Die Geschichte der Säugetiere muss womöglich neu erzählt werden: Ihre große Stunde kam offenbar doch nicht mit dem Ende der Dinosaurier, sondern erst viel später.
Es gibt Geschichten, die werden immer wieder erzählt. Und keiner fragt mehr, ob sie stimmen.
Skelett eines Mastodons. Die große Stunde der Säuger kam erst lange nach dem Ende der Dinosaurier. (© Foto: Reuters)
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Eine Geschichte geht so: Der Mensch verdankt seine Existenz allein einem kosmischen Zufall. Als vor 65 Millionen Jahren ein Meteorit auf der Erde einschlägt, rafft es die Dinosaurier dahin. Das Massensterben ermöglicht den Aufstieg der Säugetiere, die den Mensch hervorbringen.
Doch eine neue Untersuchung stellt diese Version der Geschichte in Frage: "Das Massenaussterben und das Ende der Saurier hat nach unseren Ergebnisse keine entscheidende Rolle für die Evolution der heute lebenden Säugergruppen gespielt", sagt Olaf Bininda-Emonds von der Uni Jena (Nature , Bd.446, S.507, 2007).
Demnach seien moderne Säugerordnungen wie die Nagetiere, Primaten oder Raubtiere viel früher entstanden als viele geglaubt hätten.
Es ist eine These, die Anlass dazu geben könnte, Schulbücher umzuschreiben. Bininda-Emonds und sein Team stützen sich auf den umfassendsten molekulargenetischen Stammbaum, der jemals für die Säugetiere erstellt wurde.
Er umfasst 99 Prozent aller lebenden Arten, von der Spitzmaus bis hin zum Blauwal, nur 44 der 4554 bekannten Spezies blieben unberücksichtigt, weil über sie zu wenig bekannt ist.
Bininda-Edmonds ist Fachmann für Superstammbäume: "Das sind Stammbäume, in denen man am Computer viele kleinere Bäume zu einem großen zusammenfasst", sagt er.
Vier Jahre haben er und seine Kollegen gebraucht, um alle Daten, die andere Wissenschaftler erstellt hatten, zusammenzufassen.
Dass die Evolution der Säuger anders abgelaufen sein könnte, als es die Fossilien erzählen, darauf hatten in den vergangenen Jahren immer wieder molekulargenetische Analysen hingewiesen. Doch nie hat es einen so umfassenden Ansatz gegeben.
Für den Eintrag im Stammbaum genügt den Evolutionsbiologen ein wenig DNS der Säuger. Die Wissenschaftler verglichen dabei ausgesuchte Abschnitte des Erbguts.
Anhand von Sequenz-Unterschieden, die durch Mutationen entstehen, und anhand der mehr oder weniger konstanten Mutationsrate pro Zeit bestimmen die Forscher, wie eng Tiergruppen verwandt und wann sie in der Evolution entstanden sind. Den genauen Zeitpunkt kalibrieren sie, indem sie ihre Daten mit den Ergebnissen aus den Fossilienfunden abgleichen.
Säuger-Gruppe blühte erst spät richtig auf
Nach dem neuen Superstammbaum verlief die Evolution moderner Säugetier allerdings etwas anders ab, als es die fossilen Überreste erzählen - vor allem in der Zeit vor dem Dinosaurier-Sterben, aus der es kaum Fossilien gibt.
Nach den genetischen Daten explodierte die Säugervielfalt nicht kurz nach dem Dino-Massensterben vor 65 Millionen Jahren.
Die Gruppe der Säuger blühte das erste Mal vor 75 bis 100 Millionen Jahren richtig auf. "Und schon damals entstanden die Ordnungen, die wir heute kennen, die Primaten, die Nager, die Raubtiere oder die Huftiere", sagt Bininda-Edmonds.
Nach dem Ende der Dinosaurier hätten zwar einige Säugergruppen einen kleinen Schub erlebt: "Das belegen auch die Fossilien", sagt der Forscher aus Jena, "aber es waren nicht die Gruppen, die wir heute kennen."
Nach kurzem Aufschwung starben die meisten dieser Urzeitsäuger aus. Erst danach, vor rund 56 Millionen Jahren, gab es eine explosionsartige Vermehrung Säuger: Die Evolution brachte in den folgenden 22 Millionen Jahren all die Familien zustande, die heute die Erde bevölkern - aber auf der Grundlage einer Artenvielfalt, die zig Millionen Jahre zuvor entstanden war.
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DFB-Elf vor der Europameisterschaft
Fantastisch, einfach wunderbar. Seit mehreren Millionen von Jahren. Interessant ist es, wie weit sich der Mensch vom Wort Gottes verabschiedet. Wissenschaftler über Wissenschaftler prognostizieren über alle Maßen hinaus.
