Ein explodierender Stern ist immer ein gigantisches Schauspiel. US-Astronomen haben nun eine Supernova beobachtet, die sich heller als je zuvor beobachtet in die Ewigkeit verabschiedet hat.
Den Angaben der Nasa-Astronomen zufolge handelte es sich bei der Supernova um ein wirkliches Monster: Mit mehr als 150 Mal soviel Masse ausgerüstet als unsere Sonne hauchte ein 240 Millionen Lichtjahre entfernter Stern im vergangenen Herbst sein Leben aus. Die Explosion strahlte ein fünfmal intensiveres Licht aus als bei den bisherigen Sternenexplosionen gemessen wurde.
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Über 70 Tage dauerte das Himmelsspektakel, das vom Weltraum-Röntgenteleskop Chandra und Observatorien auf der Erde beobachtet wurde.
Eine Supernova kann entstehen, wenn dem Kern eines Sterns der Treibstoff ausgeht. Selbst bei einer herkömmlichen Explosion nimmt die Leuchtkraft eines Sterns um das Millionen- bis Milliardenfache zu. Offensichtlich hatte der Himmelskörper zuvor sehr viel Masse ausgestoßen und so die Supernova namens SN 2006gy produziert.
Der Auslöser der Explosion stellt Astronomen vor ein Rätsel. Eine mögliche Erklärung wäre, dass die intensive Strahlung im Kern des Sterns zu einer Bildung von Elektronen und ihrem Gegenpart aus Antimaterie, den Positronen geführt hatte.
Eine Monster-Supernova ist auch in der Milchstraße möglich
Dies könnte den Kern idestabilisiert haben und eine Art Zündreaktion ausgelöst haben.
Der Stern würde dann, immer noch angefüllt mit Energie, explodieren. Astro-Physiker glauben, dass solche Prozesse bei den ersten Sternen des Universums abgelaufen sind. Diese konnten sich - noch voller Energie des Urknalls und von schweren Elemente unbelastet - auf eine gigantische Größe aufblähen, wurden aber dadurch instabil.
Eine ähnliche Entwicklung lässt sich bei dem Stern "Eta Carinae" aus unserer Milchstraße beobachtet. Dieser befindet sich nur 7500 Lichtjahre von der Erde entfernt. Mario Livio vom Weltraumteleskop-Wissenschaftsinstitut in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland ist sich nicht sicher, ob Eta Cariae einmal explodieren wird.
"Aber wir täten besser daran, den Stern für alle Fälle gut im Auge zu behalten", ergänzt er, "Eta Carinaes Explosion könnte die beste Sternen-Show in der Geschichte der modernen Zivilisation werden."
(sueddeutsche.de /AFP)
DFB-Elf vor der Europameisterschaft
man hat es mir folgendermaßen erklärt: selbes teilchen mit negativ-eigenschaften ist antimaterie. elektron - positron + andere ladung,selbe masse
Zitat aus obigem Artikel: "Erklärung wäre, dass die intensive Strahlung im Kern des Sterns zu einer Bildung von Elektronen und ihrem Gegenpart aus Antimaterie, den Positronen geführt hatte."
Also ich bin kein Physiker, aber Antimaterie gleichzusetzen mit Positronen kommt mir dann doch etwas komisch vor. Ist diese Aussage korrekt, oder bin ich einfach nicht auf dem Laufenden?
Da der Stern 260 Millionen Lichtjahre entfernt ist / war, hat er sein Leben nicht letzten Herbst sondern bereits im Herbst vor 260 Millionen Jahren ausgehaucht. Das ist ein kleiner aber wichtiger Unterschied. Die Information ist also mehr als veraltet.
Gruß
GJC
Die Endphase eines Stern's beginnt wenn der Wasserstoff im Zentrum verbraucht ist. Die Instabilitätsphase wie zum Beispiel jetzt bei Eta Car kann jedoch einige 100,000 Jahre andauern. Darauf jetzt zu warten, ist wie ein "Warten auf Godot".
und wir haben vor Hurrikans Respekt .... was wenn so ein Ding vor deiner Haustüre das Licht aushaucht. Einfach unvorstellbar vor allem die Zahlen.