Gelenkschmerzen in den Wechseljahren natürlich behandeln
Foto: Gelencium/KI-generiert
Rund 71 Prozent der Frauen in der Perimenopause haben Muskel- oder Gelenkschmerzen – das zeigt eine Meta-Analyse von 16 Studien mit 5.836 Teilnehmerinnen.[1] Häufigste Ursache ist der sinkende Östrogenspiegel, nicht eine einzelne Gelenkerkrankung. Lindern lassen sich die Beschwerden in vielen Fällen ohne Hormonpräparate: durch Bewegung, angepasste Ernährung und pflanzliche Unterstützung.
Viele Betroffene führen die Schmerzen zunächst auf Verschleiß, Überlastung oder das Alter zurück. Dass die Hormonumstellung dahinterstecken kann, ist kaum bekannt – dabei trägt das Phänomen in der Medizin inzwischen einen eigenen Namen.
Warum lösen die Wechseljahre Gelenkschmerzen aus?
Östrogen schützt den Bewegungsapparat gleich mehrfach: Es dämpft Entzündungsprozesse, hält Knorpel und Sehnen elastisch und unterstützt den Erhalt der Muskulatur. Sinkt der Spiegel in den Wechseljahren, fallen diese Schutzeffekte weg – Gelenke reagieren empfindlicher, Entzündungen entstehen leichter, Muskeln bauen schneller ab.
Das muskuloskelettale Syndrom der Wechseljahre ist der medizinische Sammelbegriff für Gelenkschmerzen, Muskelabbau und beschleunigten Knorpelverschleiß infolge des sinkenden Östrogenspiegels. Mehr als 70 Prozent der Frauen sind in der Übergangsphase davon betroffen, etwa jede vierte erlebt die Beschwerden als stark einschränkend.[2]
Auslöser ist dabei nicht allein das niedrige Hormonniveau, sondern auch das Schwanken: In der Perimenopause, wenn der Östrogenspiegel stark auf und ab geht, sind die Beschwerden am ausgeprägtesten – noch häufiger als nach der Menopause.[1]
Von 100 Frauen in der Perimenopause haben 71 Muskel- oder Gelenkschmerzen

Meta-Analye 2020, 16 Studien, 5.836 Frauen | Grafik: Gelencium
„Das muskuloskelettale Syndrom der Wechseljahre bezeichnet Gelenkschmerzen, Muskelabbau und beschleunigten Knorpelverschleiß infolge des sinkenden Östrogenspiegels.“
Welche Gelenke betroffen sind – und wie sich die Beschwerden anfühlen
Typisch sind Schmerzen in Fingern und Händen, Knien, Hüften und Schultern – oft beidseitig, manchmal wandernd; viele Frauen beschreiben Schmerzen am ganzen Körper.
Dazu kommen Morgensteifigkeit, die nach dem Aufstehen langsam nachlässt, und Muskelschmerzen ohne erkennbare Überlastung. Auch die schmerzhafte Schultersteife, die Frozen Shoulder, tritt in den Wechseljahren gehäuft auf.[2]
Wichtig ist die Abgrenzung zur Arthrose: Hormonell bedingte Gelenkschmerzen entstehen auch ohne relevanten Gelenkverschleiß. Beides hängt allerdings zusammen, denn der Östrogenmangel beschleunigt den Knorpelabbau und kann das Fortschreiten einer Arthrose begünstigen.[2]
Frauen in der Perimenopause haben ein etwa 1,6-fach erhöhtes Risiko für Muskel- und Gelenkschmerzen im Vergleich zu Frauen vor den Wechseljahren.[1]
Wie Östrogenmangel die Gelenke trifft

Grafik: Gelencium
Wie kann man Gelenkschmerzen in den Wechseljahren natürlich behandeln?
Gelenkschmerzen in den Wechseljahren lassen sich in vielen Fällen ohne Hormonpräparate behandeln: mit regelmäßiger Bewegung, Krafttraining, entzündungsarmer Ernährung und pflanzlichen Arzneimitteln wie Gelencium® EXTRACT mit Teufelskralle. Entscheidend ist die Kombination mehrerer Maßnahmen – eine einzelne reicht selten aus.
