden. Man bezeichnet dies als Vermächtnis.

Haben Sie Fragen? Das Nachlass-Team von SOS-Kinderdorf steht Ihnen für alle Informationen rund um Testament und Nachlass zur Verfügung. Gerne auch in einer telefonischen Sprechstunde von Montag bis Donnerstag 14 bis 16 Uhr – Telefon 0 89/1 26 06-5 50. Oder senden Sie uns eine E-Mail unter testament@sos-kinderdorf.de

Der Ratgeber „Kindern Träume schenken“ von SOS-Kinderdorf beantwortet alle Fragen zum Thema Nachlass im Detail.

„Ein Testament zu schreiben ist grundsätzlich sehr einfach. Es kann in den eigenen vier Wänden handschriftlich verfasst werden, ohne fachkundige Beratung und ohne Vorlagen“, sagt Hendrik Biel, Experte beim SOS-Kinderdorf e.V. für alle Fragen rund um Nachlass und Testament. „Oft haben Menschen aber besondere Wünsche oder formulieren ihr Testament so, dass es missverstanden werden kann. Deshalb ist es sicherer, wenn ein Jurist den fertigen Entwurf noch einmal prüft.“

Doch nicht nur bei der Testamentserstellung ist der SOS-Kinderdorf e.V. behilflich. Der gemeinnützige Verein kümmert sich auch um die seriöse und fachkundige Abwicklung aller Angelegenheiten nach dem Tod des Erblassers.

Doch nicht nur bei der Testamentserstellung ist der SOS-Kinderdorf e.V. behilflich. Der gemeinnützige Verein kümmert sich auch um die seriöse und fachkundige Abwicklung aller Angelegenheiten nach dem Tod des Erblassers.

Besonders wichtig dabei ist, dass der Letzte Wille ganz im Sinne des Verstorbenen erfüllt wird. Dazu zählen neben Bestattung und Grabpflege auch die Sichtung des Nachlasses. Der SOS-Kinderdorf e.V. kündigt Verträge etwa für Telefon oder Strom, löst die Wohnung auf und erfüllt Vermächtnisse.

Eine bessere Zukunft schenken

Vielen Erblassern ist außerdem wichtig, dass ihr Vermögen tatsächlich in voller Höhe bei den benachteiligten Kindern und Familien ankommt. Dies kann der SOS-Kinderdorf e.V. garantieren. Denn der gemeinnützige Verein ist von der Erbschaftssteuer befreit.

Auch Marion Köhler hat sich in einem persönlichen Gespräch gründlich darüber informiert, was nach ihrem Tod mit ihrem Haus passieren wird. Eine wichtige Rolle spielt für sie, dass ihre Mieter auch in Zukunft abgesichert sind und weiterhin dort wohnen können – ihr Lebenswerk soll erhalten bleiben. Alles wird so geregelt, wie sie das in ihrem Testament verfügt hat.

Und mit ihrem Nachlass schenkt sie benachteiligten Kindern eine bessere Zukunft.

* Namen, Abbildungen und biografische Details wurden zum Schutz der Privatsphäre geändert.

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