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Residenztheater München

Ostern im Resi

Ostern im Resi

Foto: Luis Zeno Kuhn

Ostern steht vor der Tür, und im Resi haben wir ein buntes Paket an Überraschungen für Sie geschnürt. Legen Sie sich und Ihren Liebsten gemeinsame Theatererlebnisse ins Osternest!

Die ersten Sonnenstrahlen bahnen sich ihren Weg durch die Wolkendecke und es fühlt sich langsam nach Frühling an. Ob nach einem entspannten Osterspaziergang durch den Englischen Garten oder dem gemütlichen Zusammenkommen mit der ganzen Familie – sobald es abends frisch wird, bieten wir Ihnen wohlig-warme Unterhaltung im Residenztheater!

 

Mal wird’s musikalisch, mal gibt’s was fürs (bayerische) Herz, mal geht’s politisch zu, mal verfolgen Sie eine dramatische Liebesgeschichte – in unserem Feiertags-Spielplan werden alle fündig. Läuten wir also gemeinsam den (Theater-)Frühling ein – wir freuen uns auf Sie!

„Drei Schwestern“

„Drei Schwestern“ Foto: Sandra Then

DREI SCHWESTERN 

Es gibt Grund zur Freude, denn die Erfolgsinszenierung „Drei Schwestern“ von Simon Stone ist für wenige Vorstellungen zurück auf der Resi-Bühne! Am Gründonnerstag ziehen die urbanen Sinnsuchenden, die in Zeiten von Social Media Kindheitserinnerungen wie Zukunftsvisionen nachhängen, wieder in ihrem Ferienhaus ein: Es geht um Existenzielles und Komisches, um Hoffnungen und Träume – und darum, mit diesen gegen die stets drohenden Banalitäten des Alltags, gegen Einsamkeit und Verzweiflung vorzugehen.

 

Auf dem Spielplan am: 2. April 2026

„Geschichtn vom Brandner Kaspar“

„Gschichtn vom Brandner Kaspar“ Foto: Sandra Then

GSCHICHTN VOM BRANDNER KASPAR

In Anlehnung an Franz von Kobells Mundarterzählung erzählt Franz Xaver Kroetz die Geschichte vom Brandner Kaspar, dem bayerischen Sturschädel, der sich nicht einmal dem leibhaftigen Tod, dem Boanlkramer, beugen will, sehr ehrlich und berührend. Der Münchner Film-, Schauspiel- und Opernregisseur Philipp Stölzl bringt die „Gschichtn vom Brandner Kaspar“ als ein „großes Bilderbuch, denn das Stück ist natürlich ein Märchen“, auf die Bühne.

 

Auf dem Spielplan am: 4. April 2026

„Cabaret“

„Cabaret“ Foto: Monika Rittershaus

CABARET

Das legendäre Musical „Cabaret“ führt uns in die schillernde Welt des Kit Kat Klubs der 1930er Jahre. Jeden Abend begeistert die enigmatische Künstlerin Sally Bowles mit ihrem berühmten Song „Life is a Cabaret“ das Publikum, das Dekadenz und Diversität feiert. Der junge Amerikaner Clifford Bradshaw verfällt diesem sinnlich aufgeladenen Kosmos. Doch gleichzeitig zieht etwas Dunkles herauf, das sich immer stärker in den Alltag der lebenslustigen Lebenskünstler*innen einschleicht. Der international gefragte Opernregisseur Claus Guth nähert sich dem „Cabaret“ – die legendäre Verfilmung entstand in München – aus seiner ganz eigenen Perspektive. Das detailliert-dokumentarische Zeitbild der 1930er-Jahre in Berlin wird für ihn zu einer Forschungsreise ins Innere.

 

Auf dem Spielplan am: 5. April 2026

„Kasimir und Karoline“

„Kasimir und Karoline“ Foto: Matthias Horn

KASIMIR UND KAROLINE 

Zwischen Achterbahn, Arbeitslosigkeit und Abgründen: Ödön von Horváths „Kasimir und Karoline“ erzählt davon, dass selbst die Liebe im Krisenkarussell der 1930er-Jahre prekär ist. Regisseurin Barbara Frey setzt die Geschichte zweier Liebender in einer Zeit gesellschaftspolitischer Umbrüche zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Szene. Karoline, die ihrem Alltag für einen Moment entkommen möchte, trennt sich von Kasimir, lernt „bessere Herren“ kennen und trägt in der Hoffnung auf sozialen Aufstieg doch nur sich selbst zu Markte. 

