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Die Schwelle, eine Kindesmisshandlung zu melden, ist für Zahnärzte überaus hoch – denn das bedeutet fast immer einen Eingriff in die Familie.

Marion Teichmann

Foto: Ilona Stelzl/lolaslicht

Frau Teichmann, wir sprechen die ganze Zeit über die Prävention von Kinderkrankheiten, dabei gilt die Zahnmedizin als Meister in diesem Fach. Sie sind Fachzahnärztin für Kieferorthopädie und stellvertretende Vorsitzende des Vorstands der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns. Was müsste getan werden, um auch bei Zahnärzten den Kinderschutz zu verbessern? 

Marion Teichmann – Zahnärzte und Kieferorthopäden nutzen bei einem Verdacht auf Kindesmisshandlung einen forensischen Untersuchungsbogen. Viele Verletzungen betreffen in solchen Fällen den Kopfbereich, das heißt Gesicht, Ohren und Zähne. Wir informieren unsere Kollegen auch darüber, an welche Stelle sie sich bei einem Verdachtsfall wenden können. Die Schwelle, eine Kindesmisshandlung zu melden, ist überaus hoch, denn das bedeutet fast immer einen Eingriff in die Familie. Die Eltern wehren sich meist vehement gegen solche Vorwürfe, weshalb die Zahnärzte sehr vorsichtig sind, das Thema überhaupt anzusprechen. Der Untersuchungsbogen weist aber auf die typischen Verletzungen bei Missbrauchsfällen hin und erleichtert es den Zahnärzten, aktiv zu werden.

 

Das heißt, durch den Untersuchungsbogen sind Sie besser in die Prävention eingebunden. Wie kommt es, dass die Zahnärzte bei der Gesundheitsprävention von Kindern ganz vorne stehen?

Marion Teichmann – Vergessene Kinder haben wir in der Zahnmedizin tatsächlich nicht. Es gibt aber einige, die wir nicht erreichen. Dennoch haben wir in den vergangenen 30 Jahren beeindruckende Erfolge bei der Mundgesundheit von Kindern erzielt. Von 1997 bis 2025 konnten wir die Karies-Rate bei den Zwölfjährigen um 80 Prozent reduzieren. Mehr als drei Viertel aller Kinder in dieser Altersgruppe sind heute frei von Karies. Bei den Senioren konnten wir in derselben Zeit die Zahnlosigkeit im Alter halbieren. Die präventionsorientierte Zahnmedizin macht aus dem Arzt einen Personal Trainer für die Mundgesundheit. Das war von den Zahnärzten so gewollt und hat sich ohne entsprechende politische Vorgaben und Bürokratie entwickelt. Allerdings sehen wir heute auch eine Polarisierung bei Karies. Sie betrifft vor allem Kinder und Erwachsene aus sogenannten bildungsfernen Schichten oder mit Migrationshintergrund. Diese Gruppen müssen wir noch gezielter ansprechen. Einen Sonderfall stellt die erhöhte Zahl von Dreijährigen mit Karies dar, was primär an den Eltern liegt. Hier macht sich der in sozialen Medien aufgekommene Trend, länger als medizinisch empfohlen zu stillen, bemerkbar. Der hohe Zuckeranteil in der Muttermilch erhöht das Kariesrisiko.

„DIE PRÄVENTIONSORIENTIERTE ZAHNMEDIZIN MACHT AUS DEM ARZT EINEN PERSONAL TRAINER FÜR DIE MUNDGESUNDHEIT.“

Gibt es weitere Gründe, warum nicht alle Kinderzahnkrankheiten schon so weit zurückgedrängt werden konnten? Welche Rolle spielen die Eltern bei dieser Entwicklung?

