Zwei US-Astronauten haben bei ihrem fünften und letzten Außeneinsatz ein wichtiges Kontrollgerät an der Internationalen Raumstation ISS befestigt. Es soll dort zwischengelagert werden.

Die US-Astronauten Robert Behnken and Mike Foreman haben am frühen Sonntagmorgen ihren fünften und letzten Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation ISS beendet.

Endeavour, afp

Mit Hilfe eines Roboterarms der ISS (r) wird das Inspektionssystem an der Raumstation befestigt. (© Foto: AFP)

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Bei dem rund sechsstündigen Einsatz des Teams der Weltraumfähre Endeavour wurde ein Inspektionssystem an ISS befestigt. Die Astronauten überprüften zudem ein seit längerem defektes Gelenk eines Sonnensegels.

Seit der Columbia-Katastrophe wird mit dem etwa 15 Meter langen, mit zahlreichen Instrumenten ausgestatteten Inspektionsarm jede Raumfähre vor dem Rückflug zur Erde auf mögliche Schäden untersucht.

Das Kontrollgerät der Endeavour muss an der ISS zwischengelagert werden, weil die nächste Raumfähre, die ins All startet, keinen Platz mehr für dieses Gerät hat.

Die Discovery soll im Mai nämlich das riesige japanische Forschungslabor Kibo ins All bringen, womit der Platz für das sonst mitgeführte Inspektionssystem in der Ladebucht fehlt. Die Discovery soll das 15 Meter lange Gerät dann auf dem Rückweg wieder zur Erde bringen.

Die Endeavour soll sich in der Nacht zum Dienstag wieder auf den Rückweg zur Erde machen. Die Landung auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ist für die Nacht zum Donnerstag geplant.

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(AP/dpa/gal)