Nachhaltig verwurzelt – wie SONNENTOR die eigene Region stärkt
Foto: SONNENTOR
SONNENTOR Rezept für nachhaltige Regionsförderung:
- Verantwortung übernehmen statt Fläche versiegeln
- Nachhaltiger Umbau eines historischen Hauses mitten in Zwettl
- Sanierung mit Sinn: Regionale Handwerkskunst, natürliche Materialien und Upcycling
- Erhalt wertvoller Bausubstanz spart Ressourcen
- Denkmalpflege trifft auf Kreislaufdenken
- Erlebnis-Konzept fördert regionale Wertschöpfung
Vom Geheimnis zum Erlebnis
Die Stadt-Lofts in Zwettl sind mehr als ein Ort zum Übernachten – sie erzählen Geschichten. Das Gebäude in der Landstraße 53 stammt aus dem 13./14. Jahrhundert und zählt zu den Gründerhäusern der Stadt. Über die Jahrhunderte war das Haus direkt an der Stadtmauer Heimat für viele Menschen, die ihre Spuren hinterlassen haben. Dass SONNENTOR Gründer Johannes Gutmann gerade dieses Haus kaufte, war kein Zufall: Auf seinem Schulweg kam er früher öfters daran vorbei, ohne je einen Blick hineinwerfen zu können. Das Interesse daran, was hinter der sich zur Straßenseite neigenden Giebelwand und der Frontansicht schlummerte, wuchs aber laufend. Als das Haus viele Jahre später versteigert wurde, gab er blind ein Gebot ab – und war Höchstbietender.

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Obwohl im Haus zahlreiche Renovierungsarbeiten nötig waren, stellte sich für Johannes Gutmann eines heraus: „Ich habe relativ bald erkannt, welchen Schatz wir hier erworben haben.“ Einerseits die Lage des historischen Gebäudes in der Zwettler Innenstadt und andererseits natürlich die vielen Unikate, die in den einzelnen Räumen schlummerten. Seither wurde mit viel Liebe zum Detail umgebaut, erhalten, freigelegt und gestaltet. Das Ergebnis: 5 Ferienwohnungen mit einzigartigem Charakter und viel Charme zum Wohlfühlen und Ankommen.
Sanieren mit Verantwortung
Der Umbau der Stadt-Lofts zeigt, wie nachhaltiges Bauen und Renovieren im städtischen Raum möglich ist. Statt neuen Flächenverbrauch wurde ein bestehendes Gebäude ressourcenschonend und ökologisch sinnvoll revitalisiert. Bei dem Projekt kamen Expert:innen und Betriebe aus der Region zum Einsatz, die mit ihrem Fachwissen und großer Behutsamkeit gegenüber der Substanz gearbeitet haben. Um das Gebäude so originalgetreu wie möglich zu erhalten, wurden Mauern gestützt, Wandbemalungen und Farbschichten freigelegt, Böden, Türen und Fenster vorsichtig ausgebaut, restauriert und wieder an ihren Platz gesetzt.
Es wurde im gesamten Prozess darauf geachtet, vorhandene Ressourcen kreativ zu nutzen.
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Ein Beispiel: Der alte Holzboden im heutigen Gemeinschaftsraum wurde sorgfältig ausgebaut, nummeriert und später wieder eingesetzt – jedes Stück an seinem ursprünglichen Platz. Dieser respektvolle Umgang mit dem Bestehenden ist nicht nur ästhetisch, sondern auch ökologisch sinnvoll: Denn wer Altbestand erhält, spart Primärressourcen und setzt aktiv eine Maßnahme gegen weitere Flächenversiegelung.

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Ein zweites Leben für Töpfe und Co.
Auch bei der Inneneinrichtung galt das Prinzip „Wiederverwenden statt wegwerfen“: Verschiedene Materialien wurden kreativ umfunktioniert. Die Lampen beispielsweise wurden aus verschiedensten Alltagsgegenständen wie Körbe, Töpfe oder Schüsseln liebevoll zusammengebaut. Edith Gutmann, die für die Planung, Organisation und Umsetzung der Inneneinrichtung verantwortlich war, erzählt, wie diese Kombination aus Kreativität und praktischem Denken aufgeht: „Wichtig ist, sich dafür Zeit zu nehmen und vor allem achtsam mit den Materialien umzugehen.“
So gelingt es, mit bestehendem einen ganz besonderen Flair zu schaffen. Edith Gutmann verrät auch: für die gesamte Gestaltung der Stadt-Lofts wurden nur insgesamt 10 neue Gegenstände gekauft – die Einrichtung besteht also fast ausschließlich aus Fundstücken, Originalmöbeln, Upcycling- und Recycling-Projekten, abgesehen von Einbauküchen und Sanitäranlagen. So wird der Kreislaufgedanke, nach dem SONNENTOR sein Wirtschaften ausrichtet, aufgegriffen.
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Diese gesamte Herangehensweise spart Ressourcen, vermeidet zusätzliche Versiegelung von Flächen und beweist: Denkmalpflege und Nachhaltigkeit sind keine Gegensätze, sondern gehen vielmehr Hand in Hand.
Ein Beitrag für die Region
Die Stadt-Lofts sind Teil des SONNENTOR Erlebnisses. Gemeinsam mit dem Frei-Hof, den Land-Lofts, dem Bio-Gasthaus Leibspeis', dem Wald-Reich und den Führungen am Produktionsstandort in Sprögnitz wird ein touristisches Gesamtkonzept geboten, das sowohl für Tagesgäste als auch für Urlauber:innen viel zu entdecken bereithält. Von diesem Angebot profitiert auch die regionale Wirtschaft. Das gesamte SONNENTOR Erlebnis (inklusive den Stadt-Lofts in Zwettl) verzeichnet jährlich viele Gäste, die auch andere Betriebe in der Region besuchen – und trägt so zur regionalen Wertschöpfung bei.
SONNENTOR Kräuterhandels GmbH
Sprögnitz 10 | 3913 Großgöttfritz
Österreich
Kontakt:
+43 28 75/72 56
office@sonnentor.at
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