Bereits zum zweiten Mal ist der Weltraumtourist Simonyi zur ISS gestartet. Die Sojus-Rakete hob ohne Zwischenfälle ab.

Als erster Weltraumtourist ist der US-Millionär Charles Simonyi zum zweiten Mal ins All gestartet. Der Geschäftsmann hob am Donnerstag an Bord einer russischen Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan Richtung Raumstation ISS ab. "Ich fühle mich großartig und schaue auf die Erde hinunter", teilte Simonyi wenige Sekunden nach dem live im russischen Fernsehen übertragenen Start der Kontrollstation am Boden mit. Mit an Bord der Rakete sind Astronauten aus den USA und Russland.

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Der Start sei problemlos verlaufen, sagte ein Sprecher der russischen Weltraumagentur der Nachrichtenagentur Interfax. Die Rakete soll mit einer Geschwindigkeit von 22.000 Kilometern pro Stunde in Richtung ISS fliegen und ihr Ziel nach zwei Tagen erreichen.

Aufgrund gestiegener Auslastung der Flüge zur ISS ist Simonyi nach Angaben der russischen Weltraumbehörde vorerst der letzte oder vorletzte Weltraumtourist, der an Bord einer Rakete mitfliegen darf.

Den Software-Millionär wird das nicht stören. Der 60-Jährige versprach seiner Frau Lisa Persdotter, dass dieser Flug ins Weltall sein letzter sein soll. Simonyi bezahlte 35 Millionen Dollar (rund 26 Millionen Euro) für die zwölftägige Reise, zehn Millionen Dollar mehr als für seinen ersten Trip im Frühjahr 2007. Es ist erst das siebte Mal, dass ein Tourist auf einen Weltraumflug mitgenommen wird.

Die US-Weltraumfähre Discovery hatte unterdessen am Mittwoch nach 13 Tagen Aufenthalt um 20.52 Uhr von der ISS abgedockt und die Heimreise angetreten. Die siebenköpfige Shuttle-Besatzung soll am Samstag um 18.43 Uhr MEZ auf der Erde landen.

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(AFP/dpa/beu)