Der häufigste Fehler ist Schonung. Wer schmerzende Gelenke ruhigstellt, verliert weiter Muskulatur – und gerade die stabilisiert die Gelenke. Sinnvoll sind gelenkschonende Ausdauerarten wie Schwimmen, Radfahren oder zügiges Gehen, ergänzt um zwei Krafttrainingseinheiten pro Woche. Die Belastung langsam steigern, statt nach langer Pause mit vollem Programm zu starten.
Teufelskralle: was die Studienlage zeigt
Die Afrikanische Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) zählt zu den bestuntersuchten Heilpflanzen für den Bewegungsapparat. Ihre Wurzel enthält Harpagoside – Bitterstoffe mit entzündungshemmender Wirkung.
Eine systematische Übersicht von zwölf klinischen Studien fand positive Evidenz bei Arthrose von Knie, Hüfte und Wirbelsäule; in einer Vergleichsstudie war Teufelskrallen-Extrakt einem synthetischen Schmerzmittel nicht unterlegen.[3]
Auch die Verträglichkeit ist gut dokumentiert: In einer Auswertung von 28 klinischen Studien traten bei nur rund 3 Prozent der Behandelten milde Nebenwirkungen – vor allem Magen-Darm-Beschwerden – auf, nicht häufiger als unter Placebo.[4] Das macht die Heilpflanze zu einer Option für die längerfristige Anwendung, die chronische Gelenkbeschwerden erfordern und Betroffene verzweifelt suchen.
„Für Teufelskrallen-Extrakt liegen mehr als zwei Dutzend klinische Studien vor; milde Nebenwirkungen traten bei nur rund 3 Prozent der Behandelten auf.“
Gelencium® EXTRACT: pflanzliches Arzneimittel aus der Apotheke
Gelencium® EXTRACT ist ein pflanzliches Arzneimittel mit 600 mg Teufelskrallen-Extrakt je Filmtablette zur gezielten Behandlung von Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen und Arthrose.[5] DieTagesdosis von 2-mal 2 Tabletten entspricht 2.400 mg Extrakt, gewonnen in einem pflanzenschonenden wasserbasiertenVerfahren ohne Alkohol.
Der in Gelencium® EXTRACT enthaltene hochdosierte Extrakt verbindet drei wichtige Eigenschaften der Bewegungsschmerz-Therapie: eine in Studien belegte, spürbare Schmerzlinderung[5], eine deutliche Verbesserung der Beweglichkeit[6] und eine besonders gute Verträglichkeit[4]. Die Tabletten sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich (75 Tabletten, PZN 16236733; 150 Tabletten, PZN 16236756; 300 Tabletten, PZN 17532250). Wer in den Wechseljahren zusätzlich verschleißbedingte Gelenkbeschwerden entwickelt, findet damit eine wirksame und gut verträgliche pflanzliche Behandlungsoption. Ausführliche Informationen bietet die Produktseite von Gelencium® EXTRACT.

Foto: Gelencium/KI-generiert
Gehen Gelenkschmerzen nach den Wechseljahren wieder weg?
Bei vielen Frauen bessern sich hormonell bedingte Gelenkschmerzen, sobald sich der Hormonspiegel nach der letzten Regelblutung stabilisiert. Automatisch verschwinden sie aber nicht: Auch nach der Menopause bleibt das Risiko für Muskel- und Gelenkschmerzen erhöht.[1]
Verschleiß, der in der Übergangsphase entstanden ist, bildet sich zudem nicht zurück – ein Grund, früh gegenzusteuern.
Der Östrogenmangel betrifft außerdem die Knochen: Nach der Menopause nimmt die Knochendichte deutlich schneller ab.[2] Krafttraining wirkt deshalb doppelt – es stabilisiert die Gelenke und stärkt zugleich die Knochen.
