Bayerns Bergbauern liefern Höchstleistung
Foto: erlebe.bayern_Gert Krautbauer
Ohne die Bauern sähe man beim Bergwandern vor lauter Büschen keine Berge mehr. Und 35 Alp-Sennereien hätten keine Milch für würzigen Bergkäse.
Einer davon ist Armin Kling, in seiner Heimat, den Allgäuer Alpen, tief verwurzelt. Er führt gemeinsam mit seinen Eltern in zwölfter Generation einen Bauernhof: „Würden wir die Natur vernachlässigen, änderte sich für uns alles. Wir leben von und mit ihr.“

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Zu den biotopschützenden Tätigkeiten gehören das händische Sensen von Alpenampfer und Brennnesseln sowie das Abholzen von Latschen, Büschen und Zwergsträuchern. „Diesen Aufwand betreiben wir gern, weil wir wissen, dass er sich lohnt, weil nur dann unsere Landschaft so bleibt, wie sie ist“, sagt Armin. Und spricht damit den Bewohnern der Allgäuer Alpen aus dem Herzen.
Die angepasste Beweidung der Almen und die Arbeit der Bergbauern sichern den Bewuchs mit lichtbedürftigen Kräutern und wertvollen Almpflanzen wie Enzian, Frauenschuh, Türkenbund und Orchideen. Rund 720 Farn- und Blumenarten wurden allein an den Hängen des Chiemgauer Blumenbergs gezählt.
Die Mühe zahlt sich aus: Umgeben von grünen Wiesen mit Löwenzahn, friedlich grasenden Kühen und einem faszinierenden Alpenpanorama erleben die Gäste die beeindruckende Kulturlandschaft.
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Zu den biotopschützenden Tätigkeiten gehören das händische Sensen von Alpenampfer und Brennnesseln sowie das Abholzen von Latschen, Büschen und Zwergsträuchern. „Diesen Aufwand betreiben wir gern, weil wir wissen, dass er sich lohnt, weil nur dann unsere Landschaft so bleibt, wie sie ist“, sagt Armin. Und spricht damit den Bewohnern der Allgäuer Alpen aus dem Herzen.
Die angepasste Beweidung der Almen und die Arbeit der Bergbauern sichern den Bewuchs mit lichtbedürftigen Kräutern und wertvollen Almpflanzen wie Enzian, Frauenschuh, Türkenbund und Orchideen. Rund 720 Farn- und Blumenarten wurden allein an den Hängen des Chiemgauer Blumenbergs gezählt.
Die Mühe zahlt sich aus: Umgeben von grünen Wiesen mit Löwenzahn, friedlich grasenden Kühen und einem faszinierenden Alpenpanorama erleben die Gäste des Familienunternehmens die beeindruckende Kulturlandschaft.
Alphirte auf über 2000 Meter Höhe
Den Alpsommer verbringt der Opernsänger Florian Karg mit seiner Frau, vier Kindern und 122 Jungrindern auf der Alpe Plättele im Obertal bei Bad Hindelang. „Ich kenne jedes einzelne Tier persönlich. Jedes hat unverkennbare Merkmale und einen ganz eigenen Charakter“, so Florian. Bis auf 2.000 Meter Höhe weidet das Vieh im Hochsommer. Je höher sie kommen, desto artenreicher erstrahlt die Natur: sattgrünes Gras, farbenfrohe Blumenvielfalt, kräuterreiche Wiesen.

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Hirten genießen im Allgäu hohes Ansehen. Sie erhalten die Landschaft der Alpen. Weiden die Jungrinder die Wiesen nicht ab, verstrohen diese. Das Gras erstickt die Blumen und die Kräuter entfalten sich nicht mehr.
Auf die Tiere wirkt die gesunde Ernährung wie eine Naturapotheke. Sie werden widerstandsfähig und robust. Beim Viehscheid, auch bekannt als Almabtrieb, feiern die Hirten zusammen mit den Landwirten und Dorfbewohnern das unfallfreie Weidejahr.
Die aromatische Milch der Kühe, die auf der Alp grasen, wird zu würzigem Käse verarbeitet. 35 Alp-Sennereien in den Bergen Bayerns produzieren neben insgesamt 14 genossenschaftliche Sennereien und dutzenden handwerklichen Käsereien „unten“ im Tal auf traditionelle Weise aus der Bergbauernmilch Delikatessen wie Rohmilch-Berg und -Hartkäse sowie Weichkäse.
Diese traditionell-handwerklich arbeitenden Käsereien sind identitätsstiftend für die Region und tragen zur Pflege der Kulturlandschaft bei. Mit ihren hervorragenden handwerklichen Produkten runden sie jede Hüttentour oder den Urlaub auf dem Bergbauernhof mit der Familie ab.
Ein echtes Stück Allgäu
Das Sennen gehört zum Allgäu wie die Schellen zur Kuh. Seit 1892 stellt Bayerns älteste Sennerei in Gunzesried mit Leidenschaft Bergkäse her. Bis heute hält sie mit ihrer Käseproduktion die örtliche Landwirtschaft am Leben und sichert die Zukunft der Landwirte vor Ort.

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Mit dem Allgäu verbinden die meisten Menschen einen speziellen Käse. Bergkäse. „Dass es im Allgäu aber auch eine Weichkäsetradition gibt, ist etwas in Vergessenheit geraten“, sagt Philipp Haggenmüller. Er ist Käser und hat gemeinsam mit Sebastian Herz und Lisa Benz die junge Genusskäserei „Hoimat“ in der Gemeinde Eschach gegründet. Ihre Spezialität: Bio-Rohmilch-Weichkäse, traditionell hergestellt. „Wir wollten Wertschätzung für die Natur, Rohstoffe und Tradition sowie bewussten Genuss miteinander verbinden. Die Bergwiesen, von denen wir umgeben sind, bieten uns den besten Rohstoff für unseren Käse und unsere Milchprodukte. Wir verarbeiten nur heimische Bio-Heumilch“, erklärt Lisa.
Weitere Infos, Reisetipps und Geschichten rund um die Bergbauernwirtschaft in Bayern findet man unter
Bayern Tourismus Marketing GmbH
Arabellastraße 17 | 81925 München
Telefon: +49 (0) 89/21 23 97-0
E-Mail: tourismus@bayern.info
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