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Der Runde Tisch – Die Zukunft der Gesundheit – Perspektiven in der Kindermedizin

Medizinische Strukturen und Medikamente sind vorwiegend für Erwachsene ausgelegt. Kindgerechte Diagnostik, Therapie und die Arzneientwicklung führen ein Schattendasein. Ausgerechnet den jüngsten, den verwundbarsten Patienten verweigert der Markt die Aufmerksamkeit, derer sie bedürfen.

Der Runde Tisch – Die Zukunft der Gesundheit – Perspektiven in der Kindermedizin

Die demografische Entwicklung in Bayern lässt Kinder zu einer Minderheit werden. Für die Politik spielen sie als Wähler keine Rolle, und für die Pharmaindustrie sind sie keine attraktive Kundengruppe. Dass Kinder zudem häufiger als Erwachsene an Seltenen Erkrankungen leiden, bereitet Ärztinnen und Ärzten große Sorgen. Sind Kinder die vergessenen Patienten?

1 – Sind Kinder wirklich die „vergessenen“ Patienten?2 – Kinderschutz ist auch eine Aufgabe der Kindermedizin3 – Die Zahnmedizin zeigt, was Prävention bewirkt4 – Die Zukunft der Kindermedizin

Der runde Tisch teilnehmer

  • Dr. Christina Berndt

    Dr. Christina Berndt

    gehört seit März 2000 der Redaktion der Süddeutschen Zeitung an, heute als Leitende Redakteurin im Ressort Wissen.

    1988 begann sie ihr Studium der Biochemie mit dem erklärten Ziel, Wissenschaftsjournalistin zu werden. Für ihre Doktorarbeit am Deutschen Krebsforschungszentrum erhielt sie den Promotionspreis der Deutschen Gesellschaft für Immunologie. Auch für ihre journalistischen Arbeiten erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen – 2021 war sie Wissenschaftsjournalistin des Jahres. Viele ihrer Bücher, darunter „Resilienz – Das Geheimnis der psychischen Widerstandskraft“, wurden Bestseller.

  • Prof. Dr. Julia Hauer

    Prof. Dr. Julia Hauer

    ist seit November 2021 Chefärztin und Klinikdirektorin des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin, eine Kooperation der München Klinik und des TUM Klinikums an den Kinderkliniken München Schwabing und München Harlaching.

    Sie studierte Medizin an der LMU München und schloss dort ihre Dissertation in Immunologie ab. Als Postdoktorandin forschte sie am Pariser Hôpital Necker im Bereich Gentherapie. Hauer absolvierte ihre klinische Aus- und Weiterbildung zur Kinder-Hämatologin und Onkologin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, wo sie auch habilitierte. Bevor sie an die TUM kam, war Hauer als Professorin und Leitung des Bereichs Kinderhämatologie und Onkologie an der TU Dresden sowie als Gruppenleiterin am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden tätig.

  • Univ. Prof. Dr. med. Prof. h.c. Florian Heinen

    Univ. Prof. Dr. med. Prof. h.c. Florian Heinen

    leitet seit April 2003 die Abteilung Pädiatrische Neurologie, Entwicklungsneurologie und Sozialpädiatrie im Dr. von Haunerschen Kinderspital, LMU Klinikum, Ludwig-Maximilians-Universität München.

    Der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin sowie für Neurologie mit Schwerpunkt Neuropädiatrie ist seit 2009 zusätzlich Ärztlicher Direktor des iSPZ Hauner MUC, des Munich University Center for Children with Medical and Developmental Complexity. Seit 2022 ist er zudem Präsident der Gesellschaft für Neuropädiatrie.

  • Dr. Sybill Hessler

    Dr. Sybill Hessler

    ist seit Oktober 2022 Medical Affairs Director für die DACH-Region der Ipsen Pharma GmbH.

    Sie studierte Medizin an der Universität Hamburg, an der sie auch promovierte. Nach acht Jahren Arbeit als Assistenz- und Fachärztin am Universitätskrankenhaus Eppendorf wechselte sie 1998 als Medical Managerin in ein forschendes Pharmaunternehmen und verantwortete dort verschiedene Indikationen im Bereich Onkologie und Immunologie. Nach weiteren Stationen, in denen sie unter anderem als Leiterin der Medizinischen Abteilung und der Medical Marketing-Abteilung tätig war, wechselte sie schließlich zur Ipsen Pharma GmbH.

  • Melanie Huml

    Melanie Huml

    ist seit Januar 2024 Vorsitzende der Kinderkommission des Bayerischen Landtags.

    Die gebürtige Bambergerin studierte Medizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und ist approbierte Ärztin. 2003 wurde sie Abgeordnete im Bayerischen Landtag (CSU), dem sie bis heute angehört. Von Oktober 2007 bis Januar 2023 war sie Mitglied im Bayerischen Kabinett, zunächst als Staatssekretärin, ab 2013 als Staatsministerin für das neu gegründete Ministerium für Gesundheit und Pflege, von 2021 bis 2023 als Staatsministerin für Europaangelegenheiten und internationale Beziehungen.

  • Dr. med. dent. Marion Teichmann

    Dr. med. dent. Marion Teichmann

    ist seit 2021 Landesvorsitzende des Berufsverbandes der Deutschen Kieferorthopäden Bayern und seit 2023 stellvertretende Vorsitzende des Vorstands der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns.

    Von 2002 bis 2008 studierte sie Zahnmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Nach der Promotion an der Poliklinik für Kieferorthopädie der LMU absolvierte sie von 2010 bis 2013 die Weiterbildung zur Fachzahnärztin für Kieferorthopädie und war danach drei Jahre als angestellte Kieferorthopädin tätig. 2016 eröffnete sie ihre eigene kieferorthopädische Praxis in Markt Indersdorf.

  • Dr. med. Florian Trini, MBA

    Dr. med. Florian Trini, MBA

    ist seit November 2024 Projektleiter des neueröffneten Amalie Nathan Hauses für Kinder- und Jugendschutz in Fürth, eine Initiative der Stiftung Kinderförderung von Playmobil.

    Der Oberarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Fürth gehört darüber hinaus dem Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin (DGKiM) an. Trini studierte Medizin und schloss 2008 sein Staatsexamen in Humanmedizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ab. Am Klinikum Fürth war er sieben Jahre als Arzt in Weiterbildung für Orthopädie und Unfallchirurgie tätig, dann fünf Jahre als Facharzt und seit Juli 2023 ist er dort Oberarzt. Seit 2017 ist er im Klinikum Fürth auch Kinderschutz-mediziner (DGKiM), seit fünf Jahren koordiniert er dort die Kinderschutzgruppe.

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Der Runde Tisch – Die Zukunft der Gesundheit – Perspektiven in der Kindermedizin

Medizinische Strukturen und Medikamente sind vorwiegend für Erwachsene ausgelegt. Kindgerechte Diagnostik, Therapie und die Arzneientwicklung führen ein Schattendasein. Ausgerechnet den jüngsten, den verwundbarsten Patienten verweigert der Markt die Aufmerksamkeit, derer sie bedürfen.

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