George W. Bush wollte zum Mond, Barack Obama fühlt sich der Raumfahrt verpflichtet. Doch US-Experten zeigen die Rote Karte: Eine bemannte Mission sei zu teuer.
Die Reise zum Mond wird zu teuer. Ein von US-Präsident Barack Obama eingesetztes Expertenteam hält eine bemannte Mission für nicht machbar. Um entsprechende Pläne zu verwirklichen, müssten jedes Jahr drei Milliarden Dollar mehr zur Verfügung stehen als derzeit im Haushalt vorgesehen sind, heißt es im Abschlussbericht des Gremiums, der am Dienstag veröffentlicht wurde.
Solche Bilder wird es wohl sobald nicht wieder geben: Die Rückkehrstufe der Mondfähre mit den Astronauten Armstrong und Aldrin an Bord schwebt kurz vor dem Ankoppeln an die Apollo-Kapsel über dem Mond (Archivfoto vom 21.07.1969). (© Foto: dpa)
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Obama hatte die elfköpfige Arbeitsgruppe, der auch ehemalige Astronauten angehören, mit der Überprüfung aller derzeitigen und für die Zukunft geplanten Programme in der bemannten Raumfahrt beauftragt. Dazu gehören insbesondere die unter seinem Vorgänger George W. Bush verkündeten Pläne für eine Reise zum Mond bis 2020 und einen Mars- Besuch bis 2037.
Bisher sieht der Haushalt für die Weltraumforschung jährlich etwa neun Milliarden Dollar vor. Obama-Berater prüften nun die Feststellungen in dem Bericht und alle möglichen Optionen sorgfältig, sagte Nicholas Shapiro, ein Sprecher des Weißen Hauses. Er warnte vor voreiligen Schlussfolgerungen. Obama habe wiederholt betont, dass er der bemannten Erforschung des Alls "verpflichtet" sei.
In dem Bericht sprechen sich die Experten auch für eine Verlängerung der Space-Shuttle-Flüge zur ISS bis mindestens 2011 aus, um beim Ausbau der Raumstation nicht unter Zeitdruck zu geraten. Nach bisherigen Nasa-Planungen sollen die Shuttles im kommenden Jahr ausgemustert werden.
Zur Zukunft der ISS hält das Team es für ratsam, den Betrieb wenigstens bis 2020 aufrechtzuerhalten. Andernfalls könne Amerikas Führungsrolle bei künftigen internationalen Raumfahrt-Partnerschaften beeinträchtigt werden, warnen die Experten. Die bisherigen US-Haushaltspläne sehen nur Mittel für die ISS bis 2016 vor.
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(dpa/segi)
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Die Saturn war ja nur die Rakete, aber da steckt schon einiges an Infrastruktur dahinter, so ein Ding zu entwickeln und zu bauen. Und nicht nur unter dem letzten Präsidenten wurde bei der Nasa viel gespart, sobald der kalte Krieg vorbei war. Das alles wieder aufzubauen ist schon mehr Arbeit, als einen Ordner mit Plänen aus dem Regal nehmen, zum Baumarkt einkaufen fahren und los zu schrauben..
Dank diverser Genii der Wirtschaftswelt befindet sich nicht nur Amerika volkswirtschaftlich in einer Art Ehrenrunde, das macht es nicht gerade einfacher. Die Ansage mit dem geplanten Mondflug kam in wirtschaftlich besseren Zeiten daher.
Meinen vorigen Kommentar bitte ich übrigens nicht ohne Sinn für Ironie lesen, wenn es nicht schon zu spät ist.
wo doch Know-How und funktionierende Technik angeblich schon existiert!
Der Nachbau einer Saturn an der ein oder anderen Stelle verbessert um heutige Technik und Materialien sollte doch nicht als zu schwer sein. Die wesentliche Forschungsarbeit war doch schon geleistet!
Oder am Ende doch nicht?
Raumfahrt = Bildung
Also in die Raumfahrt investieren würde sich für die Menscheit lohnen. Technisch sind wir schon lange bereit. Aber wir geben das viele Geld für so viel unsinn aus.... Raumfahrt bekommt da immernoch nur einen Peanuts Betrag.
Schade ich weis ganz sicher das es gerade für die Kinder wansinnig Visionär und Fördernd wäre. Die Kinder heutzutage haben zu wenig zum Träumen. Und was gibt es schöneres als Träume wahr werden lassen?
Naja unsere Grauen Männer an der Spitze kapieren das nicht.
Oder lieber gleich ein bißchen weniger für Mond und Militär und Breitenbildung und Gesundheitsreform ausgeben, dann reichts wieder für die nächste Bankenkrise.
Wozu denn auch ? Die Interkontinentalraketen sind doch inzwischen längst serienreif.
Paging