Marion Teichmann – Ähnlich wie bei der Muttermilch beruht auch der Verzicht auf die Fluoridierung von Kinderzähnen auf Fehlinformationen der Eltern. Aktuell geht fast ein Drittel der Eltern mit ihrem Kind nicht regelmäßig zum Zahnarzt. Am Geld kann es nicht liegen, denn Früherkennungsuntersuchungen und Prävention werden vollständig von den Krankenkassen bezahlt. Deshalb müssen die Eltern von früh an entsprechend beraten werden. Das funktioniert aber nur, wenn die Kinder überhaupt zum Zahnarzt gebracht werden. Ich hoffe, dass sich die Aufnahme zahnärztlicher Untersuchungen in das „Gelbe Heft“ ab 2026 positiv auswirkt. Wir könnten sicher noch mehr erreichen, denn Zahnärzte wollen auch bei Kindern lieber vorbeugen als bohren. Auf Dauer sehe ich ein Problem darin, dass die Zahl der niedergelassenen Zahnärzte zurückgeht. Wir haben mehr Praxisabgeber als -übernehmer. Junge Zahnärzte bevorzugen oft die Anstellung in einem Medizinischen Versorgungszentrum, statt selbst eine Praxis zu übernehmen. Ein weiteres Problem sehe ich in der Politik, die nicht erkennt, dass die Vermeidung von Krankheiten auf Dauer hilft, Kosten zu sparen. Der Konsum von Zucker ist beispielsweise viel zu hoch und sollte etwa durch eine Zuckersteuer reduziert werden. Es gibt also viele Ansatzpunkte, um die Mundgesundheit weiter zu verbessern.

„DIE RASANTE ENTWICKLUNG DER KÜNSTLICHEN INTELLIGENZ WIRD UNS WEITERE MÖGLICHKEITEN BEI DER PRÄVENTION BIETEN, DOCH ICH WÜRDE MIR MEHR MUT BEI IHREM EINSATZ WÜNSCHEN.“

Frau Hauer, wie gut ist denn die Prävention in den Kinderkliniken im Vergleich zur Situation in der Zahnmedizin?

Julia Hauer – Das Beispiel der Zahnärzte zeigt, was mit guter Prävention im Gesundheitsbereich auch bei Kindern erreicht werden kann. Bei den chronischen Erkrankungen im Kindesalter verfügen wir zum Teil über die richtigen Ansätze, um bestimmte Krankheiten frühzeitig diagnostizieren und deren Verlauf positiv beeinflussen zu können. Um Risiken schnell erkennen zu können, spielt die Genetik eine große Rolle, etwa durch das Neugeborenen-Screening. Allerdings sind die einzelnen Erkrankungen oft so speziell, dass sie anfangs schwer zu erkennen sind. Je genauer unsere Diagnostik wird, desto schneller können wir auch für immer kleinere Patientengruppen ein Präventionsprogramm entwickeln. Die ersten Stufen dürfen dabei auch gröber sein, aber wenn es um feine Unterteilungen geht, haben wir noch einen weiten Weg vor uns. Dass es geht, zeigt eine Forschungsgruppe am Helmholtz-Zentrum München um Professorin Anette Ziegler, die für Diabetes Mellitus Typ 1 bereits ein breites Präventionsprogramm mit vielen niedergelassenen Ärzten und Geburtskliniken aufgelegt hat. Inzwischen wurden mehr als eine halbe Million neugeborene Kinder auf dieses Risiko hin gescreent und mehr als 2.000 Kinder in Präventionsstudien aufgenommen. Diese Möglichkeiten sollten wir künftig für zahlreiche Kinderkrankheiten erreichen.

„DER ZAHNMEDIZIN IST ES GELUNGEN, MIT INITIATIVE UND VORLEISTUNG NEUE STRUKTUREN ZU SCHAFFEN, DIE JETZT LANGFRISTIG FINANZIERT WERDEN. DIE KINDERMEDIZINER SIND DA VIELLEICHT ETWAS ZU FRIEDLICH.“

Im Neugeborenen-Screening werden immer mehr Krankheiten untersucht. Frau Hessler, funktioniert das in der Praxis auch so wie gewünscht?

