Nach zwei vergeblichen Anläufen hob das Space Shuttle nun doch in Cape Canaveral ab. Die Discovery bringt sieben Astronauten zur Internationalen Raumstation. An Bord ist auch ein Deutscher.
Der Astronaut Thomas Reiter soll ein halbes Jahr auf der Raumstation bleiben. Die US-Raumfahrtbehörde NASA hatte den Start des Shuttles mehrmals verschoben, ließ die Discovery schließlich trotz eines kleinen Riss im Isolierschaum des Treibstofftanks starten.
Dann hebt er ab und...Space Shuttle Discovery kurz nach dem Start von Cape Canaveral. (© Foto: Reuters)
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Die "Discovery" soll am Donnerstag an die Internationale Raumstation ISS andocken. Dort wird der 48-jährige Reiter in den nächsten sechs bis sieben Monaten als Bordingenieur arbeiten und Experimente betreuen.
Reiter ist der erste Deutsche in der Station und der erste Astronaut der Europäischen Weltraumorganisation ESA auf Langzeitbesuch. Mit ihm werden erstmals seit rund drei Jahren wieder drei Raumfahrer auf der Weltraumstation 400 Kilometer über der Erde arbeiten.
Unter großen Sicherheitsvorkehrungen hob die "Discovery" um 20.38 Uhr MESZ nach fast einjähriger Zwangspause ab. Mehr als 100 hoch auflösende Kameras verfolgten den Start vom Boden und aus der Luft.
Die US-Raumfahrtbehörde NASA will damit ausschließen, dass es wieder zu einem tödlichen Unglück wie bei der Raumfähre "Columbia" vom 1. Februar 2003 kommt. Damals schlug ein Stück Schaumstoff ein Loch in den Hitzeschild des linken Flügels.
(AFP/dpa)
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