Soll man sich gegen die Schweinegrippe impfen lassen? Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten - obwohl Erkrankungsgefahr und Impfrisiko kaum vernünftig abzuschätzen sind.
Impfen oder nicht impfen? Die Bevölkerung sucht eindeutigen Rat, aber sie wird ihn nicht bekommen. Zu viele Unwägbarkeiten begleiten die neuartige Grippe - die Unsicherheit über die Risiken eines in der Breite nicht erprobten Wirkstoffes, das Rätselraten über die Risiken eines Erregers, der sich mit seiner massenhaften Verbreitung in eine bösartigere Variante verwandeln könnte.
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Impfen oder nicht? Diese Entscheidung nimmt einem keiner ab. (© Foto: AP)
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Ob es so kommt, kann niemand beantworten, auch nicht die Wissenschaft, von der alle Welt Klarheit erwartet, die aber gerade dann, wenn sie seriös betrieben wird, mit immer neuen Erkenntnissen alte Erkenntnisse in Frage stellen muss.
Möglicherweise kann die starke Beteiligung am Impfprogramm einer gefährlichen Epidemie vorbeugen. Jeder Einzelne steht aber vor der Frage, ob er eventuelle Nebenwirkungen eines Stoffs in Kauf nehmen soll, solange die Krankheit nicht gefährlicher ist als die klassische Grippe, die täglich zahlreiche Menschen dahinrafft.
Wer dieses Risiko scheut, hat unter Umständen alles richtig gemacht, nämlich dann, wenn das Virus nicht zu dem befürchteten Monster heranreift. Die Entscheidung ist auch deshalb schwer, weil das Wissen über die Ausbreitung des Erregers ausgesprochen dünn ist, solange die Krankheit - gottlob - in den meisten Fällen mit den Symptomen einer ordinären Erkältung einhergeht.
In Diktaturen könnten Zwangsimpfungen verordnet werden, dann müsste sich niemand mit einer solchen Frage quälen. Freiheit bedeutet auch die Freiheit, selbst die Entscheidung über Risiken zu treffen, die nicht so leicht gegeneinander abzuwägen sind. Da schon die Krankheit so schwer zu fassen ist, wäre es nun hilfreich, wenn wenigstens die Impffolgen penibel dokumentiert würden.
Viele unserer Leser haben uns ihre Erfahrungen und Ansichten zur Schweinegrippe geschildert. Hier können Sie sie lesen und uns schreiben, wie Sie es mit der Impfung halten.
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(SZ vom 12.11.2009/gal)
Demonstrationen in Hamburg
vielleicht fassen sich die Medien mal an die eigene Nase, verzichten darauf, Verschwörungstheorien zu kolportieren und versuchen, sachliche Information zu liefern. Dass man dann allerdings auch in der SZ auf Liveticker zu den Todesopfern der neuen Grippe verzichten muss, ist auch klar. Und nur eine Meinung zu haben und diese in die Welt zui blasen, genügt auch nicht. Erfreulich wäre, wenn man nicht in jedem Absatz objektiv falsches findet. Leider bleiben auch Sie nicht verschont. Zwangsimpfungen gibt es mitnichten nur in Diktaturen, viele Länder, die wir für sehr demokratisch halten, kennen eine Impfpflicht für bestimmte Bereiche. Nachlesen lohnt!
Gibt es denn wenigstens Schätzungen der Durchseuchung? Ich vermute ich selbst und im Bekanntenkreis haben schon viele die Pandemie gehabt, ohne deshalb gleich zum Arzt zu laufen. Was bringt es dann sich nochmal impfen zulassen?
vorliegen. Eine vernünftige Stichprobe bei vermeintlich bisher nicht Infizierten zur Bestimmung der AntikörperTiter wäre das Mindeste!
Die Verträge die offenbar mit den Impstoffherstellern geschlossen wurden sind ebenso eine Schande, sie bevorteilen wohl nur die Hersteller, Ihnen wurde ein Oligopol zugesichert, ein extrem hoher Preis für ein Adjuvans ( angeblich ca. 5 Euro / Dosis für ein wenig Sqalen und noch weniger Quecksilberverbindung!) ausgehandelt,
bei der jetztigen Lieferverzögerung gibt es anscheinend nicht mal eine Konventionalstrafe-
Hier ist Unfähigkeit offensichtlich mit massiver Korruption gepaart.
Was? Noch keine Verschwörungsbeiträge hier? Mist! ;)