Sybill Hessler – Aus eigener Erfahrung in unserem Forschungsbereich sehe ich da noch Verbesserungsmöglichkeiten. Ein Beispiel ist die Kontrolle der Stuhlfarbe von Neugeborenen, die einen Hinweis auf cholestatische Lebererkrankungen geben kann, die möglichst frühzeitig therapiert werden sollten. Diese Prüfung wurde vor zwei Jahren in das Neugeborenen-Screening mitaufgenommen, aber sie wird bei Weitem noch nicht überall vorgenommen. Ein einfacher Grund dafür ist die Bestellung größerer Mengen von Kindervorsorgepässen, die nach einiger Zeit nicht mehr aktuell sind, aber weiterhin genutzt werden. Allein das kann dazu führen, dass im Screening neu aufgenommene Untersuchungen durchs Raster fallen. Das ist insbesondere dann relevant, wenn Unternehmen wie Ipsen Medikamente für diese seltenen Lebererkrankungen, die bei rechtzeitiger Diagnose und Einsatz eine Lebertransplantation vermeiden oder hinauszögern können. Deshalb ist das Neugeborenen-Screening im Sinne einer frühzeitigen Diagnose so wichtig, weil die Krankheit später nicht mehr oder nur mit viel höherem Aufwand behandelt werden kann, mit entsprechenden Kosten für das Gesundheitssystem. Die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz wird uns weitere Möglichkeiten bei der Prävention bieten, doch ich würde mir mehr Mut bei ihrem Einsatz und der Nutzung von Daten dafür wünschen. Gerade durch den Datenschutz stehen wir uns oft selbst im Weg zu besseren Präventionsmöglichkeiten.

 

Florian Heinen – Der Zahnmedizin ist es gelungen, mit Initiative und Vorleistung neue Strukturen zu schaffen, die jetzt langfristig finanziert werden. Die Kindermediziner sind da vielleicht etwas zu friedlich. Darüber hinaus stehen wir uns selbst im Weg, etwa wenn es um die Nutzung und Kontrolle von standardisierten Fotos über entsprechende Apps durch Ärzte geht. Wir diskutieren viel zu lange und diejenigen, die neue Errungenschaften durch Einwände verzögern oder verhindern, bleiben immer ohne persönliche Verantwortung für ihre abwehrende Haltung. Das sollte sich ändern, denn Bedenken machen uns schwächer. Wir sollten versuchen, als Gesellschaft aus diesem Negativzirkel herauszukommen und öfter Ja zu sagen.

 

Sybill Hessler – Viele übersehen das Problem, dass wir global betrachtet durch diese Einstellung abgehängt werden. Wir haben 2017 eine interaktive Patienten-App entwickelt, die ohne künstliche Intelligenz und Large Language Models auskam. Ziel war es, Patienten zu ermöglichen, die Nebenwirkungen eines neuen Medikaments über einen per Algorithmus gesteuerten Fragebogen zu protokollieren und auch an den Arzt weiterzuleiten. Die App hätte den Patienten gegebenenfalls mit gezielten Verhaltensänderungen versorgt oder auch Arztbesuche vorgeschlagen. Die Implementierung der App scheiterte am Ende daran, dass behördlicherseits nicht ausgeschlossen werden konnte, dass wir, Ipsen, verantwortlich für die fristgerechte Meldung aller in die App eingegebenen Nebenwirkungen seien. Dieses konnten wir nicht gewährleisten, da wir, schon aus datenschutzrechtlichen Gründen, keinen Zugriff auf die Daten gehabt hätten. Wir konnten aber natürlich auch nicht garantieren, dass der Arzt, der Zugriff auf die Daten gehabt hätte, diese meldet. Berichtet ein Patient im Arztgespräch über Nebenwirkungen, ist es theoretisch Aufgabe des Arztes, diese zu melden.

Julia Hauer

Foto: Ilona Stelzl/lolaslicht

Melanie Huml – Das Beispiel von Frau Hessler zeigt, dass wir an manchen Stellen von unserem 100-Prozent-Anspruch herunterkommen müssen. Natürlich bleibt Perfektion weiterhin erstrebenswert. Aber lieber habe ich eine 80-Prozent-Lösung, die funktioniert, als dass wir auf ein Projekt verzichten, weil es nicht alle Anforderungen erfüllt. Beim Kinderschutz hilft das den Tätern mehr als den Opfern. Der Datenschutz blockiert manche Neuerungen, weil niemand den Mut hat, vor Ort Verantwortung zu übernehmen. In der Baubranche wurde in jüngster Zeit die Gesetzgebung dahingehend geändert, dass die Entscheider vor Ort wieder mehr Verantwortung übernehmen können. Trotzdem wenden die sich mit vielen Fragen an die Ministerien, um auf Nummer Sicher zu gehen. Wir benötigen wieder mehr Entscheidungsfreude und Entschlossenheit, Probleme auf unteren Ebenen selbst zu lösen.