Ärztliche Abklärung ist angezeigt, wenn Gelenke anschwellen, sich röten oder überwärmen, wenn Fieber dazukommt oder die Schmerzen nachts aufwecken. Hinter solchen Zeichen können entzündlich-rheumatische Erkrankungen stecken, die eine eigene Behandlung brauchen.
Häufige Fragen
Was hilft schnell gegen Gelenkschmerzen in den Wechseljahren?
Kurzfristig lindern Wärme, sanfte Bewegung statt Schonung und gegebenenfalls ein Schmerzgel die Beschwerden. Nachhaltige Besserung braucht Zeit: Muskelaufbau, Ernährungsumstellung und pflanzliche Arzneimittel wirken über Wochen, nicht über Nacht.
Können die Wechseljahre Schmerzen in allen Gelenken gleichzeitig verursachen?
Ja. Wandernde oder generalisierte Schmerzen sind typisch für hormonell bedingte Gelenkbeschwerden, weil Östrogenrezeptoren in nahezu allen Gelenkgeweben sitzen – vom Knorpel über die Gelenkinnenhaut bis zu Sehnen und Bändern.[2]
Wie lange dauern Gelenkschmerzen in den Wechseljahren?
Das ist individuell verschieden. Die Wechseljahre erstrecken sich über mehrere Jahre, und die Beschwerden verlaufen oft in Phasen – mal stärker, mal kaum spürbar. Bei vielen Frauen klingen sie ab, sobald sich der Hormonspiegel stabilisiert; bestehen bleiben eher Beschwerden mit verschleißbedingtem Anteil.
Hilft Teufelskralle bei Arthrose?
Eine systematische Übersicht von zwölf klinischen Studien zeigt moderate Evidenz für Teufelskrallen-Extrakt bei Arthrose von Knie, Hüfte und Wirbelsäule.[3] Als zugelassenes Arzneimittel ist der Extrakt etwa in Gelencium® EXTRACT enthalten, dosiert mit 2.400 mg täglich.
Quellen
- Lu C. et al. (2020). Musculoskeletal Pain during the Menopausal Transition: A Systematic Review and Meta-Analysis. Neural Plasticity 2020:8842110. Meta-Analyse, 16 Studien, n=5.836.
- Wright V.J. et al. (2024). The musculoskeletal syndrome of menopause. Climacteric 27(5):466-472. Übersichtsarbeit.
- Gagnier J.J. et al. (2004). Harpagophytum procumbens for osteoarthritis and low back pain: a systematic review. BMC Complementary and Alternative Medicine 4:13. Systematische Übersicht, 12 Studien.
- Vlachojannis J. et al. (2008). Systematic review on the safety of Harpagophytum preparations for osteoarthritic and low back pain. Phytotherapy Research 22(2):149-152. Systematische Übersicht, 28 Studien.
- Chrubasik. In Rheumatology (Oxford) 2003;42:141-148; Randomisierte, doppelblinde Head-to-Head Studie; getestet wurde 2.400 mg Teufelskrallenwurzel-Trockenextrakt gegen Rofecoxib (COX-2-Hemmer, NSAR). Hinsichtlich Zusammensetzung, Extrakt-Tagesdosis sowie Menge an Droge pro Tag ist das in der Studie verwendete Harpagophytum procumbens-Präparat identisch mit Gelencium Extract.
- Wegener. In Phytother. Res., 2003 Dec; 17(10):1165-1172.
Hinweis: Gelencium® EXTRACT Pflanzliche Filmtabletten. Wirkstoff: 600 mg Teufelskrallenwurzel-Trockenextrakt. Zur Anwendung bei Erwachsenen. Pflanzliches Arzneimittel zur unterstützenden Behandlung bei Verschleißerscheinungen (degenerative Erkrankungen) des Bewegungsapparates. Enthält Lactose und Saccharose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Heilpflanzenwohl GmbH, Alt-Moabit 101d, 10559 Berlin. | Dieser Beitrag ersetzt keine ärztliche Beratung; anhaltende, geschwollene oder nächtlich schmerzende Gelenke gehören in ärztliche Abklärung.
GELENCIUM® Heilpflanzenwohl GmbH
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Web: www.gelencium.de
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