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Darmflora aufbauen nach Antibiotika: was hilft und worauf es ankommt

Foto: Omniflora

Antibiotika hinterlassen Spuren in der Darmflora, manche noch Jahre später. Worauf es beim Aufbau ankommt.

Eine Antibiotikatherapie hinterlässt in der Darmflora Spuren, die zum Teil noch Jahre später messbar sind.[7] Zwar sieht die Gesamtzusammensetzung nach etwa sechs Wochen häufig wieder normal aus,[1] einzelne Bakterienarten fehlen aber auch Monate danach noch. Wer den Wiederaufbau unterstützen will, sollte deshalb weniger auf die Dauer einer Kur achten als darauf, welche Bakterienstämme und Maßnahmen überhaupt untersucht sind und den Darm nachhaltig unterstützen können. Denn hier sind die Unterschiede erheblich.

Wie stark trifft ein Antibiotikum die Darmflora?

Antibiotika unterscheiden nicht zwischen Erreger und Mitbewohner. Eine viertägige Behandlung mit drei Reserve-Antibiotika reichte in einer Studie im Fachjournal Nature Microbiology aus, um die Darmflora von zwölf gesunden Männern deutlich zu verändern.[1]

Zwar lag die Zusammensetzung nach etwa anderthalb Monaten meist wieder nahe am Ausgangswert. Der Eindruck täuscht jedoch: Neun häufige Bakterienarten, die vor der Therapie bei allen Teilnehmern vorhanden waren, ließen sich nach 180 Tagen bei den meisten noch immer nicht nachweisen.[1]

Wie lange solche Schäden nachwirken können, zeigt eine schwedische Registerstudie mit 14.979 Erwachsenen: Einzelne Antibiotika waren noch bis zu acht Jahre nach der Einnahme mit einer artenärmeren Darmflora verknüpft – das Antibiotikum Clindamycin mit durchschnittlich 47 Arten weniger.[7]

Kurve zeigt die Erholung der Darmflora über sechs Monate nach einer Antibiotikatherapie

Illustrative Darstellung: Erholung der Darmflora nach einer Antibiotikatherapie – mit und ohne begleitende Unterstützung – Grafik: Omniflora

Am besten untersucht ist die Gabe spezifischer Probiotika, wie Omniflora® N, während und nach der Therapie. Eine Meta-Analyse aus 17 randomisierten Studien mit 3.631 ambulanten Patienten fand Durchfall bei 8,0 Prozent unter Probiotika gegenüber 17,7 Prozent ohne – das Risiko halbierte sich also nahezu.[2]

Entscheidend ist die Auswahl der passenden Bakterienstämme, nicht allein die Menge: Nicht jede Bakterienart und nicht jeder Stamm ist für den Einsatz rund um eine Antibiotikatherapie gleich gut untersucht. Beispielhaft geeignete Organismen:

    3 Dinge, auf die es beim Darmaufbau ankommt

    Beim Darmaufbau nach Antibiotika lohnt sich ein genauer Blick auf:

    • Die richtigen Bakterienstämme auswählen: Nicht jede Bakterienart und jeder Stamm eignet sich gleichermaßen rund um eine Antibiotikatherapie. Entscheidend sind gezielt ausgewählte, wissenschaftlich untersuchte Stämme.
    • Darmkur sinnvoll abstimmen: Eine Darmkur nach Antibiotika sollte sich an Belastungsphase, Zusammensetzung des Präparats und Herstellerangaben orientieren.
    • Ernährung und Präparat zusammendenken: Fermentierte Lebensmittel ergänzen eine ausgewogene Ernährung. Präparate liefern definierte Bakterienstämme in standardisierter Menge.

      Darmsanierung, Darmkur, Darmaufbau: wo ist der Unterschied?

      Die drei Begriffe werden oft gleichbedeutend benutzt, beschreiben aber unterschiedliche Ansätze rund um die Unterstützung der Darmflora.

      „Darmsanierung“ stammt ursprünglich aus der Naturheilkunde und wird heute häufig als Sammelbegriff für Maßnahmen verwendet, die Darmflora, Ernährung und Verdauung unterstützen sollen. Wer danach sucht, meint in aller Regel den gezielten Wiederaufbau der Darmflora.

      Welche Lebensmittel unterstützen den Aufbau?

      Darmbakterien leben von Ballaststoffen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung nennt als Richtwert mindestens 30 Gramm pro Tag[6] – erreicht wird das in Deutschland selten. Ernährung und Präparat schließen sich dabei nicht aus: Ballaststoffe füttern auch die zugeführten Stämme.

      Ein praktischer Anhaltspunkt: 50 Gramm Haferflocken liefern rund 5 Gramm Ballaststoffe, 100 Gramm gekochte Linsen etwa 8. Wer zwei Mahlzeiten am Tag danach auswählt, kommt dem Richtwert schon deutlich näher.

      • Ballaststoffreich und präbiotisch: Haferflocken, Hülsenfrüchte, Chicorée, Topinambur und Zwiebeln.
      • Fermentiert: Joghurt, Kefir, Sauerkraut und Kimchi. Sie liefern lebende Kulturen, allerdings in weit geringerer Zahl als ein Präparat.
      • Reichlich trinken: Ballaststoffe binden Wasser und wirken nur bei ausreichender Flüssigkeitsmenge.

      Durchfall unter Antibiotika: wie häufig ist das?