 

Florian Trini – Das Thema Datenschutz beschäftigt uns auch im Kinderschutz. Dabei gibt es in Bayern und einigen anderen Bundesländern die Meldepflicht für Ärzte, wenn der Verdacht auf Kindeswohlgefährdung besteht. Durch das Bundeskinderschutzgesetz dürfen wir uns im Verdachtsfall anonymisiert an die Jugendämter wenden, ohne dass es eines rechtfertigenden Notstandes bedarf. Diese neuen Regelungen sind vor allem durch Fälle entstanden, in denen Gesetzeslücken dafür gesorgt haben, dass Kindern nicht ausreichend geholfen wurde, weil die Informationen fehlten oder ein Verantwortlicher sich nicht getraut hat, einen Fall zu melden. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Polizei und Justiz ist hier sehr hilfreich, denn das Problem besteht darin, dass Kindeswohlgefährdung zu den Delikten gehört, bei denen die Polizei verpflichtet ist, einzuschreiten. Deshalb ist es gut, eine Möglichkeit zu haben, einen Fall zunächst mit anonymisierten Daten zu prüfen, ehe Polizei oder Justiz aktiv werden müssen. Zum einen lässt sich nicht immer klar erkennen, ob schon ein Kinderschutzfall vorliegt, zum anderen bedeutet das immer einen massiven Eingriff in die Familie, der wohl überlegt sein muss. Wir wollen schließlich kein Unrecht begehen, aber das Recht der Kinder so gut wie möglich sicherstellen.

 

Marion Teichmann – Neben Verdachtsfällen beim Kinderschutz können Zahnärzte auch psychische Erkrankungen wie Essstörungen bei Zahnuntersuchungen frühzeitig erkennen. Der zunehmende Druck auf Kinder über soziale Medien, bestimmten Idealen bei Figur und Aussehen zu entsprechen, spiegelt sich bei ernährungsabhängigen Erkrankungen wie zum Beispiel Magersucht, und folglich auch beim Zustand der Zähne wider. Je früher man das erkennt und eingreift, desto erfolgreicher ist die Behandlung. Man darf nicht vergessen, dass Magersucht eine psychische Erkrankung mit einer relativ hohen Todesrate ist. Wie bei anderen Erkrankungen wollen die Eltern das oft nicht wahrhaben, was zu einer Stigmatisierung des Krankheitsbildes führt.


Jacob Neuhauser

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    Dr. Christina Berndt

    gehört seit März 2000 der Redaktion der Süddeutschen Zeitung an, heute als Leitende Redakteurin im Ressort Wissen.

    1988 begann sie ihr Studium der Biochemie mit dem erklärten Ziel, Wissenschaftsjournalistin zu werden. Für ihre Doktorarbeit am Deutschen Krebsforschungszentrum erhielt sie den Promotionspreis der Deutschen Gesellschaft für Immunologie. Auch für ihre journalistischen Arbeiten erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen – 2021 war sie Wissenschaftsjournalistin des Jahres. Viele ihrer Bücher, darunter „Resilienz – Das Geheimnis der psychischen Widerstandskraft“, wurden Bestseller.

  • Prof. Dr. Julia Hauer

    Prof. Dr. Julia Hauer

    ist seit November 2021 Chefärztin und Klinikdirektorin des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin, eine Kooperation der München Klinik und des TUM Klinikums an den Kinderkliniken München Schwabing und München Harlaching.