 

Auf dem Spielplan am: 6. April 2026

Noch mehr Theater? 

Nicht nur im Residenztheater erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm über die Feiertage. Auch in den beiden kleineren Spielstätten, dem Cuvilliéstheater und dem Marstall, ist für jeden Geschmack das Richtige dabei!

„Der Untertan“

„Der Untertan“ Foto: Birgit Hupfeld

„Die Gewehre der Frau Carrar/Würgendes Blei“

„Die Gewehre der Frau Carrar/Würgendes Blei“ Foto: Sandra Then

DER UNTERTAN 

Heinrich Manns 1914 erschienener hellsichtiger Bildungsroman „Der Untertan“ porträtiert mit bitterbösem Humor das Wilhelminische Kaiserreich und sein sich selbst feierndes und von nationalistischen Großmachtfantasien träumendes Bürgertum. Nach seinen von Kritik und Publikum gefeierten Inszenierungen von „Götz von Berlichingen“ und „Sankt Falstaff“ setzt Hausregisseur Alexander Eisenach seine Auseinandersetzung mit Gesellschaften am politischen Scheideweg fort.

 

Auf dem Spielplan am: 2. April 2026 im Cuvilliéstheater

MARAT/SADE

Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade

 

In Peter Weiss’ bahnbrechendem Stück treffen zwei von der Französischen Revolution Desillusionierte und Verfechter des Exzesses aufeinander: Marat vs. Sade. Peter Weiss’ 1964 uraufgeführtes Stück ist ein Spektakel des Übergangs, der Zeitenwende und des Zweifelns und passt vielleicht gerade darum so frappierend ins Heute – inszeniert von Claudia Bossard, die mit „Marat/Sade“ zum ersten Mal am Residenztheater arbeitet.

 

Auf dem Spielplan am: 4. April 2026 im Marstall 

DIE GEWEHRE DER FRAU CARRAR/WÜRGENDES BLEI 

Brechts kurzes Stück kreist um die erschreckend aktuelle Frage, ob es angesichts eines gewaltsamen Angriffs die Möglichkeit neutraler Enthaltung gibt. „Würgendes Blei“ schreibt die Geschichte der Frau Carrar bis in die Gegenwart weiter. Den zweiteiligen Abend „Die Gewehre der Frau Carrar/Würgendes Blei“ inszenierte die Regisseurin, Medienkünstlerin und Hörspielmacherin Luise Voigt, deren visuell beeindruckende und hochmusikalische Inszenierungen für Furore sorgen und mit dieser Arbeit zum 62. Berliner Theatertreffen eingeladen wurde.

 

Auf dem Spielplan am: 5. April 2026 im Marstall 

NACH MITTERNACHT 

Die neunzehnjährige Sanna flieht 1936 zu ihrem Bruder Algin, einem mit Schreibverbot belegten Autor. Zwischen Feiern, Cafés und Kneipen erkennt sie die wachsende ideologische Vereinnahmung ihres direkten Umfelds. In ihrer ersten Inszenierung am Residenztheater bringt Cosmea Spelleken, deren Arbeiten an der Schnittstelle von Film, Theater und Medienkunst entstehen, mit „Nach Mitternacht“ Keuns kraftvolle Darstellung der „deutschen Wirklichkeit“ im NS-Staat auf die Bühne.

 

Auf dem Spielplan am: 6. April 2026 im Marstall

Karten erhältlich an der Tageskasse, telefonisch unter +49 (0) 89/21 85 19 40 (Mo. bis Sa. 10–19 Uhr) oder online über den Spielplan.
 

TAGESKASSE
Mo. bis Sa. 10–19 Uhr

Marstallplatz 5, 80539 München

Logo Residenztheater

Residenztheater München

Max-Joseph-Platz 1
80539 München

Kartentelefon: +49 (0) 89/21 85 19 40
www.residenztheater.de

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