      Zwischen 5 und 25 Prozent der antibiotisch behandelten Patienten entwickeln Durchfall.[3] Er kann bereits nach der ersten Gabe auftreten, aber auch Wochen nach dem Ende der Therapie.[3]

      Meist ist der Verlauf harmlos und klingt von selbst ab. Bei starkem, blutigem oder anhaltendem Durchfall, bei Fieber oder Krämpfen gehört die Abklärung jedoch in die ärztliche Praxis – dahinter kann eine Infektion mit Clostridioides difficile stehen.[3]

      Wichtig in dieser Zeit: viel trinken und verlorene Salze ersetzen – und das Antibiotikum nicht eigenmächtig absetzen, sondern Rücksprache mit der Praxis oder Apotheke halten.

      Durchfall unter Antibiotika: 5 bis 25 von 100 Behandelten

      Grafik veranschaulicht, dass 5 bis 25 von 100 Behandelten unter Antibiotika Durchfall bekommen

      Grafik: Omniflora

      Omniflora® N als Premium-Lösung für Probiotika nach Antibiotika

      Omniflora® N ist ein hochdosiertes Arzneimittel-Probiotikum zur Stärkung der Darmflora und zur Linderung von Darmbeschwerden – bei Verstopfung, Darmträgheit, Blähungen und Durchfall, geeignet für Erwachsene und Kinder ab einem Jahr. Die zwei körpereigenen Bakterienarten Lactobacillus gasseri und Bifidobacterium longum werden in den Omniflora® AB plus Produkten als die exklusiven Omniflora-Stämme Lactobacillus gasseri OFN01 und Bifidobacterium longum OFN02 eingesetzt. Die Kombination zielt auf Dünn- und Dickdarm – daher der Dual-Wirkkomplex.

      In der Doppelblindstudie an 169 Patienten (siehe Tabelle) waren unter der Fixkombination aus Lactobacillus gasseri und Bifidobacterium longum 92,6 Prozent vollständig beschwerdefrei.[4]

      Erwachsene nehmen dreimal täglich eine Hartkapsel, bei akuten Beschwerden bis zu dreimal täglich zwei; nach Abklingen genügt eine Kapsel täglich. Weitere Angaben auf der Produktseite von Omniflora® N.

      „Omniflora® N ist ein Arzneimittel mit Lactobacillus gasseri und Bifidobacterium longum zur Stärkung der Darmflora, geeignet für Erwachsene und Kinder ab einem Jahr.“

      Mann hält morgens in der Küche eine Packung OMNIFLORA N und ein Glas Wasser

      Foto: Omniflora/KI-generiert

      Als praktische Pulver-Alternative gibt es Omniflora® AB plus und Omniflora® AB plus kids. Beide enthalten die exklusiven Omniflora-Stämme Lactobacillus gasseri OFN01 und Bifidobacterium longum OFN02 als geschmacksneutrales Sachet-Pulver sowie Biotin zur Erhaltung normaler Schleimhäute, einschließlich der Darmschleimhaut. Omniflora® AB plus ist für Erwachsene konzipiert; Omniflora® AB plus kids ist ab dem 1. Lebensjahr geeignet und kindgerecht dosiert. Für eine optimale Einnahme sollte Omniflora AB plus 2-mal am Tag mit 2 Stunden Abstand zum Antibiotikum eingenommen werden.

      Häufige Fragen

      Wie lange dauert es, bis sich die Darmflora nach Antibiotika erholt?

      Die Gesamtzusammensetzung braucht etwa sechs Wochen,[1] einzelne Arten fehlen deutlich länger – Spuren mancher Antibiotika sind noch Jahre später messbar.[7] Gut untersuchte Probiotika können diese Phase begleiten; rund sechs Wochen sind ein möglicher Anhaltspunkt.[2]

      Wann sollte mit der Einnahme begonnen werden?

      Sinnvoll ist der Start bereits während der Antibiotikatherapie. In den Studien zur Vorbeugung von Durchfall begann die Gabe parallel zur Behandlung, nicht erst danach.[2]

      Wie viel Abstand zur Antibiotika-Tablette ist nötig?

      Üblich sind zwei bis drei Stunden Abstand, damit die zugeführten Bakterien nicht direkt vom Antibiotikum getroffen werden. Die Herstellerangabe im Beipackzettel ist maßgeblich.

      Wie lässt sich die Darmflora bei Kindern nach Antibiotika aufbauen?

      Grundsätzlich wie bei Erwachsenen, aber nur mit einem für die Altersgruppe geeigneten Präparat und nach Rücksprache mit der Kinderarztpraxis. Omniflora® N ist ab einem Jahr zugelassen. Als geschmacksneutrale Sachet-Variante ist Omniflora® AB plus kids ebenfalls ab dem 1. Lebensjahr geeignet; bei Kindern unter 3 Jahren wird eine ärztliche Rücksprache empfohlen.

            Quellen


            Hinweis: Omniflora® N. Wirkstoffe: Lyophilisat aus Lactobacillus gasseri, Lyophilisat aus Bifidobacterium longum. Anwendungsgebiete: Traditionell angewendet als mild wirksames Arzneimittel zur Unterstützung der Darmfunktion, z. B. bei Darmträgheit und Durchfall. Warnhinweis: Enthält Lactose und Saccharose. Apothekenpflichtig. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder fragen Sie in Ihrer Apotheke. Heilpflanzenwohl GmbH, Alt-Moabit 101d, 10559 Berlin. | Omniflora® AB plus und Omniflora® AB plus kids: Nahrungsergänzungsmittel mit Lactobacillus gasseri OFN01, Bifidobacterium longum OFN02 und Biotin. Biotin trägt zur Erhaltung normaler Schleimhäute bei. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.

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            Geschäftsführer: Jens Hoffmann, Guglielmo Balzola

            Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 171162 B

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