Während des vierten Außenbordeinsatzes der "Columbia"-Astronauten erhielt das Teleskop eine erheblich verbesserte Kamera.
Astronauten der US-Raumfähre "Columbia" haben am Donnerstag das Weltraumteleskop "Hubble" mit einer neuen Kamera ausgerüstet.
Astronaut James Newman bereitet die Installation der neuen Kamera für das Hubble-Teleskop vor. (© )
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Sie entfernten zunächst die alte Kamera, die nicht mehr verwendet wurde, und montierten dann an der gleichen Stelle ein 76 Millionen Dollar teures neues Modell.
Beide Instrumente haben etwa die Größe einer Telefonzelle und wiegen fast 360 Kilogramm. Es war für die Raumfahrer der vierte Außenbordeinsatz in vier Tagen.
Vielfache Verbesserung der Sicht ins All
Die neue Kamera (ACS) ist dem acht Jahre alten Vorgängermodell deutlich überlegen; Astronome erhoffen sich von dem Austausch eine vielfache Verbesserung der Sicht ins All. "Hubble" kann mit der neuen Kamera (ACS) klarer und schneller Bilder aus dem All zur Erde schicken.
"Mit der ACS wird "Hubble" in den ersten 18 Monaten mehr entfernte Sterne und Galaxien entdecken, als mit allen Instrumenten zuvor", erklärte der Astronom Holland Ford von der John Hopkins Universität, wo die Kamera gebaut wurde.
Die alte Kamera war das letzte Instrument des Teleskops, das seit dem Start der Mission 1990 noch arbeitete. "Hubble" erhielt in den vergangenen Tagen bereits neue Sonnensegel und ein stabileres Steuerungsmodul. Für Freitag war der fünfte und letzte Außenbordeinsatz der Mission geplant. Die Astronauten wollte dann eine beschädigte Infrarotkamera reparieren. Die "Columbia" soll am Dienstag zur Erde zurückkehren
(sueddeutsche.de/AP)
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