Schnee in München

Auch Enten tun sich eher schwer im Winter. Vor allem wenn Schnee liegt und die Wasserdecken gefroren sind, sodass sie nicht mehr "gründeln" können. Dann bleiben kaum noch Orte, wo sie überhaupt nach ihrer Nahrung - Sämereien, grüne Wasser- und Uferpflanzen, aber auch Schnecken, Frösche und Larven - suchen können. Und dann fällt ihre Hauptbalzzeit auch noch gleich auf den Januar; den Monat, in dem sich sowieso kaum jemand sexy und attraktiv fühlt! Immerhin kommen sie dank Fettschicht und dichten Gefieders ganz gut mit Kälte zurecht. Außerdem füttern die Menschen sie aus nostalgischen Gründen gerne. Das beste Überwinterungslager für sie ist wahrscheinlich Hamburg. Wasser gibt's genug. Und Hamburger halten Enten für die vollkommensten Tiere, die Gott je schuf.

Bild: dpa

12. Januar 2013, 10:11 2013-01-12 10:11:20

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