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Hospizverein im Pfaffenwinkel

Was Familien leisten, die nie Pause haben

Foto: Balika/Hospizverein im Pfaffenwinkel e. V.

Ein neues Kinderhospiz in Polling soll ihnen helfen. Und eine Lücke in Bayern schließen.

Für die meisten Eltern besteht der Alltag aus Routinen: Frühstück, Schulweg, Arbeit, Hausaufgaben, Abendessen. Für Familien mit schwerkranken Kindern sieht dieser Alltag vollkommen anders aus. Viele von ihnen sind rund um die Uhr im Einsatz, Tag und Nacht, oft über Jahre. Sie kümmern sich um Beatmungsgeräte, Ernährungssonden, Medikamente, epileptische Anfälle, Krisen und Krankenhausfahrten. Was für andere selbstverständlich ist – eine Nacht durchschlafen, ein freier Nachmittag, ein Wochenende ohne Sorgen – wird für diese Familien fast unerreichbar.

In Bayern leben rund 2.700 Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen. Doch im gesamten Freistaat gibt es bislang nur zwei stationäre Kinderhospize. Für viele betroffene Familien bedeutet das: lange Wege, Wartezeiten, kaum Möglichkeiten für dringend benötigte Entlastung. 

Hospizverein im Pfaffenwinkel

Foto: Dodell/Hospizverein im Pfaffenwinkel e. V.

Nun entsteht im oberbayerischen Polling ein drittes: das Kinderhospiz St. Martin. Ein Projekt, das eine Lücke schließen soll – und Hoffnung für Familien im ganzen süddeutschen Raum schafft.


Doch damit dieser Ort Wirklichkeit werden kann, braucht es Menschen, die das Projekt mittragen. Spenden spielen dabei eine entscheidende Rolle, denn ein Kinderhospiz ist mehr als ein Gebäude: Es ist ein Versprechen an Familien, die sonst kaum Unterstützung bekommen.

Bens Leben zwischen Schläuchen, Musik und kleinen Momenten der Normalität

Ben aus dem Raum Garmisch-Patenkirchen ist sechs Jahre alt und schwer krank. Wenn er Musik hört, beginnt er zu lächeln. Er wippt im Takt, summt mit, manchmal tanzt er sogar ein wenig. Diese Freude, so klein sie wirken mag, bedeutet seiner Familie alles.

 

Schon in der 21. Schwangerschaftswoche stellten Ärztinnen und Ärzte einen schweren Herzfehler bei ihm fest. Nach der Frühgeburt in der 32. Woche folgten weitere Komplikationen: eine nicht zusammengewachsene Speiseröhre, ein seltener Gendefekt, Epilepsie. Heute lebt Ben mit einem Tracheostoma, wird nachts beatmet und muss regelmäßig abgesaugt werden.

Hospizverein im Pfaffenwinkel

Foto: Balika/Hospizverein im Pfaffenwinkel e. V.

Seine Mutter überwacht Monitore und Atemgeräte, kümmert sich um Therapien, organisiert Medikamente. Daneben versucht sie, Alltag zu schaffen – ein Frühstück, ein Spiel, ein Lachen. Drei Tage pro Woche darf Ben in einen integrativen Kindergarten. Dass das möglich wurde, ist für die Familie ein kleines Wunder: Zwei Jahre lang fand sich kein Intensivpflegedienst, der ihn begleiten konnte.

 

Bens Geschichte steht für viele. Für Kinder, die kaum eine Pause vom Kranksein haben. Und für Eltern, die nie eine Pause vom Umsorgen haben.

Hospizverein im Pfaffenwinkel

Foto: Balika/Hospizverein im Pfaffenwinkel e. V.

Was ein Kinderhospiz leisten kann

Kinderhospize begleiten nicht nur am Lebensende. Sie bieten Familien Entlastung im laufenden Alltag: durch professionelle medizinische Versorgung, durch therapeutische Angebote, durch psychosoziale Begleitung, durch Räume, in denen Eltern Kraft schöpfen können und durch Tage, an denen Geschwister einfach wieder Kinder sein dürfen.

Mit dem Spatenstich im Frühjahr 2026 und einer geplanten Eröffnung in 2028 werden acht stationäre Plätze geschaffen, ergänzt durch einen ambulanten Kinderhospizdienst.  Träger ist der Hospizverein im Pfaffenwinkel, der seit mehr als 30 Jahren Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleitet. Über 180 Ehrenamtliche und 45 Hauptamtliche sind dafür bereits heute im Einsatz. Polling liegt strategisch günstig: erreichbar für München, das Alpenvorland, Schwaben und das Allgäu. Damit entsteht im Süden Bayerns erstmals ein Angebot, das vielen Familien die lange Fahrt in weit entfernte Einrichtungen ersparen wird.

    Ein Projekt, das nur mit Unterstützung Wirklichkeit wird

    Der Bau eines Kinderhospizes ist nicht allein durch öffentliche Mittel zu stemmen. Es braucht Menschen, die Verantwortung teilen: durch Spenden, Expertise oder engagierte Mitarbeit. Schon jetzt wächst in Polling ein Netzwerk aus Unterstützerinnen und Unterstützern, die dazu beitragen, dass St. Martin mehr wird als ein Gebäude – nämlich ein Ort der Geborgenheit.

    Gerade in der Weihnachtszeit wird sichtbar, wie wertvoll Nähe und Mitgefühl sind. Während viele gemeinsam feiern, sitzen andere am Bett ihrer Kinder und wachen über Atemgeräusche und Monitore. Ein Kinderhospiz kann diese Familien nicht von ihrer Sorge befreien, aber es kann sie für einige Tage tragen.

     

    Wer das Projekt unterstützt, schenkt mehr als Geld. Er schenkt Zeit, Entlastung und Lebensqualität – und er hilft dabei, dass Kinder wie Ben Momente erleben, in denen etwas leicht sein darf.

    Hospizverein im Pfaffenwinkel

    Foto: Balika/Hospizverein im Pfaffenwinkel e. V.

    Helfen Sie mit, diesen Ort entstehen zu lassen

    Ihre Unterstützung hilft, das Kinderhospiz St. Martin in Polling zu bauen und die Hospizarbeit in Bayern zu stärken. Jeder Beitrag bleibt in der Region und kommt unmittelbar den Familien zugute, die Entlastung am dringendsten brauchen. Vergelt’s Gott – fürs Dasein, fürs Mitfühlen, fürs Geben.

    Spendenkonto: 
    Hospizverein im Pfaffenwinkel e. V. | IBAN DE61 7035 1030 0000 8662 28

    Verwendungszweck: Kinderhospiz St. Martin

    Logo – Augen-OP & Laserzentrum

    Hospizverein im Pfaffenwinkel e. V.


    Kirchplatz 3 | 82398 Polling

    kontakt@zwei-hospize-polling.de
    Telefon 08 81/9 27 72-0

    zwei-hospize-polling.de

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