Nur, wer hat die Wahrheit? Wer spricht das Richtige aus?
Sind es die vielen ernannten und eingeschleusten Professoren, die von der Seite Gottes mehr Narren sind, oder ist es der Schöpfer, der Himmel und Erde und das Meer erschaffen hat.
Interessanterweise ist diese Darvinsche Evolutionstheorie 1844 herausgekommen. Im gleichen Jahr kam Gott mit der Drei-Engelsbotschaft heraus: "Betet Gott an und gebt IHM die EHRE!" Offenbarung 14,6ff.
Diese Botschaft sollte normalerweise mit voller Energie von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten verkündigt werden. Diese weigern sich leider und haben sich, um der Verfolgung durch das System des Papsttums zu entgehen, in den Arbeitskreis christlicher Kirchen (ACK) verschrieben, um durch die Hintertür in der ökumene aufgenommen zu werden.
Wahrlich, wahrlich, was soll mit diesen falschen Spielern der Siebenten-Tags-Adventisten von der Seite Gottes geschehen? Wird er sie belohnen, dass sie nicht seinem Wort gehorchen? Was geschieht mit denjenigen, die sich mit den Kirchen der Firnsternis verbinden? Oh Graus, wie schwer wird das Gerichtsurteil Gottes gegen diese Menschen ausfallen. Es wird nicht so schwer sein, wie gegenüber den Heiden, die nicht alle Gebote halten und dem Antichrist in die Hände laufen. Denn das Papsttum sorgt dafür, dass viele, viele Menschen auf den breiten Weg, der nicht so beschwerlich ist, wo alle Hohen und Ehrbaren gehen und an sich zieht. Nur leider führt dieser bequemere Weg in den Abgrund. Wer Gott gehorsam sein will, sollte folgen, so wie die Botschaft Zurzeit von Ellen G. White und den Gründungsvätern um 1872 war. Zu diesem Zeitpunkt seit 1840 war die Botschaft eindeutig und rein.
Heute ist jede Gemeinschaft mit der Kirche der Finsternis verbunden. Auch die Evolutionstheorie wird von den GRöSSTEN THEOLOGEN unserer Zeit und allen ganz hohen Persönlichkeiten hochgehalten, aber das 1. Buch Mose wird in den Boden gestammt. Wahrlich, jeder höre und achte auf das Wort des Herrn. Schließen die Menschen ihre Ohren, so werden sie aufgrund IHRES Unglaubens gerichtet zum ewigen Tod. So wird keiner das Reich GOTTES sein, der sich nicht demütigt wor dem Herrn und IHM im Gehorsam u
@joerg99
Gut das Du es ansprichst, denn wer ist nun Schuld an Hunger und Seuche, Kriege, Verbrechen, Fanatismus, Fundamentalismus?
Ist es Gott? Gott hat uns gute Tipps gegeben was wir tun sollen und was nicht und weißt Du was das erstaunliche ist: Wenn wir das tun würden was er uns rät, dann gäbe es all das nicht.
Nun wer ist Schuld? Der wo uns ganz gute Tipps gib, oder der wo sie missachtet.
Also gib nicht Gott die Schuld dafür was wir Menschen tun.
PS.: All die Tipps kann man übrigens in der Bibel nachlesen. Dazu muss man kein gläubiger Mensch sein, man kann es auch lesen um sich weiterzubilden. Denn es ist ungeachtet der Religion erstaunlich was da alles drinnen steht und wie aktuell das ist.
hatte eigentlich den Kommentar von 11:55:44 als Witz verstanden. Wenn die Kirche und seine Helfershelfer über 1000 Jahre ein Monopol auf das "Schreiben und Lesen" hatten, dann ist es doch nur verständlich, dass alle angelblichen Zitate und Inhalte mit großer Vorsicht zu bewerten sind. Hätte Jesus in der heutigen Zeit gelebt, dann wäre dessen Tod und angeblicher Himmelsfahrt wohl anders verlaufen und deren Anhängerschaft müssten sich eine andere Geschäftsgrundlage suchen.
... das erklärt dann auch die hohe Zahl an Fehlkonstruktionen, wenn man nur so wenig Zeit zum "Bauen" hat.
Schließlich ist der Erschaffer auch immer für die Fehler verantwortlich, nicht wahr?
Und mindestens indirekt auch für die Folgen, die sich daraus ergeben haben: Hunger und Seuche, Kriege, Verbrechen, Fanatismus, Fundamentalismus...
Warum allles nur so kompliziert!?
Bibel lesen: Gott hat alles in sieben Tagen gemacht. Es lebe der big intelligent designer.
Vorteil: Diese Antwort soll viel Zeit sparen.