    Sie studierte Medizin an der LMU München und schloss dort ihre Dissertation in Immunologie ab. Als Postdoktorandin forschte sie am Pariser Hôpital Necker im Bereich Gentherapie. Hauer absolvierte ihre klinische Aus- und Weiterbildung zur Kinder-Hämatologin und Onkologin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, wo sie auch habilitierte. Bevor sie an die TUM kam, war Hauer als Professorin und Leitung des Bereichs Kinderhämatologie und Onkologie an der TU Dresden sowie als Gruppenleiterin am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden tätig.

  • Univ. Prof. Dr. med. Prof. h.c. Florian Heinen

    Univ. Prof. Dr. med. Prof. h.c. Florian Heinen

    leitet seit April 2003 die Abteilung Pädiatrische Neurologie, Entwicklungsneurologie und Sozialpädiatrie im Dr. von Haunerschen Kinderspital, LMU Klinikum, Ludwig-Maximilians-Universität München.

    Der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin sowie für Neurologie mit Schwerpunkt Neuropädiatrie ist seit 2009 zusätzlich Ärztlicher Direktor des iSPZ Hauner MUC, des Munich University Center for Children with Medical and Developmental Complexity. Seit 2022 ist er zudem Präsident der Gesellschaft für Neuropädiatrie.

  • Dr. Sybill Hessler

    Dr. Sybill Hessler

    ist seit Oktober 2022 Medical Affairs Director für die DACH-Region der Ipsen Pharma GmbH.

    Sie studierte Medizin an der Universität Hamburg, an der sie auch promovierte. Nach acht Jahren Arbeit als Assistenz- und Fachärztin am Universitätskrankenhaus Eppendorf wechselte sie 1998 als Medical Managerin in ein forschendes Pharmaunternehmen und verantwortete dort verschiedene Indikationen im Bereich Onkologie und Immunologie. Nach weiteren Stationen, in denen sie unter anderem als Leiterin der Medizinischen Abteilung und der Medical Marketing-Abteilung tätig war, wechselte sie schließlich zur Ipsen Pharma GmbH.

  • Melanie Huml

    Melanie Huml

    ist seit Januar 2024 Vorsitzende der Kinderkommission des Bayerischen Landtags.

    Die gebürtige Bambergerin studierte Medizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und ist approbierte Ärztin. 2003 wurde sie Abgeordnete im Bayerischen Landtag (CSU), dem sie bis heute angehört. Von Oktober 2007 bis Januar 2023 war sie Mitglied im Bayerischen Kabinett, zunächst als Staatssekretärin, ab 2013 als Staatsministerin für das neu gegründete Ministerium für Gesundheit und Pflege, von 2021 bis 2023 als Staatsministerin für Europaangelegenheiten und internationale Beziehungen.

  • Dr. med. dent. Marion Teichmann

    Dr. med. dent. Marion Teichmann

    ist seit 2021 Landesvorsitzende des Berufsverbandes der Deutschen Kieferorthopäden Bayern und seit 2023 stellvertretende Vorsitzende des Vorstands der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns.

    Von 2002 bis 2008 studierte sie Zahnmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Nach der Promotion an der Poliklinik für Kieferorthopädie der LMU absolvierte sie von 2010 bis 2013 die Weiterbildung zur Fachzahnärztin für Kieferorthopädie und war danach drei Jahre als angestellte Kieferorthopädin tätig. 2016 eröffnete sie ihre eigene kieferorthopädische Praxis in Markt Indersdorf.

  • Dr. med. Florian Trini, MBA

    Dr. med. Florian Trini, MBA

    ist seit November 2024 Projektleiter des neueröffneten Amalie Nathan Hauses für Kinder- und Jugendschutz in Fürth, eine Initiative der Stiftung Kinderförderung von Playmobil.

    Der Oberarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Fürth gehört darüber hinaus dem Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin (DGKiM) an. Trini studierte Medizin und schloss 2008 sein Staatsexamen in Humanmedizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ab. Am Klinikum Fürth war er sieben Jahre als Arzt in Weiterbildung für Orthopädie und Unfallchirurgie tätig, dann fünf Jahre als Facharzt und seit Juli 2023 ist er dort Oberarzt. Seit 2017 ist er im Klinikum Fürth auch Kinderschutz-mediziner (DGKiM), seit fünf Jahren koordiniert er dort die Kinderschutzgruppe.

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